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  • Auszeichnung Verbraucherschule: Mehr als 50 Schulen haben sich beworben
    Verbraucherbildung liegt vielen Schulen im ganzen Bundesgebiet zunehmend am Herzen, wie die große Beteiligung an der aktuellen Auszeichnungsrunde Verbraucherschule zeigt. Nun wird besonderes Engagement der Schulen mit dem Siegel als Verbraucherschule Bronze, Silber oder Gold gewürdigt.Mit über 50 Bewerbungen für die aktuelle Auszeichnungsrunde 2019 stehen die Chancen auf viele neu ausgezeichnete Schulen sehr gut. Die meisten Bewerbungen kamen in diesem Jahr aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Insgesamt sind viele verschiedene Schulformen vertreten: von Grundschulen über Förderschulen bis zu Gesamtschulen, und in diesem Jahr erstmals auch Berufsschulen.Preisverleihung findet am 3. Februar 2020 in Berlin statt„Wir freuen uns sehr über die vielen Schulen, die das Thema Verbraucherbildung so herausragend und mit tollen und vielseitigen Projekten in den Schulalltag integrieren und Verbraucherschule werden wollen“, so Projektkoordinatorin Anne de Vries. „Die Bewerbungen werden in den nächsten Tagen an unsere fachkompetente Jury überreicht, die insgesamt aus elf Expertinnen und Experten aus dem Bereich Verbraucherbildung besteht. Ende dieses Jahres oder spätestens Anfang 2020 gibt es eine definitive Entscheidung der Jury, welche Schulen mit welchem Siegel ausgezeichnet werden." Schirmherrin der Auszeichnung Verbraucherschule ist Christine Lambrecht, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz. Sie wird bei der Auszeichnungsveranstaltung am 3. Februar 2020 in Berlin die Auszeichnungen an die Schulen übergeben.Bewerbungungen für nächste Auszeichnungsrunde können bereits eingereicht werdenSchulen, die es nicht geschafft haben sich rechtzeitig zu bewerben, können bereits jetzt ihre Bewerbung für die nächste Auszeichnungsrunde einreichen. Wichtig hierbei ist, dass die Maßnahmen und Projekte zur Verbraucherbildung im aktuellen Schuljahr 2019/2020 umgesetzt wurden oder noch werden.Neben der Auszeichnung bietet das Projekt Verbraucherschule auch ein bundesweites Netzwerk, in dem sich Schulen jederzeit kostenlos registrieren können. Insgesamt sind dort bereits 178 Schulen verzeichnet. Mit der Registrierung im Netzwerk erhalten die Schulen ein Starter-Kit, das ihnen bei der Umsetzung von Maßnahmen hilft und erhalten zudem spannende Informationen zum Thema Verbraucherbildung. Darüber hinaus werden zukünftig Online-Seminare für das Netzwerk angeboten.Die Auszeichnung und das Netzwerk Verbraucherschule werden durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf Beschluss des Deutschen Bundestages sowie durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz gefördert.

  • Neues Online-Angebot: Unterstützung beim Kampf gegen Übergewicht
    Der Anteil stark übergewichtiger Kinder steigt seit Jahren – und dadurch auch die Gefahr von folgeschweren Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) will mit einer neuen Webseite helfen, dem Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen vorzubeugen und bietet Informationen für Eltern und pädagogische Fach- und Lehrkräfte.Es sind mehrere Themengebiete, die die BZgA auf ihrer Webseite www.uebergewicht-vorbeugen.de aufgreift: Es geht um Bewegung, Ernährung, Schlaf und Pause sowie Medienkonsum. Themen, mit denen auch Lehrkräfte in ihrer täglichen Arbeit mit den Kindern direkt oder indirekt immer wieder zu tun haben. „Rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland sind übergewichtig“, betont Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, „das kann schon früh fatale gesundheitliche Folgen haben.“ Deshalb komme der Prävention von Übergewicht bei Heranwachsenden eine besondere Bedeutung zu.Erst im September hatte die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) Zahlen zum Thema Übergewicht veröffentlicht: Demnach hat die Zahl der Kinder bis 17 Jahre, die in Deutschland unter extremem Übergewicht (Adipositas) leiden, zwischen 2008 und 2018 um 30 Prozent zugenommen. Um diesem Problem zu begegnen, bietet die BZgA auf ihrer Webseite Empfehlungen für Eltern und pädagogsche Fachkräfte zu den verschiedenen Themengebieten – jeweils ergänzt durch wissenschaftlich fundierte Informationen.Sinnvolles Präventionspaar: Ernährung und Bewegung Der natürliche Bewegungsdrang von Kindern sollte auch im Schulalltag immer wieder gefördert werden. Dazu bietet das Onlineportal beispielsweise eine Sammlung von Bewegungsübungen, die auch im Schulalltag leicht umzusetzen sind. Tatsächlich gibt es inzwischen viele Schulen – vor allem Grundschulen – die im Kampf gegen Fettleibigkeit Bewegung fest in ihren Alltag integriert haben, mit Angeboten wie Bewegungsspielen, „Flitze-Pausen“ oder dem „Skipping-Heart-Project“, das auf Seilspringen setzt.Darüber hinaus bietet die Webseite der BZgA Infografiken und kurze Themenblätter zum Herunterladen, die Lehrkräfte zum Beispiel in Beratungsgesprächen mit Eltern nutzen können. Denn bei Übergewicht ist das familiäre Umfeld der entscheidende Faktor, wie die verschiedenen Studien immer wieder zeigen. „Oft liegt es schon am fehlenden Wissen der Eltern darüber, was gesundes Essen ist und was nicht“, erklärt Matthias Peiler vom Kreis-Gesundheitsamt Oldenburg gegenüber der „Nordwest Zeitung“. Sein Rat an Schulen lautet deshalb: viel Bewegung anbieten, Trinkwasserspender installieren und Aufklärung leisten.

  • Neue Leitlinie „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ veröffentlicht
    Bildung ist ein Schlüssel in vielerlei Hinsicht – das gilt insbesondere, wenn es um das Thema nachhaltige Entwicklung geht. Das Land Nordrhein-Westfalen hat deshalb eine „Leitlinie Bildung für nachhaltige Entwicklung“ veröffentlicht, um Bildungsakteure in Zukunft noch besser zu unterstützen und ihnen Orientierung zu geben.Das nordrhein-westfälische Schulministerium nennt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) eine „Zukunftsaufgabe für unsere Schulen“. Ziel sei es, Schülerinnen und Schülern im Unterricht, in schulischen Projekten und im Schulalltag die Kenntnisse und Kompetenzen zu vermitteln, die sie benötigen, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen. „Im Kern geht es darum, Kinder und Jugendliche zu befähigen, ihre eigene Zukunft und auch ihre Generation zu gestalten“, so Schulministerin Yvonne Gebauer zur Vorstellung der neuen „Leitlinie Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Vorwort der Leitlinie.Als konkrete Herausforderung benennt die Ministerin den „Verlust an Biodiversität, die Klimaproblematik, die Meeresverschmutzung, die Begrenztheit wichtiger Ressourcen“ sowie die Herstellung friedlicher Lebensverhältnisse – alles Themen, die in der Schule thematisiert werden sollten.Konkrete Ansätze und ChecklistenDie Leitlinie ist als Unterstützung für Lehrerinnen und Lehrer gedacht, um anhand geeigneter Themen und Fragestellungen das nötige Wissen zu vermitteln und BNE systematisch in den fachbezogenen Unterricht sowie in das fächerübergreifende Lernen einzubinden. Dabei weisen die Verfasser darauf hin, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung weder durch die Delegation an ein einziges Fach noch durch die Einführung eines neuen Schulfachs „BNE“ bewältigt werden könne. Vielmehr müsse BNE als ein integraler Bestandteil einer umfassenden schulischen Bildung verstanden werden.Die Leitlinie setzt dabei zum einen am Unterricht an und stellt die Potenziale der verschiedenen Fächer heraus. Dafür werden Lehrkräften beispielsweise Checklisten an die Hand gegeben, die eine übersichtliche Orientierung für den Unterricht bietet, sowie eine Anleitung zur Auswahl und Bearbeitung von spezifischen Fragestellungen. Zum anderen schaut die Leitlinie auf Möglichkeiten der Schulentwicklung durch BNE. „Schulen selbst können zu Lernorten für BNE werden, indem sie ihren Schulalltag einbeziehen und sich auf den Weg zu nachhaltig handelnden Einrichtungen machen“, heißt es in der Leitlinie.Hintergrund und AusblickBereits im Jahr 2016 verabschiedete NRW eine Landesstrategie für Bildung für nachhaltige Entwicklung und legte den Fokus auf strukturbildende Maßnahmen. Die Grundlage für die neue Leitlinie war eine im Jahr 2017 durchgeführte Untersuchung. Die Studie zeigte, dass BNE-Bezüge in NRW zwar durchaus vorhanden waren, in etlichen Lehrplänen aber noch ausbaufähig sind, berichtet das BNE-Portal der Deutschen UNESCO-Kommission.Die Leitlinie sei dabei als ein Beitrag zur Umsetzung des „Nationalen Aktionsplans BNE“ zu verstehen. Das bedeutet, auch wenn der Leitfaden in NRW entwickelt und aufgestellt wurde, lässt er sich in weiten Teilen auf die deutschlandweiten Aktivitäten von BNE-Akteuren übertragen.

  • Der Nutri-Score kommt: Gesündere Lebensmittel leichter erkennen
    Es scheint keine leichte Entscheidung für Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) gewesen zu sein. Monatelang wurden Diskussionen um eine erweiterte Kennzeichnung von Nährwerten auf der Vorderseite von Lebensmitteln geführt – ohne Ergebnis. Doch nun hat sich die Ministerin endlich für ein System ausgesprochen: den Nutri-Score. Damit kommt sie dem Wunsch der Verbraucherinnen und Verbraucher nach mehr Transparenz entgegen, wie eine repräsentative Befragung zeigt. Experten mahnen allerdings, dass es nicht bei einer rein freiwilligen Kennzeichnung bleiben sollte.Welches Müsli ist die gesündere Alternative? Und wie sieht es mit Fertiggerichten, Brotaufstrichen oder Fruchtjoghurt aus? Ein Einkauf kann lange dauern, wenn Verbraucherinnen und Verbraucher versuchen, aus Nährwerttabellen und kleingedruckten Zutatenlisten schlau zu werden. Deshalb fordern Verbraucherschützer, Wissenschaftler und Gesundheitsexperten schon seit Langem eine vereinfachte Nährwertkennzeichnung mit Ampelfarben auf der Produktvorderseite, die dem Verbraucher beim Einkaufen Orientierung gibt.Befragung unter Verbraucherinnen und Verbrauchern„Immer mehr Kinder und Erwachsene in Deutschland sind übergewichtig. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Verbraucher mit einem Blick erkennen können, ob es sich um ein ausgewogenes oder weniger ausgewogenes Lebensmittel handelt. Nur dann können sie die richtige Kaufentscheidung treffen“, stellte Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), bereits im Frühjahr klar.In einer Verbraucherumfrage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hatte sich der Nutri-Score gegenüber drei anderen Kennzeichnungsmodellen durchgesetzt. Dieses auf Ampelfarben und Buchstaben basierende Modell hatte laut Klöckner in einer vorausgegangenen Verbraucherbefragung am besten abgeschnitten, da es eine schnelle und leicht verständliche Orientierung ermögliche. Die jeweiligen Mengen von Zucker, Salz, Fetten, Proteinen und Ballaststoffen fließen dabei in die Bewertung ein und kommen zu einem eindeutigen Ergebnis. Die Ziel ist, dass es für viele Menschen in Deutschland dadurch einfacher wird, sich gesünder zu ernähren.Forderung nach einem europaweiten LabelDas Ganze funktioniert allerdings nur, wenn die Industrie auch mitmacht, denn vorerst handelt es sich nur um eine freiwillige Kennzeichnung und den Lebensmittelherstellern steht es frei, die Kennzeichnung zu verwenden oder auch nicht. Bislang können EU-Mitgliedsstaaten erweiterte Nährwertkennzeichnungssysteme nur auf freiwilliger Basis empfehlen und ihn nicht verpflichtend einführen.Deshalb sieht der vzbv im Bekenntnis zum Nutri-Score zwar eine gute Nachricht, fordert aber von der Ernährungsministerin, sich jetzt auch auf europäischer Ebene dafür stark zu machen, dass der Nutri-Score so schnell wie möglich EU-weit verpflichtend eingeführt wird. „Ziel muss es sein, ein Wirrwarr verschiedener Kennzeichnungssysteme in der EU zu verhindern“, so vzbv-Vorstand Müller. Denn erst wenn der Nutri-Score auf allen verarbeiteten und verpackten Lebensmitteln zu finden sei, könnten Verbraucher tatsächlich vergleichen – und eine gesündere Entscheidung treffen.Ernährungsbildung ermöglicht tieferes VerständnisZugleich kam von Ernährungsexperten und Medizinern der Hinweis, dass eine Kennzeichnung von Lebensmitteln immer auch mit einer besseren Aufklärung über Ernährung insgesamt einhergehen sollte. Denn ein Label biete eine erste, grobe Orientierungshilfe beim Einkauf – sei aber kein Allheilmittel.Barbara Bitzer, Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft, forderte beispielsweise gegenüber der Süddeutschen Zeitung im Kampf gegen Übergewicht auch auf eine bessere Ernährungsbildung in Schulen und Kitas zu setzen. Und auch hier sind sich die Experten weitgehend einig: Im Unterricht ließe sich Lebensmittel- und Nährwertkennzeichnung anschaulich thematisieren und darüber diskutieren, welche Kaufauswirkungen sie haben oder welcher unternehmerische Nutzen dahintersteht.

  • "Durch Online-Seminare wird die Leitperspektive Verbraucherbildung greifbar"
    An den Schulen Baden-Württembergs wird Verbraucherbildung ab diesem Schuljahr Pflichtstoff. Um Lehrkräfte für diese sogenannte Leitperspektive fit zu machen, bietet die Verbraucherzentrale des Landes Anfang November ein erstes Online-Seminar. Worum es in dem Online-Seminar geht und was für die Zukunft geplant ist, erklärt Verbraucherbildner Dr. Eckhard Benner.  1. Herr Dr. Benner, ein Online-Seminar zur Verbraucherbildung: Warum ist das überhaupt nötig? Weil die Verbraucherbildung in Baden-Württemberg künftig in jedem Fach eine Rolle spielt, auch in Mathe oder Biologie, und auf die Fachlehrerinnen und -lehrer damit ganz neue Anforderungen zukommen. Wir unterstützen sie, diese im Sinne der Schülerinnen und Schüler umzusetzen. Mit Unterrichtsmaterialien, von denen schon eine ganze Reihe im Netz verfügbar sind, und am 2. November erstmals auch über ein zweiteiliges Online-Seminar.2. Was lernen die Lehrerinnen und Lehrer in dem Online-Seminar?In diesem ersten Seminar geht es um die Basics der Verbraucherbildung. Wer ist eigentlich „der Verbraucher“? In welchem Spannungsfeld bewegt er sich? Wie verhalten sich Unternehmen und Verbraucher zueinander? Es sind grundsätzliche Fragen, die wir klären, um dann zu erarbeiten, wie sie sich in den verschiedenen Fächern aufgreifen lassen.3. Sie wollen in dem Online-Seminar auch einen Kriterienkatalog zur Erstellung von Unterrichtsmaterial erarbeiten. Was hat es damit auf sich? Wir wollen den Lehrerinnen und Lehrern damit Hilfestellung bei der Anpassung ihrer Unterrichtsmaterialien an die Anforderungen der Leitperspektive geben. Es geht uns nicht um Kriterien, mit denen sich Materialien Dritter bewerten lassen. Dafür gibt es das Bewertungsraster des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Uns geht es um die Erarbeitung einer Art Checkliste, mit denen die Lehrkräfte ihren Unterricht und ihre eigenen Materialien anpassen können. Mit der sie leicht prüfen können, ob sie Verbraucherbildung integrieren.4. Dem Online-Seminar werden weitere folgen? Ja. Künftig wollen wir auch spezifischere Themen aufgreifen, Verbraucherrechte in der digitalen Welt zum Beispiel. Da sind wir aber noch in der Entwicklung. Schließlich wollen wir unser Angebot am Bedarf der Lehrerinnen und Lehrer ausrichten. Und ihren Fortbildungsbedarf werden sie genau formulieren, sobald sie erste praktische Erfahrungen mit der Leitperspektive gesammelt haben. Darauf werden wir dann zeitnah reagieren. Geplant sind unsere Online-Seminare jedenfalls als fortlaufendes Angebot.  5. Steht das Angebot allen Interessierten offen? Ja, kostenlos und ohne aufwändige Anmeldung. Lehrerinnen und Lehrer können sich noch kurz vor dem Online-Seminar mit ihrer E-Mail-Adresse einloggen. Unsere Referentinnen und Referenten sind übrigens selbst ausgebildete Lehrkräfte, die jetzt als Verbraucherschützer arbeiten. Sie verfügen also über jede Menge didaktische und inhaltliche Expertise.

  • Neuntklässler entwickeln einen „Handyführerschein“ für Senioren
    Wenn Schüler plötzlich zu Lehrern werden und Senioren dafür ihre Plätze im Klassenzimmer einnehmen, dann ist das ein ungewohntes Bild. Doch wenn es um die Nutzung von Smartphones geht, sind Jugendliche nun mal die unbestrittenen Experten. Deshalb hat die Dannewerkschule in Schleswig ein besonderes Projekt ins Leben gerufen: den Handyführerschein für Senioren. Die Fragen, die den Senioren unter den Nägeln brennen, hören sich zunächst simpel an: „Wie wird die Kamera bedient?“, „Wie lädt man Apps herunter?“, „Wie überspielt man Daten?“. Doch egal, wie einfach sich die Frage anhören mag, für die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen der Dannewerkschule ist es eine Herausforderung, diese für sie alltäglichen Handgriffe verständlich zu erklären.Das Projekt „Handyführerschein“ gehört zum einen zum Schulfach Verbraucherbildung, das als Wahlpflichtunterricht von der siebten bis zur zehnten Klasse angeboten wird, und zum anderen zum fächerübergreifenden Projekt „Lernen durch Engagement“. „Die Schülerinnen und Schüler erwerben ebenfalls im Zuge der Verbraucherbildung in der fünften und sechsten Klasse einen Medienpass“, erklärt Schulleiterin Andrea Schönberg. „Sie lernen zum Beispiel, wie sie das Smartphone auch als Arbeitstool verwenden, welche Regeln im Internet gelten und welche Risiken es gibt.“ Darauf baut der Handyführerschein auf, denn dieses Wissen soll neben den praktischen Tipps ebenfalls an die Senioren weitergegeben werden.Wissen nutzbar machenDie Idee des Projekts „Lernen durch Engagement“ ist es, erworbenes Wissen auch für andere zugänglich zu machen. „Die Jugendlichen sollen erfahren, wie sie selbst einen Nutzen in der Welt haben können“, meint Lehrerin Ann-Kristin Erdmann, die den Fachbereich Verbraucherbildung an der Dannewerkschule leitet. „Aber natürlich müssen die Schülerinnen und Schüler dafür erst einmal selbst fit gemacht werden.“Nachdem das Konzept des Handführerscheins erarbeitet war, hat Ann-Kristin Erdmann zunächst eine Gruppe von interessierten Senioren eingeladen. Als dann jedoch in der Lokalpresse darüber berichtet wurde, gab es weitere Anfragen von verschiedenen Seniorenheimen. So gab es zuletzt immer am letzten Freitag im Monat eine Theorie- und Beratungsstunde, die von 18 Neuntklässlern geleitet wurde. „Ich habe noch nie so viel geredet“, sagte eine Schülerin gegenüber den „Schleswiger Nachrichten“. Und zwischendurch kommen auch komplexere Fragen auf. Dann wird zum Beispiel über Facetime und Bluetooth gefachsimpelt. So lernen Schüler und Senioren Schritt für Schritt gemeinsam.

  • Tag der Schulverpflegung: bundesweit Aktionen für gutes Schulessen
    Deutlich mehr Schülerinnen und Schüler haben mittlerweile die Möglichkeit, in der Schule eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen, doch viele nutzen dieses Angebot nicht. Das zeigt die Ernährungsstudie ESKIMO II des Robert Koch-Instituts. Der jährliche Tag der Schulverpflegung bietet die Chance, Kinder und Jugendliche das Schulessen schmackhaft zu machen.Unter dem Motto „Vielfalt schmecken und entdecken“ organisieren die Vernetzungsstellen Schulverpflegung der Länder rund um den 23. September bundesweit Aktionstage. Dabei engagieren sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Cateringunternehmen jeweils für besseres Schulessen. 2019 steht zudem das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt.„Klimaschutz snackt!“ lautet beispielsweise der Wettbewerb, zu dem das hessische Netzwerk Schulverpflegung aufgerufen hat. In Sachsen-Anhalt stellt die Vernetzungsstelle den Cateringunternehmen eine Sammlung vegetarischer Rezepte zur Verfügung, die Kinder und Jugendliche als gut befunden haben. Der Tag der Schulverpflegung ermöglicht über verschiedene Projekte und Aktionen, dass Thema Ernährung in den Schullalltag zu integrieren. Gleichzeitig bietet er die Chance, Schülerinnen und Schüler vom Schulessen zu überzeugen, indem sie sich im Rahmen der Aktion mit dem Speisenangebot auseinandersetzen. Bislang nutzen Kinder und Jugendliche das bestehende Angebot nämlich nur zurückhaltend. Studie zeigt Verbesserungsbedarf43,7 Prozent der Sechs- bis Elfjährigen und 68 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen verzichten darauf, ein warmes Mittagessen in der Schule zu sich zu nehmen. Das geht aus der ESKIMO II-Studie zum Ernährungsverhalten der Sechs- bis 17-Jährigen hervor, die das Robert Koch-Institut (RKI) von 2015 bis 2017 durchgeführt hat. Unabhängig vom Alter war einer der Hauptgründe, dass bereits zu Hause eine warme Mahlzeit wartet. Die mangelnde Qualität des Essens und Rahmenbedingungen wie ein zu hoher Preis oder zu kurze Pausen waren jedoch ebenfalls ausschlaggebend. Die für die Ernährungsstudie verantwortlichen Wissenschaftlerinnen empfehlen, das Speisenangebot und die Rahmenbedingungen an die Bedürfnisse der Zielgruppe anzupassen, um die Akzeptanz zu erhöhen. Eine angemessene Mahlzeit anzubieten, ist laut Autoren der Studie eine Aufgabe von Schule, da sie neben der Familie das Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen am meisten präge. Diese Aufgabe zu bewältigen, liegt jedoch in der Verantwortung aller Beteiligten. Darauf weist auch der Ergebnisbericht zur ESKIMO II-Studie hin.

  • Bundesjustizministerin Christine Lambrecht ist Schirmherrin für das Projekt Verbraucherschule
    In Anbetracht vielfältiger Herausforderungen, vor denen junge Verbraucherinnen und Verbraucher stehen, hat Christine Lambrecht die Schirmherrschaft für das Projekt Verbraucherschule des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) übernommen. „Nur wer als Verbraucherin und Verbraucher kompetent und reflektiert Entscheidungen trifft, lebt wirklich selbstbestimmt“, sagte die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz im Zuge der aktuellen Auszeichnungsrunde.Mit dem Projekt Verbraucherschule unterstützt und ehrt der vzbv jedes Jahr bundesweit Schulen, die ihre Schülerinnen und Schüler fit für den Alltag machen, indem sie Verbraucherbildung im Schulalltag umsetzen. „Junge Menschen wachsen in einer vielfältigen Konsumwelt auf, die ihnen unzählige Möglichkeiten bietet. Sie müssen deshalb lernen, ihre Bedürfnisse zu definieren und Entscheidungen für oder gegen bestimmte Angebote und Handlungsweisen zu treffen“, sagt Christine Lambrecht.Sie betont, dass Verbraucherschulen vorbildhaft zeigten, wie sich wichtige Alltagsherausforderungen junger Menschen in die Schule integrieren lassen. „Sie haben dabei besonders vielfältige und pfiffige Ideen entwickelt, um unsere Kinder und Jugendlichen zu starken Verbraucherinnen und Verbrauchern zu entwickeln.“ Die bisher ausgezeichneten Schulen haben beispielsweise Recycling-Projekte organisiert, setzen sich in besonderer Weise für die Vermittlung von Medienkompetenz ein, achten auf eine gesunde Ernährung, haben gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern (nachhaltige) Schülerfirmen gegründet oder legen besonderen Wert auf die Pflege eines Schulgartens.Bewerbungsphase 2019Noch bis zum 30. September 2019 können sich alle allgemein- und berufsbildenden Schulen für die Auszeichnung als Verbraucherschule Bronze, Silber oder Gold bewerben, wenn sie im Schuljahr 2018/2019 Projekte und Maßnahmen aus den Themenbereichen „Ernährung & Gesundheit“, „Finanzen & Verbraucherrecht“, „Medien“ oder „Nachhaltiger Konsum“ umgesetzt haben. Mit der Registrierung im Netzwerk Verbraucherschule erhalten Schulen den Zugang zu den Bewerbungsunterlagen. Das Netzwerk Verbraucherschule, dem bereits über 170 Schulen angehören, bietet Schulen für den Start, während der Umsetzung von Verbraucherbildung sowie in der Bewerbungsphase für die Auszeichnung unterschiedliche Hilfestellungen und Informationen.Die Auszeichnung und das Netzwerk Verbraucherschule werden durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf Beschluss des Deutschen Bundestages sowie durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz gefördert.

  • Untersuchung zu In-Game-Käufen: Jugendliche für Risiken sensibilisieren
    Computerspiele gehören zum Leben von Kindern und Jugendlichen dazu und werden auch immer häufiger im Unterricht eingesetzt. Allerdings schützen viele Spiele-Anbieter gerade die junge Zielgruppe nicht ausreichend vor hohen Ausgaben innerhalb von Online-Spielen, den sogenannten In-Game-Käufen, wie eine Untersuchung des „Marktwächter“-Teams der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nun herausgefunden hat.Wie sehr Computerspiele mittlerweile zu einem Kulturgut geworden sind, zeigt allein die immense Zahl an Konsumenten: 2018 spielten laut dem Verband der deutschen Games-Branche rund 34 Millionen Menschen Computerspiele – darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Zudem wächst die Spielebranche seit Jahren und hat die Film- und Musikbranchen beim Umsatz längst abgehängt. Dabei ist insbesondere im Bereich der In-Game-Käufe in den vergangenen Jahren eine erhebliche Umsatzsteigerung zu verzeichnen.Die „Marktwächter Digitale Welt“ haben 14 Online-PC-Spiele untersucht und überprüft, ob Spiele-Anbieter alle relevanten Informationen auf ihren Spiele-Webseiten aufführen und wie ihre Kundenservices auf verschiedenste Verbraucheranfragen reagieren. Das Ergebnis ist ernüchternd: In allen getesteten Spielen kann Geld für In-Game-Währungen und/oder digitale Zusatzinhalte ausgegeben werden – jedoch wies keiner der Anbieter vor dem Kauf des Spiels oder vor der Registrierung auf der Webseite deutlich darauf hin.„Die Anbieter von Games sollten schon vor Vertragsschluss gut sichtbar darüber informieren, dass es im Laufe des Spielens zu weiteren Kosten kommen kann“, forderte Carola Elbrecht, Rechtsreferentin des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (zvbv) gegenüber der „Welt“. Bei Spiele-Apps sei eine transparente Kennzeichnung von Zusatzkäufen üblich. „Diese Kennzeichnung braucht es für alle Arten von Online-Games – denn sonst kaufen Verbraucher die Katze im Sack.“Lehrkräfte können Computerspiele für sich nutzen – die Chancen und die RisikenDie Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) empfiehlt als Fazit ihrer Studie „Computerspiele und virtuelle Welten als Reflexionsgegenstand von Unterricht“ angesichts des hohen Bedeutungszuwachses von Computerspielen, die Reflexion von Schülern über die Nutzung zu fördern. Es solle darum gehen, Kinder und Jugendliche über die positiven wie die problematischen Aspekte zu informieren.Marco Fileccia, Experte für Neue Medien und Lehrer am Elsa-Brändström-Gymnasium in Oberhausen, schreibt in einem Online-Artikel dazu: „Computerspiele sind ein wichtiges Element im Leben Jugendlicher und damit von sich aus wert, als Thema in der Schule behandelt zu werden. Dazu gehören solche Fragen wie die nach der Faszination, ihrer Wirkung, der Darstellung von Gewalt, den Suchtfaktoren, der ökonomischen Bedeutung, den Werbeeinflüssen, Gruppenprozessen in Spielergemeinschaften, den Gründen für exzessives Spielen und vielem mehr.“ Darüber hinaus könnten Computerspiele aber auch als Teil medienpädagogischer Projekte eingesetzt werden. So zeige die Studie der LfM exemplarisch für drei Unterrichtsfächer, wie mithilfe von PC-Spielen bestimmte Kompetenzen erworben werden könnten.Sollten Lehrkräfte zusammen mit ihrer Klasse negative Erfahrungen mit Online-Spielen für PC, Konsole oder Smartphone machen, können sie dies den Marktwächtern über ein Beschwerdeformular mitteilen.

  • Reger Austausch beim „Runden Tisch Verbraucherbildung“ in Kiel
    Was kann ich gegen Cybermobbing tun? Worauf muss ich achten, wenn ich soziale Netzwerke nutze? Welche Verträge brauche ich, wenn ich in die erste eigene Wohnung ziehe? Es sind aktuelle, aber auch für die Zukunft wichtige Fragen, die schon junge Verbraucher beschäftigen – das zeigte der „Runde Tisch Verbraucherbildung“ am 13. September in Kiel. Eine weitere Erkenntnis der Veranstaltung: Schülerinnen und Schüler wünschen sich mehr Orientierungshilfe. „Wir wollen die Verbraucherbildung aus dem Keller der öffentlichen Wahrnehmung holen“, sagte passenderweise Schleswig-Holsteins Verbraucherschutzministerin Sabine Sütterlin-Waack in ihrer Begrüßungsrede. Rund 130 Gäste aus ganz Deutschland waren der Einladung von Sütterlin-Waack und Landesbildungsministerin Karin Prien zum „Runden Tisch Verbraucherbildung“ gefolgt. Neben Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Verbänden waren darunter auch zahlreiche Lehrkräfte sowie vier Schulen aus Schleswig-Holstein mit 39 Schülerinnen und Schülern. Sie präsentierten ausgewählte Projekte und Best-Practice-Beispiele, wie Verbraucherbildung im Schulalltag aussehen kann, und diskutierten mit den anderen Gästen über aktuelle Fragen. Relevanz stärkenDer „Runde Tisch Verbraucherbildung“ ist ein jährlich stattfindendes bundesweites Treffen, das nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz „Verbraucherbildung an Schulen“ von 2013 initiiert wurde. Die Ziele: die Verbraucherbildung stärken und den Austausch zwischen den Akteuren fördern. Der diesjährige Gastgeber nimmt dabei in Deutschland eine besondere Position ein: Seit nunmehr zehn Jahren ist die Verbraucherbildung in Schleswig-Holstein ein eigenständiges Fach im Lehrplan. Wie notwendig sie ist, ließ sich im Zuge der Veranstaltung auch anhand einiger Studienergebnisse erahnen, die Professor Claus Tully, Jugendforscher von der Freien Universität Bozen, Südtirol, vorstellte. Demnach erkennen zwei Drittel der Kinder nicht den Unterschied zwischen Werbung und Information. Und: Je höher der Bildungsstand, desto reflexiver sind Konsumhandlungen.Nachvollziehbar, dass sich die Teilnehmenden einig waren, dass Verbraucherbildung grundsätzlich verbindlicher stattfinden müsse und sowohl als Fach als auch fächerübergreifend endlich den Stellenwert erhalten sollte, den es verdient. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, forderte in seiner Rede, dass Verbraucherbildung in den Schulen prüfungsrelevant werden muss. Auch die anwesenden Schülerinnen und Schüler wünschten sich mehr Verbraucherbildung an Schulen – wenn es nach ihnen ginge, aber nicht unbedingt als Prüfungsfach. Eine erste Konsequenz daraus zog noch am Veranstaltungstag das Verbraucherschutzministerium von Schleswig-Holstein: Es kündigte an, unabhängig von der bundesweiten Veranstaltung im kommenden Jahr einen landesweiten „Runden Tisch Verbraucherbildung“ zu organisieren, der an einer Schule stattfinden soll.

  • Jugend testet: Kreative Ideen gesucht
    Welches Geodreieck hält am längsten? Lohnt es sich, zu höherpreisigen Produkten zu greifen? Kritisch und kreativ sollen sich Schülerinnen und Schüler bei „Jugend testet“ mit Produkten und Dienstleistungen auseinandersetzen und diese bei selbst entwickelten Tests genauer unter die Lupe nehmen. Lehrkräfte können durch eine Teilnahme ganz pragmatisch Verbraucherbildung in den Unterricht integrieren. Anmeldeschluss für die Auszeichnung 2020 ist der 30. November 2019.Egal, ob mit der ganzen Klasse, einer AG oder Lerngruppe: Bei „Jugend testet“ haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Produkte und Dienstleistungen, mit denen sie im Alltag zu tun haben, auf Herz und Nieren zu prüfen. Dabei setzen sie sich auf kreative Weise mit Themen der Verbraucherbildung auseinander. Beispielsweise könnten sie beim Test von Shopping-Apps die Fallstricke im Online-Shopping kennenlernen und Strategien entwickeln, um kompetente Verbraucher zu werden.Test-Ideen können in den beiden Kategorien Produkttests und Dienstleistungstests eingereicht werden. Im letzten Jahr ging der 1. Preis bei den Produkttests an Schülerinnen und Schüler, die verschiedene Haartönungen ausprobiert haben. Dabei konstruierten sie mithilfe eines Roboterarms einen Stationsablauf, bei dem die getönte Haarsträhne verschiedenen Belastungen ausgesetzt wurde.Die Voraussetzungen für die Teilnahme bei „Jugend testet“ sind leicht zu erfüllen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen zwölf und 19 Jahren müssen ihre Tests komplett eigenständig durchführen und nachvollziehbar dokumentieren. Nach der Bewertung durch die Jury winken Geldpreise zwischen 1.500 und 2.500 Euro, Reisen nach Berlin und diverse Sachpreise.

  • Keine Angst vor finanzieller Bildung
    Es sind teils erschreckende Antworten, die Jugendliche geben, wenn sie zu ihrer finanziellen Grundbildung befragt werden: „Ich habe von diesem Thema überhaupt keine Ahnung“, „Ich verstehe die meisten Begriffe nicht“ oder „Ich fühle mich überfordert!“. So lauten Aussagen von jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren, die 2018 an einer Online-Erhebung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) teilgenommen haben. Ein Grund, sich den aktuellen Stand der finanziellen Bildung in Deutschland genauer anzuschauen.Die Schule, so die allgemeine Auffassung, soll junge Menschen auf das Leben vorbereiten. Im Bereich der finanziellen Bildung scheint das jedoch oftmals nicht zu gelingen, wie Studien immer wieder zeigen. In Berichte und Analysen, die teilweise von Finanzunternehmen beauftragt werden, ist von mangelnden Kenntnissen über den Umgang mit Geld, über Anlagen und gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge die Rede, sogar von einem „finanziellen Analphabetismus“ in weiten Teilen der Bevölkerung. Eine Frage der ChancengerechtigkeitVerbraucherschützer und Wirtschaftswissenschaftler mahnen zwar, dass immer hinterfragt werden sollte, welche politische Agenda eventuell hinter solchen Urteilen steckt, jedoch können auch sie nicht leugnen, dass offensichtlich Defizite im Bereich der finanziellen Bildung bestehen – vor allem, wenn auch Schülerinnen und Schüler selbst immer wieder auf ihr fehlendes Wissen in diesem Bereich hinweisen. Das bekannteste Beispiel dafür ist wohl die Schülerin Naina, die 2015 in einem Tweet feststellte: „Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ‘ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.“Ganz so drastisch würde Birgit Happel es nicht formulieren. Doch als Referentin für Finanzbildung, die regelmäßig an Schulen zu Gast ist, kann sie bestätigen: „Es gibt einfach noch zu viel Unwissen.“ In ihren Workshops beantwortet sie Schülerinnen und Schülern daher immer wieder ganz praktische Fragen zu Online-Shopping, Budget-Planung oder die Vermeidung von Schulden. Und sie stellt immer wieder fest, dass es stark vom Elternhaus abhängt, ob sich Jugendliche finanziell gut auf die Zukunft vorbereitet fühlen und sinnvolle Entscheidungen treffen. „Dadurch verfestigt sich in diesem Bereich Bildungsungerechtigkeit“, stellt Happel mit Sorge fest. Hinzukäme, dass sich das Thema Geld und Finanzen in den letzten Jahrzehnten stark ausdifferenziert habe. „Die alltägliche Finanzplanung ist dadurch sehr viel komplexer geworden“, meint die Referentin. Kompetenzen für kritische KonsumentenLaut Birgit Weber, Professorin für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Ökonomische Bildung an der Universität Köln, zeige sich diese neuen Komplexität auch darin, dass junge Erwachsene in der heutigen Welt mehrere Rollen mit unterschiedlichen Anforderungen einnehmen müssten: Sie sind Verbraucher, Kreditnehmer und Geldanleger, Versicherungsnehmer und angehende Arbeitnehmer. Dementsprechend müssten sie in der Schule bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben, um sich später in einer „wirtschaftlich geprägten Lebenswelt orientieren zu können“, so Weber. Es geht – ganz allgemein gesagt – um die Grundlage für ein gutes, selbstbestimmtes Leben, in dem niemand um eigene finanzielle Entscheidungen herumkommt.Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat bereits 2008 die Wichtigkeit finanzieller Bildung als Teil der ökonomischen Bildung betont. Sie sei ein „unverzichtbarer Bestandteil der Allgemeinbildung und gehört somit zum Bildungsauftrag der allgemeinbildenden Schulen“, heißt es im entsprechenden Bericht. Fünf Jahre später unterstrich die KMK in ihrem Beschluss „Verbraucherbildung an Schulen“ die Notwendigkeit, „Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang mit Konsumentscheidungen Kompetenzen für eine mittel- und langfristige Finanzplanung mit auf den Weg zu geben“.Doch wie sieht es mit der schulischen Umsetzung aus? „Was generell nicht passieren darf, ist, dass die Schülerinnen und Schüler nur mit Effizienzdenken und ökonomischem Modellwissen traktiert werden“, macht Birgit Weber deutlich. „Es muss stets darum gehen, junge Erwachsene zu kritischen Konsumenten auszubilden, ökonomische Grundlagen sinnvoll einzubeziehen, aber soziale Fragen nicht außen vor zu lassen.“ Die Forderung nach einem Fach Wirtschaft hält sie dabei für kurzsichtig. Wenn Birgit Weber über finanzielle Bildung spricht, geht es ihr vor allem um Mündigkeit und Aufklärung, die weder dem einzelnen die Verantwortung für seine finanzielle Situation alleine zuschreibt, ihn aber auch nicht aus der Verantwortung für seine finanziellen Entscheidungen entlässt. Auf jeden Fall könne finanzielle Bildung weder von der Verbraucherbildung abgekoppelt werden, sie benötigt wichtige ökonomische Grundlagen und sie darf den sozioökonomischen Hintergrund der Lernenden nicht unberücksichtigt lassen.Jugendliche sensibilisieren – Lehrkräfte unterstützenBirgit Happel ist als Finanztrainerin besonders wichtig: „Eine gute finanzielle Bildung braucht immer einen lebensweltlichen Bezug, sonst geht es nur um das Auswendiglernen von Finanzwissen.“ Deshalb lautet ihre Forderung in Richtung Politik und Schule: „Junge Menschen müssen grundsätzlich für die Reichweite ihrer Lebens- und Finanzentscheidungen sensibilisiert werden.“Das ist jedoch leichter gesagt als getan – was Birgit Happel selbst am besten weiß. Als Referentin hält sie auch regelmäßig Vorlesungen an Hochschulen und gibt Workshops für Lehrerinnen und Lehrer zum Thema finanzielle Grundbildung. Sie stellt fest, dass Lehrkräfte in der Regel vor der Herausforderung stehen, sich in Eigenverantwortung zusätzliche ökonomische Fachkompetenzen anzueignen, während sie zugleich einem unübersichtlichen Angebot kostenloser Unterrichtmaterialien gegenüberstehen. „Sie fragen häufig nach Informationsmaterial und einer Einordnung der vorhandenen Materialien“, erzählt Happel. Vor allem mit Blick auf die zunehmende Bedeutung von Online-Finanzbildung seien Lehrkräfte zudem für jede Hilfe dankbar, um die bestehenden Angebote kritisch zu hinterfragen – etwas, wofür im Schulalltag und wachsenden Stundenplänen häufig die Zeit fehlt. Tipps für die PraxisFür Lehrkräfte kann es hilfreich sein, erst einmal im Kleinen anzufangen, praxisnahe Projekte umzusetzen und sich Unterstützung von außen zu holen. Ein beliebter Ansatz ist vor allem die Gründung von Schülerfirmen, die laut KMK zur „Vermittlung wirtschaftlicher Grundkenntnisse“ beitragen und Schülerinnen und Schüler in die Arbeits- und Berufswelt einführen sollen. Wie Schülerfirmen funktionieren und worauf zu achten ist, damit sie im Einklang mit dem Bildungsauftrag stehen, schreibt die Bundeszentrale für politische Bildung in einem Artikel zum Thema Schülerfirmen. Die Autoren warnen darin auch vor dem Einfluss von Unternehmen, der stets reflektiert werden sollte, wenn in diesem Zusammenhang mit Unternehmen aus der freien Wirtschaft zusammengearbeitet werden sollte.Schulen können zudem auf die institutionalisierte Zusammenarbeit und den regelmäßigen Austausch mit außerschulischen Partnern setzen (siehe Linksammlung unten), wie Stiftungen, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden, Banken- und Unternehmensvertretern, Schuldnerberatern sowie Verbraucherschützern. Insgesamt sollte darauf geachtet werden, dass im Sinne des Tandem-Prinzips den Schülerinnen und Schülern immer verschiedene Perspektiven angeboten werden, damit sie sich selbst eine ausgewogene Meinung bilden können. Dafür setzt sich auch die Stiftung Warentest mit dem Bildungsangebot „Finanztest Schule“ ein. So kann die finanzielle Bildung als Bestandteil in unterschiedlichen Fächern praxisnah ausgebaut werden. (lmi)

  • Nachhaltige Bildung in der Schule: Das Große beginnt im Kleinen
    Seit Monaten gehen tausende Schülerinnen und Schüler bundesweit für einen verstärkten Klimaschutz auf die Straße - und bringen ihre Motivation anschließend mit zurück in den Unterricht. Schulen sollten die Bewegung daher nutzen, um sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu verschreiben. Das lässt sich praktisch leichter angehen, als mancher befürchten mag.Sollen Schülerinnen und Schüler, die für die „Fridays for Future“-Demonstrationen den Unterricht schwänzen, bestraft werden? Diese Frage haben sich zu Beginn der Bewegung viele Schulen gestellt. In den meisten Fällen haben sie aber bessere Lösungen gefunden: Statt Bußgelder zu verhängen oder Verweise auszusprechen, veranstalten einige Lehrer offizielle Exkursionen zu den Kundgebungen, andere organisieren Projekttage zum Thema Nachhaltigkeit oder planen Podiumsdiskussionen. Immer mehr Schule versuchen mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam, mehr Energie zu sparen, Ressourcen im Schulalltag verantwortungsvoller zu nutzen und das individuelle Konsumverhalten stärker zu hinterfragen. Doch nicht erst seit den Fridays-for-Future-Demonstrationen steht das Thema Nachhaltigkeit für Schulen auf der Agenda. Die Schülerbewegung bringt dafür aber definitiv neuen Schwung. Tipps für Lehrerinnen und Lehrer, wie sie ihn nutzen können, hält die Deutsche UNESCO-Kommission parat. „Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken“, so heißt es auf der Homepage. Klingt wie: mal eben die Welt retten – geht das im Schulalltag?„Nachhaltige Entwicklung muss Querschnittsthema werden“Bianca Bilgram und Klaus Schilling lächeln. Die beiden – die eine: Leiterin der Geschäftsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bei der Deutschen UNESCO-Kommission, der andere: als langjähriger Lehrer Mitglied der  BNE-Steuerungsgruppe seiner Schule (und seit kurzem Bundeskoordinator der UNESCO-Projektschulen) – kennen die Vorbehalte. Sie wissen aber auch: Es geht. Mehr als 300 Projektschulen in Deutschland machen vor, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Praxis gelingen kann. Bianca Bilgram: „Niemand muss das Rad neu erfinden. Wir haben in Deutschland sehr, sehr viele gute Beispiele aus Schulen. Die kann ich mir anschauen und fragen: Was passt? Was können wir auf uns übertragen?“ Klaus Schilling: „Die größten und tollen Dinge geschehen, wenn man gemeinsam auf dem Weg ist.“ Dafür müsse man erst einmal nur loslaufen.Die Möglichkeiten sind vielfältig – ob das die Beteiligung an Projekten wie „WeltFAIRsteher“ ist, die Teilnahme am Wettbewerb „Verbraucherschulen“, ob es sich um ein Engagement in Sachen Demokratiebildung handelt, etwa „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, um gesunde Ernährungskonzepte für die Mensa oder um eine Projektgruppe für mehr Klimaschutz im Schulgebäude. Auch kleine Veränderungen wie der Anbau von Gemüse im schuleigenen Garten, die Einführung von Mülltrennung oder der Verkauf von fair gehandelten Produkten im Schulkiosk sind mögliche erste Schritte.Wer die beiden Fachleute fragt, was eine Schule konkret tun kann, um den Ansatz zu etablieren, bekommt allerdings zunächst erklärt, was BNE nicht ist: nämlich ein Schulfach. „Im Kontext Schule gibt’s ja weiterhin eine starke disziplinäre Aufteilung“, erklärt Bianca Bilgram. Die aber passe nicht zu den Problemen, vor denen die Menschheit steht. „Die globalen Herausforderungen werden sich nicht von isolierten Disziplinen lösen lassen, sondern nur im Zusammenwirken, also interdisziplinär. Deshalb muss nachhaltige Entwicklung zum Querschnittsthema in der Schule werden“, sagt die Literaturwissenschaftlerin und Anthropologin. Auch die Art des Lernens habe damit viel zu tun. Heißt: „Lernen ist ein forschender Prozess, der aktionsorientiert ist. Durch das eigene Handeln lernen wir am besten.“„Lehrerinnen und Lehrer müssen nicht alles neu machen“ Und was soll gelernt werden? „Es geht darum, Menschen zu stärken, fit zu machen, um eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben zu können“, sagt die Expertin. Dabei sei, klar, zunächst die Wissensvermittlung wichtig. Ob zum Klimawandel, zu Biodiversität oder zu sozialen Problemen – wer die Hintergründe verstehen will, benötigt valide Informationen. Mit entscheidend ist aber auch die Lernumgebung. Auch die soll dem Grundsatz der Nachhaltigkeit folgen, ob es dabei um das Angebot in der Schulmensa geht oder um den Energiehaushalt einer Schule. Schließlich müsse auch die Pädagogik passen. „Dazu gehört zum Beispiel die Frage, wie das Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden ist?“ Werte vermitteln, Vorbild sein, vorausschauendes und selbständiges Denken fördern – das alles ist Teil einer Bildung zur Nachhaltigkeit.„Zentral ist dabei der Begriff des ‚Whole-School-Approaches‘“, ergänzt der Schulpraktiker Schilling. Soll heißen: Es handelt sich um einen ganzheitlichen Ansatz, der das ganze Schulleben umfasst und die gesamte Schulgemeinde einschließt. „Eine Schule, die der Bildung für nachhaltige Entwicklung verpflichtet ist, arbeitet vernetzt, nutzt die Ressourcen und die Motivation der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer, der Eltern, der Schulträger, möglicherweise auch der Zivilgesellschaft vor Ort, um sich gemeinsam auf den Weg zu machen.“Und der Weg ist – zunächst – das Ziel. „Welche realen Auswirkungen der Ansatz hat, wird dann in den Projekten und in den strukturellen Veränderungen sichtbar, die in der Schule realisiert werden – beispielsweise bei den Teamsitzungen, bei Schulpartnerschaften mit internationalen Partnern, wenn Schülerinnen und Schüler eine wilde Hecke gemeinsam anlegen oder wenn sie Verkehrsteilnehmer auf der Straße zu ihren Mobilitätsvorstellungen interviewen. Überall lassen sich dann die Spuren dieses Engagements oder dieser Orientierung finden.“ Heißt: Das Große beginnt im Kleinen.Dabei hilft zunächst eine Bestandsaufnahme. „Eine Schule, die sich in Richtung Nachhaltigkeit orientieren möchte, sollte anschauen, was sie schon hat. Möglicherweise besteht bereits eine Kooperation mit dem Biobauernhof in der Nachbarschaft, weil die Klassen der Jahrgangsstufe 6 dort immer wieder im Rahmen eines Exkursionstages hinfahren. Das kann ich dann aufnehmen und ausbauen.“ Das gilt auch für den Unterricht. „Wo sind die Inhalte unserer Fächer bereits auf Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgerichtet?“Hilfe von außerschulischen Partnern Zweiter Schritt: „Hier ist zu klären, welche interessanten Akteure aus der Nähe eingeladen werden können – Eine-Welt-Läden, Umweltgruppen, Partnerschaftsvereine, möglicherweise lassen sich über den Schulträger auch lokale Umweltbeauftragte oder Energiebeauftragte ausmachen und mit denen gemeinsam überlegen, was sich auf die Beine stellen lässt. Die sind oft begeistert, wenn sich die Schule öffnet.“ Auch innerhalb des Kollegiums können Synergien genutzt werden. „Wo lässt sich zwischen den Fächern zusammenwirken? Wo bestehen Schnittstellen zu gemeinsamen BNE-relevanten Themen wie Gerechtigkeit, Klimawandel oder Demokratie? Das ist ein Austausch, der in einzelnen Lehrerinnen- und Lehrerteams ungemein fruchtbar sein kann“, sagt Klaus Schilling. Und betont: „Meine Botschaft ist: Lehrerinnen und Lehrer oder die Schulleitung sollen nicht glauben, sie müssten alles neu und alles selbst machen. Sie sollten vielmehr erst einmal darauf schauen: Was machen wir sowieso?“ Und dann gehe es um Vernetzung, Mut und Teilhabe am gemeinsamen Entwicklungsprozess.Als renommiertes Gremium nimmt, angesichts der fortlaufenden Schülerproteste, auch das Fachforum Schule der „Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung“ die Schulen in die Pflicht. In einem Grundsatzpapier betonen sie „die Notwendigkeit, die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in Unterricht und Schulentwicklung mit Nachdruck voranzutreiben“. Derzeit herrscht dafür viel Rückenwind: Schülerinnen und Schüler, die freitags für den Klimaschutz demonstrieren, bringen für Nachhaltigkeit viel Motivation mit in die Schule. 

  • YouTube im Unterricht?
    Die Videoplattform YouTube ist unter Jugendlichen das beliebteste Internetangebot. Sie nutzen sie aber längst nicht mehr nur zur Unterhaltung, sondern auch zum Lernen, wie eine aktuelle Umfrage des Rats für Kulturelle Bildung zeigt. Prompt fordert dieser, dass Lehrkräfte YouTube stärker in den Unterricht einbeziehen sollten. Politik und Bildungsverbände mahnen allerdings, die Qualität der Videos zu prüfen. Wie nutzen Zwölf- bis 19-Jährige YouTube? Diese Frage bildete den Grundstein der jüngst erschienene Befragung „Jugend/YouTube/Kulturelle Bildung“ im Auftrag des Rats für Kulturelle Bildung, einem bildungspolitischen Think Tank, der von sieben deutschen Stiftungen finanziert wird, darunter die Deutsche Bank-, die Bertelsmann- und Mercator-Stiftung. Bei den Antworten überraschten besonders die Schülerinnen und Schüler: Von den insgesamt 520 befragten YouTube-Nutzern dieser Gruppe gab fast die Hälfte an, dass YouTube-Videos für sie sehr wichtig (10 Prozent) beziehungsweise wichtig (37 Prozent) für die Schule seien. Sie nutzen die Angebote etwa, um Unterrichtsinhalte zu wiederholen, die sie nicht verstanden haben (73 Prozent), oder um Hausaufgaben zu erledigen (70 Prozent). Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse forderte der Vorsitzende des Rats für Kulturelle Bildung, Pädagogik-Professor Eckart Liebau, „dass man dieses Medium nicht ignorieren darf“. YouTube sei inzwischen „ein weiteres, wichtiges Lern- und Bildungsmedium“. Vorteile für den UnterrichtDas sehen auch viele Lehrerinnen und Lehrer so. Deswegen werden Lernvideos, anders als es die Formulierung von Professor Liebau vermuten lässt, bereits an einigen Schulen im Unterrichtsalltag eingesetzt - wobei es nicht immer Videos von YouTube oder anderen kommerziellen Plattformen sein müssen. Sebastian Schmidt, Mathelehrer an der Inge-Aicher-Scholl-Realschule Neu-Ulm/Pfuhl in Bayern, setzt beispielsweise schon seit 2013 auf Impuls- und Erklärvideos, die er selbst erstellt. Mit einem Impulsvideo lässt er seine Schülerinnen und Schüler – im Sinne des Flipped Classrooms, also des vorbereiteten Unterrichts – zunächst den neuen Inhalt für die nächste Unterrichtsstunde selbstständig entdecken. Das Erklärvideo wiederum präsentiert im Anschluss an den Unterricht die dort erarbeitete Musterlösung der im Impulsvideo gegebenen Aufgabe. „Die dazwischenliegenden schweren Phasen, die Lösungsfindung und den Transfer, verlagere ich so in den Unterricht“, sagt Schmidt. Er hat die Erfahrung gemacht, dass die Schüler die Lernvideos „sehr stark annehmen und sie ihnen Sicherheit geben. Sie wissen, dass es immer ein Erklärvideo gibt, mit dem sie notfalls die Unterrichtsinhalte wiederholen können.“ Wichtig ist dem Realschullehrer allerdings zu betonen, dass die Lernvideos für sich genommen nicht automatisch zum angestrebten Lerneffekt führen. Christian Spannagel, Professor für Mathematik- und Informatikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, formuliert das so: „Die Kinder kennen Videos zwar schon aus ihrem Privatleben, aber zu wissen, wie man Informationen aus ihnen herausfiltert, ist eine ganz andere Geschichte.“ Deshalb bräuchten Schülerinnen und Schüler zunächst Strategien, wie sie mit Videos lernen können. Dazu gehörten so simple Techniken wie ein Video pausieren zu lassen, sich währenddessen Notizen zu machen, zurückzuspulen, es mehrfach anzusehen. „Schüler können nicht automatisch sinnvoll mit Videos arbeiten“, mahnt Spannagel.Inhalte prüfenAuf eine weitere Herausforderung wies der Bundesvorsitzende des Lehrkräfteverbands VBE, Udo Beckmann, hin. Nach der Veröffentlichung der Umfrageergebnisse zur YouTube-Nutzung von Jugendlichen riet er zu einer gewissen Skepsis. Bezogen auf Inhalte, die Lehrkräfte nicht selbst erstellt haben, sagte er: „In Zeiten von Fake News und Verschwörungstheorien ist durchaus zu hinterfragen, ob alle dargestellten Informationen richtig sind.“ Ähnlich hatten sich in diesem Zusammenhang Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) geäußert.„Wenn man Fremdvideos einsetzt, kann es sehr aufwendig sein, ein geeignetes Video zu finden, aber die Zeit muss man sich nehmen“, sagt dazu Professor Spannagel. „Auf keinen Fall sollten Lehrer Links von Videos an Schüler verteilen, die sie sich nicht vollständig angesehen haben.“ Dem stimmt auch Realschullehrer Schmidt zu, denn: „Für Schülerinnen und Schüler ist es sehr schwer zu erkennen, ob ein Lernvideo korrekte Inhalte vermittelt.“ Beide Experten sehen es daher als weitere Aufgabe der Schule an, Kindern und Jugendlichen beizubringen, kritisch mit Informationen aus Videos umzugehen.Im Falle von YouTube, so Schmidt, gäben die Kommentare unterhalb eines Videos sowie die bisherige Bewertung einen ersten Hinweis, wie gut die Inhalte seien. Daneben sollten Schülerinnen und Schüler lernen, Inhalte zu verifizieren beziehungsweise zu falsifizieren. „Dazu können sie sich etwa mehrere Videos zu einem Thema anschauen und prüfen, ob dieselben Informationen enthalten sind und wer das Video erstellt hat.“ Auf Werbung vorbereitenSchmidt und Spannagel geben zudem zu bedenken, dass ein Link, der Kinder zu einem Video auf YouTube führt, sie sowohl mit Werbung als auch mit anderen Videos konfrontiert, die zu weiterem Medienkonsum verleiten. Auch dies sollten Lehrkräfte deshalb im Vorfeld mit ihren Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten besprechen. „Ich würde die Eltern möglichst frühzeitig mit ins Boot holen“, rät Professor Spannagel, „ihnen erklären, warum ich die Kinder bitte, online zu gehen, wie ich sie dabei begleite und wie ich mit den Videos arbeiten möchte.“ Letztlich empfehlen jedoch beide Experten den Lehrkräften, eigene Lernvideos zu erstellen (Tipps dazu in den weiterführenden Links). „Das erste Video dauert unendlich lange“, räumt Spannagel ein, ergänzt aber direkt: „Davon darf man sich nicht entmutigen lassen. Man entwickelt unglaublich schnell eine Routine.“ Dadurch sei es im Endeffekt deutlich schneller, eigene Videos zu produzieren, als zu unterschiedlichen Themen passendes Fremdmaterial im Internet zu finden. Bei selbst erstellten Videos hätten Lehrkräfte darüber hinaus mehr Möglichkeiten, sie ihren Schülern werbefrei zur Verfügung zu stellen: etwa über die schuleigene Lernplattform, externe Speichermedien oder über Videoplattformen wie Vimeo, die sich mit einem Passwort schützen lassen. (ach)

  • Der Materialkompass geht wieder an den Start
    Das neue Schuljahr hat gerade begonnen und wir haben großartige Neuigkeiten: Der Materialkompass ist reaktiviert! Er lag mangels finanzieller Zuwendung eine Weile im Dornröschenschlaf. Doch nun geht es weiter – denn es ist gelungen, ihn als Daueraufgabe in den vzbv zurückzuholen. Das bedeutet: Ab sofort veröffentlichen wir wieder laufend neue Bewertungen von Unterrichtsmaterialien zur Verbraucherbildung. Daneben wird auch das Schulportal Verbraucherbildung wieder mit aktuellen Meldungen und Hintergrundbeiträgen bespielt. Die Materialien und Artikel stammen aus allen Themen der Verbraucherbildung: Ernährung & Gesundheit; Finanzen, Marktgeschehen & Verbraucherrecht; Medien & Informationen sowie nachhaltiger Konsum & Globalisierung. Alle im Materialkompass abgebildeten Unterrichtsmaterialien wurden von unabhängigen Experten geprüft auf ihre fachliche, methodisch-didaktische und gestalterische Qualität. Grundlage dafür ist ein mehrfach evaluiertes Kriterienraster, das transparent auf der Webseite abgebildet ist. So bietet der Materialkompass Lehrkräften eine fundierte Orientierung im Materialien-Dschungel.Auf dem Bildungsmarkt finden sich zahlreiche frei verfügbare Unterrichtsmaterialien von Unternehmen, Verlagen, Stiftungen und öffentlichen Institutionen. Deren Qualität schwankt erheblich. Je nach Herausgeber können die Materialen interessensgeleitet, einseitig oder schlichtweg inhaltlich falsch sein. Während Schulbücher von den zuständigen Kultusministerien auf Herz und Nieren geprüft werden, bevor sie zugelassen werden, können freie Arbeitsmaterialien der Verbraucherbildung jeglicher Qualität ohne Umweg auf den Schreibtischen der Schülerinnen und Schüler landen.Der Materialkompass hilft hier gleich doppelt: Er ist erstens ein Serviceportal, das eine große Anzahl thematisch passender Unterrichtsmaterialien auflistet, und dient zweitens als Bewertungsinstrument, mit dem auf empfehlenswerte, aber auch auf weniger gute Materialien aufmerksam gemacht wird. Eine repräsentative forsa-Umfrage unter Lehrkräften im Auftrag des vzbv (im November 2016) zeigt, dass sich 72 Prozent der Lehrkräfte selbst in der Verantwortung sehen, Unterrichtsmaterialien zu prüfen – in der Realität jedoch derselben Anzahl nach eigener Aussage die Zeit dafür fehlt. Eine Qualitätsprüfung, die die Tauglichkeit von aus der Wirtschaft angebotenen Unterrichtsmaterialien bestätigt, begrüßen 70 Prozent der befragten Lehrkräfte.

  • Weniger Softdrinks, mehr Wasser – das können Schulen tun
    Der häufige Konsum von zuckerhaltigen Getränken ist ein Risikofaktor für die Gesundheit. Experten warnen regelmäßig vor den langfristigen Folgen von zu viel Softdrinks, Fruchtsäften oder Energy-Drinks. Mit der Frage, wie Kinder und Jugendliche dazu gebracht werden können, zu gesünderen Alternativen zu greifen, hat sich nun eine Metastudie, ein sogenannter Cochrane Review, beschäftigt. Der Schule kommt dabei eine entscheidende Rolle zu – in Bezug auf das Angebot sowie die notwendige Ernährungsbildung.„Wasser, Wasser, Wasser!“ In der Stimme von Margareta Büning-Fesel ist das Ausrufezeichen deutlich zu hören, wenn sie über das Thema gesundes Trinkverhalten spricht. Als Leiterin des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) beobachtet sie mit Sorge, dass der Konsum von Süßgetränken bei Kindern und Jugendlichen seit Jahren zu hoch ist. Die häufig als „Zuckerfallen“ und „Dickmacher“ bezeichneten Getränke gelten laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) als zentraler Faktor für die weltweit steigende Anzahl an Adipositas-Fällen sowie als Mitverursacher von Karies, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.Die Frage ist, wie Kindern und Jugendlichen die gesündere Alternative Wasser auf Dauer schmackhaft gemacht werden kann. „Denn Trinken ist vor allem eine Gewohnheitssache“, betont Margareta Büning-Fesel. Mit reinen Verboten sei es deshalb nicht getan – weder im Elternhaus, noch in der Schule.Nudging: Gesunde Angebote machenWelche Maßnahmen in der Schule dazu beitragen können, dass weniger Softdrinks und gesüßte Getränke konsumiert werden, damit hat sich der aktuelle Cochrane Review „Verhältnispräventive Maßnahmen zur Reduktion des Konsums und der gesundheitlichen Folgen von Süßgetränken“ beschäftigt. Für diese Metastudie hat ein deutsch-britisches Forscherteam 58 Studien zu einzelnen Maßnahmen gegen Süßgetränke wie Lebensmittelampeln oder Verbotsregelungen analysiert und bewertet, ob es verlässliche wissenschaftliche Belege für ihre Wirksamkeit gibt – 16 dieser analysierten Studien beziehen sich auf den Lebensraum Schule.Ein Ergebnis ist, dass ein reduziertes Angebot in Bildungseinrichtungen definitiv hilft, den Süßgetränkekonsum zu verringern. „Das hat etwas mit ‚Nudging‘ zu tun“, sagt Margareta Büning-Fesel. „Nudging heißt, die Leute anzustupsen, damit sie ihr Verhalten ändern, sie aber nicht dazu zu zwingen.“ Sie verweist zugleich auf eine Studie des Kompetenzzentrums für Ernährung (KErn) in Bayern. Ein Jahr lang wurde in zwei Mensen getestet, inwieweit Nudging zu einer gesünderen Auswahl beim Essen führen kann. Das Ergebnis: Der Wasserkonsum konnte durch kostenfreie Trinkwasserstationen erhöht werden. „Das zeigt: Wenn ich etwas anbiete, ohne großes Gerede darum zu machen, und etwas anderes weglasse, kann ich Verhalten relativ einfach beeinflussen, weil sich die Schülerinnen und Schüler anstrengen müssten, an die Alternative zu kommen“, so die Einschätzung der Ernährungsexpertin.Best Practice: Ein Trinkbrunnen in der GrundschuleDass dieser Ansatz wirklich funktioniert, kann Schulleiterin Marlies Trägenapp jeden Tag in ihrer eigenen Schule, der Friedrich de la Motte Fouqué Grundschule in Nennhausen (Brandenburg), beobachten. 2017 wurde dort ein Trinkwasserspender installiert. „Ich habe ein Jahr lang an einer Schule in Texas gearbeitet“, berichtet Marlies Trägenapp im Interview. Dort habe sie sich daran gewöhnt, dass es in allen öffentlichen Gebäuden Trinkwasser gebe und habe den Entschluss gefasst, auch an ihrer Schule ein solchen Angebot zu machen.„Wir sehen natürlich, dass immer wieder übergewichtige Kinder eingeschult werden. Auch deshalb wollen wir gesunde Alternativen bieten, die sie von zu Hause vielleicht nicht kennen“, so die Schulleiterin. Allerdings wollte sie auf keinen Fall eine Ballonlösung mit Plastikbechern, sondern einen Wasserspender, der direkt an die Wasserleitung angeschlossen wird. "Wir wollten etwas Nachhaltiges schaffen", sagt Marlies Trägenapp. Zwei weitere Gründe sprachen aus ihrer Sicht für die Installation: Die Kinder sollen keine schweren Flaschen mehr schleppen müssen und zugleich jederzeit Zugang zu ausreichend Wasser haben – der Grundlage für konzentriertes Lernen.Nachdem Marlies Trägenapp die Entscheidung gefasst hatte, war die Einführung des Trinkwasserbrunnens dann überraschend leicht: Sie hat Elternschaft, Förderverein und Schulträger von der Idee überzeugt, Angebote eingeholt und die Hygienevoraussetzungen mit dem Gesundheitsamt geklärt. Seitdem steht gut erreichbar im Erdgeschoss der Grundschule ein Trinkwasserspender, „der noch immer hochfrequentiert ist“, sagt Trägenapp. Auch sie ist überzeugt: „Man muss einfach Motivation schaffen. Wenn etwas leicht zu erreichen beziehungsweise zu bekommen ist, wird es genutzt.“ Niedrigschwellig ist das Wort, das sie dafür verwendet. Die Befürchtungen mancher Kollegen, die Kinder würden Unsinn machen und die Schule unter Wasser setzen, habe sich nicht bestätigt – im Gegenteil. Wasser erfahre nun eine ganz andere Wertschätzung.Kombination aus Angebot und ErnährungsbildungMargarete Büning-Fesel vom BZfE fallen noch weitere positive Beispiele aus dem Schulalltag ein. Sie erinnert sich vor allem gerne an eine Lehrerin aus dem Saarland, die immer frisches Wasser in einem kugelförmigen Wasserspender vorne auf ihrem Pult stehen hatte, aus dem sich die Kinder etwas nehmen durften. „Das war ihre Zauberkugel. Das war etwas Besonderes für die Kinder“, sagt Büning-Fesel und muss lachen. „Es kommt wirklich aufs Storytelling an.“ Eine andere Idee könnte auch sein, Wasser in der Klasse zur Verfügung zu stellen und es mit Früchten, Gurke oder Minze anzureichern, damit es abwechslungsreicher wird.Dennoch weiß Margareta Büning Fesel – und darin wird sie von Marlies Trägenapp sowie vom Cochrane Review bestätigt –, dass es immer eine Mischung aus Verhaltens- und Verhältnisprävention geben muss. Sprich: Ein gesundes Angebot hilft nur bedingt etwas, wenn es nicht mit einer sinnvollen Ernährungsbildung ergänzt wird. „Natürlich ist es zunächst ein sinnvoller Schritt, wenn sich die Schulkonferenz entscheidet, dass gar keine Süßgetränke mehr an Schulen angeboten werden, aber das bringt nichts, wenn die Kinder und Jugendlichen dann nachmittags umso mehr nach zuckerhaltigen Getränken greifen“, sagt die Ernährungsexpertin des BZfE. Es gehe darum, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Angebot auseinandersetzen, dass sie lernen, Etiketten zu lesen und zu reflektieren, welche gesunden Alternativen es gibt. „Wir brauchen kritische Konsumenten!“ sagt Margareta Büning-Fesel – und bei diesem Satz ist das Ausrufezeichen in ihrer Stimme wieder deutlich zu hören. (lmi)

  • Der Held vom Feld
    Das Material "Der Held vom Feld" ist ein Bildungsmaterial-Paket des Projektes MehrWert NRW und kann im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Unterricht eingesetzt werden. Inhaltlicher Schwerpunkt ist es, Schülerinnen und Schülern verschiedene heimische Gemüsesorten näherzubringen und Interesse sowie Begeisterung für diese Lebensmittel zu wecken. Zudem kann eine Sensibilisierung für einen nachhaltigen Lebensmittelkonsum (wie saisonaler und regionaler Lebensmitteleinkauf oder Lebensmittelabfallvermeidung) durch die Materialinhalte erfolgen.Das Materialpaket besteht aus einem Inhaltsverzeichnis, einer Einführung zum Material (gerichtet an Lehrkräfte, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren), einem Begleittext zum Hintergrund, Zielsetzung, Nutzungshinweisen, Vorbereitung, Vorschlägen zur Vertiefung oder Ergänzung sowie Spielbeschreibungen und Druckmaterial zu den Spielen "Gemüse-Quartett" und "Das 1x1 der Küche". Als Abschluss sieht das Material ein gemeinsames Kochen der Rezepte aus dem Spiel "Das 1x1 der Küche" vor.

  • Richtig reklamieren
    Das Arbeitsheft "Richtig reklamieren - Arbeitsmaterialien für Schülerinnen und Schüler", herausgegeben von der Stiftung Warentest, umfasst 28 Seiten und ist in 4 Einheiten unterteilt. Die ersten drei Einheiten zu "Der Kaufvertrag", "Einkauf im Laden - Spielregeln für Umtausch und Reklamation" und "Kauf im Internet - andere Regeln für Umtausch und Reklamation" beginnen jeweils mit einer Seite "Sachinformationen". Ergänzt werden diese mit insgesamt 23 Materialien (Kopiervorlagen mit Arbeitsaufträgen). Die vierte Einheit "Merkblatt: FAQ rund ums Reklamieren" besteht aus einem zweiseitigen Merkblatt zum Thema.

  • Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“
    Vor vielen Schulen bietet sich morgens das gleiche chaotische Bild: Besorgte Eltern fahren ihre Kinder zur Schule. Sie parken direkt vor dem Eingang, blockieren Wege und Zufahrtsstraßen. Die Aktionstage „Zu Fuß zur Schule“ vom 16. bis 27. September setzen dieses Jahr ein Zeichen gegen diese Elterntaxis, und helfen gleichzeitig der Umwelt.Wie eine Forsa-Umfrage 2018 zeigte, wird fast ein Fünftel aller Grundschulkinder von ihren Eltern zur Schule gefahren. Lehrkräfte machen sich daher zum einen Sorgen um die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler, und zum anderen, weil die Elterntaxis die Kinder gefährden, die zu Fuß zur Schule kommen. Zudem zeigen Studien, dass Kinder davon profitieren, wenn sie zu Fuß zur Schule gehen. „Dazu gehören eine höhere Konzentration im Unterricht und eine gesteigerte körperliche Fitness“, konkretisiert ADAC-Sprecher Johannes Boos gegenüber der „Frankfurt Neuen Presse“.Und Experten sehen einen weiteren positiven Effekt: „Jeder Weg, der zu Fuß gegangen oder mit dem Fahrrad gefahren wird, verringert den Verkehr und damit auch die Umweltverschmutzung“, heißt es auf der Webseite des Deutschen Kinderhilfswerks, das jedes Jahr zusammen mit dem Ökologischen Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ ausrichtet.Anregungen für SchulenDie Aktionstage dieses Jahr stehen unter dem Motto „Mitmachen und Elterntaxi stehen lassen“. Vom 16. bis 27 September sind Kinder und Jugendliche aufgerufen, bewusst zu Fuß zur Schule zu laufen – oder den Weg mit dem Roller oder auf dem Fahrrad zurückzulegen. Darüber hinaus können sich Schulen mit weiteren Projekten und Ideen zu dem Thema beteiligen.Auf der Homepage des Aktionstags finden Lehrkräfte konkrete Projektideen anderer Schulen. So hat die Hildegard-von-Bingen Grundschule in München beispielsweise im vergangenen Jahr einen Parcours aufgebaut, an dessen Stationen die Kinder spielerisch etwas zu den Themen Verkehrssicherheit, Bewegung und Nachhaltigkeit lernen konnten. Eine andere Grundschule hat Laufpatenschaften eingeführt oder Spendenaktionen für jeden gelaufene Kilometer organisiert. Das langfristige Ziel: Ein Umdenken erreichen, von dem alle profitieren.Seit 2007 richten der VCD und das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam die Aktionstage aus. In 2018 haben sich 80.000 Kinder und 3.500 Klassen und Kindergartengruppen an den Aktionstagen beteiligt. 

  • Nachhaltiger Schulstart mit dem Blauen Engel
    Alle Jahre wieder: Zum Schulstart schnellen die Verkaufszahlen für Papierwaren in die Höhe, wenn sich Schülerinnen und Schüler mit neuen Materialien für den Unterricht eindecken. Schreibhefte und -blöcke bilden trotz voranschreitender Digitalisierung noch immer einen Großteil der nötigen Ausstattung. 200 Millionen Schulhefte werden pro Jahr allein in Deutschland verbraucht, so die Aussage der Organisatoren, die hinter dem Umweltzeichen "Blauer Engel" stecken. Grund genug, um beim Kauf von neuen Papier- und Schreibwaren auf Nachhaltigkeit zu achten. Unter dem Motto „Secondhand verliebt“ weist die aktuelle Kampagne des Blauen Engels auf die Vorteile von Recyclingpapier hin.Nur jedes zehnte verbrauchte Schulheft ist laut Angaben des Blauen Engels aus Recyclingpapier hergestellt, obwohl dieses mit Abstand am besten abschneide, wenn es um Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz gehe. Es besteht zu 100 Prozent aus Altpapier. Verbraucher können somit sicher sein, dass für das verwendete Papier keine zusätzlichen Bäume gefällt wurden. Mit dem Blauen Engel ausgezeichnetes Recyclingpapier verbraucht in der Herstellung rund 60 Prozent weniger Energie und 70 Prozent weniger Wasser als Frischfaserpapier, zudem werden dem Papier bei der Herstellung keine schädlichen Chemikalien oder optischen Aufheller zugesetzt.Damit Recyclingpapier künftig öfter den Vorzug bekommt, ruft die Kampagne "Secondhand verliebt" zum Mitmachen auf. Spannende Schüler- und Schulprojekte zum Thema Recyclingpapier können im Projektbüro des Blauen Engels eingereicht werden. Die Organisatoren wollen diese auf ihrer Webseite veröffentlichen.Das Umweltzeichen der Bundesregierung ist schon lange als glaubwürdiges Siegel etabliert. Dahinter stecken das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, die Jury Umweltzeichen und die RAL gGmbH. 2018 feierte der Blaue Engel seinen 40. Geburtstag - seit 1978 setzt er unabhängig von wirtschaftlichen Interessen anspruchsvolle Umweltkriterien für Produkte und Dienstleistungen. Die Idee damals: Ein verlässliches Gütezeichen zu schaffen, das eine klare Orientierung beim umweltfreundlichen Einkauf gibt. Heute zählt es zu den bekanntesten Labeln, mehr als 12.000 Produkte tragen den Blauen Engel, vom Staubsauger bis zum Smartphone.

  • Jetzt mitmachen: Ideenwettbewerb „Zu gut für die Tonne“
    Lebensmittel haben Wertschätzung verdient! Das ist die Idee, die hinter dem Bundespreis „Zu gut für die Tonne“ steckt. Mit diesem Preis zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft 2020 zum fünften Mal Projekte gegen Lebensmittelverschwendung aus – die Bewerbungsphase läuft seit Ende August.Insgesamt 11 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jährlich im Müll, davon allein 4,4 Millionen Tonnen in Privathaushalten. Das sind täglich 150 Gramm pro Person. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung, gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung. Und: Die meisten Lebensmittel, die im Müll landen, hätten tatsächlich nicht weggeschmissen werden müssen. Das betriff vor allem Obst und Gemüse, die fast die Hälfte des Lebensmittelabfalls ausmachen, gefolgt von Back- und Teigwaren sowie Speiseresten.„Nachhaltigkeit und Wertschätzung spielen gerade auch beim Thema der Lebensmittelverschwendung eine Rolle“, sagte Bundesministerin Julia Klöckner zum Auftakt der Bewerbungsphase des Bundespreises am 17. August. „Das beginnt bei jedem zu Hause, denn zu viele Lebensmittel landen hier täglich im Müll. Wir alle können in unserem Alltag dazu beitragen, diese Menge zu reduzieren. Das ist effektiver Ressourcen- und Klimaschutz. Dabei helfen innovative und pfiffige Ideen von engagierten Lebensmittelrettern, die wir mit unserem Bundespreis auch dieses Jahr wieder fördern und auszeichnen."Gewinner aus dem letzten JahrAusgezeichnet werden Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, unter anderem in der Kategorie „Gesellschaft und Bildung“. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 13.10.2019. Eine Expertenjury bewertet dann die Einreichungen nach Themengenauigkeit, Kreativität, Engagement, Erfolg und Vorbildwirkung.Gewinner in diesem Jahr in der Kategorie „Gesellschaft und Bildung“ war der Verein Ackerdemia e.V., der Kinder dafür sensibilisiert und dessen Herzstück das Bildungsprogramm „GemüseAckerdemie“ für Schulen und Kitas ist. Der Verein ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, Gemüse nach ökologischen Kriterien anzubauen – auf dem eigenen Schul- oder Kita-Acker oder als GemüseKlasse im Unterrichtsraum.Thema im UnterrichtAuch außerhalb des Wettbewerbs lässt sich das Thema Wertschätzung von Lebensmitteln im Unterricht gut aufgreifen. So können beispielsweise die Aufbewahrung von Lebensmitteln, der Umgang mit Resten oder Ideen zur Weiterverwertung mit Schülerinnen und Schülern praxisnah thematisiert werden. Hierzu finden Lehrkräfte Anregungen im Internetportal „Zu gut für die Tonne“.

  • Was kommt in die Tonne?
    Das Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe II besteht aus zwölf Seiten. Davon entfällt ein Großteil auf zwei Quizze zum Thema (acht Seiten). Das erste Quiz "Wissen Sie, was in welche Tonne gehört?" wird durch das Aufgabenformat "Zuordnen" gelöst. Das zweite Quiz "Diese Müllmythen können direkt in die Tonne" fordern zum Antworten auf Ja-Nein-Fragen und Begründen der Antworten auf (Ankreuzfelder und Hilfslinien zum Schreiben).Gerahmt werden die beiden Quizze durch eine Übersichtsseite und einen Einleitungstext. Als roter Faden für die unterrichtliche Umsetzung dient die Seite "Aufgaben". Hier wird zwischen Basis-Aufgaben und weiterführenden Aufgaben unterschieden. Während sich die Basis-Aufgaben insbesondere auf die beiden Quizze beziehen, regen die weiterführenden Aufgaben zu thematischen Recherchen und der Erarbeitung eigener Lösungsansätze an. Das Angebot wird abgerundet durch eine Linksammlung mit Internetseiten zum Thema. 

  • Müll und Recycling in der Grundschule
    Das Material "Müll & Recycling in der Grundschule" ist eine Lehrerhandreichung mit neun aufeinander aufbauenden Einheiten:1. Was ist Abfall?2. Wie viel Abfall produzieren wir?3. Abfallarten - Nicht alles gehört in den Restmüll!4. Abfallvermeidung5. Was gehört in welche Tonne? - So trenne ich Abfall richtig6. Was passiert mit dem Abfall? - Von der Tonne zur Anlage7. Plastikfrei - Wie kann ich Plastik vermeiden?8. Aktionen - selbst aktiv sein9. ReflexionZu jeder Einheit werden Hinweise für die Lehrperson geboten. Umfangreiche Materialien/Kopiervorlagen ergänzen das Angebot.

  • Schächte und Stollen
    In dem 18-seitigen Material werden die Probleme thematisiert, die aufgrund unseres umfangreichen Rohstoffverbrauchs (insbesondere für elektronische Geräte) in den Ländern entstehen, in denen die Rohstoffe gewonnen bzw. die gebrauchten Produkte entsorgt werden. Die notwendigsten Fakten werden in einem kurzen Dossier vorgestellt. Als Ausgangspunkt für den Unterricht dienen elf Bilder, die von jungen Grafiker/innen zum Thema gestaltet wurden und als Impuls zur Reflexion über die Folgen unseres Konsums eingesetzt werden sollen. Es werden drei unterschiedlich umfangreiche Wege durch das Material über die Stufen „Erkennen des Problems“, „Recherche“ und „Lösungsvorschläge“ angeboten, wobei die konkreten Lösungen etwas kurz kommen. Arbeitsblätter für den Unterricht und teilweise auch Lösungsvorschläge werden zur Verfügung gestellt.

  • Die Kartoffel
    Die Arbeitsmappe der Reihe "Lerne mit Bioland - Die Kartoffel" umfasst fünf Module mit Lehr- und Lernmatialien für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, also für Schülerinnen und Schüler der ersten bis zur sechsten Klasse, sowie kurze Hintergrundinformationen für Lehrkräfte.  Die Module 1 bis 3 behandeln theoretisch biologische Aspekte rund um den Aufbau und die Entwicklung der Kartoffelpflanze sowie den Weg der Bioland-Kartoffel vom Acker bis zur Ernte und zur Lagerung und weiterhin Anregungen über die Vielfalt der Kartoffel-Sorten.Danach folgen drei Praxismodule: Das erste Modul ist für den Klasssenraum gedacht und erzählt die Geschichte der Kartoffelknolle Knolli, die in die Erde gepflanzt wird, neue Triebe und Tochterknollen ausbildet. Durch die Materialien führt die Symbolfigur "Pia", die auf dem Bauernhof lebt und die Kinder mit auf ihre Erkundungen nimmt. Im zweiten Modul geht es um den Weg der Bio-Kartoffel von der Pflanzung, der Pflege und der Ernte der Kartoffelknollen bis hin zur richtigen Lagerung. Modul 3 weist auf die Vielfalt der Kartoffel-Sorten hin, die neben verschiedenen Farben, Formen und Kocheigenschaften auch unterschiedlichen Geschmack haben können. Hier sind Verweise für praktische Erfahrungen und Filmsequenzen eingefügt.Modul 4 zeigt das praktische Züchten von Kartoffelpflanzen mit Hilfe vorgekeimter Kartoffeln, das auch im Klassenraum erfolgen kann. Die folgenden Module 5.1. und 5.2. sollen praktisch auf einem Biobauernhof erfolgen. Dazu wird in 5.1. das Kartoffeljahr kurz umrissen und mögliche Aktionen angeschnitten, die zu den entsprechenden Jahreszeiten auf dem Kartoffelacker zu sehen oder zu machen sind. Diese Praxisanlässe werden unter Modul 5.2. "Mögliche Stationen auf dem Bauernhof" spezifiziert. Anschließend folgen weitere 13 Seiten mit Arbeitsblättern rund um die Kartoffel-Pflanze "Knolli" sowie Kopiervorlagen für Spiele, z. B. Memory und Quiz.

Häufige Themen:

ADHS  Afghanistan  Afrika  Aids  Aktionen  Algerien  Alternativen  Armut  Asien  Atom  Australien  Banken  Bilderberg  Bin Laden  Blair  Brasilien  Bundesregierung  Bush  Bürger  CIA  Chemtrail  Cheney  China  Computer  Datenspeicherung  Deutschland  Diktatur  EHEC  Elektrosmog  Energie  Erde  Europa  Europäische Union  Film  Finanzen  Finanzkrise  Folter  Frankreich  GEMA  GEZ  Geld  Gentechnik  Geo-Engineering  Geschichte  Gesellschaft  Gesundheit  Glauben  Griechenland  Großbritannien  HAARP  HPV  Holocaust  Humor  Impfungen  Indien  Information  Internet  Interview  Irak  Iran  Irland  Islam  Italien  Japan  Jemen  Jugendamt  Kanada  Karibik  Katastrophe  Kennedy  Kinder  Kissinger  Klima  Kontrolle  Korea  Korruption  Krieg  Krise  Leben  Lebensmittel  Libyen  Lobby  Macht  Medien  Menschen  Menschenrechte  Merkel  Milliarden  Mobilfunk  Mord  Mossad  Musik  NASA  NATO  Neue Weltordnung  Notstand  Obama  Oman  Pakistan  Planeten  Polen  Politik  Portugal  Propaganda  Protest  Psychiatrie  Radio  Rauchen  Recht  Regierung  Russland  Saddam  Sarkozy  Schweinegrippe  Schweiz  Skandal  Spanien  Sport  Stammtisch  Stuttgart 21  Syrien  System  Südamerika  Terror  Treffen  Trends  Tunesien  Türkei  USA  Ukraine  Umfrage  Unrecht  Veranstaltung  Verbrechen  Vortrag  WLAN  Wahlen  Wahrheit  Welt  Werbung  Wikileaks  Wirtschaft  Wissen  Wissenschaft  Zeit  Zeitgeschichte  Zensur  Zentralasien  Ägypten  9/11 
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