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Paulinchen ist allein zu Haus .. verlinkt bei LinkNews.de
Paulinchen ist allein zu Haus
Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen!

  • Gewohnheitstiere
    "Erklären Sie es mir als wäre ich sechs Jahre alt."
    So oder so ähnlich sagte Denzel Washington zu Tom Hanks in "Philadelphia".

    Michael Winklers Beschreibungen heutiger Probleme und Ereignisse sind meisterhaft erklärt, dass es sogar sechsjährige es auch verstehen.

    Paulinchen wünscht dem Leser viele Erkenntnisse.

    Gewohnheitstiere (7.9.2016)

    1987 war es noch etwas Besonderes, SAT 1 mittels Antenne empfangen zu können. Ich habe dieses Privileg damals in München genossen. Ich kann mich allerdings nur an eine einzige Sendung erinnern, und die stammte von einem lokalen Anbieter, der Wochentags Sendezeit eingeräumt bekommen hat. Ein asketischer, streng blickender Herr um die Sechzig hat da Gesundheitsratschläge gegeben. Ein Thema lautete: Der Tag, an dem auch Sie das Rauchen aufgeben. Er meinte damit den Tag, an dem die Diagnose Lungenkrebs gestellt wird. Ich kann mich an das leichte Schaudern erinnern, das mich bei diesen Worten durchzogen hat. Andererseits, wenn man den Lungenkrebs schon hat, ist es ohnehin zu spät, das Rauchen einzustellen.

    Dies zeigt jedoch, daß wir Menschen an Gewohnheiten, die wir uns einmal zugelegt haben, bis zuletzt festhalten. Die Worte des Jesus Christus: "Gehe hin und sündige nicht mehr", sind leichter gesagt als eingehalten. Die andere Aussage: "Sechs Jahre lang habe ich weder geraucht noch getrunken. Dann wurde ich eingeschult", trifft unser menschliches Verhalten deutlich besser.

    Geraucht habe ich nie, getrunken schon, bis ich vor einigen Jahren den Geschmack und den Genuß daran verloren habe. Das ist einfach passiert, also keine besondere Willensleistung gewesen. Ich will Ihnen deshalb weder das Rauchen noch das Trinken ausreden, das ist Ihre freie Entscheidung. Frönen Sie weiter Ihrem Laster, genießen Sie das Leben. Meinen Segen dazu haben Sie.

    Es geht mir um Denk- und Verhaltensmuster, die sich eingeschliffen haben und die schwer abzulegen sind. Erwachsene trinken, und wenn ich mittrinke, gehöre ich dazu. So in etwa fängt es an. Und ja, die gute Botteram... Dieser Werbespruch wird mich bis ans Lebensende begleiten, obwohl ich diese Margarine nie probiert habe. Da es sie nicht mehr gibt, werde ich mich auch nicht eines Besseren überzeugen können.

    Nach den Befreiungskriegen gegen Frankreich und Napoleon wuchs in Deutschland das nationale Gefühl, der Wunsch, eine einzige Nation zu bilden. Die Gründung der Urburschenschaft 1817 oder das Hambacher Fest 1832 sind dafür klare Anzeichen. Diese national Bewegten bildeten jedoch die Ausnahme. Die Zeit heißt nicht umsonst Biedermeier, die meisten Menschen haben sich aufs Familiäre beschränkt und die Obrigkeit walten lassen. Der nationale Gedanke ist weiter gewachsen, ermöglichte 1848 die Versammlung in der Frankfurter Paulskirche. Die Einheit wurde 1871 vollzogen, und 1914, beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs, waren praktisch alle Deutschen Nationalisten. Es hat etwa hundert Jahre gedauert, bis die Ausnahme zur Regel geworden war.

    Würden Mr. Onestones Theorien heute eindeutig widerlegt, so dauerte es trotzdem Jahrzehnte, bis die letzten Jünger aus dem Wissenschaftsdienst ausgeschieden sind, und erst, wenn deren Schüler pensioniert werden, ist Mr. Onestone zur Fußnote der Wissenschaftsgeschichte geworden. Irrwege werden nicht intellektuell korrigiert, sondern durch das Aussterben jener, die diesen Irrwegen gefolgt sind. Die "Reeducation" greift erst jetzt so richtig, wo die Zeitzeugen beinahe alle weggestorben sind. 95jährige Sündenböcke werden heute in Schauprozessen vorgeführt, denen man solange zugesetzt hat, bis sie die offizielle Version als erlebte Wahrheit schildern.

    Doch auch dies unterliegt der Sättigung und schließlich dem Zerfall. Hitler, das Dritte Reich - es wurde uns bis zum Erbrechen vorgeführt. Kein Mensch schaut diese "Dokumentationen" noch mit Interesse, selbst der Vorzeige-Geschichtsverbieger des Bezahlfernsehens, Guido Knopp, ist von den Bildschirmen verschwunden. Im Augenblick wird mit Nazis, Neonazis, Rechtsradikalen usw. um sich geworfen, doch immer mehr Menschen stellen fest, daß diese Aufregung künstlich ist. Und ja, wenn ich nur den Kopf sehe, auf einem Schwarzweiß-Bild schlechter Qualität, kann ich nicht sagen, ob es Adolf Eichmann oder Heiko "Ehrenburg" Maas ist, so ähnlich sehen sich die beiden.

    Nehmen Sie bitte eine Ein-Euro-Münze in die Hand und halten Sie diese am ausgestreckten Arm. In Bierzelt-Wettbewerben halten die Teilnehmer volle Maßkrüge... Mit der Münze ist das ganz leicht, sagen Sie? Machen Sie es doch mal eine Minute! Das ist die Zeit, in der die Maßkrug-Halter der Reihe nach aufgeben. Zwei Minuten? Das ist unwahrscheinlich, die Muskeln ermüden, obwohl praktisch keine sichtbare Arbeit geleistet wird. Die ständige Anspannung sorgt dafür. Ständige Lastwechsel, wie beim Gehen oder Radfahren, vertragen wir besser, das geht stundenlang, doch eine gleichbleibende Dauerbelastung führt zur Erschöpfung.

    Ist Propaganda erst einmal eingesickert, zum Allgemeingut geworden, wirkt sie über Jahrzehnte fort. Sie stirbt erst mit dem letzten Gläubigen aus. Wer gewohnt ist, "der Holocaust war das größte Verbrechen aller Zeiten" zu sagen, kann, unter neuen Voraussetzungen, durchaus die Worte "den Holocaust hat es nie gegeben" aufsagen, doch das drückt nicht seine innere Überzeugung aus. Die Revisionisten fänden kein Gehör, die Leute winken ab und wollen damit nicht belästigt werden.

    Wir halten an unseren Gewohnheiten fest. Bis zu dem Tag, an dem Sie erfahren, daß Sie Lungenkrebs haben.

    Bei den jüngsten Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern haben 75% die etablierten Parteien angekreuzt, also jene, die das verursacht haben, was vielen Leuten mißfällt. Diese 75% sind bestimmt nicht zufrieden, doch AfD oder gar NPD ankreuzen geht ja nun mal gar nicht... Wobei, die 75% Wahlschafe muß man mit der Wahlbeteiligung korrigieren, um korrekt zu bleiben. Die etablierten Parteien sind auf 45% Zustimmung gekommen, alle zusammen, SPD, CDU, Linke, Grüninnen und FDP. Mehr war nicht drin, doch diese 45% Wähler haben über die Vertretung jener knapp 40% bestimmt, die gar nicht zur Wahl gegangen sind, weil das Angebot zu schlecht gewesen ist. Und sie bestimmen über jene 15%, die gewissermaßen mit NEIN gestimmt haben.

    Bis zu dem Tag, an dem Sie erfahren, daß Sie Lungenkrebs haben.
    Um uns aus den Gewohnheiten herauszureißen, bedarf es einer Erschütterung, einer Hiobs-Botschaft. Die Menschen sind bereit, vieles auf sich zu nehmen. In früheren Zeiten waren Winter entbehrungsreiche Zeiten, da haben wir gelernt durchzuhalten. Wir haben gelernt, einzuteilen und zu rationieren, uns gegenseitig zu helfen. Nur dieses Verhalten hat uns das Überleben gesichert, es ist uns deshalb zur Gewohnheit geworden. "Flüchtlinge" nutzen dieses Verhalten schamlos aus, und unsere Regierigen stützen sich mit Durchhalteparolen auf eben dieses Verhalten. Nach dem Winter sind bessere Tage angebrochen, Sommer und Herbst mit reichen Ernten, Zeiten des Überflusses... Dort, wo zwei oder drei Ernten pro Jahr reifen, kennt man dieses Verhalten nicht, da nützt man aus, was einem geboten wird, ohne Reue, ohne sich selbst verpflichtet zu fühlen.

    Durch Schaden wird man klug, besagt ein Sprichwort. Erst, wenn der Schaden eingetreten ist, wachen die meisten Leute auf. DAS ist der Tag, an dem Sie erfahren, daß Sie Lungenkrebs haben. Die Kunst der Politik besteht darin, daß die Diagnose nie bekannt wird. Durchhalten, hinhalten, verschleiern bis zuletzt, eine Kanzlerin, die "Wir schaffen das!" herumtönt... Wunderwaffen, die den Endsieg garantieren... die Errungenschaften des Sozialismus'... Überholen, ohne einzuholen...

    Wir kennen das alles, wir haben das alles bereits erlebt, doch die meisten Menschen nehmen es hin. Später, ja, später haben sie es alle besser gewußt, sind nur mitgelaufen, weil alle mitgelaufen sind. Aus Gewohnheit eben. Jetzt, nach gut 25 Jahren, verblaßt die DDR in den Köpfen. Am Anfang haben die DDR-Bürger über ihren aufgelösten Staat geschimpft. Ich habe damals als Administrator diesen Kollegen den Zugang mit dem Paßwort "Erich" eingerichtet, weil ich da sicher sein konnte, daß sie dieses Paßwort schnellstens ändern werden. So um das Jahr 2000 herrschte Ostalgie, die Ansicht "es war nicht alles schlecht". Diese beiden Wellen sind durch, nun versinkt die Erinnerung. Die meisten Funktionäre, die Symbolfiguren, sind inzwischen gestorben. Dafür haben Angela Merkel und Joachim Gauck die BRD in die beste DDR umgewandelt, die es je gegeben hatte.

    Wenn das BRD-Regime zerfällt, werden wir ähnliche Verhaltensweisen erleben. Die Funktionäre werden lamentieren, soweit sie diesen Übergang überleben. Die normalen Menschen geben sich zunächst progressiv, schimpfen auf das alte und bejubeln das neue System. Zu Hause und an den Stammtischen sieht es anders aus. Da wird vielleicht nicht getrauert, doch da leben die alten, überholten Ansichten fort. Nach etwa zehn bis fünfzehn Jahren sind die Menschenrechts-Verletzungen der BRD-Zeit vergessen, da spricht niemand mehr über die Lügenpresse und die manipulierten Meinungen. Und wenn, dann mit einer gewissen Verklärung, als Erzählung aus einer heilen Märchenwelt. Nach 25 bis 50 Jahren sind die Alten weggestorben, dann werden die Köpfe endlich frei. Erst die Enkel der Erlebnisgeneration haben das abgeworfen, was das Regime und die Reeducation angerichtet haben.

    Wir sind in den Prägungen verhaftet, die wir in der Kindheit erwerben. Sie sind notwendig, um in die Welt hineinzuwachsen. Weil dies so nötig ist, wird es schwer, sich aus ihnen zu lösen. Wir tasten uns vorsichtig heran, erfassen die Situation intellektuell neu, aber noch lange nicht mit dem Bauch. Der Bauch, das Herz, das Gefühl reagieren weitaus träger.
    Glaubt wirklich jemand, er könne Muslime umerziehen? Sie integrieren? Das ist nicht möglich, nicht in 25 Jahren, nicht mal in 250 Jahren! Der Islam steckt in den Menschen, bestimmt ihr Denken, Fühlen und Handeln. Sie können nach außen hin westlich leben, im Innern ändern sie sich nicht. Wir sehen es an den Juden, die seit etwa 300 nach Christus in die römischen Gebiete Mitteleuropas eingedrungen sind. Eine Integration hat vielleicht um 1900 stattgefunden, seitdem versucht der Zionismus, die Juden wieder zu entfremden. Die Desintegration, die Entfremdung gelingt immer besser, sie wird gefördert.

    Je mehr Raum wir dem Islam geben, um so weniger wird es zur Integration der Muslime kommen. Der Moslem, der seinem Glauben abschwört, ist nach dem Koran in Lebensgefahr. Der Islam übt nirgendwo Toleranz, er fordert diese bloß für sich ein. Muslime, die seit drei Generationen in Deutschland leben, radikalisieren sich und ziehen in den Dschihad, sind anfällig für Haßprediger, verüben Attentate. Die dritte Generation ist oft schlechter integriert als ihre Eltern und Großeltern, sie ist nicht mehr bereit, sich diesem Land anzupassen.

    Die Prägung erfolgt im Elternhaus. Wenn das Elternhaus türkische Sitten und Gebräuche lehrt, sich als geschützten Raum im feindseligen Außen präsentiert, dann verstärkt das die Prägung auf die Türkei. Das Ergebnis sind Leute, die stundenweise in Deutschland leben und arbeiten, sich zum Feierabend jedoch in ihre private kleine Türkei im Wohnzimmer zurückziehen. Anders ausgedrückt: In Deutschland wird gearbeitet, muß man gehorchen, wird man schikaniert, in der Türkei hingegen lebt man, genießt man das Dasein, fühlt man sich geschützt und geborgen. Diese Einstellung wird auf die Nachkommen übertragen, die Deutschland folgerichtig als feindliches Außen empfinden.

    Wenn Gutmenschen von "Rassismus" und "Diskriminierung" reden, so betreiben sie einen Schuldkult, wollen uns einreden, WIR seien die Ursache der mangelnden Integration. Dabei ist es die eigene Erziehung, ist es die eigene Familie, welche die Integration verhindert. Wer im Herzen Türke bleibt, kommt nie wirklich in Deutschland an. Wer den Islam leben will, kann kein Deutscher sein, denn er lebt ein fremdes Weltbild, das nicht zu Deutschland gehört. Die Ansichten, die einem Propheten zugeschrieben werden, der vor 1.400 Jahren gelebt haben soll, sind im 21. Jahrhundert nicht mehr relevant.

    Nicht das Gastland ist für "zugewanderte" Moslems das Maß der Integration, sondern der Islam. Der Islam verbindet, fördert das "wir"-Gefühl, während die Bewohner des Gastlandes "die Anderen" bleiben - die Feinde, die einem die eigene Lebensweise abgewöhnen wollen. Wenn ein Präsident Erdogan sagt, daß Assimilation ein Verbrechen sei, hat er durchaus recht. Mit der Assimilation würde die Türkei ihrer Bewohner beraubt, würden jene vielen kleinen Türkeien zerstört, die sich in Deutschland gebildet haben. Und Allah würde Anhänger verlieren, was Erdogan womöglich noch mehr stört.

    Die Deutschen im Ausland, ob Siebenbürger Sachsen, Banater Schwaben oder in Paraguay, Südafrika oder Amerika, waren wirtschaftlich erfolgreich. Sie hatten alle Eigenschaften, die das Gastland gebrauchen konnte. Die Hugenotten und die Ruhrpolen haben sich angepaßt, haben mitgearbeitet, sind nicht aufgefallen. Chinesen, Japaner, Koreaner - sie verhalten sich unauffällig in allen Ländern der Welt, sind wirtschaftlich erfolgreich. Auch sie haben das Wohnzimmer, das eine Art kleines Heimatland bedeutet, auch sie halten an ihren Gewohnheiten fest, über Generationen hinweg. Probleme dagegen gibt es überall mit Moslems. Sie sind wirtschaftlich weniger erfolgreich und suchen die Schuld nicht etwa bei sich, sondern beim Gastland. Wo der Chinese einen kleinen Hausaltar aufstellt, fordert der Moslem Moscheen. Wo der Japaner darauf achtet, daß seine Kinder in den Schulen des Gastlandes gut abschneiden, achtet der Moslem darauf, daß die Kinder den Koran kennen.

    Es sind die Gewohnheiten der Eroberer, die erwarten, daß der Rest der Menschheit sich unterwirft. Der Islam als kriegerische Ideologie weicht nur dort zurück, wo er blutig vertrieben wird. In der Geschichte des Islam gibt es nur eine Stadt, deren Bewohner friedlich zum Islam übergetreten sind: Medina. Und auch da haben die Moslems gewütet, sobald sie die nötige Heeresmacht versammelt hatten. Mekka wurde mit dem Schwert erobert, und wo immer sonst der Islam hingekommen ist, wurde er mit dem Schwert verbreitet. Dort, wo sich die Völker vom Islam befreit haben, wurde er mit dem Schwert vertrieben. Auch das ist eine Gewohnheit, die wir in der ganzen Geschichte des Islams vorfinden. Diese sogenannte Religion führt seit 1400 Jahren Krieg gegen die Menschheit.

    Ich habe heute im Internet die Behauptung gehört, die Religion sei nur für sieben Prozent aller Kriege verantwortlich. Das ist lächerlich, denn bei den islamischen Ländern ist sie für 100% aller Kriege verantwortlich. Und wo die Religion scheinbar unschuldig ist, hetzt ihre Schwester, die Ideologie. Religions- und Ideologie-Kriege dürften 70% der Kampfhandlungen ausmachen, unter denen die Menschheit gelitten hat und noch immer leidet. Der Rest sind zumeist Raubkriege, für die ein gewisser Baal Mammon zuständig ist, eine alte Gottheit, die noch immer verehrt wird, beispielsweise an der Wall Street.

    Der Tag, an dem die Erde erfährt, daß sie Krebs hat, liegt bereits hinter uns. Schon in den 70er Jahren hat man die Grenzen des Wachstums erkannt und dicke Schwarten darüber verfaßt. Wir, die Menschheit, wissen längst, daß wir so nicht weitermachen können. Seither hat sich die Menschheit verdoppelt, aktuell nimmt die Zahl der Menschen Jahr für Jahr um etwa 100 Millionen zu. Wir in Deutschland haben die Massenproduktion an Nachwuchs eingestellt, dafür holen wir uns nun Fremde ins Land, die fröhlich an der Überbevölkerung arbeiten, also an alten Gewohnheiten festhalten. Aus elf Millionen Türken des Jahres 1900 sind heute etwa 100 Millionen geworden, wenn man die Auslandstürken hinzurechnet. Die islamische Welt produziert Menschen, als müßten alle Planeten der Galaxis besiedelt werden. Indien produziert ebenfalls Unmengen an Menschen, alles aus alter Gewohnheit.

    Wir wissen längst, daß wir auf dem falschen Weg sind. Wir wissen, daß wir so nicht weitermachen können, daß die Erde kollabieren wird. Milliarden Menschen werden sterben, weil wir nicht fähig waren, anhand der intellektuellen Erkenntnis unsere Gewohnheiten zu ändern. Die Welt produziert mehr Armutsflüchtlinge, als die Welt versorgen kann. Wir können die Flut an den Grenzen abwehren, oder wir werden sie im eigenen Land bekämpfen müssen. Obwohl, die Grenzen sind offen, da ist es zu spät für die Abwehr. Noch ist der Lungenkrebs ohne Symptome, noch können Sie guten Gewissens weiterrauchen. Aber schließlich wird der Krebs über die Gewohnheiten siegen.

    © Michael Winkler

    http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html
    http://www.michaelwinkler.de/




  • Ein Lied das mir aus der Seele spricht

    Bodo Wartke - Nicht in meinem Namen



  • Eine wunderbare Rasse

    Eine wunderbare Rasse – Teil 1

    Übersetzt von Osimandia. Das Original von James Bronson erschien unter dem Titel It’s a Wonderful Race auf Tomatobubble-The Forbidden Truth about Economics & History.


    1a family 
                            Abendrot oder neues Morgenrot?

    Es war einmal ein Collegestudent namens George, der dachte, er wisse alles. Während er über die Weihnachtsferien zu Hause war, gerieten George und sein Vater eines Abends nach dem Essen in eine hitzige Debatte. Der Streit begann, als der junge Student versuchte, seinem Vater zu erklären, dass sie als Weiße die Verantwortung für all das Unrecht tragen sollten, dass Weiße im Laufe der Geschichte Nichtweißen angetan haben.

    George erklärte: „Getrieben von europäischem Rassismus und von Habgier stahlen wir den amerikanischen Ureinwohnern ihr Land und hielten Afroamerikaner als Sklaven, wir haben Juden verfolgt und die Umwelt zerstört. Wir sind über Tausende von Jahren hinweg unterdrückerische Rassisten gewesen, und daher ist es nur gerecht, wenn wir finanzielle Reparationen für den Schaden bezahlen, den wir über die Welt gebracht haben. Ich bin froh, dass unsere politische und wirtschaftliche Herrschaft über die unterdrückten Völker zu Ende geht, aber wir haben immer noch einen weiten Weg vor uns.“

    Georges Vater war geschockt, als er das Gerede hörte. „Wer hat dir diesen kommunistischen Sozischeiß in den Kopf gesetzt, mein Sohn? Hat Dir das einer Deiner sandalentragenden Hippie-Professoren am College erzählt?” fragte der Vater.

    Darauf antwortete der Sohn: „Ja, das stimmt, Papa. Mein Anthropologieprofessor, Dr. Irving Silverstein hat das gesagt. Und der muss das auch wissen. Dr. Silverstein ist ein von allen Kritikern gefeierter Autor und hat einen Doktortitel. Leute aus Deiner Generation verstehen das einfach nur deswegen nicht, weil Ihr in einer rassistischen Gesellschaft weißer Vorherrschaft aufgewachsen seid. Deswegen bewundere ich auch Dr. Martin Luther King als den größten Mann in der Geschichte Amerikas. Er stand gegen die Rassisten aus Deiner Generation auf. Dank ihm sind junge Leute aus meiner Generation vollkommen farbenblind, was Rasse angeht.“


    Georges Vater kann nicht fassen, was er da hört.
    Georges Vater kann nicht fassen, was er da hört.

    Wütend erwiderte der Vater: „Das ist nichts als ein Haufen Bockmist. Ich bin immer fair und tolerant gegenüber Leuten aller Herkunft und Rassen gewesen. Wann hast du jemals gehört, dass ich ein rassistisches Schimpfwort benutzt habe? Ich habe niemanden ‚unterdrückt’ und außerdem ist auch gar nichts verkehrt dabei, sich mit seinem eigenen Volk verbunden zu fühlen, und das schließt die ganze europäische Rasse ein. Deine Rasse ist Dein Blut. Es ist wie eine erweiterte biologische Familie und Du solltest Dein europäisches Erbe und Deine Identität achten, wie auch alle anderen rassischen Gruppen in Amerika sich über ihre Identität sehr genau im Klaren sind. Für sie ist es also in Ordnung, ein natürliches Gefühl für Solidarität gegenüber ihrer Rasse zu haben, während es böse ist, wenn wir Europäer auch so empfinden?“

    Der junge „Intellektuelle” verdrehte seine Augen voller Respektlosigkeit.

    „Ach komm, Papa. Das ist doch dieselbe Art von weißem Herrenmenschentum, das Hitler den Leuten andrehen wollte. Derart rassistische Haltungen sind schon seit vielen Jahren diskreditiert.“

    „Von wem diskreditiert?” fragte der Vater nach.

    „Von hochdekorierten Wissenschaftlern wie zum Beispiel Professor Silverstein.” gab George zurück.
    „Ein hochdekoriertes Arschloch ist er! Er erzählt Dir Bockmist und Du frisst das!“

    „Nein Papa! Er ist ein führender Anthropologe und sein Buch ‘Die weiße Pest’ wurde von der New York Times, dem Newsweek Magazine und der Washington Post besprochen. Ich weiß ja, dass Du damals keine Möglichheit hattest, aufs College zu gehen, Papa… deshalb verstehst Du diese Sachen nicht. Du bist eben Klempner! Es gibt nur eine Rasse, die menschliche Rasse. Vielfalt ist unsere größte Stärke. Wen schert es, wieviel Melanin jemand in seiner Haut hat? Die Unterschiede zwischen den so genannten ‘Rassen’ sind genauso belanglos wie Unterschiede bei Hosenknöpfen. Rasse ist nur ein künstliches soziales Konstrukt, nichts weiter. Und außerdem zeigen Statistiken der UNO, dass durch die geringen Geburtenraten von Weißen, Migrationsströmen und die Tatsache, dass wir in einer immer multikultureller werdenden Gesellschaft leben, Europäer und ihre ethnozentristische und rassistische Kultur bis zum Ende dieses Jahrhunderts sowieso durch Vermischung verschwunden sein werden.

    Rot vor Zorn brüllte sein Vater: „Du bist ein wandelndes Klischee Junge! Ist Dir das eigentlich klar? Zahle ich Geld für so was? Dass Du lernst, dass es eine gute Sache ist, wenn die europäischen Völker aussterben und aufhören zu existieren? Ist das ernsthaft das, was Du willst?“

    Der junge George antwortete: „Ja! Ich glaube, das ist großartig! Wir machen bereits nur noch 9 Prozent der Weltbevölkerung aus und es sinkt weiter. Wenn wir alle braun und gelb sind, dann bedeutet das ein Ende von Rassismus und Hass. Und außerdem wären die unterdrückten Völker der Welt sowieso besser dran gewesen, wenn es uns erst gar nicht gegeben hätte.“

    „Was hast Du eben gesagt?!” fragte Georges Vater.

    „Ich hab gesagt, dass ich wünschte, uns Weiße hätte es niemals gegeben!“
    Kaum hatte er das gesagt, kam plötzlich ein kalter Windstoß auf, gefolgt von einer Explosion und einer riesigen Rauchwolke. Als der Rauch sich gelegt hatte, fand George sich alleine und verloren in einem kalten Wald wieder. Nach einigen Sekunden der Bestürzung und Verwirrtheit tauchte wie aus dem Nichts ein altmodisch aussehender älterer Mann auf. Er lehnte sich gegen einen Baum und sagte:
    „Nun, George, Dein Wunsch ist in Erfüllung gegangen.“

    George fragte: „Wo bin ich? Was geht hier ab? Und wer sind Sie?“


    Der weise Engel Clarence
    Der weise Engel Clarence

    Der alte Mann antwortete: „Ich bin Clarence P. Oddbody, Engel zweiter Klasse. Dein Wunsch ist in Erfüllung gegangen, George. Ich wurde hierher entsandt, um Dir zu zeigen, wie die Welt aussehen würde, wenn Europäer oder Weiße niemals existiert hätten. Du lebst jetzt in einer Welt, in der es niemals Weiße gegeben hat. Keine dummen Blondinen, keine Rotschöpfe, keine Brünetten, keine blauäugigen und grünäugigen Teufel. Nur Schwarze, Braune und Gelbe.“

    „Wirklich? Wow! Das ist cool! Ich werde kein Problem damit haben, mich anzupassen, denn ich habe nicht eine rassistische Faser in meinem Leib. Und wenn ich in meine Welt zurückkomme, kann ich Professor Silverstein und all meinen Freunden erzählen, wie wundervoll diese Welt ohne Rassismus war. Aber sagen Sie mal, wo genau bin ich eigentlich hier?“

    „Du bist da, wo ansonsten Bedford Falls, New York wäre. Du stehst genau da, wo das Haus deiner Eltern wäre, Grove Avenue 286.” antwortete Clarence.

    George hielt einen Augenblick inne und sagte dann: „Oh, ich verstehe. In einer nichtweißen Welt sind die Wälder nicht gerodet worden. Im Gegensatz zu den europäischen Verwüstern waren die amerikanischen Ureinwohner umweltbewusst. Trotzdem ist mir kalt. Wo ist das nächste Motel, Clarence?“

    „Ein Motel?” sagte der Engel schmunzelnd. „Es gibt keine Motels hier in dieser Weltgegend, die du früher als Nordamerika gekannt hast. Aber dort oben in den Bergen gibt es ein paar Höhlen, in denen du Unterschlupf finden kannst.“

    „Höhlen?! Kein Bock, Mann. Ich möchte ein gemütliches warmes Bett zum Schlafen.“

    „Ich glaube, du verstehst nicht, George. Es gibt keine Gebäude hier im nichtweißen Amerika, weil die bösen Weißen nie gekommen sind und sie gebaut haben. Weiße haben niemals existiert, du erinnerst dich? Die Einheimischen benutzen Zelte als Unterschlupf – du weißt schon: Tipis. Hast du Lust, einige Indianer … oh Entschuldigung … amerikanische Ureinwohner aus der Gegend zu treffen? Vielleicht lassen sie dich in einem ihrer Zelte schlafen.“

    „In einem Zelt? Aber es hat 10 Grad unter Null! … Okay, es ist besser als eine Höhle, nehme ich an. Gehen wir zum nächsten Stammeshäuptling.“

    Clarence und George waren etwa eine halbe Stunde durch den nasskalten Wald gestapft, als George plötzlich ein Gedanke kam.

    „Wart mal einen Augenblick, Clarence. Sind diese amerikanischen Ureinwohner, die wir besuchen wollen, freundlich oder feindselig?” fragte er.

    „Nun, George, das ist eine sehr rassistische Frage. Nur weil manche Indianerstämme brutale Wilde waren, die ihre Opfer bei lebendigem Leibe skalpierten, heißt das nicht, dass sie alle so sind.” sagte der Engel sarkastisch.



    Irokesen skalpieren Jane McCrea
    Irokesen skalpieren Jane McCrea

    „Das weiß ich doch, Clarence. Und ich bin nicht rassistisch. Ich hasse Rassismus. Ich habe nicht eine rassistische Faser in meinem Leib. Es gibt nur eine Rasse und das ist die menschliche Rasse. Vielfalt ist unsere größte Stärke. Trotzdem würde ich mich wohler fühlen, wenn ich eine Waffe hätte, mit der ich mich verteidigen könnte, wenn sie vorhaben sollten… du weißt schon… mich bei lebendigem Leib zu skalpieren.“

    „Eine Schusswaffe?” fragte der Engel. „Es gibt keine Schusswaffen, mit denen du dich verteidigen könntest. Schusswaffen wurden von den bösen Europäern erfunden. Und außerdem möchten Linksliberale wie du sie ja sowieso verbieten. Du könntest Dir aber aus den Zweigen dort einen Speer machen.“

    „Einen Speer? Das ist mir zu anstrengend. Ich habe eine bessere Idee, Clarence. Gib mir ein Telefon. Ich werde beim Stamm anrufen und fragen, ob es okay ist, wenn ich vorbeikomme und bei ihnen übernachte.“

    „Telefon?” erwiderte der Engel. Es gibt hier keine Telefone. Alexander Graham Bell war auch ein böser weißer Mann, und deshalb hat er nie existiert. Keine Europäer. Du erinnerst dich?“

    „Ach, vergiss es!” sagte George. „Ich schlafe in so einer verdammten Höhle.“

    Als sie bei der Höhle ankamen, fragte ein vor Kälte zitternder George Clarence nach einem Feuerzeug, damit er ein Feuer anzünden könne.

    „Ein Feuerzeug?” fragte Clarence. „Es gibt keine Feuerzeuge, und bevor Du weiterfragst, es gibt auch keine Streichhölzer. Das sind europäische Erfindungen, und die bösen Europäer haben nie existiert, das weißt du doch noch? Wenn du es warm haben willst, wirst du es wie die Einheimischen machen und Zweige aneinander reiben müssen.“

    „Ach komm, Mann! Du willst mir doch nicht erzählen, dass diese Leute immer noch Zweige aneinander reiben, um Feuer zu machen?“

    „Diese Leute? Wen meinst du mit ‘diese Leute’?” neckte ihn der Engel.

    „Ach, komm schon, du weißt doch, wen ich meine, Clarence!“

    „George. Diese Indianer leben genauso, wie sie es taten, bevor der böse weiße Mann gerade mal vor ein paar Jahrhunderten aus Europa kam”, sagte der Engel.

    „Ich weigere mich, in dieser eiskalten Höhle zu bleiben, und ich werde verdammt nochmal auch kein Feuer mit Zweigen machen, und ich will auch nicht in einem Tipi schlafen. Ich will nach Afrika! Dort ist es warm und ich werde mich bestimmt schnell an die großen afrikanischen Zivilisationen anpassen, die sich sicherlich in der Zwischenzeit entwickelt haben. Wo ist der nächste Flughafen?“

    „Flughafen?” sagte Clarence. „Es gibt hier keine Flugzeuge George. Die bösen weißen Gebrüder Wright sind nie geboren worden. Das hier ist eine Welt ohne Weiße, weißt du das nicht mehr?“

    „Oh…” sagte George mit einem schafsartigen Gesichtsausdruck. „Und was ist mit einem Schiff?“

    „Schiffe?” lachte der Engel. „Ich fürchte, das seetüchtigste Floß, das wir auftreiben könnten, wäre nicht sehr hilfreich bei der Überquerung des riesigen Atlantischen Ozeans. Die große Seefahrernation der Wikinger und europäische Navigatoren haben niemals existiert. Keine Phönizier, kein Leif Erikson, kein Heinrich der Navigator, kein Kolumbus, kein Magellan, kein Hudson und kein Robert Fulton. Selbst, wenn du es fertigbringen würdest, dir selber ein Schiff zu bauen, gäbe es keinen Kompass und keinen Sextanten zum Navigieren. Ich fürchte, du sitzt hier fest, George.“

    George verfiel in Schweigen. Nach einer Weile sagte Clarence: „Ok, George. Ich lass dich ein bisschen mogeln. Halt dich an meinen magischen Rockschößen fest, dann fliegen wir nach Afrika.“

    „Cool!” sagte George.

    Als sie in Afrika ankamen, sah George Tausende von halbnackten afrikanischen Eingeborenen, die einen staubigen Trampelpfad entlanggetrieben wurden. Sie wurden von anderen Afrikanern, die Speere trugen, bewacht.

    „Das ist ein Skandal!” empörte sich George. „Bring mich zu Dr. Martin Luther King. Da der böse weiße Attentäter, der ihn auf dem Gewissen hat, niemals existierte, müsste dieser große Mann noch am Leben sein. Er ist wahrscheinlich irgendwo ein großer König und der Führer einer fortschrittlichen Zivilisation. Er wird die Sklaven von ihren afrikanischen Herren befreien. Bring mich zu ihm, Clarence.“

    „George, bist du sicher, dass du das tun willst?“

    „Bring mich zu ihm. Und zwar sofort!” schrie George zurück.

    „Gut, gut. Folge mir, George.“

    Clarence führte George zu einer kleinen Hütte mitten im Herzen von Afrika. Nackte Frauen und Kinder starrten den weißen George voller Erstaunen an. Die meisten jüngeren Männer waren auf der Jagd, aber ein paar ältere Männer waren zurückgeblieben. George wurde zu der Hütte des Medizinmannes und spirituellen Führers des Stammes gebracht. Dort sah er einen wild um sich blickenden Mann, der in muffig riechende Tierfelle gehüllt war.


    Das war nicht ganz der, den George erwartet hatte.
    Das war nicht ganz der, den George erwartet hatte.

    „Wer zur Hölle ist das?” fragte George.

    „Darf ich dir Doktor Matuno Luta Kinga vorstellen, George?” sagte Clarence. Er wurde niemals Doktor Martin Luther King, weil es keine Universitäten oder Seminare gab, wo er sich hätte bilden können. Die Europäer, die solche Möglichkeiten schufen, gab es nicht. Aber er wurde zum spirituellen Führer seines Stammes. Er ist ein Spezialist für Magie. Vielleicht kann er Dir ja helfen?“

    Der ‘Doktor’ starrte George voller Staunen an. Dann bedeutete er seinen Handlangern mit einer Kopfbewegung, den jungen George zu ergreifen. Sie packten ihn und banden ihn an einen Baum.

    „Aufhören! Lasst mich los! Was haben die mit mir vor?” schrie George hysterisch.

    „Sie werden dir die Eier abschneiden, George. Der gute Doktor King… ich meine Kinga … glaubt, dass es seinem Stamm Glück und große Fruchtbarkeit bringen wird, wenn sie dich kastrieren, während du noch lebst. Ah, nichts geht über die Wohltaten der modernen Medizin.” lachte Clarence.

    „Clarence! Clarence! Hilf mir, Clarence! So hilf mir doch!“

    „Aber George, du hast mir doch gesagt, dass du nach Afrika gehen wolltest, um Dein großes Idol, Reverend King, zu treffen.“

    Voller Entsetzen antwortete George: „Dieser Teil Afrikas hat sich wohl noch nicht entwickelt. Ich sehe das ja jetzt ein. Bring mich nach Nordafrika, wo die Ägypter und Karthager große Zivilisationen erbaut haben. Bring mich einfach nur hier raus. Bitte, Clarence, bitte! Clarence!!!“

    Gerade als die Schneide des Medizinmanns an Georges Hoden ansetzte, löste sich George in Luft auf. Er fand sich an den Ufern des Nils in Ägypten wieder.

    „Danke, Clarence. Vielen Dank”, sagte George. „Ich versteh das nicht, Clarence. Warum sind so viele Teile der Welt so brutal und primitiv geblieben? Ich habe während des Black History Month so viel über schwarze Erfinder und Wissenschaftler gelernt. Garrett Morgan, George Washington Carver, Benjamin Banneker, Granville Woods. Und dann gibt es noch Dr. Carson, den besten Hirnchirurgen in ganz Amerika. Wo sind all diese Männer?“

    Clarence fragte: „Verstehst du es immer noch nicht? Amerika und Afrika existieren genauso, wie sie waren, bevor Europäer sie entdeckten. Die Zivilisation, wie du sie gekannt hast, wurde bei diesen Menschen erst vor wenigen Jahrhunderten von Europäern eingeführt. Es gibt keine Universitäten, keine Krankenhäuser, keine Transportmittel außer Tieren, keine Wissenschaft, keine Medizin, keine Maschinen. Tatsächlich wurde im subsaharischen Afrika noch nicht einmal das Rad erfunden. All diese schwarzen Wissenschaftler, Erfinder, Ärzte, Athleten und Unterhaltungskünstler, von denen du sprichst, hatten nie die Chance, ihr volles Potential auszuschöpfen, weil keine Europäer da waren, die ihnen Hochkultur und Bildung ermöglichten. Es gibt keine George Washington Carvers in dieser nichtweißen Welt, keine Dr. Carsons, keine Booker T. Washingtons, keine Benjamin Bannekers, keine Michael Jordans, keine Oprah Winfreys, keine Bill Cosbys, keine Barack Obamas…“

    „Hör auf! Das ist eine rassistische Lüge!” schrie George. „Fahren wir jetzt gleich weiter zu den großen Pyramiden, und ich zeige dir eines der großen Weltwunder… erbaut von Nichtweißen! Schaff mir ein Auto her, Clarence!“

    „Ein Auto?” fragte Clarence. „Es gibt hier keine Autos. Daimler und Benz, die bösen deutschen Erfinder des Verbrennungsmotors, sind nie geboren worden… und Henry Ford auch nicht. Es gibt auch keine gepflasterten Straßen. Dies hier ist eine Welt ohne böse weiße Europäer. Du erinnerst dich?“

    „Keine Autos! Verdammt! Dann nehmen wir einfach den Zug zu den Pyramiden.“

    Clarence schüttelte ungläubig über Georges Beschränktheit den Kopf: „Es gibt auch keine Züge in dieser Welt, George. Es waren keine bösen weißen Europäer da, die Lokomotiven bauten oder die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Kohle, Öl und Gas entdeckten, die Zugwaggons bauten oder Schienen verlegten. Aber ich erlaube dir noch einmal, zu mogeln. Halt dich an meinen magischen Rockschößen fest und wir fliegen zu der Stelle, wo die Pyramiden stehen. Du hast doch ein Geographieseminar besucht, also dirigier mich beim Fliegen.“

    „Ok, Clarence. Aber bevor wir losfliegen, muss ich aufs Klo. Gibt es hier irgendwo eine öffentliche Toilette?“

    „Toiletten?” antwortete der Engel. „Es gibt keine Toiletten in dieser Welt und auch keine Urinale. Sanitäranlagen wurden von bösen weißen Europäern erfunden. Die Leute in dieser nichtweißen Welt erleichtern sich immer noch auf dem offenen Feld.“

    „Keine Sanitäranlagen?!” heulte George auf.

    „Nein! Das lässt dich deinen Vater schätzen, der nur ein ‘einfacher Klempner’ ist, was, George? Sag mir George, war es Dein wertvoller Dr. Silverstein, der dir beibrachte, dermaßen verächtlich auf ehrliche harte Arbeit herabzusehen?“

    George gab keine Antwort. Er sah beschämt zu Boden. Clarence drehte sich um, sodass George sein Geschäft am Flussufer erledigen konnte.

    „Ich brauche etwas Klopapier.” sagte George.

    „Klopapier?” erwiderte der Engel. „Es gibt…“

    „Ich weiß. Ich weiß. Klopapier ist noch nicht erfunden. Dann gib mir eben ein paar Blätter!“

    Clarence kam seiner Bitte nach. Dann flogen die zwei in Richtung Pyramiden. George wurde zunehmend verwirrt:

    „Das versteh ich nicht. Meiner Erinnerung an das Geographieseminar nach, müssten die großen Pyramiden hier irgendwo sein. Wir müssten sie doch schon aus vielen Meilen Entfernung sehen können.“


    Tut Ench Amun, der Westeuropäer.
    Tut Ench Amun, der Westeuropäer.

    „Nun, George, ich bin sicher, Deine Collegeprofessoren haben dir das nie gesagt, aber die alten Ägypter waren nicht schwarz oder braun, zumindest nicht in der Früh- und der Blütezeit ihrer Zivilisation. Sie waren kaukasisch. Die Wissenschaftler, die ägyptische Mumien untersucht haben, bestätigen das. Mumien mit blondem und rotem Haar sind überall in den Museen – in der Welt, die du einst gekannt hast. Wusstest du, dass ein im Jahr 2011 durchgeführter DNS-Test ergeben hat, dass der ägyptische König Tut gemeinsame Vorfahren mit 70% der britischen Männer und mit 50% aller europäischen Männer hat?  Merkwürdigerweise gibt es KEINE vergleichbare DNS-Übereinstimmung zwischen den heutigen ‘Ägyptern’ und König Tut. Die ägyptischen Weißen verschwanden im Schmelztiegel der schwarzen Nubier. Es gibt also keine Pyramiden in dieser nichtweißen Welt, George, und auch keinen Sphinx. Und die späteren Karthager waren ebenfalls weiß, wie man noch an vielen heutigen Berbern  Nordafrikas sieht.“

    „Ernsthaft?” fragte George. „Ich hab das noch nie gehört.“


    Berbermädchen aus Nordafrika.
    Berbermädchen aus Nordafrika.

    „Natürlich hast du das noch nie gehört. Die Wahrheit wird vor dir verborgen. Hier nimm meinen magischen Laptop und googel nach Weiße ägyptische Mumien”, wenn du mir nicht glaubst.“

    George schaute sich die Fotos von den blonden und rothaarigen Mumien an und las die wissenschaftlichen Artikel dazu. Er stand vollkommen verdutzt mit offenem Mund da.
    George wurde nachdenklich. Er richtete seinen Blick nordwärts in Richtung Europa, wandte sich an Clarence und sagte:

    „Meine Urgroßeltern mütterlicherseits kamen aus Holland nach Amerika. Auf Papas Seite ist meine Oma italienischer und französischer Herkunft und mein Opa schottisch-irisch…. Clarence?“

    „Ja George?“

    „Was ist aus Europa geworden?“


    In Europa: Keine Akropolis, keine St. Basilius Kathedrale, kein Schiefer Tum von Pisa, kein Big Ben, kein Kölner Dom.
    In Europa: Keine Akropolis, keine St. Basilius Kathedrale, kein Schiefer Tum von Pisa, kein Big Ben, kein Kölner Dom.

    Clarence erwiderte: „Europa wurde von asiatischen Stämmen bevölkert, die nach Westen vordrangen. Sie haben ein paar Siedlungen gegründet, aber das Leben sieht dem in Nordamerika recht ähnlich. Ein Nomadenleben, gegründet auf Jagen und Sammeln. Keine großen Städte, keine Wissenschaft, keine Bauwerke, keine Kultur, keine schönen Künste – nur ein harter täglicher Überlebenskampf gegen die Elemente der Natur. In dem Europa ohne böse Weiße hat Rom nie existiert und Griechenland auch nicht. Es gab auch keine Renaissance. Es ist nur ein kurzer Flug übers Mittelmeer. Sollen wir?“

    „Äh… lieber nicht Clarence. Nach meinem Erlebnis mit Dr. Kinga ist mir die Lust auf Unbekanntes ein bisschen vergangen. Bring mich lieber nach Persien. Sicher werden wir in dieser Hochzivilisation, die sich mit Griechenland messen konnte, willkommen sein.” sagte George.

    Clarence lachte laut auf.

    „Warum lachst du mich aus?” fragte George. „Och komm, Clarence! Erzähl mir jetzt bloß nicht, dass das große Persische Reich auch nicht existiert!“

    „George, George, George. Hast du nicht gewusst, dass die altpersische Zivilisation von weißen Stämmen gegründet wurde, die aus dem Kaukasusgebirge in Zentralasien kamen? Was glaubst du, wo der Begriff ‘kaukasisch’ herkommt? Diese indoeuropäischen Stämme waren als Arier bekannt. In Farsi (der Sprache, die in Persien gesprochen wird) heißt Iran das “Land der Arier”. Iran und Arier… das klingt schon ähnlich, oder?“

    „Oh – mein – Gott! Ich hatte keine Ahnung! Ich dachte immer, Arier wären etwas, was die Nazis erfunden haben.” sagte George entgeistert.


    Die arischen Völkerwanderungen vom Kaukasus ausgehend.
    Die arischen Völkerwanderungen vom Kaukasus ausgehend.

    Clarence schüttelte seinen Kopf in ungläubigem Staunen über das Unwissen seines jungen Schülers. Er fuhr fort:

    „Du hast erwähnt, dass du teilweise irischer Herkunft bist, George. Nun, Irland heißt ebenfalls ‚Land der Arier’. Der irische Name ‘Erin’ kommt von ‘arisch’ wie auch das griechische und italienische Aryana. Du siehst also, George, dass Nordeuropäer und die alten Perser von denselben Vorfahren abstammten.“

    „Moment, Clarence. Ich gebe ja zu, dass es sprachliche Ähnlichkeiten zwischen Farsi und europäischen Sprachen geben mag, aber Iraner sehen kein bisschen aus wie Nordeuropäer.“
    Clarence antwortete: „Im Norden des Iran sehen einige schon noch so aus wie Europäer. Das sind die reinen Nachkommen der alten Perser. Schau dir dieses hübsche weiße Mädchen an, George.“
    Clarence gab George seinen Laptop.


    Eine ECHTE Perserin.
    Eine ECHTE Perserin.

    „Wow! Sie ist wirklich bildschön, und sie ist auch wirklich… nun äh… weiß! Ist sie Perserin?“ fragte George ungläubig.

    „Aber sicher ist sie das. Unglücklicherweise existiert sie nicht mehr – dank dir, George.“

    George konnte seine Augen nicht vom Laptop abwenden.

    „Ist sie nicht bildschön, George? Es gibt, oder ich sollte vielleicht besser sagen, es gab noch mehr wie sie im Nordiran, George. Manche sind blond, manche brünett, manche haben kastanienfarbenes Haar. Es wäre eine Schande, solche Schönheit vom Angesicht der Erde zu tilgen. Meinst du nicht auch, George?“

    „Ganz bestimmt nicht, wenn es nach mir geht!” antwortete George. Er gab Clarence den Laptop zurück.

    „Clarence, das war alles wirklich sehr lehrreich. Ich habe viele meiner früheren Überzeugungen revidiert und ich danke dir dafür. Aber jetzt möchte ich wirklich die großen Zivilisationen aufsuchen, die von Nichtweißen aufgebaut wurden. Komm, wir erforschen die arabische Zivilisation!” sagte George und fasste Clarences magische Rockschöße. „Auf nach Mesopotamien, Clarence!“

    „Es tut mir leid, George, aber genau wie Ägypten und Persien kamen auch Zivilisationen wie Babylon, Assyrien und Sumer und sogar das Osmanische Reich nicht ohne den Einfluss des bösen weißen Mannes zum Erblühen. Schau dir diese arabischen Kaukasier an. Obwohl es heute sehr viel weniger sind als noch vor einigen Jahrhunderten, gibt es immer noch viele Weiße in der ‘arabischen Welt’”, sagte Clarence und gab George wieder seinen Laptop.


    Königin Rania von Jordanien.
    Königin Rania von Jordanien.

    „Wow! Wer ist das?“

    „Das ist Königin Rania von Jordanien. Sie ist bezaubernd, oder?“

    „Das kann man wohl sagen. Sie sieht aus wie Cindy Crawford! Ich habe immer gedacht, Araber wären alle braunhäutig, aber sie ist genauso hellhäutig wie ich. Das ist unglaublich! Ich sehe schon, wir müssen in den Fernen Osten fliegen, um eine nichtweiße Zivilisation zu finden” sagte George und packte wieder Clarences magische Rockschöße.

    „Auf nach Indien, Clarence. Eine der reichsten und blühendsten Zivilisationen, die die Welt jemals gesehen hat.“

    „Wie du möchtest, George” sagte Clarence, und die zwei flogen Richtung Osten.

    Als sie die Ufer des Ganges erreichten, bot sich George ein scheußlicher Anblick. Massen von ausgemergelten Gestalten wateten im Fluß, zusammen mit Leichen und Tierherden, sowie menschlichen und tierischen Exkrementen. Überall schwirrten Insekten herum und ein überwältigender Gestank drang in Georges Nasenlöcher.


    Bad im Ganges.
    Bad im Ganges.

    „In Ordnung Clarence. Hör auf, Spielchen mit mir zu spielen!” sagte George.

    „Wie meinst du das, George?“

    „Ich weiß Bescheid über die brutale Armut der niederen Klassen Indiens. Das ist sehr bedauerlich. Aber du bist sehr selektiv vorgegangen, indem du mich an diesen schrecklichen Ort gebracht hast. Warum bringst du mich nicht zum Tadsch Mahal oder zu irgendeinem anderen der wunderschönen Orte des alten Indiens?“

    „Weil sie nicht existieren, George.“

    „Was?!“


    Inderinnen: arische Frau und dravidische Frau.
    Inderinnen: arische Frau und dravidische Frau.

    „Es waren weiße arische Stämme, die Asien durchwanderten und sich im Norden Indiens niederließen, die diese Hochkultur mit sich brachten. Jedes Schulkind in Indien weiß über die arischen Völkerwanderungen Bescheid, aber du scheinst es irgendwie nicht zu wissen! Die alte indoarische Sprache Sanskrit ist die Ursprungssprache von Latein, Griechisch, Farsi und allen slawischen und germanischen Sprachen Europas. Es waren weiße Arier, die Indien kultivierten, das Tadsch Mahal erbauten und die ersten Universitäten der Welt gründeten. Die Universitäten von  Takshila und Nalanda bildeten Tausende von Gelehrten aus der ganzen östlichen Welt aus. Mathematik, Naturwissenschaften, Medizin, Philosophie – die Indoarier wussten darum und teilten ihr Wissen mit anderen Rassen. Diese wundersame indoarische Zivilisation war das, wonach europäische Forschungsreisende wie Marco Polo, Kolumbus und andere suchten. Ich fürchte, wir werden in dieser Horde da unten am Fluss keine Softwareingenieure und Ärzte finden. Wie Dr. Kinga in Afrika hat dieses Volk nie eine Chance gehabt, weil du so gedankenlos die bösen Weißen aus den Seiten der Geschichtsbücher gestrichen hast!“


    Arisches Kind aus Nordindien.
    Arisches Kind aus Nordindien.

    George schrie: „Clarence. Jetzt bist du zu weit gegangen! Erzähl mir nicht, dass die alten Inder Weiße waren! Das kann nicht sein. In der Welt, aus der ich komme, kannte ich viele Inder und die waren nicht weiß!“

    Clarence erklärte: „Im Laufe der Jahrhunderte haben die indoeuropäischen Arier, die die indische Hochkultur schufen, sich mit der einheimischen dravidischen Mehrheit, die den indischen Subkontinent bevölkerte, vermischt. Allmählich verschwanden die meisten der bösen Weißen im Schmelztiegel zusammen mit der fortschrittlichen Zivilisation, die sie aufgebaut hatten. Wenn man genau hinsieht, gibt es aber auch heute noch viele hellhäutige Inder und Pakistanis, vor allem im Norden, wo sich die Arier zuerst niederließen.“

    George dachte über Clarences Worte nach.

    „Hey, weißt du was, Clarence?“

    „Was ist, George?“

    „In meinem Matheseminar gibt es diesen Jungen Sanjay. Er ist genauso hellhäutig wie ich, und er hat erzählt, er komme aus Rajasthan in Nordindien und seine Familie stamme von Königen ab… Wow! Du hast Recht, Clarence!“

    „Arische Gene sind heutzutage selten in Zentralasien, aber sie sind immer noch da. Vor Jahren war ein berühmtes Foto eines arischen Mädchens aus Afghanistan auf dem Titelblatt von National Geographic”, sagte Clarence.


    Grünäugiges arisches Mädchen aus Afghanistan.
    Grünäugiges arisches Mädchen aus Afghanistan.

    „Das stimmt! Ich habe das Foto gesehen. Sie war schön, und sie hatte diese auffallend hellgrünen Augen. Wow! Das ist doch der Wahnsinn.“

    George verfiel in Traurigkeit. Er wusste, dass er niemals in diese harte primitive Welt passen würde, in die er geworfen worden war, und so langsam gingen ihm die Länder aus. Plötzlich fiel ihm etwas ein.

    „China! Ja, China! Jetzt hab ich dich! Chinas alte Zivilisation war genauso hochentwickelt wie jede weiße Kultur.“

    Clarence schaute George an und lächelte still.

    „Ach komm schon, Clarence! Du willst mir doch nicht erzählen, dass China auch rückständig ist, nur weil es keine Weißen gab?“

    „Doch, absolut. Es ist nicht so schlimm wie in Indien, aber es gibt auch dort keine Hochkultur.“

    George setze sich auf den Boden und schüttelte den Kopf. „Ich bin an dem Punkt angekommen, Clarence, wo mich gar nichts mehr überraschen kann. Ich bin ganz Ohr. Erzähl mir von China. Aber Deine Geschichte sollte schon Hand und Fuß haben!“

    „Arier kamen nach Westchina, lange bevor die Chinesen kamen. Auch hier erzählen wieder Mumien die wahre Geschichte.” erklärte Clarence.

    „Mumien?! Es gibt keine doch keine Mumien in China!” lachte George und verdrehte die Augen.

    „Und ob es die gibt! Hunderte davon, und zwar bis zu 4000 Jahre alte, wurden seit Beginn der 1980er Jahre entdeckt. Die Mumifizierungstechniken waren denen der Ägypter sehr ähnlich.  Die ältesten Mumien sind Weiße, das ist mit DNS-Tests belegt. Manche waren rothaarig und andere sogar blond. Eine Mumie ist 1,98 m groß. Hier schau dir an, was als ‚die Schönheit von Loulan’ bekannt ist. Links siehst du ihre Mumie und rechts eine Rekonstruktion, wie sie zu ihren Lebzeiten ausgesehen haben muss.“


    Mumie und Rekonstruktion der „Schönheit von Loulan”, die vor 4.000 Jahren in China lebte.
    Mumie und Rekonstruktion der „Schönheit von Loulan”, die vor 4.000 Jahren in China lebte.

    George nahm den Laptop und starrte die Bilder an. „Und die haben sie in China gefunden?“

    „Ja, googel nach White Chinese mummies, George. Es gibt noch viel mehr davon, die du dir ansehen kannst.“

    Georges Kinnlade fiel in blankem Erstaunen herunter, als er sich die Bilder von blonden und rothaarigen Mumien aus China ansah.

    „Das ist aber noch lange nicht alles, George. Schau dir die chinesischen Pyramiden an, massive Strukturen, die viel größer sind als die ägyptischen. Googel nach „White Pyramid of China.”

    „Pyramiden in China? Nie im Leben, alter Junge!“

    Dann sah sich George die ehrfurchtgebietenden großen Pyramiden aus dem isolierten Inneren Chinas an. Er war so geschockt, dass er den Laptop fallen ließ.


    Luftbild eines Amerikaners aus dem Inneren Chinas. Die Existenz der „Weißen Pyramide” ist allerdings umstritten. Doch wie kann so etwas „umstritten” sein?
    Luftbild eines Amerikaners aus dem Inneren Chinas. Die Existenz der „Weißen Pyramide” ist allerdings umstritten. Doch wie kann so etwas „umstritten” sein?

    „Oh mein Gott, du machst mich fertig! …. Wow! Ich kann das nicht glauben!!! Ich wusste nicht, dass es in China Pyramiden gibt! Dieses Teil ist ja gigantisch! Warum wurde mir das in der Schule nie erzählt? Was ist mit dieser weißen Zivilisation passiert, Clarence? Wie kam es, dass die Weißen dort auch verschwunden sind?“

    Clarence erklärte ihm: „Die Antiweißen wollen nicht, dass du darüber Bescheid weißt. Und die Chinesen sind zu stolz, den arischen Einfluss auf ihre frühe Zivilisation zuzugeben. Zu jener Zeit hatten Kaukasier Kontakt mit Mongoliden. Jüngere Mumien zeigen mongolide Züge. Das deutet darauf hin, dass die Weißen ihre kreativen Errungenschaften mit den Mongoliden teilten, bevor sie von gemischtrassigen Turkvölkern und genozidalen Mongolen massengemordet wurden und im Schmelztiegel aufgingen und verschwanden.“


    Blauäugiger Mongolenherrscher.
    Blauäugiger Mongolenherrscher.

    Und doch behielten die frühen mongolischen Herrscher einige arische Gene. Dschingis Khan, der Millionen von Ariern abschlachtete und danach persönlich viele ihrer Frauen vergewaltigte, hatte grüne Augen und rötliches Haar.  Auch heute noch haben viele Nordchinesen noch einige arische Züge wie hohen Wuchs, eckiges Kinn und in ganz seltenen Fällen sogar blaue Augen!“

    „Heiliger Bimbam! Du hast recht, Clarence! Dieser Basketballspieler Yao Ming ist 2,28 groß und er hat teilweise europäische Züge! Was ist also ohne diesen arischen Einfluss aus den Chinesen geworden?” fragte George.

    „Ohne den Einfluss weißer Gene und weißer Zivilisation sind die Ostasiaten ein einfaches Volk geblieben. Sie haben das Nomadenleben aufgegeben, aber kamen nie über eine einfache Agrargesellschaft hinaus. Fernöstliche Gesellschaften wie China, Japan und Korea wurden geordnet und gesittet, aber ohne Kontakt zu den bösen westlichen und indischen Ariern erreichte ihre Entwicklung bald ihren Zenit und stagnierte von da an. Es gibt keine Fujifilme oder Toyotas oder Hyundais im nichtweißen Asien. Sogar der frühere Botschafter Chinas bei den Vereinten Nationen gab den großen Einfluss zu, den die indische Hochkultur – die arisch war – auf die historische Entwicklung Chinas gehabt hatte. Hör dir dieses aufschlussreiche Bekenntnis des chinesischen Schriftstellers und ehemaligen Botschafters in den USA Hu Shih an:

    ‚Indien (Arier) eroberten und beherrschten China kulturell 20 Jahrhunderte lang ohne dafür auch nur einen einzigen Soldaten über ihre Grenzen schicken zu müssen.’”


    Letzte Erinnerungen an das Volk der “Schönheit von Loulan”, das vor 4.000 Jahren in China lebte? Basketballspieler Yao Min, blauäugiger chinesischer Junge, grünäugiger chinesischer Mann.
    Letzte Erinnerungen an das Volk der “Schönheit von Loulan”, das vor 4.000 Jahren in China lebte? Basketballspieler Yao Min, blauäugiger chinesischer Junge, grünäugiger chinesischer Mann.

    * * *
    LangeR hat ein großartiges Video zu diesem Essay gemacht (wie auch zu Teil 2):

    EINE GROßARTIGE RASSE Teil 1

    Gefunden auf Morgenwacht 







  • Frühsexualisierung zum Wohle der Kinder?
    „Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
    Aristoteles


    Was sind das für Menschen die befürworten, dass Kinder - nahezu von Geburt an - sexualisiert werden sollen? Und wodurch lassen sich Kindergärtnerinnen, Lehrer und Lehrerinnen animieren die Sexualisierung unserer Kinder in die Tat umzusetzen?

    Warum muss ein Kind mit drei, vier oder fünf Jahren wissen wie ein Kondom aufgezogen wird? Und wer es am schnellsten kann, wird dann Karottenkönig.

    Es sind Erwachsene die diese Aufklärungspläne erstellen und es steckt immer eine Absicht dahinter. Oftmals wird die wahre Absicht durch schöne Worte verschleiert und zeigt sich erst wenn es zu spät ist oder nur noch unter sehr, sehr großen Anstrengungen dagegen angegangen werden kann.

    Besondere Vorsicht ist dann geboten, wenn Sexualaufklärungsunterricht zur Pflicht wird und Eltern dadurch das Recht auf die Erziehung entzogen wird, da sie nicht die Möglichkeit haben ihre Kinder vom Sexualaufklärungsunterricht - der sich bei genauem hinsehen als Sexualisierungsuntericht entpuppt - freizustellen, wie z.B. beim Religionsunterricht. Sollten die Eltern es dennoch wagen ihre Kinder aus dieser Unterrichtsstunde rauszunehmen, droht Bußgeld und bei Zahlungsverweigerung Erzwingungshaft.

    Warum, so frage ich mich, findet dieses Thema in den öffentlichen Medien nicht statt? Warum wird es nicht in einer Talkshow darüber diskutiert? Wird ja sonst auch über jeden Müll in diesen Sendungen gesprochen.

    Die WHO empfielt für die Altersgruppe 0-4 Jahre:
    Beziehungen und Lebensstile

    Information [Auskunft geben über]
    • unterschiedliche Arten von Beziehungen
    • unterschliedliche Famielienbeziehungen

    Fähigkeiten [Kindern ermöglichen]
    • über eigene Beziehungen und die Famielie sprechen

    Einstellung [Bei der Entwicklung helfen]
    • Gefühl von Nähe und Vertrauen, das sich auf Bindungserfahrung gründet
    • positive Haltung zu unterschiedlichen Lebensstilen
    • Bewusstsein für die Veilfalt von Beziehungen
    Nachzulesen in dem nachfolgenden Link: "Publikationen WHO-Standards DE Endfassung 10. 10. 2011" Seite 43

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt Standards für Sexualaufklärung mit diesen Themenvertiefungen:
      0 –   4 Jahre Frühkindliche Masturbation
      4 –   6 Jahre Selbstbefriedigung, Homosexualität
      6 –   9 Jahre Geschlechtsverkehr, Verhütung, Lust
      9 – 12 Jahre Gender-Orientierung
    12 – 15 Jahre Alles über das Thema „Sex“
    https://www.oif.ac.at/fileadmin/OEIF/andere_Publikationen/WHO-Standards_DE_Endfassung_11_10_2011pdf.pdf

    Zwei- und Dreijährige haben genug damit zu tun sich ihrer Person bewusst zu werden. Die interessieren sich nicht für andere Lebensstile und Beziehungen. Sie sind voll ausgelastet damit, ihr ICH zu entdecken und einzuordnen. In dieser Zeit sind vor allem die Eltern gefordert und nicht Kinderkrippe und Kindergarten.

    Sollte der Staat wirklich diese Frühsexualisierung durchboxen empfehle ich den Film "Ideocrasy" oder noch besser "Schöne neue Welt" von Aldus Huxley lesen um vieleicht doch noch frühzeitig zu erkennen wohin die Reise gehen soll. In diesem Zusammenhang ist ein Brief von Huxley an Orwell sehr erhellend.

    Im folgenden einige Links und Videos zum Thema.

    Lisa und Jan - Ein aufklärungsbuch für Kinder und Eltern  ab 5 Jahre

    JF-TV: Porno, Peitsche, Pädophilie - Perversion im Klasenzimmer




    Vom Strampler zu den Strapsen



    Dukumentation: DER GENDER-PLAN



    Genderwahn die ideologische Vergewaltigung unserer Kinder

    https://conservo.wordpress.com/2016/05/28/pornoskandal-deckt-bundesregierung-pornographie-bei-der-bzga/#more-9919


    Paulinchen



  • Wie erkennt man den Wert von EINER MILLIARDE Euro?
    Eine Milliarde ist für mich eine Zahl zu  der ich keinerlei Bezug herstellen kann. Es bleibt nur die Möglichkeit sie herunterzubrechen um sich annähernt eine Vorstellung von der Bedeutung Einer Milliarde zu machen.

    Also wenn ich jeden Tag 100.000 Euro ausgebe bin ich 10.000 Tage oder 27,4 Jahre damit beschäftigt Geld unter die Leute zu bringen. Ich muss also 27,4 Jahre Lebenszeit aufwenden um 1Milliarde Euro in Waren umzusetzen.

    Die Firma Bayer bietet für Monsanto 62 Milliarden Euro. Das bedeutet Bayer gibt 1.698,6 Jahre lang Tag für Tag 100.000 Euro aus. Wie lange muss ein Arbeiter bei Bayer mit einem Stundenlohn von 25 Euro arbeiten um an 62 Milliarden zu kommen?

    62.000.000.000 € : 25 € = 2.480.000.000 Stunden
    2.480.000.000 Std. : 8 = 310.000.000 Tage
    310.000.000 Tage : 52 = 5.961.538,46 Jahre.

    Ein Arbeiter mit einem Stundenlohn von 25 € muss dann 5.961.538,46 Jahre Tag für Tag arbeiten,  mit Mindestlohn mindestens drei mal soviel.

    Wie sieht es bei der Bankenrettung aus?
    Laut DWN vom 23.06.2015 hat die Bankenrettung 236 Mrd. Steuergeld von 2008 bis 2015 verschlungen. 

    236.000.000.000. € : 82.000.000 Bürger = 2878 € : 84 Monate = 34,26 € Monat für Monat von jedem Bewohner Deutschlands.

    Mein Fazit: Je höher die Beträge desto weniger Wert wohnt dem Geld inne.

    Paulinchen






  • Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen
    Es ist immer wieder das gleiche Spiel und nun trifft es Angela Merkel.
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article155231636/Angela-Merkel-ist-der-Krise-nicht-mehr-gewachsen.html

    Die Strippenzieher der Weltpolitik plazieren über Funk, Fernsehen und Printmedien eine Handpuppe - im Falle Deutschlands Angela Mekel -  die getreu nach Anweisung handelt. Die Untersützung der Medien, die von den selben Strippenziehern gesteuert werden, ist dieser Handpuppe sicher. Sie wird durch alle Widerstände getragen und die Kritiker werden niedergetrampelt (Verschwörungstheoretiker, Rechte, Nazis, ewig Gestrige). Wenn die Handpuppe ihren Job erfüllt hat und kraftlos wird, wird sie abserviert. Wenn dann auch noch das Stimmvieh (die Wähler) zu murren anfangen und zu den Kritikern überlaufen, ist der Zeitpunkt gekommen die Handpuppe entgültig auch den Verkehr zu ziehen.

    Dieser Prozeß wird eingeläutet mit vereinzelt kritischen Berichten in Funk, Fernsehn und Printmedien. Dann dauert es nicht mehr lange und die ganze Wucht der Empörung trifft nun diese, die Anweisungen ihrer Herren getreu ausführende, Person (Angela Merkel). Das Stimmvieh freut sich, neue Hoffnung auf Besserung keimt auf und das Spiel kann von neuem beginnen.

    Was war nun der Hauptjob von Angela Merkel
    Ich bin der festen Überzeugung, dass Angela Merkel von den Strippenziehern dafür ausgesucht wurde um Deutschland für die Massenzuwanderung vorzubereiten. Es sind bis jetzt so viele Fremde zu uns gekommen, dass es im Volk gärt und der Siedepunkt bald erreicht sein könnte. Also ist nun für die Weltenlenker die Zeit gekommen den Sandmann ins Spiel zu bringen.

    Der Sandmann hat die Aufgabe dem Volk vorzugaukeln, dass mit ihm wieder Recht und Ordnung einkehren wird. Im Licht der Öffendlichkeit wir er großzügig Sand in die Augen der Bevölkerung streuen und für die Beruhigung der Gemüter sorgen. Und er wird die tatkräftige Unterstützung von Funk, Fernsehen und Printmedien haben.

    Auf diese Weise werden die Szenarien die von "Verschwörungstheoretikern" schon sehr schlüssig dargelegt wurden und werden in die Tat umgesetzt.

    Dieses Spiel läuft schon seit Jahrhunderten und wird möglicherweise in gar nicht so ferner Zukunft beendet werden. Und zwar dann, wenn die strippenziehenden Weltenlenker ihr Ziel erreicht haben. Das Ziel der globalen Regierung.

    So lange die Menschen glauben, dass die Beherrschung der Massen "Gottes Wille" ist, so lange wird sich nichts zum WOHLE ALLER MENSCHEN ändern.

    Paulinchen








  • Zwei Gedichte zum Weihnachtsfest 2015

    Vom Schenken


    Schenke groß oder klein,
    aber immer gediegen.
    Wenn die Bedachten die Gabe wiegen,
    sei dein Gewissen rein.

    Schenke herzlich und frei.
    Schenke dabei,
    was in dir wohnt
    an Meinung, Geschmack und Humor,
    so dass die eigene Freude zuvor
    dich reichlich belohnt.

    Schenke mit Geist ohne List.
    Sei eingedenk,
    dass dein Geschenk -
    Du selber bist.

    Joachim Ringelnatz


    *************************************************


    STILLE NACHT, HEILIGE NACHT


    Über die stille und heilige Nacht,
    da hab´ ich mir oft schon Gedanken gemacht.
    Doch komme ich dabei nur stets zu dem Ziel,
    von “Stille und heilig”, da ist nicht mehr viel.
    Denn was ist an Stille, und was noch an Frieden,
    uns heute auf diesem Erdball beschieden?

    Früher, da hat uns die heilige Nacht,
    im kältesten Winter noch Wärme gebracht.
    Und gerne und oft träum´ ich auch noch heut´
    von den Heimlichkeiten der Vorweihnachtszeit.

    Mit einfachsten Mitteln verstanden die Alten
    die Weihnachtszeit heiter und froh zu gestalten.
    Ein Jedermann hatte das feste Bestreben
    dem Ander´n nur Freude und Liebe zu geben.

    Da wurde gesägt und gefeilt und lackiert,
    was an Spielzeug entzwei war noch schnell repariert,
    die Mutter stach Herzen und Plätzchen aus
    und nach Mandeln und Nüssen roch es im Haus.

    Ganz untätig war´n auch die Kinder nicht,
    sie lernten noch schnell ein Weihnachtsgedicht
    und dazu dann noch ein ganz neues Lied,
    weil das Christkind doch alles hört und auch sieht.

    Am Abend da saß dann zu dämmriger Stunde,
    die ganze Familie in vertrauter Runde.
    Man erzählte und hörte, man sang und man spielte
    und man wusste genau, was der andere fühlte.
    Man hatte noch für den anderen Zeit
    und war innerlich für die Weihnacht bereit.

    Man saß in der Küche und hat aus dem Herd
    das Zischen von Bratäpfeln wieder gehört.
    Die Wohnzimmertür war seit langem schon zu,
    denn der Raum war für Kinder und Eltern tabu.

    Die Tür wurde erst wieder aufgemacht
    am ersehnten Abend der heiligen Nacht.
    Und riefen zur Christvesper abends die Glocken,
    dann blieb damals niemand zu Hause hocken.
    Die heilige Nacht ohne Kirchgang? - Auf Ehre,
    das war was, was niemals gegangen wäre!

    Man sah überm Altar den leuchtenden Stern
    und hörte die frohe Botschaft des Herrn.
    Viel schöner und heller erschienen die Kerzen,
    sie strahlten hinein in geöffnete Herzen
    und dazu erklangen, wie jedes Jahr wieder,
    die alten innigen Weihnachtslieder.

    Und ein ganz tiefer Frieden stellte sich ein,
    trat man hinaus in den Sternenschein.
    Man war fest überzeugt: “Wir sind nicht verloren,
    denn Christus, der Heiland, ist wieder geboren!”

    Eine Bilderbuch-Weihnacht, so werdet ihr sagen,
    doch möcht´ ich euch dazu nur folgendes fragen:
    Habt ihr noch die Zeit, euch mit euren Kleinen
    auch gemeinsam um einen Tisch zu vereinen?
    Singt ihr noch die Lieder der heiligen Nacht?
    Habt ihr schon mal selber ein Spielzeug gemacht?

    Eilt ihr nicht ins Kaufhaus und sucht mit den Händen
    Geschenke, in längst schon durchwühlten Ständen?
    Ihr sucht und ihr hastet und seid ganz geschlaucht
    und ihr kauft irgend etwas, was nie jemand braucht.
    Doch das ist nicht wichtig, wichtig ist jetzt,
    dass man keinen vergisst, dass man keinen verletzt.

    Und so rennt ihr denn weiter, total überlastet,
    doch man achtet nicht drauf, es wird weiter gehastet.
    Und wirklich, am heiligen Abend dann,
    kommt ihr mit den letzten Geschenken dann an.

    Ihr seid zwar erledigt und ehrlich gestresst,
    doch nun kann es kommen, das Weihnachtsfest.
    Und es kommt auch wieder, das ist ja ganz klar,
    denn Weihnachten gibt es nun mal jedes Jahr.

    Doch rufen die Glocken zur heiligen Nacht,
    dann wird nicht im Traum an die Kirche gedacht.
    Was soll man denn da in die Kälte hinaus?
    Die Weihnacht holt man sich per Fernseh´n ins Haus.

    Ein Knopfdruck genügt schon und der Apparat
    hat die perfekte Weihnacht parat.
    Doch was ist ´ne Andacht im Fernseh´n schon wert,
    wenn sie niemand beachtet und keiner sie hört?
    Es sieht niemand hin und es läuft auch kein Ton.
    Was gibt´s da schon Neues? - Das kennt man doch schon!

    Dann kommen die Kinder, sie stehen im Raum
    und schauen hinauf zu dem Plastikbaum. -
    Zwar sieht man auch heut ´ an den Tannenspitzen
    immer noch goldene Lichter blitzen,
    doch bei näherem Hinseh´n  erkennt man schon bald,
    dieses Licht wärmt nicht, weil es künstlich und kalt.

    Es blendet das Auge, es wärmt das Gesicht -
    Doch bis in die Herzen, da dringt es nicht!
    Und so stehen die Kinder verlegen und stumm,
    eine ganze Weile wohl noch so herum.

    Es wird nicht gesungen, kein Weihnachtsgedicht,
    auch die Weihnachtsgeschichte - man hört sie nicht.
    Der Kassettenrecorder, der Technik sei Dank,
    beliefert uns laut mit dem Weihnachtsgesang.

    Doch das wird von allen fast gar nicht vernommen,
    man sieht erst, was so an Geschenken gekommen,
    und weiß man es dann und man sieht diesen Haufen,
    dann ist auch die Weihnacht schon ziemlich gelaufen.

    Nun wird´s etwas lauter, die Kinder sie spielen,
    falls sie nicht noch in den Geschenken wühlen.
    Und dazu ertönt dann, wieder und wieder,
    das Weihnachtslied aller Weihnachtslieder.

    Aber heute, das weiß man, da kennt man sich aus,
    gehören die Lieder nun einmal ins Haus!
    Doch gleich darauf gibt´s ein neues Geschrei,
    denn das erste Spielzeug ging schon entzwei.

    Da plärrt nun das Tonband, jedoch nicht viel minder
    ist auch das Geheul der enttäuschten Kinder.
    Doch wird die Geschichte erst richtig perfekt,
    als der Vater `nen Fehler der Mutter entdeckt.
    Die Ärmste, sie hat doch total vergessen,
    einen Tisch zu bestellen, für`s Mittagessen.

    Nun, die Stimmung auf diesem Weihnachtsfest,
    sich wohl allzu leicht nur erraten lässt.
    Die Kinder enttäuscht, die Eltern verzankt,
    und dazu erklingt, dass es jedem nun langt,
    zum vierzigsten Male, mit aller Macht,
    das Lied von der stillen und heiligen Nacht.

    Ich hab` eine Bitte, sie sei nicht verwehrt,
    auch ich möchte schreien, dass jeder sie hört:

    Oh Herr, gib es noch einmal, gib Frieden auf Erden,
    und lass es noch einmal wie einst wieder werden!

    Oh Herr, lass es uns nur noch einmal erfahren,
    was du uns geschenkt hast vor zweitausend Jahren,
    als du die Erlösung, den Frieden gebracht!

    Oh Herr, gib

    “DIE STILLE, DIE HEILIGE NACHT!”
    Gerhard Mühe





    **********************************************


    Ein gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest wünscht Paulinchen




  • Stell dir vor die Welt wird in Brand gesteckt und keiner bemertkt es
    Dass die Welt im Chaos versinkt ist mittlerweile deutlich sichtbar und dennoch weigert sich die Mehrheit der Menschen dies zu realisieren.

    Mein Anliegen ist es, mit den nachfolgenden Videos, den Menschen die, ob aus Naivität oder  Passivität, nicht verstehen oder verstehen wollen, Fakten und Hintergrundwissen, bestechend einfach erklärt, zur Verfügung zu stellen. Ich enthalte mich jeglichen Kommentars, da sich jeder seine eigenen Gedanken dazu machen muss.

    "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen." Immanuel Kant


    Instrumentalisiere Kriegsführung (Flüchtlinge als Kriegswaffe?!) 29.08.2015 / www.kla.tv


    Will Merkel den inneren Notstand?


    Traumatisierte Flüchtlinge: "Wir wollen keinen Fraß vom roten Kreuz


    #Deutschland# Flüchtlinge: Merkt Euch genau, was jetzt passiert!



  • Woanders gelesen

    Flüchtlingsströme zerreißen Europa


    Von Peter Haisenko 

    Die Bundesregierung hat neue Voraussagen veröffentlicht: Man erwartet 800.000 Flüchtlinge in diesem Jahr in Deutschland. Das sind mehr, als Düsseldorf Einwohner hat. Allenthalben wird von Überforderung gesprochen, dennoch sollen alle „willkommen geheißen“ werden. Durch die EU gehen Risse. Man streitet über Aufnahmequoten, etliche Länder geben den „Totalverweigerer“, wenn das Thema Flüchtlinge zur Sprache kommt, andere fühlen sich überfordert und von der Gemeinschaft in Stich gelassen. Wie lange soll, wie lange kann das noch gut gehen? 

    Ich habe größtes Verständnis für alle Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, weil sie dort aus politischen oder religiösen Gründen verfolgt werden und um ihr Leben fürchten müssen. Diese Menschen haben Anspruch auf Asyl, ihnen soll geholfen werden. Allerdings gibt es Statistiken, die eindeutig besagen, dass nur ein geringer einstelliger Prozentsatz derjenigen, die Zentraleuropa überfluten, tatsächlich begründeten Anspruch auf Asyl geltend machen kann. Alle anderen behindern die Arbeit derer, die sich um eine ordentliche Betreuung der wirklich Bedürftigen kümmern wollen. Sie verstopfen die Ämter, blockieren die ohnehin knappen Unterbringungsmöglichkeiten und nehmen staatliche Hilfen in Anspruch, die ihnen nicht zustehen. 

    Europäer bitten in Europa um Asyl – ein Unding 
     
    Es kann doch nicht sein, dass irgendein Europäer ein Recht auf Asyl in Europa haben könnte – schon gar nicht wenn er aus einem EU-Mitgliedsstaat kommt. Wenn dem so wäre, dann müsste dieser EU-Staat sofort streng ermahnt oder sogar aus der EU ausgeschlossen werden, denn er würde nicht die Mindestvoraussetzungen für eine EU-Mitgliedschaft erfüllen. Als Horst Seehofer auf diese Tatsache als erster hingewiesen und Konsequenzen angekündigt hatte, haben sich verzögerungsfrei alle Gutmenschen auf ihn eingeschossen. Aber bereits nach wenigen Tagen mehrten sich die Stimmen, die auf Seehofers Linie eingeschwenkt sind. 

    Zeltstädte und Container „zieren“ Orte, an denen kein Deutscher ein Zelt aufbauen dürfte. Schüler können nicht mehr in garantiertem Umfang ihren Sportunterricht wahrnehmen, weil Turnhallen mit Flüchtlingen belegt sind. In den überfüllten Erstaufnahmelagern nimmt die Gewalt unter Flüchtlingen zu und die Polizei muss mit Hundertschaften dafür sorgen, dass sich die Leute nicht gegenseitig umbringen. Die Lage ist vielerorts katastrophal und eigentlich nicht mehr beherrschbar. Und wenn heute viele Politiker so tun, als sei das Flüchtlingsproblem plötzlich und unerwartet ohne jegliche Vorwarnung über uns hereingebrochen, dann lügen sie entweder, oder sie gestehen ihre eigene Unfähigkeit ein. Schon vor Jahren hat der damalige libysche Diktator Gaddafi warnend seine Stimme erhoben und prophezeit, dass Europa im Falle seines Sturzes von Flüchtlingen aus Afrika überrannt würde – ausgehend von Libyen. Genauso ist es gekommen – aber wer wollte damals schon auf den „Irren“ Gaddafi hören? 

    Hat jeder „Kriegsflüchtling“ Anspruch auf Asyl? 
     
    Mit Selbstverständlichkeit wird davon ausgegangen, dass ein Mensch aus Syrien, Libyen oder dem Irak automatisch ein verbrieftes Anrecht auf Asyl hat, allein aufgrund der Tatsache, dass dort Krieg und Chaos herrschen. Dem ist nicht so. Krieg an sich ist per definitionem kein Asylgrund. Aber die Frage ist zu stellen, ob es wirklich sinnvoll sein kann, jedem Menschen, der aus einem der genannten Länder kommt, generell einen Asylstatus zuzuerkennen. Dort herrscht ja nicht flächendeckend Krieg, sondern es gibt durchaus auch befriedete und sichere Zonen. Wenn dann aber Mediziner oder andere qualifizierte Fachkräfte – die auch über die nötigen finanziellen Mittel verfügen – es vorziehen, ihrer Heimat den Rücken zu kehren, anstatt mit ihrem Können und ihrem dort erworbenen Wissen mit dazu beizutragen, damit die Lebensumstände im eigenen Land nicht noch schlechter werden, bzw. ein Wiederaufbau überhaupt möglich ist, erscheint die Zuerkennung des Asylantenstatus’ doch eher zweifelhaft. 

    Dies erst recht, wenn man bedenkt, dass beispielsweise der syrische Arzt seinen Beruf im deutschen Aufnahmelager gar nicht ausüben darf, weil ihm die Zulassung fehlt, um in Deutschland zu praktizieren – obwohl er seinen Landsleuten und anderen Flüchtlingen im Lager durchaus helfen könnte. Hat er dann irgendwann das Anerkennungsverfahren erfolgreich hinter sich gebracht, sich irgendwo mit seiner Familie niedergelassen, die Sprache erlernt, Arbeit gefunden und generiert ein gutes sicheres Einkommen – dann wird er aller Erfahrung nach auch hier bleiben. Es werden also nur sehr wenige in ihr Land zurückkehren, wenn sich die Lage dort stabilisiert hat. Die Abgewanderten aber fehlen jetzt beim unumgänglichen Wiederaufbau und vermindern durch ihre Abwesenheit die Chance auf eine bessere Zukunft in ihrer Heimat. Wie soll denn ein durch jahrelangen Krieg gebeuteltes Land mit zerstörter Infrastruktur wieder auf die Beine kommen und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufbauen, wenn die Menschen, die das zu leisten in der Lage wären, nicht mehr da sind? – Oder steckt dahinter gar Methode?! 

    Chaotische Zustände und falsche Signale
     
    Mazedonien hat den Notstand ausgerufen und Ungarn baut einen Zaun. Die Zustände auf griechischen Inseln, in dem sowieso mit den eigenen Problemen überforderten Griechenland, sind nur noch als katastrophal zu bezeichnen. Auch dort nimmt die Zahl der Gewaltausbrüche von Flüchtlingen untereinander und gegen die einheimische Bevölkerung sprunghaft zu. Und was tut unsere Regierung? Sie wirbt weiterhin dafür, allen (!) Migranten ein „herzliches Willkommen“ zu entbieten. Dazu hat sogar Till Schweiger, der mit seiner Hilfsaktion für Flüchtlinge offenbar sein Image für ein bestimmtes Klientel aufpolieren will, jüngst in einer Talkrunde zum Besten gegeben, dass auch er für den Bau von Zäunen plädiert, um weitere unkontrollierte Zuwanderung zu verhindern. Tut mir leid: Ich bin nicht dafür, dass in Europa wieder Zäune und Mauern errichtet werden. Das kann nicht die Lösung sein. 

    Eine große Flotte von Rettungsbooten sammelt vor der libyschen Küste Menschen auf, die sich auf untauglichen Booten Richtung Europa aufgemacht haben. Innerhalb libyscher Hoheitsgewässer, teilweise nur 15 Kilometer von der afrikanischen Küste entfernt, was per se schon zweifelhaft ist, bezüglich des Völkerrechts. Ganz und gar kontraproduktiv für eine wirkliche Lösung des Problems sind aber die Signale, die damit an die im libyschen Sand wartenden Flüchtlinge aus Eritrea, Somalia etc. ausgesandt werden. Auf diese Weise nämlich wird ihnen suggeriert, dass sie sich auf jedem Seelenverkäufer einschiffen können, zwar im Wissen um die tödliche Gefahr, aber auch mit dem Wissen, dass sie nur wenige Kilometer warten müssen, bis sie aus dieser Gefahr gerettet werden und ihr Traumziel Europa erreichen – jetzt gut versorgt auf sicheren Schiffen. 

    Wirtschaftsflüchtlinge aus Libyen
     
    Ich persönlich erachte diese Vorgehensweise als Beihilfe zum Mord. Es ist keineswegs sichergestellt, dass Rettung geleistet werden kann, aber die Hemmschwelle, sich auf ein untaugliches Boot zu begeben, ist drastisch gesenkt. Man könnte tausende Leben retten, wenn man das Gegenteil täte. Man müsste unmissverständlich klar machen, dass jeder, der sich auf einem solchen Boot in Richtung Europa aufmacht, ausnahmslos sofort wieder dahin zurückgebracht wird, wo er losgezogen ist. Unter dieser Voraussetzung würde in kürzester Zeit niemand mehr das Risiko eingehen, ein untaugliches Boot zu besteigen und dafür auch noch viel Geld an Schleuser zu bezahlen. 

    Wer die Zustände in Afrika oder Syrien kennt, der weiß, dass mit dem Geld, das an Schleuser bezahlt wird – man spricht von 5.000,- € oder mehr – ganze Familien über Jahre ernährt werden können. So aber fließt dieses Geld, das in den Herkunftsländern dringend benötigt wird, in die Taschen von skrupellosen Geschäftemachern, denen alles andere als das Wohl der armen Flüchtlinge am Herzen liegt. 

    Flüchtlinge aus Libyen sind nur in Ausnahmefällen in Libyen beheimatet. Es sind meist Gastarbeiter, die im vormals unzerstörten Libyen eine bessere Zukunft gefunden hatten, bevor die „Koalition der Willigen“ unter US-Führung dieses Land ins Chaos gebombt hat. Ein Anspruch auf politisches Asyl besteht für diese keinesfalls, denn es steht ihnen frei, in ihre Heimat zurückzukehren, die sie mit Ziel Libyen ja nicht verlassen haben, weil sie dort Asyl brauchten, sondern auf der Suche nach einem besseren Leben. Das gibt es jetzt in Libyen nicht mehr und so suchen sie das noch bessere Leben in Europa. Genau genommen handelt es sich also um Wirtschaftsflüchtlinge ohne Anrecht auf Asyl – bis auf wenige Ausnahmen. Genau denen kann aber nicht mehr angemessen geholfen werden, weil die Masse der Wirtschaftsflüchtlinge die Kapazitäten für schnelle Aufnahme und menschenwürdige Unterbringung bereits gesprengt hat. 

    Wer sind die Menschen, die da zu uns kommen?
     
    Einen weiteren wichtigen Aspekt gilt es, in diesem Zusammenhang zu beachten: Wer sind denn diese Menschen, die da zu uns kommen? Wir wissen es nicht, denn die meisten haben sich ihrer Papiere entledigt, wenn sie überhaupt je welche hatten. Wir wissen nicht, wie viele von ihnen vom IS oder ähnlich radikalen Gruppierungen zu uns gesandt werden, um hier eine „fünfte Kolonne“ aufzubauen, die Europa massiv destabilisieren soll. Entsprechende Drohungen wurden und werden seitens der IS unverhohlen ausgestoßen. Aber gerade jene radikalisierten, terrorbereiten Extremisten werden wir nicht erkennen, nicht herausfiltern können aus der Masse der Harmlosen und Gutwilligen, denn sie sind von Fachleuten mit den passenden Legenden ausgestattet, mit deren Hilfe sie in Deutschland ihr Asylrecht durchsetzen.

    Generell muss festgestellt werden, dass jeder Flüchtling, der in Deutschland ankommt, gegen diverse Gesetze und Vorschriften verstoßen, in jedem Falle mehrfach Ein- und Ausreiseformalitäten missachtet hat. Was er unter Umständen im Herkunftsland oder auf dem Weg von dort zu uns so alles angestellt hat, wird uns verborgen bleiben. Erschwerend kommt hinzu, dass durch die nicht mehr zu bewältigende Flut an Flüchtlingen kaum noch gründliche Verfahren durchgeführt werden können, weil dazu ganz einfach das geeignete Personal fehlt. Wir müssen folglich davon ausgehen, dass ein gewisser Prozentsatz an Flüchtlingen zu uns kommt, die mit einer mehr oder weniger kriminellen Energie durch ihr bisheriges Leben gegangen sind – und das vermutlich auch in Zukunft tun werden. 

    Amerika macht dicht – und heuert Fluchthelfer an 
     
    Dann die Sprache. Immer wieder fällt auf, dass Interviews mit Flüchtlingen in Deutschland auf Englisch durchgeführt werden. Viele von diesen wollen nach England, unter anderem deswegen, weil sie dann keine neue Sprache erlernen müssen und weil es in England einfacher ist unterzutauchen, denn auf der Insel gibt es das rigide deutsche Meldegesetz nicht. Warum also, frage ich mich, warum werden Flüchtlinge, die sowieso schon perfekt Englisch können, nicht in die USA oder nach Kanada weitergereicht? Dort will man sie aber auf keinen Fall aufnehmen, denn sie erfüllen nicht die strengen Aufnahmekriterien dieser klassischen Einwanderungsländer. So haben wir den absurden und im Grunde intolerablen Zustand, dass die USA mit ihrer imperialen Politik im Nahen Osten zwar verantwortlich sind für die anschwellenden Flüchtlingsströme nach Europa, sich jedoch der Verantwortung für humanitäre Hilfe restlos verweigern. Im Gegenteil: Um unerwünschte Migranten fernzuhalten, bauen die USA an ihrer Grenze zu Mexiko tausende Kilometer Zäune. 

    Und als wäre dieses – vorsichtig ausgedrückt – sehr unsolidarische Verhalten der Amerikaner Europa gegenüber nicht schon schlimm genug, werden von amerikanischen NGOs, also Nicht-Regierungs-Organisationen, im Internet ganz ungeniert und mit einer hoch professionell gestalteten Kampagne deutsche und österreichische Bürger aufgefordert, sich als Fluchthelfer zu betätigen. „Werde Fluchthelfer“ heißt es auf der Website www.fluchthelfer.in – ein Appell zur aktiven Schlepperei, die in Deutschland und Österreich ein Straftatbestand ist. Besonders pikant: Eigentümer dieser Fluchthelfer-Domain ist „The Ayn Rand Institute“ mit Sitz in Kalifornien. Gründerin und Namensgeberin dieser Organisation war Ayn Rand, eine glühende Zionistin und Hasserin der Palästinenser und aller Araber. Zugegebener Maßen ist die Urheberschaft der o.g. Domain im Internet verschleiert und nicht eindeutig zuzuordnen. Die bei weitem überwiegende Mehrheit der nach Europa strebenden Flüchtlinge entstammt aber genau jenem Kulturkreis und ist muslimischen Glaubens. Bei den Europäern um „Menschlichkeit“ und „Mitgefühl“ für Menschen zu werben, die man im eigenen Land mit Bausch und Bogen verdammt, ist eine unverschämte Chuzpe. Zahlreiche Anzeigen wegen „Anstiftung zu einer Straftat“ sollen bereits gestellt worden sein. 

    Deutsche Gesetze gelten für alle – auch für Flüchtlinge 
     
    Deutschland, Europa kann nicht alle Flüchtlinge aufnehmen, ohne daran zu zerbrechen. Wie „gerecht“ kann es also sein, nur einer Auswahl Schutz zu gewähren? Denjenigen, die entweder intelligent oder begütert genug sind, die Reise durchzuführen oder verzweifelt oder skrupellos? Wiederum: Wie sollen wir das unterscheiden? Allein der Wohnraum für 800.000 Menschen steht in Deutschland ad hoc nicht zur Verfügung, schon gar nicht in Ballungszentren und genau dahin wollen die Flüchtlinge. Werden sie an andere Orte oder Länder verwiesen, protestieren sie lautstark und scheuen auch nicht davor zurück, Schulen und Plätze widerrechtlich zu okkupieren – wie in Berlin geschehen. Und wie soll es im nächsten Jahr weitergehen? Erwartet irgendjemand, dass der Flüchtlingsstrom einfach so abreißt? 

    Ein weiterer Aspekt ist die Religion. Die Slowakei hat schon kurz aufgemuckt und will nur noch christliche Flüchtlinge aufnehmen. Im Aufnahmelager im thüringischen Suhl ist es vor wenigen Tagen zu blutigen Auseinandersetzungen gekommen, wegen zu wenig Respekt gegenüber dem Koran. Es ist aber in Deutschland nicht strafbar, Seiten aus dem Koran zu reißen – genauso wenig wie es verboten ist, eine Bibel zu zerstören oder mit ihren Seiten Butterbrote einzupacken. Nun muss die Polizei mit großem Aufgebot Schlägereien bis hin zum Mord verhindern, die nur die Fortsetzung der Konflikte sind, derentwegen nicht wenige Flüchtlinge ihre Heimat verlassen haben. Mancher kann sich vielleicht noch daran erinnern, welche Probleme wir bereits hatten, als sich Türken und Kurden auf deutschem Boden befehdeten. Das können wir in unvorstellbar größerem Ausmaß erwarten, wenn wir nicht unmissverständlich klar machen, dass für alle in Deutschland Lebenden das deutsche Recht gilt – ausschließlich! Die deutsche Kultur und die Gepflogenheiten, auf die sich unsere Gesellschaft bis heute verständigt hat, sind das Maß der Dinge im täglichen Umgang miteinander. Wer das nicht akzeptieren und die bei uns geltenden „Spielregeln“ nicht einhalten will, muss Deutschland ohne Wenn und Aber sofort verlassen. Wenn es der Politik nicht gelingt, hier klare und unmissverständliche Regeln konsequent durchzusetzen, leistet sie dem Erstarken der radikalen Szene am rechten Rand unserer Gesellschaft weiter Vorschub. Das kann niemand wollen. 

    Flüchtlings- und Einwanderungspolitik auf den Prüfstand
     
    Wer um Asyl bittet, hat das Recht auf menschenwürdige Behandlung, das Recht, unbotmäßige Forderungen zu stellen, hat er nicht. Er sollte dankbar sein, dass sein Leben nicht mehr bedroht ist, und muss zu erkennen geben, dass er festen Willens ist, alle, restlos alle Gesetze, Vorschriften und Gepflogenheiten des Gastlandes vorbehaltlos, ja sogar freudig nicht nur anzuerkennen, sondern zu leben – inklusive des Erlernens der deutschen Sprache. Und wenn er sich ein Land ausgesucht hat, in dem die Unversehrtheit des Korans nicht gesetzlich geschützt ist, dann steht ihm in dieser Hinsicht nur die Entscheidung zu, insbesondere gegenüber andersgläubigen Flüchtlingen, das zu akzeptieren oder das Land eben wieder zu verlassen. Dasselbe gilt für alle anderen Regeln und Gepflogenheiten, die im Gastland anders sind, als in dem Land, das er verlassen hat. Was der Asylant erwarten darf, ist, dass sein Status schnell geklärt wird. 

    Damit bin ich zurück bei Herrn Seehofer und seiner Initiative, Balkanflüchtlinge auszusortieren und in Schnellverfahren zu bescheiden. Wie oben dargelegt, kann es nicht sein, dass es Flüchtlinge innerhalb Europas gibt. Demnach müsste unmissverständlich bekanntgegeben werden, dass „Balkanflüchtlinge“ sofort abgeschoben werden und eine Wiedereinreise auf Jahre verwehrt bleiben wird. Sogar einige der chronisch „gutmenschendeln“ Politiker sehen mittlerweile, dass Flüchtlingen zu viele Anreize geboten werden, nach Deutschland zu kommen. Forderungen werden laut, Zuwendungen wie „Taschengeld“ zu kürzen und mehr Sachleistungen statt Geld zu geben. Dennoch werden weiterhin zu viele zu uns kommen wollen, die kein Recht auf Asyl beanspruchen können, solange wir sie dazu einladen. Die gesamte Flüchtlings- und Einwanderungspolitik muss auf den Prüfstand – und mit ihr die seit Jahrzehnten verfehlte Entwicklungshilfepolitik.

    Gewollte Destabilisierung Europas?
     
    Wenn wir wirklich etwas für die armen Menschen und gegen deren Massenflucht tun wollen, dann müssen wir uns um die Zustände in den Herkunftsländern kümmern und gezielt investieren, um die Lebensumstände der Menschen vor Ort zu verbessern. Wir müssen endlich den USA die Rote Karte zeigen und darauf dringen, dass sie ihre zerstörerische Politik vor unserer Haustür und in unseren Hinterhöfen einstellen. Vergessen wir nicht, die aktuell beschworenen Flüchtlingsströme deutscher Vertriebener nach dem Krieg waren auch der Politik der Angelsachsen geschuldet. In den Potsdamer Verträgen wurde von diesen festgelegt, dass Deutsche die Ostgebiete, was über Generationen ihre Heimat war, zu verlassen haben. Begründet wurde diese Forderung mit dem unschönen Satz: „Diese Gebiete müssen vom deutschen Element gereinigt werden“. Und wir dürfen nicht vergessen, dass es weder aus Libyen, noch aus Syrien oder aus dem Irak Flüchtlinge in nennenswerten Zahlen gab, bevor die USA dort ihr zerstörerisches Werk begonnen haben. Wir sollen jetzt die Suppe auslöffeln und Europa droht daran zu zerbrechen. Aber es steht zu befürchten, dass genau das das Ziel der USA ist, seinen einzigen ernsthaften Konkurrenten zu destabilisieren und zu schwächen. Warum sonst sollte die US-Administration tatenlos zusehen, wenn amerikanische Organisationen von amerikanischem Boden aus im Internet offensiv (und widerrechtlich) Werbung für Fluchthelfer in Europa betreiben? 

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    Hubert von Brunn hat bereits vor einem Jahr geradezu prophetisch auf die Probleme hingewiesen, die uns jetzt zerreißen:





  • Ulrich Mohr: Die Aufzucht des orientierungslosen Weisungsempfängers
     Ulrich Mohr: Die Aufzucht des orientierungslosen Weisungsempfängers


    Videobeschreibung

    Schulpflicht und Bildungssystem

    Dr. med. Ulrich Mohr im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Der Mensch im Staat hat noch nie mehr als die Freiheit gehabt, zu konsumieren. Selbst die ältesten Überlieferungen von Rechtstexten kennen durchweg den Sklaven, Bürger, Weisungsempfänger. Die heutige Welt besteht aus tiefmittelalterlichen Glaubensgemeinschaften, die allerdings von den Wenigsten also solche erkannt werden.

    Man glaubt an die Nachrichten, an die Inhalte der Zeitung, an den Inhalt der Schulbücher. Man glaubt an die Medizin und vertraut dem Therapeuten. Man glaubt dem Politiker und gibt seine Stimme an der Urne ab. Man glaubt an den Juristen und Richter, daß Recht gegeben werden möge. Man glaubt an die Obrigkeit und Rechtfertigung eines Staates.
    Die entscheidende Frage ist, woraus dieses kritiklose Folgen in einer angeblich so aufgeklärten Zeit entsteht? Die Antwort liegt in der Kindheit des Menschen genauer in den ersten sechs bis zehn Lebensjahren. Schon die Jesuiten erkannten vor langer Zeit: Gib mir ein Kind die ersten sechs Lebensjahre und es gehört ein Leben lang der Kirche. Diesem Leitsatz sind sie konsequent gefolgt. Über Jahrhunderte bestimmten sie bis zum heutigen Tage das Bildungssystem in Europa, dem seit Menschengedenken aktiven Zentrum der Welt.
    Gebildet zu sein, klingt wertvoll und wichtig. Doch es sind die Inhalte, die über den Wert entscheiden. Wertvoll wäre die Fähigkeit denken zu können, Zusammenhänge zu erkennen, das Leben zu verstehen, die innere und äußere Natur zu verstehen. Das findet wie anfänglich gesagt in der Bildung nicht statt. Das ist gewollt, denn das Bildungssystem verfolgt einen völlig anderen Zweck. Wenige Überlegungen genügen, das zu bestätigen.
    1. Gesetze schaffen Mächtige, denn nur diese können sie durchsetzen. 2. Der Mächtige muß sich von der Natur entfremdet haben, sonst wäre er zufrieden Bauer geblieben und hätte von und mit der Natur gelebt. 3. Der Mächtige muß also ein Kopfmensch sein, der Natur nicht mehr versteht, in Einsamkeit, Angst, Unverständnis und damit unersättlicher Kontrollsucht versinkt. Der Kopfmensch strebt folgerichtig den Staat an, um Macht anzuhäufen, damit Kontrolle und Sicherheit für SICH sicherzustellen. 4. Und was hat die Mächtigen mächtig gemacht? a. Gewalt mit Schutzgeld, b. Glaube mit Seelenheil und Himmelszutritt und c. Handel - mit Verträgen zum Transport und Verkauf von Dingen, die man für das Leben nicht braucht.
    Die Umsetzung = die Erzeugung des Weisungsempfängers Ziel 1 – Folgsamkeit in der Gruppe Gleichaltriger (Entwicklung von Parallelwelten, sogar mit eigener Sprache, Aufspaltung der Familie), Glauben an die Obrigkeit, kritikloses „vertrauensvolles“ Schlucken des vermittelten Wissens. Um den Lerninhalt ging es im Wesentlichen nie! Ziel 2 – Die Versiegelung der Sinne. Ziel 3 – Das Gewaltmonopol - Die Unterdrückung der natürlichen Aggressivität
    Der Weg heraus: Zusammenhänge erkennen analog denken Natur erkennen Talente und Fähigkeiten erkennen und fördern die Kraft zur Individualität finden (SEIN-Mineralien) Sinne öffnen durch Naturwahrnehmung und ruhige Momente in der Natur die in das Unterbewußtsein gelegten, negativen Glaubenssätze erkennen und ihnen die bestimmende Macht zu nehmen IST-Klärung & SEIN-Mineralien



    Publikationen:
    Ulrich Mohr, Simplonik-Anwendungshandbuch
    Ulrich Mohr, Die verleugnete Brutalität der Liebe
    Ulrich Mohr, Elektrizität … unsere wahre Nahrung. Eine Aufklärungsschrift des Vereins „Institut für Gesunden Menschenverstand e. V.“
    Artikel „Die versiegelten Sinne“ aus dem Buch „Der Weg von der natürlichen Person zum freien Menschen“
    Ulrich Mohr, Die Menschliche Schule Simplonik-Praxishandbuch Ulrich Mohr, Kursbuch "Die Herrschaft des Gesunden Menschenverstandes"
    Ulrich Mohr, Sinnenvolles Leben, Ein Sinnspruch- und Postkartenbildband, das dem "Sein und Sowohl-als-Auch" gewidmet ist
    Ulrich Mohr, Noch als Manuskript erhältlich: Streßauflösung – ein ganzheitlicher Weg zur Persönlichkeitsentwicklung

    E-Books:
    Ulrich Mohr, Die verleugnete Brutalität der Liebe
    Ulrich Mohr, Machtkeule Umweltschutz - Das Instrument für die globale Diktatur

    Websites:
    http://www.menschenverstand.net
    http://www.simplonik.com




  • Wie erkennt man Psychopathen und wie ticken sie?
    Wer seine Widersacher nicht erkennt kann nicht gegensteuern und wird zwangsläufig zum Opfer. 

    Psychopathen und Narzissten sind nun wirklich keine angenehmen Menschen und sie können für ihr Umfeld sehr zerstörerisch sein. Schaut man jedoch unvoreingenommen hinter die Fassade, wird man entdecken, dass es im Verhältnis zur Menschheit nur sehr wenige ausgeprägte Psychopathen gibt. Man kommt nicht umhin zu realisieren, dass der Narzissmus eine menschliche Eigenschaft ist, die wir alle zum Überleben brauchen. Warum das so ist und ab wann der Narzissmus zerstörerische Formen annimmt arbeitet Dr. Reinhard Haller in seinen Vorträgen sehr gut heraus.



    Ich bin ein Psychopath


    Narzissmus in Partnerschaft ,Beruf und Gesellschaft

    DIALOG mit Reinhard Haller: Das ganz normale Böse und warum wir trotzdem gute Menschen sein können








  • Russland zeigt sein friedliches Herz
    Am 9. Mai 2015 gingen Fünfzehn Millionen Menschen in Russland für den Frieden auf die Strasse und unseren Medien ist dies keine Erwähnung wert. Sie schweigen es tod. Da stellt sich mir die Frage nach dem WARUM? Wem nützt es dieses  Ereignis nicht zu berichten?

    Meine Antwort darauf ist: Es würde das Bild vom bösen Argessor Putin zerstören und wir sollen nicht sehen, daß Putin, seine Regierung  und das Militär mit dem Volk gemeinsam für den Frieden auf die Strasse gehen. Ganz gewiss hat er keine Kanaldeckel zuschweißen lassen.

    Paulinchen wünscht viel Spaß und Freude beim betrachten der folgenden Videos.

    Möge der Wunsch zum Frieden zum alles beherrschenden Drang werden.


    Friedensdemonstration in Moskau und Präsident Putin vorne mit dabei






    Friedensdemonstration in Moskau




    Feuerwerk in St. Petersburg, Wolgograd und Sevastopol


    Feuerwerk in Moskau



  • Woanders gelesen: Demokratie behindert die Entwicklung der Menschheit
    Essay von Peter Haisenko

    Achtzig Prozent der Menschen sind dumm. Dumm in dem Sinn, dass sie kaum eigenständige Entscheidungen treffen können oder selbstständig komplexere Vorgänge beurteilen. Sie sind nicht kreativ und darauf angewiesen, geführt zu werden. Das bewirkt, dass Meinungsführer bestimmen, wohin die Reise geht. Mit welcher Legitimation auch immer sie das tun, ist zwei Kriterien geschuldet: Viel Geld oder außergewöhnliches Charisma.

    Die Geschichte nicht nur der letzten Jahrzehnte hat gezeigt, dass gerade Länder zu außergewöhnlichen Leistungen und Entwicklungen fähig sind, deren politische Verfasstheit nicht als „lupenrein demokratisch“ bezeichnet wird. Auf der demokratischen Seite muss dagegen Verfall moralischer Werte und fortschreitender Stillstand konstatiert werden. Großprojekte können kaum noch reibungsarm realisiert werden und das Großkapital beherrscht die Politik. Einst erkämpfte Sozialstandards werden aufgegeben zugunsten plutokratischer Machtentfaltung. Die demokratische Welt ist nicht friedlicher geworden. 

    Gab es jemals Demokratie in dem Sinn, wie sie von den griechischen Erfindern selbst praktiziert worden ist? Nicht in der Neuzeit! Für die Altgriechen galt das demokratische Prinzip nur für eine elitäre Minderheit. Eben jene etwa zwanzig Prozent oder weniger, von denen man annahm, dass sie zu eigenständigem Denken fähig sein könnten. Diese Elite sollte untereinander ausdiskutieren, was für das Volk der beste Weg sein könnte. Das Ergebnis ist dann auch umgesetzt worden, mit allen Konsequenzen. Die Verantwortung für die Entwicklung konnte klar zugeordnet werden. Das hat es in der modernen Demokratie nie gegeben. 

    Zweifelhafte „Segnungen“ unserer Demokratie

    Revolutionen oder grundsätzliche Neustrukturierungen sind nur in Ausnahmefällen von unten ausgelöst worden. Immer stand einer Bewegung ein elitärer Kopf voran, im weitesten Sinn. Die Sozialreformen, deren Reste wir noch heute in Europa genießen dürfen, sind zu einer Zeit entstanden, als noch Kaiser und Könige herrschten. Amerika, die USA, von Anbeginn ohne allein verantwortlichen Herrscher haben dementsprechend an dieser sozialen Entwicklung nicht teilgehabt. Gewiss, die Zustände der unklar definierten Verantwortlichkeiten für Entwicklungen, also die Absenz eines verantwortlichen Herrschers, hat den USA Zeiten rasanten Fortschritts beschert. Allerdings muss man nur hundert Jahre zurückblicken und wird erkennen, dass diese Entwicklung keinesfalls das Maß der Dinge war. So konnte zum Beispiel das Deutsche Kaiserreich in den Jahren von 1871 bis 1900 sein BIP vervierfachen und die demokratischen USA nur verdreifachen. Nebenbei bemerkt, fand diese Entwicklung vollständig ohne Inflation statt. 

    Die scheinbaren Erfolge der westlichen Demokratien sind nicht dieser Staatsform geschuldet. Es war vielmehr die rasante technische Entwicklung, die die Defizite der demokratischen Nicht-Verantwortung überdeckt hat. Dieser technische Fortschritt hätte in jeder Staatsform zu einem ähnlichen Wohlstand geführt, den wir heute genießen können. Vielleicht stünden wir heute sogar besser da, ohne unsere hochgelobte Demokratie. Diese Demokratie hat im Wesentlichen zwei Defizite: In der vorgeblichen Idealform existiert sie gar nicht und sie ist zu einer Religion erhoben worden, die ein „wahrer Demokrat“ nicht anzweifeln darf. Die Folge sind Kreuzzug-artige Kriege die die ganze Welt mit den „Segnungen“ der Demokratie beglücken sollen, ob es nun zu gewachsenen Strukturen passt oder nicht. Ich sehe hier keinen Unterschied zur Weltbeglückungsideologie des Kommunismus. 

    Verantwortlichkeit bleibt relativ – die nächste Wahl steht an

    Das größte Manko moderner Demokratien ist die Absenz direkter Verantwortlichkeit. Man kann sich immer auf einen „Volkswillen“ berufen, der in einer repräsentativen Demokratie aber gar nicht ermittelt wird. Eine wiederum amorphe Masse von Parteigängern kungelt untereinander aus, was das Volk zu wollen hat. Wahlgänge werden pervertiert, indem Themen, die das Volk wirklich bewegen, erst gar nicht zur Wahl gestellt werden. Beispiele? Atomwaffen in Deutschland. Jugoslawien-Krieg. Einsatz in Afghanistan. Beschränkung der Banken-Macht/Kapitalkontrolle. Sozialpolitik. Asylpolitik und ganz aktuell Sanktionen gegen Russland. Sollten demographische Erhebungen ergeben, dass das (dumme) Volk mit dem Handeln der Regenten zu wenig einverstanden ist, dann werden die gleichgeschalteten Medien eingesetzt, um das (noch dümmere) Volk wieder auf den „richtigen Weg“ zu bringen. Demokratie? Freie Willensbildung? 

    „Teamwork“ heißt die große demokratische Errungenschaft. Welche Qualität von Ergebnissen kann aber von einem Team erwartet werden, für die ohne einen klar verantwortlichen Teamleiter letztlich niemand Verantwortung übernehmen muss? Wenn selbst Vorstandsvorsitzende mit Verträgen ausgestattet sind, die ihnen selbst im Fall des eindeutigen Scheiterns Millionenzahlungen auf Lebenszeit garantieren? Wenn Parteien ihre Versprechen wieder nicht gehalten haben mit dem entschuldigenden Verweis auf die Probleme mit dem Koalitionspartner? 

    Hier zeigen sich die nächsten Probleme der repräsentativen Demokratie. Gleichgültig wie genial eine Neuerung der Regierung auch sein mag, die Opposition wird sie niemals loben; im Gegenteil die auch nur kleinste Made im Gefüge zu einem Drachen hochstilisieren, das ganze Projekt verdammen. Die Zeiten, in denen wirklich regiert wird, sind zu kurz. Es wird nur noch auf die nächste Wahl geschielt. Im deutschen System ist es geradezu katastrophal. Die zwischengeschobenen Landtagswahlen erlauben nicht einmal geschlossene Zeiträume von vier Jahren, wenigstens für diesen Zeitraum zukunftsweisende Politik zu machen. 

    Das Gemeinwohl verliert, wenn jeder Recht hat

    Wo zu Zeiten der Kaiser und Könige noch generationsübergreifend geplant worden ist, werden heute Straßen innerhalb weniger Jahre mehrmals aufgegraben, weil eine vernünftige, zukunftsorientierte Planung nicht stattfindet. Die „Märkte“, für die wiederum niemand verantwortlich sein kann, können eine langfristige Planung nicht ersetzen. Betrachten wir dazu Berlin und München. Berlin ist heute so attraktiv, geradezu großartig, weil eine Planung da war, die die Anlage der Stadt zu ihrer Erbauungszeit weit in die Zukunft projektiert hat. Die Münchner Wasserversorgung, erbaut vor 150 Jahren, als München gerade 100.000 Einwohner hatte, reicht heute noch aus für die Versorgung einer Millionenstadt. Das Walchensee-Kraftwerk, bei dessen Erbauung die Frage gestellt worden ist, ob man jemals so viel Strom brauchen wird. In unserer wunderbaren Demokratie wird nicht einmal mehr ein Hauptstadt-Flughafen geplant, geschweige denn gebaut, der bei Fertigstellung den aktuellen Bedürfnissen gerecht wird. 

    Es mag zwar attraktiv erscheinen, wenn die Rechte eines jeden berücksichtigt werden müssen. Auf der anderen Seite müssen hier jedoch mindestens zwei Fragen gestellt werden: Ist es nicht oftmals eine Gruppe mit ganz anderen Interessen, die sich das Vehikel des Individualrechts zu Nutze macht, ihre eigenen, ganz anderen Interessen durchzusetzen? Muss das Individualrecht nicht zurückstehen, wenn der allgemeine Fortschritt dadurch behindert, ja unmöglich gemacht wird? Eine demokratische Regierung kann das nicht leisten. Vor allem deswegen, weil die Gesellschaft von den Medien in einen Zustand versetzt worden ist, der bei nahezu allen Themen ein ausgeglichenes Verhältnis von Befürwortern und Gegnern garantiert. Das gibt den Medien die Macht zu entscheiden, welcher Weg gegangen werden soll. Die wenigen aber entscheidenden Prozente der Unentschlossenen können so in die „richtige“ Richtung gelenkt werden. Die „Opposition“ tut das Ihrige dazu. 

    Wer trägt die Verantwortung? – Alle und niemand!

    Demokratie? Haben wir nicht! Wir haben die Diktatur der Medien und damit die Diktatur des Kapitals, denn dieses beherrscht die Medien. Wenn man aber, ganz demokratisch das Volk vor die Wahl stellte zwischen einem (allein-verantwortlichen) Regent oder dem egoistisch gierigen Kapital, dann dürfte diese Wahl eindeutig zugunsten des Regenten ausfallen, der im glücklichsten Fall auch noch weise ist. Wenn er das nicht ist, dann hat man wenigstens jemanden, den man mit Schimpf und Schande zur Rechenschaft ziehen kann. Zum Beispiel bei der Besteuerung. Es gab niemals höhere Steuersätze als in demokratischen Staaten. Es gehört leider nicht zum Allgemeinwissen, dass zum Beispiel im Deutschen Kaiserreich der Höchststeuersatz unter fünf – wiederhole FÜNF - Prozent lag und dieser nur von Bürgern der oberen Mittelschicht aufwärts gefordert worden ist. Die Kriegsmarine des Kaisers ist von der Sektsteuer finanziert worden und betraf so logischerweise nur die Oberschicht. 

    Auch Kriege hatten zur Kaiserzeit eine andere Auswirkung auf das Volk. Offiziere rekrutierten sich aus der Adelsschicht und mussten so an die Front. Heute, in der gelobten Demokratie entziehen sich die Sprösslinge der Politiker dem Wehrdienst, seit dem Ende der Wehrpflicht sowieso. Früher hatte der Regent die Verantwortung für einen Krieg zu tragen. Schröder und Fischer, die Deutschland mit dem jugoslawischen Sündenfall wieder zur kriegsführenden Nation gemacht haben, sind aus ihrer Verantwortung hierfür längst entlassen worden, ja, sie wurden niemals auch nur Ansatzweise an ihre Verantwortung erinnert. Es war ja eine „demokratische“ Entscheidung, für die die nächsten Regierungen jetzt die Verantwortung tragen müssen, oder eben auch nicht. Auf jeden Fall kann sich jeder dümmlich darauf berufen, dass er selbst die Verantwortung nicht zu tragen hat – siehe Obama, der Guantanamo immer noch nicht geschlossen hat und weltweit mehr Zivilisten mit Drohnen ermordet, als seine Vorgänger. 

    Das Kapital bestimmt, die Demokratie muss parieren

    Kein Kaiser oder König hätte sich erlauben können Kriege zu führen, die Jahrzehnte dauern. So grausam sie waren, der Erste und der Zweite Weltkrieg, sie dauerten vier und sechs Jahre. Die Bundeswehr steht jetzt seit mehr als zehn Jahren in Afghanistan und deutsche Soldaten sind seit bald zwanzig Jahren im Kosovo. Ein Kaiser würde in ärgste Erklärungsnot kommen, wenn er seinem Volk die Notwendigkeit begreiflich machen sollte, warum er Volksvermögen für irgendwelche Kriegseinsätze in der Welt veruntreut, die uns realistisch gesehen nichts angehen, eher im Auftrag des „großen Freundes“ stattfinden. 

    Demokratie heutiger Fasson ist die Einigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Das Kapital bestimmt darüber, welche Entwicklungen und Forschungen gefördert oder abgewürgt werden. Abgewürgt, wenn sie die Gefahr bergen, die Macht des Kapitals in Frage zu stellen. Das Wohl des Volks, eine positive Entwicklung für alle ist in den Zielen der Geldgewaltigen nicht enthalten. Die Demokratie ordnet sich den Wünschen des Kapitals unter. In diesem Sinn muss festgestellt werden, dass die Demokratie wie wir sie erleben müssen, erleiden müssen, für eine nachhaltig positive Entwicklung der Völker ungeeignet ist. 

    Das System ist am Ende – eine neue Demokratie muss her! 
     
    Die jüngste Entwicklung in Sachen Demokratie setzt dem ganzen die Krone auf: Private „Schiedsgerichte“ entscheiden, ob ganze Staaten „Entschädigungen“ an wiederum private Konzerne zahlen müssen, wenn sie Gesetze haben oder beschließen, die den Gewinn von Konzernen schmälern könnten. Das hat mit Demokratie nichts mehr gemein, denn kein Volk würde in einer echten demokratischen Entscheidung derartiges zulassen. Da es aber in offiziell demokratisch bezeichneten Staaten zugelassen wird und vermehrt zugelassen werden soll, kann man nur noch feststellen, dass diese „Demokratie“ die Entwicklung der Menschheit behindert, verhindert, komplett ins Gegenteil dessen pervertiert, was Demokratie eigentlich leisten soll; was die Menschheit voranbringen könnte. 

    Es ist an der Zeit, das „Sakrileg“ gesellschaftsfähig zu machen, Demokratie, wie wir sie kennen, zu hinterfragen. Geld regiert die Welt! Besonders in demokratischen Systemen und das ist undemokratisch, also ein Oxymoron denn die „Finanzwirtschaft“ ist alles andere als demokratisch. Es mag sein, dass die bekannte Demokratie eine Zeit lang Gutes geleistet hat. Jetzt ist sie aber in ein Endstadium übergegangen, das seine Funktionsfähigkeit in dieser Form nicht mehr leistet. 

    Wollen wir den weltweiten Kriegen und Krisen ein Ende bereiten, müssen wir unsere Gesellschaftsform reformieren, den neuen Gegebenheiten anpassen. Wir müssen diejenigen, die Entscheidungen für uns treffen, verantwortlich machen können für ihre Entscheidungen und gegebenenfalls bestrafen. Sehen wir uns dazu an, welche Entwicklungen möglich sind in Ländern, die nicht „lupenrein“ demokratisch sind. Versuchen wir daraus zu lernen, anstatt diese Länder pauschal zur „Achse des Bösen“ zu verdammen, in quasi-religiöser Manier. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit wieder einmal irgendwo in der Mitte und das wäre dann echte Demokratie, wenn die Allgemeinheit davon profitiert.
    ---------------

    Sehen Sie dazu die Rede von Vladimir Putin (in deutscher Übersetzung) vor der „Valdai-Konferenz“ in Sotschi: Gorbatschow sagt dazu „Die Rede war erschütternd. Ich glaube, dass es ein solches Statement seit der ganzen Zeit der Regierung Putins nicht gegeben hat. Vielleicht deshalb, weil die Situation dies fordert. In den Hauptzügen bin ich mit allen Gedanken einverstanden, die er geäußert hat." Dem stimme ich zu. Unbedingt sehenswert. https://www.youtube.com/watch?v=g6zyl2hGXWo

    Quelle: http://www.anderweltonline.com/politik/politik-2014/demokratie-behindert-die-entwicklung-der-menschheit/

    Ein herzliches Danke an Peter Haisenko

     


  • Woanders gelesen

    Gott ist groß! (21.1.2015)

    Dies schreien die Muselmanen, wenn sie ihren Mitmenschen den Kopf einschlagen, sich mit einer umgeschnallten Sprengladung in die Luft jagen oder sonstige merkwürdige Dinge anstellen. Im Original heißt das "Allahu akbar!", was auch nicht gerade Sympathie erweckt. Gegründet wurde diese Religion von einem Mann, der vom Vermögen seiner Frau gelebt hat und später das wurde, was man heute einen erfolgreichen Warlord nennt, einen Räuberhauptmann, der ein gewisses Gebiet kontrolliert, indem er Angst und Schrecken verbreitet. Damit steht Mohammed übrigens auf einer Stufe mit dem 2.500 Jahre älteren König David der Juden, der das gleiche ehrbare Handwerk betrieben hatte.

    Selbstredend werden Mohammed und David in ihren jeweiligen Büchern ganz anders, viel mächtiger, ja geradezu übermenschlich dargestellt. Das war zu allen Zeiten üblich, und wenn heute der SPIEGEL über Angela Merkel schreibt, geschieht genau das gleiche. Wobei es zum Glück sehr unwahrscheinlich ist, daß die Trulla aus der Uckermark einen tieferen Abdruck in der Geschichte hinterlassen wird.

    Um die Größe Gottes im Islam, im Judentum und im Christentum zu verstehen, müssen wir uns an das verbindliche Weltbild zurückerinnern, das bis ins 16. Jahrhundert bestanden hat und erst durch Galileo Galilei, Johannes Kepler und Nikolaus Kopernikus umgeworfen wurde. Dabei ist es nicht ganz so wichtig, ob die Alten wirklich geglaubt hatten, daß die Erde eine Scheibe ist, denn auch als Kugel war sie der Mittelpunkt der Schöpfung gewesen. Es gab die Erde, um die Sonne, Mond und Sterne kreisten, allesamt als relativ kleine Objekte. Jenseits dieser stellaren Sphäre lebte Gott mit seinen Engeln, dem je nach Religion noch Heilige und Selige zugesellt worden waren.

    Jedenfalls bestand die Schöpfung zum größten Teil aus der Erde, weshalb es unheimlich wichtig war, daß auf der Erde der richtige Gott in der richtigen Weise verehrt wird. Klar, daß die Juden als auserwähltes Volk Gottes nach Ankunft des Messias über den Rest der Menschheit, die ganze Erde und damit die Schöpfung herrschen würden. Ebenso klar war, daß die Christen nach der Wiederkunft Jesu ganz allein die erneuerte und friedlich gewordene Erde bewohnen würden. Und noch klarer war der Auftrag Allahs an die Muselmetzler, die Erde und die Schöpfung ins Haus des Islam zu verwandeln, was nur gelänge, wenn das Haus des Krieges, die Ungläubigen, aus eben dieser Schöpfung getilgt werden.

    Hey, das ist ganz verständlich, wenn man das damalige Weltbild betrachtet! Gott hat die Erde geschaffen und uns Menschen darauf gesetzt, damit wir ihm dienen. Da könnte man nun höchstens streiten, wieso dieser Gott nicht vernünftig genug gewesen ist, uns alle als Juden, Christen oder Muselmanen zu erschaffen. Jede Werbeagentur weiß schließlich, daß eine Botschaft am besten ankommt, indem man sie möglichst oft und auf möglichst vielen Kanälen wiederholt. Wenn der Erzengel Gabriel sich mit Mohammed abplagen mußte, um dem den Koran zu diktieren, was tun seine Kollegen? Michael, Raffael und Uriel hätten sich ihre eigenen Propheten suchen können, um denen gleichfalls den Koran zu diktieren. Also so groß hätte Allah mindestens sein sollen! Und da Engel wohl weder eine Gewerkschaft haben, noch Schlaf und Erholung brauchen, hätten die vier drei Acht-Stunden-Schichten pro Tag schieben und jeweils drei Propheten gleichzeitig ausbilden können.

    Aber das ist oft so. Das mit dem auserwählten Volk hat der liebe Gott auch nur einem Einzelnen gesagt und später war er überhaupt nur für Moses zu sprechen. Jesus Christus war mit seinen zwölf Aposteln schon eher ein Massenprediger, aber auch er hat versichert, er habe den Exklusivauftrag. Und bei Mohammed hat Gott auch wieder nur mit einem Einzelnen gesprochen. Heute führen "Channelmedien" diese schöne Tradition fort, die ebenfalls exklusiv von Gott, Engeln, aufgestiegenen Meistern oder sonstigen menschenscheuen Wesen kontaktiert werden.

    Ja, Gott ist eben groß...

    Im 17. bis 19. Jahrhundert wurde die Erde immer kleiner und die Schöpfung immer größer. Zunächst rückte die Sonne recht weit weg und wurde das neue Zentrum des Universums, um das sich die Erde mit ein paar Planeten einträchtig drehte. Dann schrumpfte die Sonne zu einem Stern unter vielen, das Universum durchmaß 100.000 Lichtjahre zu jeweils knapp zehn Billionen Kilometern. Man konnte nur vermuten, daß die Milliarden Sterne unserer Milchstraße ebenfalls Planeten hatten. Giordano Bruno wurde dafür noch auf den Scheiterhaufen geschickt, später gehörte diese Annahme zum guten Ton. Womöglich lebten ja schon auf dem Mars kleine grüne Männchen?

    Betrachten wir die Größe Gottes doch mal mit dem Wissensstand der Astronomie des Jahres 1900. Da war die Erde zum Staubkorn im Kosmos degradiert. Und auf diesem Beinahe-Nichts sollte es wichtig sein, wer in einem auserwählten Volk geboren wird? Wer sich zu jemandem bekennt, der vor langer Zeit mal ans Kreuz geschlagen worden ist? Oder wer zum Haus des Islams und wer zum Haus des Krieges gehört?

    Also, der liebe Gott hat 200 Milliarden Sterne in diese Galaxis gesetzt, und um einen davon, ein recht unscheinbarer Stern dazu, kreist ein winziges Klümpchen mit noch weitaus winzigeren Geschöpfen darauf, die behaupten Gott habe sie, ausgerechnet sie, nach seinem Bild geschaffen. Und sie seien außerdem noch derart wichtig, daß dieser alles erschaffende Gott ihnen ständig Propheten und sogar seinen eigenen Sohn vorbeischickt, um sie dazu anzuhalten, Freitags Fisch zu essen oder auf Schweinefleisch zu verzichten.

    1925 war man noch nicht wirklich weiter, dann hat ein gewisser Edwin Hubble das Mount-Wilson-Teleskop auf einen Lichtfleck im Sternbild Andromeda gerichtet. Er konnte nachweisen, daß dieser Fleck eine weitere Galaxis war, in 800.000 Lichtjahren Entfernung. Heute weiß man, daß der Andromeda-Nebel 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt ist und uns besuchen will. In fünf Milliarden Jahren soll er vor der Tür stehen, doch da dürfte es die Erde schon nicht mehr geben.

    Der aktuelle Stand der Wissenschaft ist das Urknall-Universum, mit mindestens 100 Milliarden Galaxien, das mindestens 25 Milliarden Lichtjahre durchmißt. Nun haben Sie einen Eindruck, wie groß Gott wirklich ist. Wobei es bereits Theorien gibt, daß dieses Universum nicht einzigartig ist, sondern geradezu in Serie produziert wurde. Damit würde Gott noch ein wenig größer...

    Der Anbeginn der Zeiten war natürlich nicht die Hedschra, und auch Christi Geburt fällt da nicht ins Gewicht. Sogar der jüdische Kalender, der uns in 58. Jahrhundert katapultiert, greift ein wenig kurz. Der Urknall soll vor 13,7 Milliarden Jahren stattgefunden haben, vermutlich um neun Uhr früh, ganz nach Bischof Usher. Zwar hat es die Erde da noch nicht gegeben, aber hätte es sie gegeben, wäre dort irgendwo neun Uhr früh gewesen, so viel ist sicher.

    Jedenfalls haben wir ein richtig großes und schon beeindruckend altes Universum. Wenn da nur die Erde Leben tragen würde, wäre das ein überaus langweiliger Ort. Wir dürfen deshalb davon ausgehen, daß der Satz des Pythagoras an allen Ecken und Enden des Kosmos gelehrt wird, außer vielleicht in Koran-, Sonntags- und Talmud-Schulen. Nach Ansicht renommierter Ufologen schauen unsere Nachbarn immer mal wieder bei uns vorbei. Allerdings scheint denen Gott nicht gesagt zu haben, wie wichtig doch die Erde ist, denn sonst hätten diese Besucher längst die Kaaba umrundet, mit dem Papst eine Tasse Tee getrunken oder einen Zettel in die Klagemauer gesteckt.

    Nun überlegen Sie doch mal: Allein in unserem Universum hat der liebe Gott 20.000 Milliarden Milliarden Sonnen zum Beobachten (20 Trilliarden, das übersteigt sogar die Staatsschulden der USA), und mehr als genug haben auch noch Planeten. Jetzt stellen Sie sich vor, daß dieser Gott eine Strichliste führt, ob Sie auch genug beten und sich tatsächlich in Richtung Mekka verneigen, ob Sie Sonntags brav die Heilige Messe besuchen und an der Kommunion teilnehmen, oder ob Sie wirklich den Sabbat einhalten und nur koschere Speisen verzehren. Damit degradieren Sie eine für uns unfaßbare Wesenheit, die ein Universum locker aus dem Ärmel schüttelt, zu einem kleinlichen Bürokraten, der sich als Blockwart und Stasi-Schnüffler betätigt.

    Stellen Sie sich vor, Sie besäßen ein Haus mit Garten. In Ihrem Garten leben Ameisen, und auf Grund irgendwelcher Merkwürdigkeiten malen sich diese Ameisen einen farbigen Punkt zwischen ihre Fühler. Anstatt das zu tun, was Ameisen nutzbringend im Garten anstellen, streiten sich die Rotpunkt-Ameisen mit den Gelb-, Grün-, Blau-, Weiß- und Schwarz-Ameisen darum, wer denn nun in Ihrem Namen den Garten beherrscht. Ihnen ist gar nicht aufgefallen, daß diese Ameisen neuerdings mit Punkten herumkrabbeln, und Ihnen ist sowieso nur wichtig, daß die Viecher nicht durch das Haus wuseln. Sie pflanzen im Garten einen Apfelbaum, streuen Grassamen, verteilen Dünger und gießen, wenn es nötig ist. Die Ameisen dürfen dort gerne leben, und wenn die Winzlinge glauben, der Garten sei nur für sie da, stört Sie das nicht weiter.

    Mit dem Universum ist der Garten Gottes beträchtlich größer, und wir Menschen sind darin nicht einmal Ameisen, sondern allenfalls Zwergmikroben. Da wirkt es schon ein wenig lächerlich, wenn die eine Mikrobe "Allahu akbar!" schreit und der anderen Mikrobe den Kopf abschlägt. Die nächste lächerliche Mikrobe spritzt Weihwasser auf Panzer und fordert die christlichen Soldaten auf, damit gute Werke im Namen der Freiheit und der Demokratie zu begehen. Und irgendwo schießt eine Mikrobe, die gerade zehn Jahre in dem Land wohnt, auf die Kinder derer, die seit Jahrhunderten dort leben, mit der Begründung, daß vor drei- oder viertausend Jahren Gott persönlich einer geschichtlich nicht nachweisbaren Fabelfigur versprochen habe, daß dieses Land ihrem Volk gehören solle.

    Jede Mikrobe behauptet, Gott, der 20 Trilliarden Sonnen beaufsichtigt, habe sie höchstpersönlich beauftragt, genau dies zu tun. Und wenn Gott wider Erwarten keine Zeit haben sollte, springt eben ein Imam, ein Pfarrer oder ein Rabbiner ein, der den Willen Gottes verkündet, den Gott höchstpersönlich ihm offenbart hat. Oder vielleicht nicht höchstpersönlich, sondern demjenigen, der diesen Geistlichen ausgebildet hat. Und wenn nicht dem, dann eben dem Religionsgründer. Also einer wird ganz bestimmt mit Gott gesprochen haben, sonst stände doch nicht in diesen Büchern, daß dies alles Gottes Wille sei, oder?

    Tatsache ist, daß die drei Wüstenreligionen schon mit dem Weltbild des Kopernikus überfordert wurden, weil die Erde aus dem Mittelpunkt des Universums gerückt wurde. Tatsache ist weiterhin, daß die drei heiligen Bücher - Altes und Neues Testament, sowie Koran - nicht von den Religionsstiftern selbst verfaßt worden sind. Sie sind alle Produkte der jeweiligen Marketing-Abteilung, die beim Alten Testament den ganzen fruchtbaren Halbmond von Ägypten bis nach Mesopotamien abgegrast hatte, beim Neuen Testament drei Jahrhunderte verstreichen ließ, bis eine Gelehrten-Versammlung entschieden hat, was dazu gehört, und beim Koran ebenfalls ein Jahrhundert gewartet und die Suren in willkürlicher Reihenfolge angeordnet hat.

    Die Anpassung an die Moderne liegt darin, daß die jeweiligen Geistlichen Waffen mit größerer Zerstörungskraft als früher segnen. Die Kirche hat zwar die Lehre vom Urknall begrüßt, paßt dieser doch sehr gut in das Konzept, daß Gott den Namen einer Automarke gebrüllt und damit das Universum geschaffen hat. Aber auch die Kirche hat übersehen, wie groß dieses Universum nun geworden ist, wie groß folglich Gott sein muß. Da noch vom Paradiesgarten zu reden und die Erbsünde zu verkünden, ist nicht nur ein bißchen daneben.

    Ich denke, an dieser Stelle sollte ich erklären, wie ein Funkwecker funktioniert. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt generiert über eine Atomuhr ein Zeitsignal, das über einen Sender bei Mainflingen in der Nähe von Frankfurt am Main ausgestrahlt wird. So können sich Millionen Uhren synchronisieren. Sie sagen Ihren Wecker, bei welchen Zeitsignal er randalieren soll, so wie einst, als es diese lästigen Dinger noch zum Aufziehen gegeben hat. Wenn Sie um 7:43 Uhr geweckt werden wollen, ist das Ihre private Entscheidung. Der Wecker sorgt dafür, daß Sie genau dann geweckt werden, wenn es in der ganzen Mitteleuropäischen Zeitzone genau 7:43:00 Uhr ist.

    Gott ist groß, und Sie... Nun, Sie sind einer von sieben Milliarden Menschen in einem von 20 Trilliarden Sonnensystemen. Das ist, sagen wir, ein bißchen kleiner. Relativ zur Physikalisch-Technischen Bundesanstalt sind Sie deutlich größer, aber immer noch einer von Millionen. Zugleich sind beide, Gott und die Bundesanstalt, für Sie da. Letztere ist ein Dienstleister, der auch Ihnen die korrekte Zeit übermittelt. So genau, danach können Sie Ihre Uhr stellen! Und Gott hat ein ganzes Universum erschaffen, damit es Sie gibt. Das ist nicht nur nett von ihm, sondern ebenfalls eine Dienstleistung. Bei beiden Dienstleistungen sind Sie jedoch nicht der einzige Kunde, das müssen Sie leider akzeptieren.

    Nun kommt die beste Nachricht: Alle Kunden sind gleich wichtig! Oder glauben Sie, das Zeitsignal wird manipuliert, nur weil Daimler-Benz, Siemens oder die Telekom noch drei Minuten an ihre Nachtschichten dranhängen wollen? Für Gott sind Sie noch viel gleicher, er wird Sie nicht bevorzugen und er wird Sie nicht benachteiligen. Auch das ist ein Ausdruck seiner Größe.

    Die Einzigen, die sich größer machen wollen, sind die Menschen. Machen wir eine kleine Pause, ich gehe mal schnell mit Gott eine Tasse Kaffee trinken... Gottes Tasse durchmißt fünf Millionen Lichtjahre und unsere Milchstraße wäre darin etwa so groß wie ein Sesam-Körnchen... Na gut, Sie können weiterlesen, ich habe gelogen. Ich trinke keinen Kaffee.

    Gehen wir lieber in den Garten und reden mit einer Ameise. Da gibt es ein paar Schwierigkeiten, da die Ameisen alle gleich aussehen. Und dank ihres Ameisengehirns verstehen sie nicht, was ich ihnen sage. Sie haben außerdem nichts an ihrem Körper, mit dem sie mir vernünftig antworten können. Die Unterredung wird also ziemlich einseitig, genau genommen könnte ich auf die Ameise verzichten, die bekommt sowieso nichts mit. Allerdings ist das umgekehrt ein gutes Marketing-Argument, mit dem nicht nur Bibel und Koran, sondern zahlreiche esoterische Bücher verkauft werden: Gott hat zu MIR gesprochen! Natürlich nur zu MIR, weil ich... die Begründungen wechseln. Statt Gott darf es auch ein Engel, eine geistige Wesenheit, der Kommandeur eines Ufos oder ein aufgestiegener Meister sein.

    Wenn wir die Betrugsfälle ausschließen, also den Versuch, dank "der Geister" zu Macht oder Geld zu gelangen, bleiben die Wahnvorstellungen übrig. Es gibt diverse Substanzen und Krankheiten, die einen "die Geister" hören lassen. Gespaltene Persönlichkeiten sind manchmal sogar nützlich, weil die eine Persönlichkeit Dinge wahrnimmt, welche die andere übersieht. Darüber finden Sie genug in der einschlägigen Fachliteratur, darauf will ich nicht weiter eingehen.

    Ist es möglich, daß eine solche Übermittlung echt ist? Es ist nicht ausgeschlossen, Gott kann das bestimmt. Aber nehmen wir nur eine der vielen Marienerscheinungen her. Die Muttergottes, die Himmelskönigin, erscheint in einer abgelegenen Gegend ein paar Kindern, um eine wichtige Botschaft an die ganze Welt zu vermitteln. Äh? Kuckuck! Tun wir mal so, als sei es März 1915 und ich müßte die Erscheinung planen. Ich sorge dafür, daß die liebe Maria auf den größten Plätzen in Berlin, London, Moskau, Paris und Wien gleichzeitig auftritt. Mindestens hundert Meter groß und so laut, daß es mindestens zehntausend Menschen hören. Da für Gott tausend Jahre wie ein Tag sind, wird die Erscheinung ganz sicher ein paar irdische Stunden übrig haben, damit wirklich jeder in diesen Hauptstädten sie sehen kann. Zwei Tage später ist der Krieg zu Ende. Wenn Gott will, daß die Menschen eine Botschaft erhalten, wird er dafür sorgen, daß viele, wenn nicht gar alle diese Botschaft erhalten.

    Ganz davon abgesehen, hätte eine echte Botschaft Folgen. Der Wille des Schöpfers des Universums manifestiert sich in der Botschaft. Wir würden Wunder erleben, jenseits jeder Erklärbarkeit. Gott ist schließlich groß, das bekämen wir zu fühlen.

    Wie sieht es auf der anderen Seite aus? Ist Gott für uns erreichbar? Gibt es den persönlichen Gott, unseren direkten Ansprechpartner? Sieben Milliarden Menschen, in einem einzigen der 20 Trilliarden Sonnensysteme... Gott ist groß und damit unerreichbar, oder? Gott hatte einen Grund, dieses Universum zu schaffen, und wenn er Wesen entstehen läßt, die über ihn und seine Größe nachdenken können, wird er für einen Weg gesorgt haben, wie diese Gedanken ihn erreichen. Gott ist nicht außerhalb der Schöpfung, er sitzt nicht auf einem Thron jenseits des Universums, sondern er durchdringt diese Schöpfung. So funktioniert die Allwissenheit, auf diese Weise ist er allmächtig. Und ja, auf diese Weise wird er zu unserem persönlichen Gott. Ein Gott, der zuhört, der unsere Sorgen kennt.

    Gott durchpulst das ganze Universum. Er ist eine Dienstleistung, die wir jederzeit annehmen können. Es gibt jedoch keine ausgezeichneten Kunden, er wird keinen Menschen bevorzugen und einen anderen benachteiligen. Er ist jedoch Halt und Stütze, das Versprechen, daß unsere Leiden endlich sind und unsere Existenz einen Sinn hat, auch wenn der jenseits unseres Verständnisse liegen mag.

    Die Wüstenreligionen sind überholt. Sie lehren die Vergangenheit, zwingen uns in ein hierarchisches System, in dem Geistliche die Deutungshoheit über den Glauben besitzen. Das war gerechtfertigt, als Informationen kaum zugänglich gewesen sind, als das Weltbild der Menschen zu begrenzt gewesen ist, um selbst zu verstehen. Heute hat sich die Welt enorm vergrößert. Gott ist nicht derjenige, der Papst und Kaiser eingesetzt hat, um in seinem Namen über uns zu herrschen, Gott ist derjenige, vor dem wir alle gleich sind. Gott in seiner ganzen Größe ist uns nahe, und wir sind erstmals in der Lage, uns Gott selbst zu erschließen, ohne einen Vermittler, der sich zwischen uns und Gott stellt.

    Gott ist so groß, daß jeder sich an ihn wenden kann. Direkt, und mit eigenen Worten. Dazu ist kein Gebet nötig, dazu bedarf es keiner Unterwürfigkeitsfloskeln. Ich bin winzig gegen Gott, ob ich nun stehe, knie oder auf dem Bauch liege. Warum sollte ich da nicht frei vor Gott hintreten, jederzeit, und ihm das sagen, was ich ihm sagen will?

    Bleibt eine letzte Frage: Werden meine Gebete erhört? Die Antwort finden wir im Faust: "Wer stetig strebend sich bemüht, den können wir erlösen!" Die Gebete werden nicht erhört, indem Wunder geschehen. Die Gebete werden erhört, indem wir die Kraft erhalten, uns diese Wunder zu erarbeiten. Am Ende können wir mit Fug und Recht sagen: Gott ist wahrlich groß!
    © Michael Winkler
    Quelle: http://www.michaelwinkler.de/Pranger/210115.html / Michael Winkler

     


  • Teile und herrsche NICHT
    Hanns Dieter Hüsch - Teile und herrsche nicht





  • Prosit Neujahr

    Ein neues Jahr heißt neue Hoffnung, neues Licht, neue Gedanken und neue Wege zum Ziel...Einen guten Start ins Jahr 2015 wünscht Paulinchen.

    Nimm Dir Zeit zum Träumen, das ist der Weg zu den Sternen.
    Nimm Dir Zeit zum Nachdenken, das ist die Quelle der Klarheit.
    Nimm Dir Zeit zum Lachen, das ist die Musik der Seele.
    Nimm Dir Zeit zum Leben, das ist der Reichtum des Lebens.
    Nimm Dir Zeit zum Freundlichsein, das ist das Tor zum Glück.

    Volksweisheit
     
     
     
     


  • Weihnachten 2014

    Der allererste Weihnachtsbaum


    Hermann Löns
    Der Weihnachtsmann ging durch den Wald. Er war ärgerlich. Sein weißer Spitz, der sonst immer lustig bellend vor ihm herlief, merkte das und schlich hinter seinem Herrn mit eingezogener Rute her.

    Er hatte nämlich nicht mehr die rechte Freude an seiner Tätigkeit. Es war alle Jahre dasselbe. Es war kein Schwung in der Sache. Spielzeug und Eßwaren, das war auf die Dauer nichts. Die Kinder freuten sich wohl darüber, aber quieken sollten sie und jubeln und singen, so wollte er es, das taten sie aber nur selten.

    Den ganzen Dezembermonat hatte der Weihnachtsmann schon darüber nachgegrübelt, was er wohl Neues erfinden könne, um einmal wieder eine rechte Weihnachtsfreude in die Kinderwelt zu bringen, eine Weihnachtsfreude, an der auch die Großen teilnehmen würden. Kostbarkeiten durften es auch nicht sein, denn er hatte soundsoviel auszugeben und mehr nicht.

    So stapfte er denn auch durch den verschneiten Wald, bis er auf dem Kreuzweg war. Dort wollte er das Christkindchen treffen. Mit dem beriet er sich nämlich immer über die Verteilung der Gaben.

    Schon von weitem sah er, daß das Christkindchen da war, denn ein heller Schein war dort. Das Christkindchen hatte ein langes weißes Pelzkleidchen an und lachte über das ganze Gesicht. Denn um es herum lagen große Bündel Kleeheu und Bohnenstiegen und Espen- und Weidenzweige, und daran taten sich die hungrigen Hirsche und Rehe und Hasen gütlich. Sogar für die Sauen gab es etwas: Kastanien, Eicheln und Rüben.

    Der Weihnachtsmann nahm seinen Wolkenschieber ab und bot dem Christkindchen die Tageszeit. „Na, Alterchen, wie geht's?“ fragte das Christkind. „Hast wohl schlechte Laune?“ Damit hakte es den Alten unter und ging mit ihm. Hinter ihnen trabte der kleine Spitz, aber er sah gar nicht mehr betrübt aus und hielt seinen Schwanz kühn in die Luft.

    „Ja“, sagte der Weihnachtsmann, „die ganze Sache macht mir so recht keinen Spaß mehr. Liegt es am Alter oder an sonst was, ich weiß nicht. Das mit den Pfefferkuchen und den Äpfeln und Nüssen, das ist nichts mehr. Das essen sie auf, und dann ist das Fest vorbei. Man müßte etwas Neues erfinden, etwas, das nicht zum Essen und nicht zum Spielen ist, aber wobei alt und jung singt und lacht und fröhlich wird.“

    Das Christkindchen nickte und machte ein nachdenkliches Gesicht; dann sagte es: „Da hast du recht, Alter, mir ist das auch schon aufgefallen. Ich habe daran auch schon gedacht, aber das ist nicht so leicht.“

    „Das ist es ja gerade“, knurrte der Weihnachtsmann, „ich bin zu alt und zu dumm dazu. Ich habe schon richtiges Kopfweh vom vielen Nachdenken, und es fällt mir doch nichts Vernünftiges ein. Wenn es so weitergeht, schläft allmählich die ganze Sache ein, und es wird ein Fest wie alle anderen, von dem die Menschen dann weiter nichts haben als Faulenzen, Essen und Trinken.“

    Nachdenklich gingen beide durch den weißen Winterwald, der Weihnachtsmann mit brummigem, das Christkindchen mit nachdenklichem Gesicht. Es war so still im Wald, kein Zweig rührte sich, nur wenn die Eule sich auf einen Ast setzte, fiel ein Stück Schneebehang mit halblautem Ton herab. So kamen die beiden, den Spitz hinter sich, aus dem hohen Holz auf einen alten Kahlschlag, auf dem große und kleine Tannen standen. Das sah wunderschön aus. Der Mond schien hell und klar, alle Sterne leuchteten, der Schnee sah aus wie Silber, und die Tannen standen darin, schwarz und weiß, daß es eine Pracht war. Eine fünf Fuß hohe Tanne, die allein im Vordergrund stand, sah besonders reizend aus. Sie war regelmäßig gewachsen, hatte auf jedem Zweig einen Schneestreifen, an den Zweigspitzen kleine Eiszapfen, und glitzerte und flimmerte nur so im Mondenschein.

    Das Christkindchen ließ den Arm des Weihnachtsmannes los, stieß den Alten an, zeigte auf die Tanne und sagte: „Ist das nicht wunderhübsch?“

    „Ja“, sagte der Alte, „aber was hilft mir das ?“

    „Gib ein paar Äpfel her“, sagte das Christkindchen, „ich habe einen Gedanken.“

    Der Weihnachtsmann machte ein dummes Gesicht, denn er konnte es sich nicht recht vorstellen, daß das Christkind bei der Kälte Appetit auf die eiskalten Äpfel hatte. Er hatte zwar noch einen guten alten Schnaps, aber den mochte er dem Christkindchen nicht anbieten.

    Er machte sein Tragband ab, stellte seine riesige Kiepe in den Schnee, kramte darin herum und langte ein paar recht schöne Äpfel heraus. Dann faßte er in die Tasche, holte sein Messer heraus, wetzte es an einem Buchenstamm und reichte es dem Christkindchen.

    „Sieh, wie schlau du bist“, sagte das Christkindchen. „Nun schneid mal etwas Bindfaden in zwei Finger lange Stücke, und mach mir kleine Pflöckchen.“

    Dem Alten kam das alles etwas ulkig vor, aber er sagte nichts und tat, was das Christkind ihm sagte. Als er die Bindfadenenden und die Pflöckchen fertig hatte, nahm das Christkind einen Apfel, steckte ein Pflöckchen hinein, band den Faden daran und hängte den an einen Ast.

    „So“, sagte es dann, „nun müssen auch an die anderen welche, und dabei kannst du helfen, aber vorsichtig, daß kein Schnee abfällt!“

    Der Alte half, obgleich er nicht wußte, warum. Aber es machte ihm schließlich Spaß, und als die ganze kleine Tanne voll von rotbäckigen Äpfeln hing, da trat er fünf Schritte zurück, lachte und sagte; „Kiek, wie niedlich das aussieht! Aber was hat das alles für'n Zweck?“

    „Braucht denn alles gleich einen Zweck zu haben?“ lachte das Christkind. „Paß auf, das wird noch schöner. Nun gib mal Nüsse her!“

    Der Alte krabbelte aus seiner Kiepe Walnüsse heraus und gab sie dem Christkindchen. Das steckte in jedes ein Hölzchen, machte einen Faden daran, rieb immer eine Nuß an der goldenen Oberseite seiner Flügel, dann war die Nuß golden, und die nächste an der silbernen Unterseite seiner Flügel, dann hatte es eine silberne Nuß und hängte sie zwischen die Äpfel.

    „Was sagst nun, Alterchen?“ fragte es dann. „Ist das nicht allerliebst?“

    „Ja“, sagte der, „aber ich weiß immer noch nicht...“

    „Komm schon!“ lachte das Christkindchen. „Hast du Lichter?“

    „Lichter nicht“, meinte der Weihnachtsmann, „aber 'nen Wachsstock!“

    „Das ist fein“, sagte das Christkind, nahm den Wachsstock, zerschnitt ihn und drehte erst ein Stück um den Mitteltrieb des Bäumchens und die anderen Stücke um die Zweigenden, bog sie hübsch gerade und sagte dann; „Feuerzeug hast du doch?“

    „Gewiß“, sagte der Alte, holte Stein, Stahl und Schwammdose heraus, pinkte Feuer aus dem Stein, ließ den Zunder in der Schwammdose zum Glimmen kommen und steckte daran ein paar Schwefelspäne an. Die gab er dem Christkindchen. Das nahm einen hellbrennenden Schwefelspan und steckte damit erst das oberste Licht an, dann das nächste davon rechts, dann das gegenüberliegende. Und rund um das Bäumchen gehend, brachte es so ein Licht nach dem andern zum Brennen.

    Da stand nun das Bäumchen im Schnee; aus seinem halbverschneiten, dunklen Gezweig sahen die roten Backen der Äpfel, die Gold- und Silbernüsse blitzten und funkelten, und die gelben Wachskerzen brannten feierlich. Das Christkindchen lachte über das ganze rosige Gesicht und patschte in die Hände, der alte Weihnachtsmann sah gar nicht mehr so brummig aus, und der kleine Spitz sprang hin und her und bellte.

    Als die Lichter ein wenig heruntergebrannt waren, wehte das Christkindchen mit seinen goldsilbernen Flügeln, und da gingen die Lichter aus. Es sagte dem Weihnachtsmann, er solle das Bäumchen vorsichtig absägen. Das tat der, und dann gingen beide den Berg hinab und nahmen das bunte Bäumchen mit.

    Als sie in den Ort kamen, schlief schon alles. Beim kleinsten Hause machten die beiden halt. Das Christkindchen machte leise die Tür auf und trat ein; der Weihnachtsmann ging hinterher. In der Stube stand ein dreibeiniger Schemel mit einer durchlochten Platte. Den stellten sie auf den Tisch und steckten den Baum hinein. Der Weihnachtsmann legte dann noch allerlei schöne Dinge, Spielzeug, Kuchen, Äpfel und Nüsse unter den Baum, und dann verließen beide das Haus so leise, wie sie es betreten hatten.

    Als der Mann, dem das Häuschen gehörte, am andern Morgen erwachte und den bunten Baum sah, da staunte er und wußte nicht, was er dazu sagen sollte. Als er aber an dem Türpfosten, den des Christkinds Flügel gestreift hatte, Gold- und Silberflimmer hängen sah, da wußte er Bescheid. Er steckte die Lichter an dem Bäumchen an und weckte Frau und Kinder. Das war eine Freude in dem kleinen Haus wie an keinem Weihnachtstag. Keines von den Kindern sah nach dem Spielzeug, nach dem Kuchen und den Äpfeln, sie sahen nur alle nach dem Lichterbaum. Sie faßten sich an den Händen, tanzten um den Baum und sangen alle Weihnachtslieder, die sie wußten, und selbst das Kleinste, das noch auf dem Arm getragen wurde, krähte, was es krähen konnte.

    Als es hellichter Tag geworden war, da kamen die Freunde und Verwandten des Bergmanns, sahen sich das Bäumchen an, freuten sich darüber und gingen gleich in den Wald, um sich für ihre Kinder auch ein Weihnachtsbäumchen zu holen. Die anderen Leute, die das sahen, machten es nach, jeder holte sich einen Tannenbaum und putzte ihn an, der eine so, der andere so, aber Lichter, Äpfel und Nüsse hängten sie alle daran.

    Als es dann Abend wurde, brannte im ganzen Dorf Haus bei Haus ein Weihnachtsbaum, überall hörte man Weihnachtslieder und das Jubeln und Lachen der Kinder.

    Von da aus ist der Weihnachtsbaum über ganz Deutschland gewandert und von da über die ganze Erde. Weil aber der erste Weihnachtsbaum am Morgen brannte, so wird in manchen Gegenden den Kindern morgens beschert.



    Gefunden bei: http://www.weihnachtsideen24.de/weihnachtsgeschichten/weihnachtsgeschichten6.html



    Weihnachtsbild mit kurzem Spruch

    Gefunden bei: http://www.weihnachtsgedichte-sprueche.net/kurz.html




    Ein Frohes Weihnachtsfest in Liebe und Geborgenheit wünscht Paulinchen


    Weihnachtsmusik - Weihnachtslieder - Berühmte Stars wünschen Frohe Weihnacht u. A Wiener Sängerknaben








  • Eine wahrlich christliche Rechtsprechung
    "Lévi-Strauss berichtet von einem Indianerstamm, der den Mörder dadurch bestraft, daß sein Haus und sein ganzer Besitz zerstört wird, worauf er durch die Stammesgenossen alles neu erhält. Er lebt nun sozusagen neu von Gnaden der Anderen, deren Schuldner - ohne materielle Rückzahlungspflicht - er geworden ist. Die Primitivität unseres Strafsystems ist im Vergleich zu einem solchen erschütternd."
    Robert Spaemann, Glück und Wohlwollen

    Gefunden bei http://www.psp-tao.de/zitate/autor/Robert_Spaemann/82

     

  • Gender-Mainstreaming/Genderismus - ein Wolf im Schafspelz
    Vieles ist im Internet über "Gender-Mainstreaming" zu lesen und zu hören. Wer Gender bei Google eingibt bekommt Zugriff auf 1.210.000 Ergebnisse. Vieles las und hörte ich zu diesem Begriff und es dauerte lange bis ich Informationen fand, die mir die gesamte Palette des Begriffes Gender zugänglich machten. Der Artikel "Genderismus" bei WikiMANNia und der Vortrag von Inge M. Türkauf bei AKZ  führten mich durch den Dschungel der Begrifflichkeiten von Gender.

    Es ist nun nicht so, dass die Ungeheuerlichkeiten - welche sich hinter dem Begriff Gender verbergen - bei WikiMANNia und Frau Inge M. Türckauf weniger dramatisch wären, als auf anderen Seiten welche über Gender informieren, jedoch wird die Entstehungsgeschichte von Gender zum Gender-Mainstreaming offengelegt und es ist einem nicht mehr möglich diesen Angriff auf Ehe und Familie und die Menschlichkeit der Menschen zu ignorieren und als Blödsinn abzutun.


    Genderismus Inge M. Türkauf


    Impulsreferat von Professor Wolfgang Leisenberg auf dem Forum Familie 2014 in Stuttgart


    Forum Familie 2014 "Sexuelle Vielfalt und Gender Mainstreaming in der Schule"
    Genderwahn: die ideologische Vergewaltigung unserer Kinder


    Skandal: Vater will sein Kind beschützen und landet im Gefängnis

    Das perfide an der ganzen Thematik ist für mich, dass es unter dem Deckmantel der Toleranz den Menschen in die Köpfe gehämmert wird. Es ist nahezu System schönfärberische Formulierungen für negative Vorgänge zu benutzen.

    Wikipedia schreibt im Artikel "Toleranz":
    Und Goethe forderte in seiner Aphorismensammlung Maximen und Reflexionen: „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“

    Ich toleriere durchaus fremde Überzeugungen, Handlungen und Sitten. Dies gebietet mir schon allein der Respekt anderen gegenüber. Dass ich es toleriere bedeutet jedoch nicht, dass ich diese fremden Überzeugungen, Handlungen und Sitten auch akzeptiere und als Normalität anerkenne. Tolerierung hört bei mir dann auf, wenn der Allgemeinheit Schaden durch Überzeugungen anderer zugefügt wird.

    Mit Gender-Mainstreaming wurde ein Grundstockt zur Umerziehung der Menschheit gelegt deren Auswirkungen nicht einmal im Ansatz ermessen werden können. Wer Vater, Mutter, Opa, Oma... auffordert Kinder von Geburt an sexuell zu stimulieren und sexuelle Vielfalt als erstrebenswert propagiert, muss öffentlich geächtet werden, denn er bereitet unter anderem den Weg Pädophilie hoffähig zu machen.

    Es ist offensichtlich und nicht zu übersehen, dass Gender-Mainstreaming zur Entwertung und Verrohung des Menschseins führt und dagegen müssen wir uns mit aller Macht zur Wehr setzen.

    Paulinchen

  • Kapitalismus und Sozialismus auf den Punkt gebracht
    "Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends."
    Winston Churchill




  • Eine kritische Analyse des jahrzehntelangen jüdisch-palästinensischen Konflikts von Miko Peled
    Der israelische Friedensaktivist Miko Peled spricht über sein neues Buch: "Der Sohn des Generals"

    Miko Peled - Ein Israeli und Friedensaktivist über die Wahrheit in Israel

    Um das lästige, sehr zeitaufwändige "Stopp and Go" zu vermeiden, habe ich den Text abgeschrieben und stelle ihn für Menschen, die die Thematik begreifen und nicht nur konsumieren wollen zur Verfügung.

    Dies ist eine wunderschöne Kirche, also noch einmal Danke an den Pastor für die Erlaubnis sie zu nutzen. Und danke an Sie alle. Dafür, dass Sie heute hier sind und dafür, dass Sie sich engagieren und sich die Zeit nehmen zum Zuhören, um teilzunehmen und dafür, dass Sie aktiv sind.

    Ich beginne immer mit einer Erklärung und sie lautet: Wer hierhergekommen ist, und hofft einen ausgewogenen Vortrag zu hören wird bitter enttäuscht werden. Ich sage das, weil vieles von dem was Sie heute hören werden, schwer zu ertragen ist und weil ich nicht glaube, dass ein ausgewogener Vortrag bei diesem Thema möglich ist. Jeder, dem es wichtig genug ist um über das hier zu sprechen ist wahrscheinlich fest von einer Seite überzeugt. Fast jeder hegt Gefühle und starke Emotionen in Bezug auf dieses Thema.

    Für mich ist es etwas sehr persönliches und das Thema ist in sich selbst nicht ausgewogen. Es gibt keine Ausgewogenheit bei diesem Thema. Warum sage ich das? Weil es keine Ausgewogenheit geben kann und ich glaube, wenn jemand für sich Ausgewogenheit in Anspruch nimmt, täuscht er entweder sich selbst oder sein Publikum.

    Dieses gesamte Thema um Israel und Palästina ist von so vielen Mythen überlagert und es gibt so viel Doppelmoral wenn über dieses Thema gesprochen wird, und ich nenne Ihnen zwei Beispiele:
    Ich weiß nicht, ob Sie Bibi Netanyahus Rede vor der UN gehört haben. Ich hörte sie nicht live, sondern erst nachdem er sie gehalten hatte. Er begann mit den beiden wahrscheinlich treffendsten Beispielen von Mythos und Doppelmoral. Er begann vom Rückkehrrecht der Juden in ihre historischen Heimat zu sprechen.
    Natürlich waren die Juden, die in ihre Heimat zurückkehrten nicht genau dieselben Juden, die ursprünglich vertrieben worden waren - weil diese bereits vor einigen tausend Jahren verbannt worden waren. Sie waren auch nicht ihre direkten Nachkommen - weil so viel Zeit dazwischenliegt. Die Leute die tatsächlich zurückkehrten - sozusagen - die Leute die tatsächlich zurückkehrten sind Menschen die eine Art Erbe in Anspruch nehmen - eine Art Verbindung oder Verwandtschaft mit den historischen Hebräern - und sie beanspruchen das Rückkehrrecht in ihre Heimat - und darum ging es im Zionismus und das wurde von der Welt akzeptiert. Als ein Recht. Sie haben das Rückkehrrecht.

    Wenn man nun vom Rückkehrrecht von einer Nation spricht, und wenn es als Prinzip anerkannt wird, dann sollte man erwarten, dass es generell akzeptiert wird - in jeder Beziehung.

    Wenn Menschen jedoch vom Rückkehrrecht der Palästinenser in ihre Heimat sprechen, taucht plötzlich eine rote Linie auf - und jeder sagt: Nein, wir können nicht vom Rückkehrrecht der Palästinenser sprechen. Das muss vom Tisch. Das ist nicht verhandelbar. Das Rückkehrrecht der Palästinenser ist nicht akzeptierbar.

    Das Interessante daran: Beim Rückkehrrecht der Palästinenser sprechen wir oft von den realen Menschen, die ihr Zuhause verlassen mussten. Für den Fall, dass sie schon verstorben sind, dann sprechen wir von den direkten Nachfahren. Menschen, die noch die Schlüssel und den Grundbucheintrag zu ihrem Heim besitzen und nicht selten zu genau dem Ort gegen können an dem ein Dorf existierte - an dem sich heute vielleicht eine Schnellstraße befindet und sie können aufzeigen wo  sich die Moschee befand, wo die Quelle war und wo sich die Tür zu ihrem Zuhause befand. Dennoch kommen sie nicht in den Genuss des Rückkehrrechts. Offensichtlich geht es hier um Doppelmoral von gewaltigem Ausmaß.

    Das andere Thema über das Bibi gleich zu Beginn sprach betraf König David der vor so ungefähr 3000 Jahren regierte, und heute stehen wir nun hier. Als seine Nachfahren. Das Interessante daran - neben der Tatsache, dass es keinen historischen Beweis dafür gibt, dass König David jemals existierte - abgesehen von der Bibel, die natürlich kein historisches Dokument ist - und israelischen Archäologen haben das gesamte Land auf den Kopf gestellt um einen Beweis für seine Existenz zu finden - heute während wir hier sprechen, wird eine gesamte Stadt, eine ganze Gemeinde aus ihrer Heimat vertrieben - und ins Exil gezwungen - gewaltsam - um zu beweisen, dass König David existierte. In einem Ort namens Siloam. Es ist eine Gemeinde mit 50.000 Einwohnern außerhalb der Stadtmauern des alten Jerusalem. Dennoch findet die Welt daran nichts Schlimmes.

    Amerikanisches Geld wird in dieses Projekt geschüttet um etwas zu bauen was man die "Neue Stadt Davids" nennt. Eine archäologische Parkanlage - und eine Gemeinde von 50.000 Palästinenser muss terrorisiert werden, damit sie gehen - ihr Zuhause wird zerstört nur um diese Behauptung zu untermauern - diese fiktive, mystische Verbindung zwischen dem historischen Reich von König David und dem Israel von heute. Dies sind nur zwei Beispiele. Es war interessant, dass Bibi Netanyahu sich dazu entschied, seine Rede vor der UN mit diesen beiden Themen zu beginnen.

    Was ich heute tun möchte - ich möchte mit ein wenig Geschichte beginnen.
    Es wird gesagt, dass dieser Konflikt im Heiligen Land zwischen Israel und Palästinensern schon so lange besteht, dass es nicht zu den Dingen gehört, die noch von irgendjemand gelöst werden könnten. Das geht schon seit Tausenden von Jahren so. Menschen haben sich dort schon seit Ewigkeiten umgebracht. Das ist nicht wahr. Einen Anfangspunkt, beim Gespräch darüber wie dieser Konflikt begann, markiert der 29. November 1947 - der Tag an dem die Vereinten Nationen die Resolution annahmen die Palästina in einen jüdischen Staat und einen arabischen Staat teilt - und diese alberne Karte ist das was sie sich haben einfallen lassen.

    Wenn Sie sich diese Karte ansehen - also noch bevor Sie Details erfahren - schon beim ersten Hinsehen scheint es unfassbar, dass irgendjemand erwartet hat, dass dies funktionieren würde - und natürlich hatte es nicht einen einzigen Tag Bestand.

    Im Jahr 1947 gab es zwei Bevölkerungen die parallel nebeneinander lebten. Wir hatten die jüdische Bevölkerung mit ungefähr einer halben Million Einwohner, möglicherweise etwas weniger - sie erwarteten und hofften ein Staat zu werden - und wir hatten die arabische, die palästinensisch-arabische Bevölkerung mit etwa 1,5 Millionen Einwohnern - die auch in diesem Prozess waren und erwarteten ein Staat zu werden. Als sich jedoch die Vereinten Nation diesen albernen Plan einfallen ließen - entschieden sie sich dafür, die größere Landmenge der kleineren Bevölkerungsgruppe zu geben, der jüdischen Gemeinde - und den kleineren Anteil des Landes der größeren Bevölkerungsgruppe zu geben. Und dann wurde behauptet, und bis heute wird das noch gesagt: Seht, die Araber, die Palästinenser haben den Partitionsplan nicht akzeptiert - Darum sind sie an allem schuld!
    Ist irgendjemand irre genug zu glauben, dass sie das akzeptiert hätten? 

    Offensichtlich nicht, und offensichtlich, wie ich schon sagte, hielt das nicht einen einzigen Tag - denn von dem Moment an als diese Resolution verabschiedet wurde - begannen die zionistischen Kräfte, die Hagana, die Palmach mit einer gewaltigen Kampagne ethnischer Säuberung.

    Die Geschichte, die wir hören, der Mythos, der uns über das Jahr 1947 erzählt wird - und ich habe ihn erst heute wieder bei der Seattle Times gehört - lautet, dass 1947, nachdem die Vereinten Nationen endlich dem jüdischen Volk das Recht auf einen eigenen Staat zugesprochen haben - die arabischen Armeen angegriffen hätten - mit der Absicht, diesen unerfahrenen Staat, diese junge jüdische Gemeinde zu zerstören. Und das nur wenige Jahre nach dem Holocaust der Nazis.

    Aber irgendwie waren, zwischen dem Ende von 1947 und dem Ende von 1948, die zionistischen Kräfte dennoch dazu in der Lage - fast 80% des Landes zu erobern, über 500 Städte und Dörfer zu zerstören - inklusive Schulen und Moscheen und Kirchen und Wohnhäusern - und fast eine Million Menschen ins Exil zu schicken. In einer Zeitspanne von 12 Monaten. Wie waren sie dazu in der Lage, während sie gleichzeitig von außen durch gewaltige Armeen angegriffen wurden?

    Aber noch einmal: Wenn wir uns die Fakten ansehen, stellen wir fest, dass 1947 die jüdische Gemeinde, die zionistische Bevölkerung - über eine beträchtliche Militärmacht verfügte. Sie hatte eine bewaffnete Streitmacht von fast 40.000 Mann. Gut ausgebildet und gründlich indoktriniert. Mein Vater war einer von ihnen.

    Es gab kein Äquivalent auf der palästinensischen Seite. Die Palästinenser hatten niemals eine militärische Streitmacht gehabt. Bis zum heutigen Tag haben die Palästinenser nie über eine Armee oder eine militärische Streitmacht verfügt. Es gab kein Äquivalent auf der anderen Seite.

    Die arabischen Armeen, so wie sie existierten, beteiligten sich nicht an diesem Krieg bis zum Mai 1948. Ein großer Teil der ethnischen Säuberung hatte bis zu diesem Zeitpunkt bereits stattgefunden. Der Krieg war bis dahin schon über 6 Monate im Gang. Also handelt es sich natürlich um einen Mythos. Ein Mythos, für den sich niemand Zeit nimmt, um zu recherchieren und zu hinterfragen.

    Die Realität ist, dass in einem zwölfmonatigen Zeitraum so viel getan wurde, um das Ziel der zionistischen Kräfte zu erreichen: So viel Land wie möglich einzunehmen und so viele Menschen wie möglich los zu werden. Genau das ist es, was sie taten.

    Judith hat Ihnen die Geschichte meiner Mutter näher gebracht. Das ist meine Mutter. Sie ist heute 86. Sie lebt noch immer in Jerusalem. Sie hatte mir einmal erzählt, dass sie, als sie jung war, gewöhnlich am Samstagnachmittag herumlief - und viele der schönen Stadtteile von Jerusalem - und damit meine ich das neue Jerusalem - das Jerusalem das außerhalb der Stadtmauern erbaut worden war  das waren palästinensische Gemeinden mit schönen Privathäusern - und sie lief da herum und sah Familien, die an einem Samstagnachmittag bei oder unter einem Zitronenbaum saßen. 1948 lebte sie noch immer in Jerusalem. Diese Gemeinden waren vertrieben und ihre Wohnhäuser waren israelischen Familien gegeben worden - und ihr war eines dieser Häuser angeboten worden - und wie Sie gehört haben, weigerte sie sich. Der Gedanke, einer anderen Familie das Heim wegzunehmen gefiel ihr gar nicht. Und dann sah sie die Plünderungen - und bis zum heutigen Tag merkt man ihr, wenn sie darüber spricht, ein Schamgefühl an.

    Das Interessante daran: Ich erinnere mich, diese Geschichte als Kind gehört zu haben, vor vielen, vielen Jahren, und über einen sehr langen Zeitraum. Aber erst als ich an meinem Buch gearbeitet habe und noch einmal mit ihr darüber sprach - begriff ich, wieso mich diese Geschichte all die Jahre gestört hatte - denn diese Geschichte störte mich. Es gab etwas daran, was mich beunruhigte. Erst dann begriff ich. Sie beunruhigte mich, weil sie der nationalen Geschichtsschreibung widersprach. Sie widersprach dem was ich in der Schule gelernt hatte: Dass die Araber angegriffen hatten. Wir gewannen. Sie gingen. Und wir bekamen die Beute. Was ist falsch daran, ihre Häuser zu beanspruchen? Wenn das die Wahrheit ist, dann ist nichts Falsches daran ihr Zuhause zu beanspruchen. Sie hatten angegriffen und wir gewannen. Fair und gut!

    Aber wie schon gesagt: Diese Geschichte, immer und immer wieder im Hinterkopf zu hören, beunruhigte mich. Und hier der Grund: Die Geschichte findet sich in der persönlichen Geschichte und nicht in der nationalen Geschichtsschreibung.

    Der Titel des Buches ist: "Der Sohn des Generals" Der Untertitel: "Die Reise eines Israelis in Palästina". "Der Sohn des Generals" ist ein Großteil dessen was ich bin. Und hier mein Vater als General.

    Nachdem der Staat Israel gegründet worden war und die jüdische Miliz zur israelischen Armee wurde, blieb er Offizier und machte eine lange und interessante Militärkarriere. 20 Jahre später, als man im Jahr 1967 die Kriegstrommeln hören konnte, war er bereits General. Sehr vieles würde darüber geschrieben was 1967 geschah - und warum der Krieg ausbrach - und darüber, wer den Krieg aus welchen Gründen begann. Viele Bücher wurden geschrieben und Filme wurden darüber gedreht - und es ist ein interessanter Zeitraum.

    Um die Geschichtsschreibung anzusprechen - Sie erinnern sich bestimm - der ägyptische Präsident Nasser entschied sich die Friedenssicherungskräfte der UN aus dem Land zu werfen - die auf der Sinaihalbinsel stationiert waren, die Ägypten von Israel trennte. Entgegen dem Waffenstillstandsabkommen zwischen den beiden Ländern drang er mit ägyptischen Truppen auf die Sinaihalbinsel ein. Die Generäle sahen das als legitimen Kriegsgrund an. Und sie trieben den Krieg an. Das israelische Kabinett jedoch zögerte. Sie waren nicht begierig einen Krieg anzuzetteln. Ein Tauziehen zwischen diesen beiden Gruppen begann.

    Es gab einen interessanten Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen - denn die Mitglieder des Kabinetts waren älter - die meisten von ihnen waren in ihren späten Sechzigern und Siebzigern. Sie waren noch im Exil geboren und trugen noch die gesamte Last des Exils in sich - die Pogrome - das war erst 25 Jahre nach dem Holocaust. Sie trugen all das in sich - und sie waren besorgt, dass ein Krieg zu einem weiteren Holocaust führen könnte. 

    Die Generäle aber, waren in ihren frühen Vierzigern. Fast alle waren in Palästina geboren. Fast alle von ihnen waren 1948 Mitglieder der zionistischen Miliz gewesen - und sie waren das, was ich den "Neuen Juden" nenne, den die Zionisten erschaffen wollten. Voller Testosteron, und sehr durchsetzungsfähig, und bereit, und gewillt zu kämpfen. Und sie erschufen die israelische Armee. Sie wollten kämpfen. Sie erkannten eine Gelegenheit einen neuen Krieg zu beginnen.

    Der Mythos, der uns erzählt wird, die Geschichte über den Krieg von 1967 lautet, dass Israel wieder angegriffen würde - von drei gewaltigen Armeen, die beabsichtigten Israel zu zerstören. Und wieder, wie durch ein Wunder, waren wir es, die Israelis, die sich durchsetzten. Weil wir schlauer sind, weil wir besser ausgebildet sind, weil wir motivierter sind - und wie, kürzlich wieder gehört, wir möglicherweise irgendwie kulturell überlegen sind. Wer weiß? Aber aus all diesen Gründen - aus all diesen Gründen siegten wir. Und wir schlagen die arabischen Armeen.

    Als ich an meinem Buch arbeitete, entschied ich mich ins Archiv der israelischen Armee zu gehen, um etwas über die Karriere meines Vaters zu erfahren. Wie ich schon sagte, hatte er eine sehr, sehr interessante Militärkarriere.

    Ich war besonders interessiert an Sitzungsprotokollen - des Generalstabs, die zum Krieg von 1967 führen. Noch einmal: Viel ist über diese Sitzungen geschrieben worden. Also erwartete ich nicht irgendetwas neues zu finden - weil ich schon alles gelesen hatte was veröffentlicht war. Aber als ich zu lesen begann, sah ich etwas, was ich noch nirgendwo gesehen hatte. Mein Vater sagte - und einige der anderen Generäle sagen dies in ihrem Bestreben - das Kabinett davon zu überzeugen den Krieg zu beginnen. Die Aussage ist - dass die ägyptische Armee nicht auf einen Krieg vorbereitet ist. Und darum müssen wir jetzt angreifen. Genaugenommen sagten sie, dass die ägyptische Armee mindestens eineinhalb bis zwei Jahre braucht - um für einen Kriegseinsatz bereit zu sein. Darum bietet sich für uns eine enorme Gelegenheit, nun wieder - zum dritten Mal - die ägyptische Armee zu zerstören.

    Die Tatsache, dass die ägyptische Armee ihre Gruppen nach Sinai gebracht hatte und näher zu uns - also näher zu Israel - macht es umso leichter für uns, sie zu zerstören. Abgesehen davon, dass nicht von einer existenziellen Bedrohung die Rede ist, sprechen sie von überhaupt keiner Bedrohung. Sie sprechen von - einer Gelegenheit, um ein weiteres Mal - die ägyptische Armee zu zerschlagen. Und ein weiteres Mal löst sich der Mythos auf.

    Die Generäle setzten sich natürlich durch. Die Regierung gab grünes Licht für einen Präventivschlag gegen Ägypten. Die ägyptische Armee wurde binnen weniger Tage dezimiert - die Sinaihalbinsel wurde zurückerobert der Gazastreifen wurde eingenommen und die Generäle wollten mehr. Die Generäle wollten mehr. Sie wollten das Westjordanland - das einen wunden Punkt für sie darstellte, weil sie es bereits 1948 einnehmen wollten.

    Sie waren junge Kommandeure im Jahr 1948 - und schon damals wollten sie das Westjordanland - aber aus politischen Gründen hatte Israel beschlossen es nicht einzunehmen. Hier bot sich die Gelegenheit, und sie nahmen das Westjordanland ein. Und sie wollte auch lange die Golanhöhen, weil sie hoch über - Galiläa liegen, und weil es dort viel Wasser gibt - und auch sie wurden eingenommen, Und es war auch viel Ehrgeiz im Spiel. Die Generäle wollten die Golanhöhen - die Generäle im Norden auch. Sie alle wollten die Siegeslorbeeren. Sie bezweifelten niemals, dass sie den Sieg erringen würden - in sechs Tagen. In sechs Tagen!

    Die israelische Armee besiegte und zerstörte drei arabische Armeen - eroberte das Westjordanland, die Golanhöhen, die Sinaihalbinsel, den Gazastreifen- töteten über 15.000 arabische Soldaten - und es fielen 700 Soldaten der israelischen Armee. 15.000 zu 700. Das ist ein beträchtliches Größenverhältnis. Und all das wurde in sechs Tagen getan - während arabische Armeen einen Angriff auf sie verübt haben?

    (Zwischenfrage aus dem Publikum)
    Das ist eine weitere Geschichte über die niemand spricht. Die USS-Liberty. Das ist richtig.

    Also löst sich der Mythos wieder auf, wenn man sich die eigentlichen Fakten ansieht.

    Nun, mein Vater tat etwas sehr interessantes. Als der Krieg vorbei war, während des ersten Treffens der Generäle - das erste wöchentliche Treffen - stand er auf und sagte: "Jetzt bietet sich eine Gelegenheit - die palästinensische Frage zu lösen. Wir könnten jetzt den Palästinensern einen Staat anbieten - im Westjordanland und in Gaza. Wenn wir das tun - wird dies der erste arabische Staat - mit dem Israel ein Friedensabkommen hat. Das wird eine Brücke - zu anderen arabischen Staaten - da Palästina natürlich immer ein zentrales Thema gewesen war - und dann können wir weiterlebeben, als der demokratische, jüdische Staat, der wir immer sein wollten".

    Und während er dies sagte - begann schon ein gewaltiges Siedlungsprojekt und ein ethnisches Säuberungsprogramm im Westjordanland. Hunderttausende wurden vertrieben - Gemeinden, Dörfer und Städte wurden zerstört - und neue Städte wurden gebaut - und Schnellstraßen - und Infrastruktur um Israelis im Westjordanland anzusiedeln. Genau das, was Israel nach 1948 getan hatte - nämlich palästinensische Städte und Dörfer zu zerstören, die Namen abzuändern und Städte und Dörfer für Israelis zu bauen - das gleiche wurde nach 1967 im Westjordanland getan. Für Israel bedeutete es, dass die Arbeit getan war. Was sie im Wesentlichen taten: Sie radierten Palästina von der Landkarte.

    Ich zeige immer gerne dieses Bild. Das ist die Ehrenrunde. Hier sind all die Generäle - nach dem Krieg. Jung, siegreich und in der Mitte Zalmar Shazar der damalige Präsident Israels. Israel hat einen Präsidenten, der eine Art Symbolcharakter hat - jemand der zu Lebzeiten etwas Wichtiges geleistet hatte. Nan sieht die alte Generation und die neue Generation. Und die neue Generation von Generälen wird oft das "Silbertablett" genannt - auf dem das Land Israel - dem jüdischen Volk überreicht wurde. Denn von diesem Moment an war das gesamte Land Israel unter jüdischer Kontrolle. Zum ersten Mal, nach 2000 Jahren und nur 25 Jahre nach dem Holocaust.

    Historisch und von der zionistischen Perspektive aus gesehen ist das unglaublich. Beispiellos. Aber de facto wurde folgendes getan: Palästina wurde ausradiert. Komplett - von der Karte - und nur noch Israel war auf der gesamten Karte zu sehen. Das war die Zielvorgabe. Das war die Devise: Palästina auszuradieren, die Menschen zu beseitigen und das Land de-arabisieren. 

    Das Land zu de-arabisieren war alles was noch getan werden musste. Daher rührt die Antwort, wenn Menschen von der Möglichkeit sprechen, dass Israel irgendwie, das Westjordanland zu Gunsten eines Palästinenserstaates aufgeben könnte. Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es drollig. Es zeigt ein komplettes Missverständnis in Bezug auf die Zielvorgaben des Zionismus des jüdischen Staates - und des zionistischen Staates. 

    Das Land zu erobern war die erste Zielvorgabe. Die Menschen loswerden und dann de-arabisieren - und wenn ich sage das Land de-arabisieren - dieses Land hat eine 1500 Jahre alte Geschichte arabischer und moslemischer Herrschaft. Es war ein arabisches und moslemisches Land und das mehr als alles andere, durch die Jahrhunderte. Das muss also zerstört werden. Baudenkmäler müssen zerstört werden. Namen müssen geändert werden. Die Geschichte muss umgeschrieben werden um König David wieder mit dem Israel von heute zu verbinden - und es muss völlig missachtet werden, dass es in Wirklichkeit ein arabisches Land ist, dass es sich in Wirklichkeit im Zentrum der arabischen Welt befindet und dass in Wirklichkeit über die Hälfte der Bevölkerung Araber sind.

    Nachdem mein Vater aus dem Militärdienst ausschied, tat er etwas, was sogar noch verblüffender war: Er widmete den Rest seines Lebens der Schaffung eines palästinensischen Staates und dem Frieden mit den Palästinensern im Westjordanland und Gaza, und er trat für die Gleichberechtigung ein für Palästinenser, die Staatsbürger von Israel sind. Zwei Ziele, die noch immer nicht erreicht sind.

    In der Mitte der Siebziger Jahre begann die palästinensische Führung die PLO Kontakt aufzunehmen, mit meinem Vater und anderen die ähnlich dachten, um einen Dialog aufzubauen. Das war der Moment, als die Vorstellung einer Zwei-Staaten-Lösung Gestalt annahm. Das waren Jassir Arafats Tob Leute, seine Berater, seine Botschafter - solche Leute. In diesem Bild sehen sie meinen Vater mit dem PLO Botschafter in Paris. Er wurde 1983 umgebracht.

    Dieser Dialog wurde geführt zwischen offiziellen Vertretern der PLO und denen, die auf der israelischen Seite als Abtrünnig gesehen wurden. Es waren Leute die in der Vergangenheit hohe Posten innehatten - auf die eine oder andere Art - und sie waren zionistische Israelis. Aber die israelische Regierung weigerte sich - weigerte sich - in irgendeiner Weise daran teilzunehmen. Erst im Jahr 1993 - erst 1993 . stimmte die Regierung von Israel endlich zu, in Verhandlungen mit Palästinensern einzutreten.

    Was war passiert? Was hatte sich geändert?
    Nun, was sich geändert hatte: Sie hatten ihre Mission erfüllt, nämlich die Eroberung des Westjordanlandes irreversibel zu machen. 1993 war sich die israelische Regierung sicher, dass ein palästinensischer Staat im Weltjordanland nicht mehr gegründet werden konnte. Die Siedlungen dort - Milliarden waren investiert worden - das gesamte Jordantal war besiedelt worden, mit Dörfern und Kibbuzen - es gab Großstädte die bereits gebaut waren im Westjordanland. Ganz Ost-Jerusalem war von Israel übernommen worden. Es gab keinen Raum mehr für die Gründung eines Palästinenserstaates und das war der Zeitpunkt als Israel sagte: In Ordnung, wir beginnen mit Verhandlungen. Also erlaubten sie Arafat zu kommen und täuschen ihn, indem sie ihn glauben machten, dass sie wirklich Friedensabsichten hätten; ihn aber im Grunde genommen zu zwingen versuchten , ein Abkommen zu unterschreiben, dass seine Kapitulation vollendet hätte.

    Aber noch einmal: Wenn Menschen noch immer die Auffassung vertreten, dass es irgendwie eine israelische Regierung geben könnte, die das Westjordanland zu Gunsten eines Palästinenser-Staates aufgibt - wie ich schon sagte: Wenn es nicht so traurig  und tragisch wäre, wäre es drollig. Denn wenn wir uns die 65-jährige Geschichte des Staates Israel ansehen wird absolut klar, dass dies niemals geschehen kann.

    Später im Jahr 2000 - Sie erinnern sich bestimmt - Präsident Clinton lud Barak und Arafat nach Camp David ein, um ein Friedensabkommen auszuhandeln. Das behauptete er jedenfalls. Was sie versuchten war, Arafat erneut zur Kapitulation zu zwingen und er weigerte sich. Sie kamen aus Camp David heraus und Präsident Clinton sagte: Arafat gab etwas, Barak gab mehr. Mit anderen Worten: Es ist Arafats Schuld. Von diesem Moment an wurde er für die letzten vier Jahre seines Lebens zum Schurken erklärt und schließlich starb Arafat, während israelische Panzer sein Büro umstellten und belagerten.

    Der Mythos aber, der uns immer erzählt wird lautet: Die Palästinenser sind nicht gewillt Zugeständnisse zu machen und das ist das Problem. Mitt Romney hat auch schon darauf angespielt - auf diesen kleinen Mitschnitt der heimlich aufgenommen wurde. Das Problem sind die Palästinenser. Sie wollen einfach keinen Frieden.

    Jassir Arafat war bereit fast 80% seiner Heimat aufzugeben und das Recht der palästinensischen Flüchtlinge in ihre Heimat zurückzukehren und kompensiert zu werden. Nur für den Frieden. Wozu er nicht bereit war: Er akzeptierte nicht weniger als 20%. Er verzichtete nicht auf das Westjordanland und Gaza. Das konnte er nicht tun. Sie wollten, dass er noch mehr aufgab. Sie wollten eine Kapitulationserklärung unterzeichnen und er weigerte sich.

    Nicht die Palästinenser sind unfähig Zugeständnisse zu machen. Israel ist unfähig zu Zugeständnissen, denn territoriale Zugeständnisse sind nicht möglich aus der zionistischen Perspektive. Es gibt nur die Devise: das Land einzunehmen und es zu unserem zu machen. Und das ist exakt der Prozess der stattgefunden hat.

    Wie schon gesagt, das Buch bewegt sich zwischen meiner eignen, persönlichen Familiengeschichte und der Geschichte des Staates Israel und zeigt wie sie mit einander in Beziehung stehen. Dies ist ein Bild meiner Nichte Samadar und am 4. September 1997 wurde sie getötet. Zwei junge Palästinenser sprengten sich selbst in die Luft - in Jerusalem - sie begingen Selbstmord und rissen einige Israelis mit in den Tod, und sie war eine davon. Sie war 13 Jahre alt. Wenn ein 13-jähriges Mädchen, das man kennt und liebt, auf diese Weise getötet wird--- weiß man nicht wirklich was tun? Man weiß nicht - was denken? Man weiß nicht - was fühlen? Man weiß nicht - wie wieder weiterleben danach? 

    Sie war die Enkelin eines berühmten Generals. Also war es ein großes Pressethema. Gleichzeitig war sie die Enkelin von "Mr. Peace for Palestine". Seht nur, was sie ihm angetan haben. Seht was sie seiner Enkelin angetan haben. Mein Vater war zu diesem Zeitpunkt schon verstorben. Es ging durch die Presse, und als ich in Jerusalem im Haus meiner Schwester ankam, sah ich die Morgenzeitung. Auf der Titelseite stand: "Enkeltochter von General Peled - von Palästinensern ermordet!"

    Die Wohnung meiner Schwester war brechend voll mit Trauergästen, die gekommen waren, um ihr Beileid auszudrücken, aber auch mit Reportern. Ein endloser Strom von Reportern. Nach dem Begräbnis kamen sie heraus um alle zu begrüßen. Sie sagten zwei Dinge - die mich auf einen Pfad brachten - und ich glaube es brachte auch sie auf einen Pfad, und vielen und uns half es diese unsägliche Tragödie zu begreifen.

    Die ersten Fragen, die gestellt wurden, betrafen Rache und Vergeltung. Und ihre Antwort war: "Keine echte Mutter würde wollen, dass so etwas einer anderen Mutter widerfährt. Sprecht zu mir nicht von Rache. Mutterschaft ist eine vereinende Macht. Sie durchdringt Religion. Sie durchdringt alle Unterschiede, die zwischen uns bestehen mögen. Vor allem andern ist sie eine Mutter." 

    Sie hat noch drei Söhne. Wundervolle Jungs. Und das zweite was sie sagte war: "Meine Regierung ist verantwortlich! Meine Regierung trieb diese beiden jungen Männer zu einem solchen Grad der Verzweiflung, dass sie sich das eigne Leben nahmen - und das Leben von anderen unschuldigen Menschen mit sich nahmen - zu denen ein dreizehnjähriges Mädchen gehört. Die brutale Unterdrückung unter der die Palästinenser leben müssen - wegen uns - ist die Ursache für das! Das ist der Grund warum dies geschieht. Wenn wir nicht wollen, dass dies geschieht  müssen wir die Unterdrückung aufheben. Solange den Palästinensern Hoffnung verweigert wird - und Freiheit verweigert wird - und Wasser verweigert wird - und ihnen ihr Land und ihr Zuhause verweigert wird - wird dies weiter geschehen. Ich zeige mit dem Finger auf meine eigene Regierung."

    Und interessanterweise war Bibi Netanjahu der heute Premierminister ist auch damals Premierminister. Er war auch ein enger, persönlicher Freund meiner Schwester, weil sie zusammen zur Schule gingen. In Jerusalem. Aber das ist eine ganz eigene Nebengeschichte.

    Dann kam ich zurück. Die sieben Trauertage, die wir Juden einhalten, waren vorbei, ich musste zurückkommen. Ich lebte bereits hier in Amerika und am nächsten Tag muss man zur Arbeit gehen, aber wie macht man das? Aber was meine Schwester gesagt hatte, brachte mich irgendwie auf einen Pfad und ich entschied, dass es Zeit ist etwas zu tun. Denn sie begann sich unverblümt, öffentlich zu äußern. Und ihr Ehemann Ronny ging an die Öffentlichkeit - einige von Ihnen, denke ich, wissen das. Einige von Ihnen haben Ihn hier gehört - über die Notwendigkeit der Versöhnung und die Notwendigkeit, den Palästinensern ihre Rechte und ihre Freiheit zuzugestehen.

    Ich hatte das Glück in San Diego eine Gruppe von Menschen kennenzulernen. Es war eine jüdisch-palästinensische Gesprächsgruppe. Ich brauchte etwas Zeit um sie zu finden, und ich brauchte etwas Zeit, um zu verstehen was ich tun wollte. Das Interessante daran: Ich war 39 Jahre alt. ich war hier in den Vereinigten Staaten und es war das erste Mal, dass ich Palästinenser kennenlernte. Ich bin in Jerusalem aufgewachsen. Geboren und aufgewachsen in Jerusalem, einer gemischten Stadt. Das erste Mal, als ich mit Palästinensern zusammen saß - in einem normalen Sitting - als vollkommen geleichwertige Menschen - war in den Vereinigten Staaten. Denn obwohl Jerusalem sozusagen als vereint gilt, ist es komplett getrennt. Ein israelischer Junge trifft keine Palästinenser. Man sieht sie vielleicht beim Landschaftsbau oder beim Teller spülen.

    Und dann begann ich all diese Geschichten zu hören, die ich vorher nie gehört hatte. Es war eine Gesprächsgruppe. Es ging also nicht darum anzuklagen oder um zu streiten. Jeder erzählte seine Geschichte. Und ich sitze mit Palästinensern, sie erzählen mir von gewaltsamer Vertreibung, und von Massakern, und von all den Dingen, die wir nicht tun. Wir Israelis tun diese Dinge nicht. Wir sind ein moralisches Volk, wir sind eine moralische Armee, wir machen Fehler, wir sind nicht perfekt, aber im Grunde genommen tun wir diese Dinge nicht.

    Und mein Glück war, dass ich von einer Gruppe umgeben war - hauptsächlich Palästinenser - die mir durch diese Veränderung halfen. Es ist als ob man lernt, es ist als wenn man seine Zähne gezogen bekommt - ohne Betäubung. Es ist so schmerzhaft. Man lernt, dass alles was man weiß, nicht wahr ist. Bei meinem Hintergrund - mit meiner Familiengeschichte war das sehr schmerzhaft. Aber sie waren sehr gütig und sehr großzügig in der Weise, mit der sie mich durch all dies führten. Und ich werde dieser palästinensischen Gemeinde in San Diego immer dankbar sein dafür wie sie mich aufgefangen haben. Es brauchte einige Jahre. So wie ich heute darüber spreche scheint es leicht, aber es war sehr schwierig und es brauchte sehr viel Zeit. Und dann wurde ich aktiv.

    Und dann begann ich palästinensische Gemeinden in Israel zu besuchen, und dann besuchte ich das Westjordanland und ich begann mehr und mehr über das Thema zu lernen. Und während ich ins Westjordanland fahre, sehe ich das! Wenn man in Qalandia, oder einem der anderen großen Grenzübergänge war, sieht man dieses Schild. Wie Sie sehen, sind es weiße Buchstaben auf rotem Hintergrund. Das heißt normalerweise "Gefahr!" Und natürlich ist es in Hebräisch. Was auf dem Schild steht ist, dass diese Straße zum Bereich "A" führt der unter palästinensischer Kontrolle steht. ein Übergang für Israelis in den Bereich "A" ist verboten! Es ist lebensgefährlich und es ist ein Schwerverbrechen. Und sie bemerken zwei Ausrufungszeichen!! Wenn man noch nicht verängstig ist, erfüllen diese beiden Ausrufungszeichen den Zweck. Auffallend ist auch: Solange man kein hebräisch lesen kann, ist es irrelevant. Das gilt nur, wenn man hebräisch lesen kann.

    Wenn man so ein Schild sieht und nur annähernd bei Sinnen ist, dreht man um und fährt nach Hause. Welcher Mensch der bei klarem Verstand ist, sieht ein Schild auf dem "Gefahr!" steht und "Schusszone" und geht dann hinein? Mein Glück war, dass ich für so etwas keinen Sinn habe - und das ich viele Freunde habe, die für so etwas keinen Sinn haben - und wir fuhren einfach durch. Und ich fahre schon länger durch diese Grenzpunkte und lasse dieses Schild hinter mir, jedes Mal wenn ich meine Freunde auf der anderen Seite der Mauer besuche.

    Das Interessante daran: Ich sehe immer das Gleiche. Vom ersten Mal an bis zum heutigen Tag - und das sind einige Jahre - jedes Mal, wenn ich diese Mauer durchquere, jedes Mal, wenn ich dieses Schild hinter mir lasse, sehe ich exakt das Gleiche: Ich sehe Verkehrstaus - ich sehe Kinder auf dem Schulweg - und das ist wahrscheinlich der häufigste Anblick in palästinensischen Gebieten - Kinder die von der Schule kommen oder in die Schule gehen . ich sehe Menschen die zur Arbeit gehen -ich sehe Geschäfte - was ich noch nie gesehen habe, sind die Palästinenser die mich umbringen möchten. Was ich noch nie gesehen habe, sind Palästinenser mit Maschinengewehren und Panzern und Kampfjets - bereit Bomben auf mich abzuwerfen, weil ich Israeli bin. Das habe ich noch nie gesehen. Und ich weiß, dass viele andere Israelis, die das auch tun, das auch noch nie gesehen haben. 

    Und mit der Zeit begriff ich: Dieses Schild hat nichts mit Sicherheit zu tun. Die Mauer hat nichts mit Sicherheit zu tun. Die schwer bewaffneten israelischen Soldaten entlang der Straße haben nichts mit Sicherheit zu tun. Der Terror und die Schikanen denen palästinensische Israelis am Flughafen von Tel Aviv ausgesetzt sind der erniedrigende Prozess, den sie jedes Mal ertragen müssen, wenn sie das Land verlassen möchten - hat nichts mit Sicherheit zu tun. Es hat nur zu tun mit Rassismus, mit Hass und mit dem tief sitzenden Verlangen uns voneinander getrennt zu halten - mich privilegiert zu halten und sie rechtlos. Das ist die Devise. Nur darum geht es. Und das ist der Zweck des Schildes.

    Können Sie das lesen? Kann das jemand für mich lesen?
    "Die UN Resolution 3013 aus dem Jahr 1973 erklärt: Die Kämpfe von Völkern, die unter kolonialer Herrschaft oder Fremdherrschaft von rassistischen Regimes stehen und die dazu dienen ihr Recht auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit zu implementieren, sind legitim und in vollem Einklang mit den Prinzipien des Völkerrechts."

    Legitim und in vollem Einklang mit den Prinzipien des Völkerrechts. Dies beschreibt den Kampf der Palästinenser. Denn das beschreibt genau was Israel ist. Auf dem Bild stehe ich neben meinem Freund Jamal, der im israelischen Gefängnis saß - viele lange Jahre. Er war zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden, aber er kam frei bei einem Gefangenenaustausch zwischen Israel und der PLO. Er war lebenslang verurteilt worden, weil er einen israelischen Soldaten getötet hatte. Er und drei andere sahen zwei israelische Soldaten, die eine Bank in Ramallah bewachten. Soldaten sind normalerweise komplett bewaffnet - natürlich - und sie näherten sich ihnen und erstachen sie mit einem Messer. Dafür wurden sie später geschlagen, gefoltert und verhaftet und sie bekamen lebenslange Haftstrafen. Aber wenn ich das Bild von uns ansehe, wie wir nebeneinander stehen, frage ich mich: Wer von uns beiden ist wirklich der Terrorist? Denn gemäß dem hier - ist er es keinesfalls. Ich hingegen habe in der israelischen Armee gedient. Einer Besatzungsarmee. Eine Armee der Unterdrückung. Einer Armee, deren einziger Zweck darin besteht, dafür zu sorgen, dass er keinen Staat hat, dass er keine Rechte hat und dass er nicht wagt sich zu wehren. Ja, meine Armee hat Uniformen und Kommandeure und Generäle - aber wer von uns ist wirklich der Terrorist? 

    Und letztendlich - und so endet auch das Buch - Was tun? Wie teilen sich zwei Nationen einen Staat? Wie teilen sie sich ein Land? Es gibt viele Beispiele. Sehen Sie sich die Schweiz an! Sehen Sie sich Belgien an. Das sind multinationale Staaten. Die Schweizer sind Schweizer und die Belgier sind Belgier, unabhängig von der Nationalität der sie darüber hinaus angehören. Es gibt also reichlich Beispiele von Staaten, in denen Menschen unterschiedlichen Nationen leben.

    Auf die Frage zurückkommend: Ist die Einstaatenlösung die richtige? Ist die Zweistaatenlösung die richtige? Ist die Dreistaatenlösung die richtige?
    Jemand sprach mich auf eine Konföderation an. Die Realität ist, dass Israel einen einzigen Staat geschaffen hat. Die Grenzen verlaufen aus israelischer Perspektive sehr klar. Die Grenzen des Staates Israel sind der Jordan im Osten und das Mittelmeer im Westen. Das war's! Wenn man sich die israelischen Schulbücher ansieht, wenn man sich die Wetterkarten ansieht, wenn man sich irgendeine offizielle Karte des Staates Israels ansieht, ist es absolut klar. Es gibt bei niemanden eine Frage darüber wo die Grenzen des Staates Israel verlaufen. So sieht es aus! Also ist die Vorstellung, dass es eine israelische Regierung geben könnte, die irgendetwas davon aufgibt, absolut absurd. 

    Und Israel regiert diesen Staat sehr geschickt mit drei verschiedenen Gesetzgebungen. Es gibt Gesetze, die Menschen wie mich regieren, also israelische Juden, die kommen und gehen können, wann es ihnen gefällt und sagen können, was ihnen gefällt. Größtenteils ein demokratischer Staat - im Großen und Ganzen. Andere Gesetze regieren die Palästinenser, die israelische Staatsbürger sind und es gibt über 30 Gesetze, ie sie spezifisch diskriminieren, und es gibt eine ganze Kultur der Diskriminierung gegen sie. Das ist tief verankert und tief verwurzelt in der israelischen Gesellschaft.

    Wieder andere Gesetze regieren die Palästinenser im Westjordanland und in Gaza und diese Menschen sind der Willkür der israelischen Armee ausgeliefert. Wenn sie zerstören möchte, zerstört sie. Wenn sie verhaften und schlagen möchte, verhaftet und schlägt sie. Wenn sie foltern möchte, foltert sie. Wenn sie töten möchte, tötet sie und die Palästinenser haben keine Wahl. Das ist die Realität.

    Es gibt ein zionistisches Bildungssystem (Judit hat erwähnt, dass meine Schwester ein Buch darüber geschrieben hat - sie ist Pädagogin) das Rassismus lehrt. Auf eine sehr subtile Weise. Es gibt eine komplette Bürokratie, die sich dem Zeck widmet, das Leben für Palästinenser unmöglich zu machen, durch Auflagen und Lizenzen und Bedingungen die absolut unangebracht und unnötig sind - die aber unter dem Vorwand der Sicherheit erlassen wurden. Und dann gibt es die israelische Armee - ich nenne sie eine der am besten ausgebildeten, am besten ausgestattete, am besten genährte, terroristische Organisation der Welt. Und ja, sie hat Generäle und sie hat gute Uniformen, aber ihr gesamter Zweck ist der Terrorismus.

    Und nur ein Beispiel: Vor fast genau vier Jahren, als Israel seinen Angriff auf Gaza begann - am 27. September 2008, morgens um 11:25 Uhr. Diesen Tag nenne ich den beschämendsten Tag der jüdischen Geschichte - den beschämendsten Tag in der Geschichte des jüdischen Volkes. Israel begann ein Flächenbombardement auf Gaza, und am ersten Tag - eines 21-tägigen Angriffs - waren sie 100 Tonnen an Bomben ab. Eine Bombe von einer Tonne zerstört einen ganzen Häuserblock. Gaza ist der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt. 800 000 Kinder leben in Gaza. 11:25 Uhr ist genau die Zeit, in der sich die Morgen-Schulschicht und die Nachmittags-Schulschicht begegnen. Das bedeutet, dass alle Kinder auf den Straßen sind. Alle Kinder sind auf den Straßen. Das war der Moment den die Entscheidungsträger in Israel ausgesucht hatten, um den Angriff zu beginnen. Das war der erste Tag eines 21-tägigen Gemetzels für das es absolut keine Rechtfertigung gab. Wenn das kein Terrorismus ist, was dann?

    Und so schafft es der Staat Israel seine unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu kontrollieren und gleichzeitig irgendwie sein sehr liebenswertes und liberales Gesicht beizubehalten - in Bezug auf alles.

    Aber wir müssen noch immer herausfinden, wie wir von diesem Punkt aus weitermachen. Sehen wir uns Südafrika an. Dort wurde die Apartheit abgeschafft. Das ist das Beispiel. Was wurde in Amerika gemacht? Dort wurden die Rassengesetze abgeschafft, die im Süden existierten. Gefiehl das den Weißen in Südafrika? Auf keinen Fall! Wollten es die Weißen in den Südstaaten hier in den Vereinigten Staaten? Hat es ihnen gefallen? Nein! 

    Es wurde nicht durch einen Konsens erreicht. Aber der Zionismus muss, genau wie die Rassengesetze, verschwinden. Der zionistische Staat muss durch eine Demokratie ersetzt werden. Gleiche Rechte. Wir haben etwa fünfeinhalb Millionen Palästinenser und etwa sechseinhalb Millionen Israelis. Es gibt absolut keinen Grund auf der Welt, warum sie nicht gleichwertig nebeneinander leben können.

    Wenn jüdische Mitmenschen, besonders zionistische Unterstützer von Israel das hören, dann sagen sie oft: Siehst du, du sprichst von Genozid. Du sprichst von einem neuen Holocaust. Das ist nur eine Ausrede. Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass dies... dass Machtübertragung gewaltsam sein muss. Bösartige Diktaturen und bösartige Regimes können durch Demokratien ersetzt werden - gewaltfrei. Es ist früher geschehen und es gibt keinen Grund weswegen es nicht wieder geschehen kann.

    Ich habe erst heute wieder gehört von den enormen Unterschieden zwischen Israelis und Palästinensern. Kulturelle Unterschiede. Die kulturelle Überlegenheit der Israelis. So einen Unsinn habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gehört.

    Diese beiden Gesellschaften könnten sich nicht ähnlicher sein. Die Sprachen sind ähnlich. Die Religionen sind ähnlich. Mehr als die Hälfte der Israelis sind Nachkommen von Menschen die aus dem Nahen Osten kamen. Sie sind Nachkommen arabischer Juden, die aus dem Irak kamen, die aus Nordafrika kamen, aus dem Jemen. Die arabische Kultur ist Teil dessen, was sie sind. Als Bagdad bombardiert wurde gab es alte arabische Juden aus Bagdad, die in Israel weinten, weil ihre Stadt bombardiert wurde. Es gibt keine Unterschiede.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass beide Bevölkerungsgruppen einen gemeinsamen Nenner finden und gemeinsame Ziele finden, die schwerer wiegen als alle Unterschiede die zwischen ihnen bestehen ist viel größer als alles andere. Dann können junge Palästinenser und junge Israelis gemeinsam aufwachsen und eine Zukunft haben und in einer echten Demokratie leben und großartige Dinge tun, denn dies ist ein wundervolles Land. Und es gibt eine menge Mögllichkeiten. Die Devise musss also lauten: Demokratie und Gleichberechtigung. Und nichts anderes.

    Einen großen Danke an Sie alle.

    ****************************************

    Die erste Frage: Ist der Kauf von Land langfristig gültig und werden rechtsstaatliche Normen eingehalten? (Ich gehe davon aus, dass sich das auf die Palästinenser bezieht.)
    Und dann: Nutzt Israel das Recht auf Eigentum, oder wird das Land enteignet ohne den Rechtsweg einzuhalten? 
    Wie stark ist die Opposition in Israel gegen das, was wie ein drohender Angriff auf den Iran aussieht? 
    Das sind drei Fragen, ok? Stellen Sie noch eine. Noch eine ok?
    Meint Bibi es wirklich ernst mit einem Angriff auf den Iran, oder ist es nur ein Nebenschauplatz, um eine Beschäftigung mit den Iranern zu vermeiden?

    Ich bin Kein Rechtsexperte, also weiß ich nichts über Enteignung, den Verkauf von Land und all das. Was ich sagen kann - ich weiß nicht, ob es die Frage beantwortet - aber in Israel ist das Land Eigentum des Staates. Im Kern gibt es kein privates Land. Wenn man vom Staat Land kauft, wird es vom Staat gepachtet. Alle 49 Jahre muss der Pachtvertrag erneuert werden, entweder über 49 oder über 99 Jahre. So wird das gehandhabt. 
    Nach 1948 wurde ein Gesetz verabschiedet, nach dem verlassene Anwesen - also verlassene Grundstücke sind das Eigentum der Menschen, die vertrieben wurden - und nachdem sie abwesend sind, gelten die Anwesen als verlassen - und dieses Gesetz ermöglichte es dem Staat dieses Land zu übernehmen.
    Dann wurde ein weiteres Gesetz verabschiedet, dass palästinensischen Vertriebenen verbot, wieder zurückzukehren und Ansprüche auf ihr Land geltend zu machen. So wird das gehandhabt. Ich weiß nicht ob es die Frage beantwortet. Ich bin, wie gesagt, kein Rechtswissenschaftler.

    Gibt es eine Opposition in Bezug auf einen Angriff, und meint Bibi es ernst mit einem Angriff?
    Das ganze Thema mit dem Iran ist - jedenfalls meiner Meinung nach - ein Vorwand. Es wurde geschaffen - sehr geschickt - und es wird sehr geschickt genutzt - von Netanjahu und seiner Regierung - um die Aufmerksamkeit von Palästina auf eine andere, fiktive Bedrohung zu lenken. In der UN-Vollversammlung spricht kein Mensch über Palästina. Es geht immer nur um den Iran - um die Bedrohung durch den Iran - Iran angreifen - Iran bombardieren - Iran nicht bombardieren. Tausende von politischen Gefangenen sitzen völkerrechtswidrig in israelischen Gefängnissen. Kinder aus Palästina bekommen weniger Wasser als israelische Kinder. Palästinenser werden aus ihrer Heimat vertrieben und ihr Land wird genommen und ihre Städte werden zerstört - und das Tag für Tag. Auf Menschen wird geschossen und sie werden getötet - bei friedlichen Protesten im Westjordanland. In jeder Woche des Jahres. Wie kann man über so einen Nonsens sprechen, angesichts der nuklearen Bedrohung, die der Iran darstellt?

    Dieses Thema wird manipuliert. Ich glaube nicht, dass er es ernst meint. Ich denke, es wäre politisch schwachsinnig diese wundervolle Karte auszuspielen. Solange er über die Bedrohung durch den Iran sprechen kann, werden die Menschen nicht über Palästina sprechen. Was bringt es ihm, den Iran anzugreifen? Was hat er davon? Politisch hat er keinen Vorteil davon, er hat keinen militärischen Vorteil davon, weil es keine Bedrohung gibt und dann hätte er ein Problem. Deshalb hängt er an diesem Thema - schon seit einigen Jahren - und ich glaube nicht, dass er es aufgeben wird. Ich glaube nicht, dass er es ernst meint. Das soll nicht heißen, es ist unmöglich, dass etwas geschehen könnte - aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er das tun würde.

    Die Menschen in Israel sind im Grunde verängstigt. Was wissen die Menschen? Die Menschen wissen das, was sie lesen - in der Zeitung. Jeden Tag gibt es Schlagzeilen in denen etwas über den Iran gesagt wird. Der Verteidigungsminister sagte erst vor wenigen Wochen etwas. Der Verteidigungsminister ändert ständig seine Meinung. Ständig unterstützt er es, dann ist er wieder dagegen. Vor einigen Wochen gab es eine Schlagzeile, die ihn mit den Worten zitierte: "Die Klinge die JETZT auf unserem Nacken ruht ist noch schärfer und gefährlicher als die Bedrohung von 1967! Meine erste Reaktion war: Er sollte mein Buch lesen!

    Jeder der über genügend Sachkenntnis verfügt, weiß, dass es 1967 keine Bedrohung gab. Es geht aber darum diese Spannung von 1967 wieder aufzubauen, als die Menschen wirklich Angst hatten. Die Israelis hatten 1967 Todesangst. Die Generäle ließen nicht durchsickern, dass es ein sehr einfacher Krieg sein würde. Die Menschen befürchteten tatsächlich einen weiteren Holocaust. Sie erschaffen wieder diese Angst, damit sie weiterhin über diese Bedrohung sprechen können. Ich glaube nicht, dass es sich um eine echte Bedrohung handelt und ich glaube nicht, dass Bibi angreift, weil er eine so gute, politische Karte nie aus der Hand geben würde.

    Frage: Glauben Sie, dass eine Ein-Staaten-lösung funktioniert, angesichts der Tatsache, dass 60 - 70% der israelischen Juden, der israelischen Araber und der Palästinenser eine Eins-Staaten-Lösung nicht befürworten? Wie soll das geschehen? Das ist eine Frage, ok? Und die zweite ist ähnlich, also überspringe ich sie. 
    Wo hat dieser Landraub - und das ist eine große - und diese rassistische, zionistische Philosophie ihren Ursprung? Und wo hat das Phänomen der Selbstmordattentäter seinen Ursprung? Und... Moment lassen Sie mich das aufschreiben. ...Und wie konnten Sie ihr ganzes Leben in Israel leben, beim Militär dienen und nicht mitbekommen was Sie jetzt erkennen? O - Einfach.

    Ich weiß nicht, ob es eine so große Zahl von Palästinensern gibt, die keine Ein-Staaten-Lösung wollen. Ich habe mit vielen Palästinensern gesprochen und habe keine Statistik gemacht - aber vielen der Palästinenser mit denen ich gesprochen habe, sehen darin kein Problem. Ich glaube überhaupt nicht, dass es eine große Opposition auf der Seite der Palästinenser gibt. Es wird natürlich eine Opposition auf der Seite der Israelis geben - denn wenn man privilegiert ist, möchte man die Privilegien nicht aufgeben.

    Wir Israelis sind privilegiert in dieser Gesellschaft. Diese Privilegien, die uns vom Staat anerkannt werden, sind Teil des Bestrebens, uns von den Palästinensern abzusondern. Wenn ich das Gesetz breche - in Hebron - und ein Palästinenser das identische Gesetz am identischen Ort bricht, dann werden die Gesetze die den Staat Israel regieren - die regulären, herkömmlich Gesetzen entsprechen - auf mich angewandt. Wenn ich an Protesten im Westjordanland teilnehme, und verhaftet werde, weiß jeder wie es enden wird. Am Ende des Tages gehe ich nach Hause. Möglicherweise werde ich etwas grober behandelt, aber am Ende des Tages bin ich Zuhause. Weil ich ein israelischer Jude bin.

    Der palästinensische Jude, der verhaftet wird, wird geschlagen werden, wird gefoltert, wird so lange im Gefängnis behalten, wie ihn der lokale Kommandant im Gefängnis haben möchte. Es kann ein Tag sein, eine Woche, einen Monat, es kann ein Jahr sein. Ohne Anklage, ohne Verhandlung.

    Sechs Wochen später bekomme ich einen Brief der Polizei, in dem steht, dass das Verfahren aus Formalitäten eingestellt wurde.

    Israelis werden diese Privilegien nicht aufgeben wollen, aber ich glaube, dass die Weißen in Südafrika ihre Privilegien auch nicht aufgeben wollten; und Weiße in den Vereinigten Staaten wollten ihre Privilegien auch nicht aufgeben, aber sie werden es müssen. 

    Solche Dinge werden nicht auf Grund eines Konsenses entschieden. Darum gibt es BDS, darum gibt es einen gewaltfreien Widerstand, darum gibt es Veranstaltungen wie diese. Darum lösen sich immer mehr amerikanische Juden vom Zionismus und darum organisieren und kommen sie zu Veranstaltungen wie diesen. Ob es ihnen gefällt oder nicht, das ist die Transformation die stattfindet.

    Ich sprach vor einer Klasse der 8. Jahrgangsstufe. Ein Freund von mir ist Lehrer an einer guten Schule in der Kinder wirklich Dinge lernen. Es ist die 8. Klasse und die Kinder lernten seit einigen Wochen über dieses Thema und ich wurde gebeten, darüber zu sprechen. Sie machten eine Umfrage eine sich selbst und die Frage war: Wie viele von ihnen glaubten, dass es in ihrer Lebensspanne eine Lösung dieses Problems geben wird. Eine friedliche Lösung zu ihrer Lebenszeit. Das war eine 8. Klasse, sie waren 13 Jahre alt. 80% sagten Nein.

    Als ich dorthin kam, um zu sprechen, sagte ich: Lasst uns mal sehen ob ich euch umstimmen kann. Es ist alles eine Frage dessen, was du weißt.
    Ich zeigte ihnen die Ähnlichkeiten der Kulturen auf und all die Möglichkeiten die existieren, wann der Staat Israel in eine Demokratie verwandelt wird. 

    Wenn ich nicht daran glauben würde, dass es in meiner Lebensspanne möglich wäre, würde ich das hier nicht tun. Wenn ich nicht absolut davon überzeugt wäre, dass es wirklich geschehen wird, würde ich es nicht tun.

    Den Israelis wird es nicht gefallen, aber es braucht ihnen nicht zu gefallen. So sind diese Dinge eben. Die Palästinenser vermitteln mir den Eindruck - und ich bin oft dort - dass sie es befürworten.

    Ok, hier sind noch zwei Fragen. Die eine ist: Wo hat die zionistische Philosophie ihren Ursprung?
    Am Beginn des letzten Jahrhunderts gab es diesen Nationalismus und all die keinen Gruppen entschieden sich dazu, Nationen zu werden. Meine Großeltern waren ein Teil davon. Sie waren Juden, sie waren aus Osteuropa, sie litten unter den Pogromen und sie litten unter allen möglichen Formen der Diskriminierung und des Rassismus gegen Juden und den Antisemitismus. Und sie dachten: Hey vielleicht ist das eine gute Idee. Als der Zionismus begann, gab es eine ganze Palette unterschiedlicher Formen des Zionismus. Es gab Zionisten die an Demokratie glaubten, dass Juden mit Araber zusammen leben sollten. Sie hätten sich nicht in ihren schlimmsten Träumen vorstellen können, dass sie jemals Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Und dann gab es andere Zionisten die später der Mainstream werden sollten - angeführt von Leuten wie Ben-Gurion, dem ersten Premierminister von Israel. Sie waren radikal, rassistisch und gewalttätig. Und sie haben gewonnen. Sie haben den Ton angegeben. Und darum ist der Zionismus das was er heute ist; Rassistisch, gewalttätig, militant und kompromisslos. Aber dieser Ton wurde angeben von Ben-Gurion und den Leuten um ihn herum. Da hat das also seinen Ursprung.

    Und wo haben Selbstmordattentäter ihren Ursprung?
    Mir ist nicht bekannt, dass Selbstmordattentate eine Philosophie sind. Es gibt fünfeinhalb Millionen Palästinenser, die in Palästina leben. Es gibt noch weitere fünf Millionen außerhalb von Palästina. Das sind zehn Millionen Menschen. Es gab weniger als 200 Selbstmordattentate. Es ist also nicht so, als ob es einen abenteuerlichen Selbstmordattentats-Wahnsinn unter Palästinensern geben würde. 

    Lassen Sie uns die Dinge ins richtige Größenverhältnis bringen. Ich weiß von keiner Philosophie dahinter. Ich glaube, wenn Menschen verzweifelt genug und hoffnungslos genug sind - sie sehen wie ihre Väter geschlagen und gefoltert werden - sie sehen wie ihre Schwestern angeschossen und verhaftet werden - sie sehen wie ihr Zuhause zerstört wird - sie haben keine Möglichkeit irgendwohin zu gehen oder Essen zu kaufen - oder ihre Familie und Geschwister mit Wasser zu versorgen - und sie sehen diese gewaltige Armee, die sie unerbittlich unterdrückt und verprügelt. Wo keine Hoffnung ist, ist keine Hoffnung. So tun wir das, was wir können.

    Wenn wir uns aber ansehen, wie viele Menschen das wirklich getan haben - und ich kenne keinen einzigen Palästinenser - die glauben, das wäre etwas Gutes - oder es unterstützen. Darum glaube ich, dass es nötig ist, diese Selbstmordattentate in der richtigen Proportion zu sehen.

    Ok, ich habe vier Karten hier, die alle irgendwie zusammenhängen. Insofern sind es wirklich drei Fragen. Es sind ernste Themen: Sagen Sie, dass sich nichts verändern wird, es sei denn, es ändert sich etwas an der amerikanischen Politik und der öffentlichen Meinung hier? Was können wir in den US-Gemeinden tun, um eine demokratische Ein-Staaten-Lösung in Israel zu unterstützen?
    Moment, Moment... Sie müssen noch schreiben?
    Also, nichts ändert sich, es sei denn, etwas ändert sich in den Vereinigten Staaten - was können wir tun?
    Was können wir hier in unseren Gemeinden tun?...(Zwischenruf aus dem Publikum)...Sie wollten, dass ich sie lese...ich habe es versucht.
    Was können wir AIPAC und anderen jüdischen Organisationen, die Einfluss auf die Politik in den Vereinigten Staaten haben, entgegensetzen? 
    Wie überzeugen wir Amerikaner davon - ich gehe davon aus, dass damit diejenigen gemeint sind, die sich gegen die Politik Israels aussprechen - gegen die Falschanschuldigung anzukämpfen, sie wären Antisemiten?
    Wo erkennen Sie geheime Absprachen zwischen der USA mit dem gegenwärtigen zionistischen Projekt?
    Wer hat historisch wirklich das Sagen? Also - die zionistische Bewegung oder die Rachsucht der amerikanischen Regierung? Diese Fragen hängen alle zusammen.

    Ok, wow, das sich eine Menge Fragen.
    Nichts wird sich verändern, bevor sich nicht eine Menge Dinge verändern. Näher? Ok.
    Nichts wird sich verändern, bevor sich nicht eine Menge Dinge verändern. Die Dinge hier in diesem Land müssen sich sicherlich ändern und sie verändern sich in diesem Land. Ich werde weitere Vorträge halten und bin bis nach Thanksgiving ausgebucht. Fast täglich. Mehr als die Hälfte der Veranstaltungen auf denen ich eingeladen bin, werden von amerikanischen Juden organisiert.

    Ich sehe einen großen Wandel bei der jüdischen Bevölkerung in Amerika. Es gibt nicht mehr diese blinde Bewunderung für AIPAC, und für Israel und den Zionismus. Juden sehen sich den Zustand Israels an und sagen, dass es nicht das ist, was uns repräsentiert - dass es nicht das ist, für was wir stehen. Tausende politischer Gefangener, Folter, Diskriminierung - das ist nicht das, wofür amerikanischen Juden stehen. Darum gibt es immer mehr amerikanischer Juden, die sich vom Zionismus distanzieren. Und ich denke, das ist gut so. Das verändert sich bereits.

    Ich glaube auch, dass einige der Vereinten Methodisten - die Presbyterianischen Kirchen sehr viel Arbeit bei diesem Thema leisten. Sie gehen mit großen Schritten voran und bewirken große Veränderungen. Und ich denke, je mehr Amerikaner erleben, dass jüdische Mitbürger Israel kritisieren, desto mehr werden sich nicht-jüdische Mitbürger damit anfreunden.

    Diese Antisemitismus-Sache - nach der werde ich ständig gefragt - und mir wird gesagt: "Du kannst so sprechen, denn Du bist Du, aber wenn wir so etwas sagen, werden wir Antisemiten genannt." 
    Meine Antwort ist: "Gut!" Und sie nennen mich einen "sich selbst hassenden Juden." Ich habe erst gerade wieder etwas bekommen in dem ich ein "Jude mit Selbsthass" genannt werde - oder dass ich Juden hasse - oder so etwas.
    Gut, ich höre das. Aber nun lass uns über etwas anderes sprechen. Kannst Du mir erklären, warum Kinder aus Palästina kein Wasser bekommen? Kannst Du mir erklären, wie man es rechtfertigen kann, 100 Tonnen Bomben auf Kinder abzuwerfen? Kannst Du mir die Vertreibung von Menschen aus ihrer Heimat erklären, die sie zu Obdachlosen macht? Kannst Du mir erklären, warum Kinder um 2 Uhr morgens aus dem Schlaf gerissen werden, um dann ins Gefängnis geworfen und gefoltert zu werden? Kannst Du mir das alles erklären? Möglicherweise bin ich antisemitisch. Aber nun erkläre mir das alles. Und zu was macht das Dich? Darum muss es gehen in diesem Gespräch.

    Menschen als Antisemitisch zu bezeichnen ist eine sehr schwache Waffe. Es ist ein sehr schwaches Werkzeug. Es ist alles was sie haben. Bei genauem Hinsehen ist es völlig bedeutungslos. Denn diese Menschen haben keine Antwort auf all die anderen Fragen, die thematisiert werden müssen. Sie (diese Menschen) sind diejenigen, die sich erklären müssen. Nicht ihr. Nicht wir.

    Hast Du keine Erklärung? Das sind legitime Fragen. Du hast es unterstützt. Du hast getanzt, Du hast gefeiert, als Israel Hunderte von Tonnen an Bomben auf 800.000 Kinder abgeworfen hat, die in Gaza eingesperrt waren und nirgendwohin fliehen konnten. Du hast das unterstützt. 

    Ich bin ein Antisemit? Zu was macht das Dich? Du unterstützt ein Land, das Kindern vorsätzlich den Zugang zu Wasser verwehrt - abgesehen von Essen und Medizin und Bildung und einem Zuhause und Freiheit. Du unterstützt das! Wie kannst Du das unterstützen? Darüber muss gesprochen werden.

    Ich behaupte nicht, dass es einfach ist. Aber ich behaupte, dass dies der Weg ist, sich AIPAC entgegenzustellen. Und das ist es, was ihr hier in den USA tun könnt. Denn hier - die besten Gesprächsansätze, die besten Entschuldigungen - und hier das Beste was AIPAC dazu einfällt: Sie sagen Israel zu transformieren wäre antisemitisch und würde einen Genozid heraufbeschwören.

    Wer sagt etwas von Genozid? Ich habe noch von niemand gehört der einen Genozid vorgeschlagen hat. Von all den Menschen, die ich gehört habe - und ich habe eine Menge Menschen gehört, die von einer Transformation sprechen, die davon sprechen, Israel von einem zionistischen in einen demokratischen Staat zu verwandeln - viele Menschen sprechen davon. Keiner von ihnen - nicht ein einziger - unterstützt eine gewalttätige Transformation. Nicht einer unterstützt Gewalt. Gewalt ist nicht nötig. So bekämpft ihr AIPAC, so könnt ihr euch AIPAC entgegenstellen. Und so überzeugt ihr Amerikaner davon, keine Angst zu haben.

    Wie gesagt, ich behaupte nicht, dass es leicht ist. Wenn jemand mit dieser Antisemitismus-Sache antwortet, dann schalten die meisten Menschen auf Rückzug und haben Angst. Und ich kann das verstehen. Es ist sehr verletzend. Gleichzeitig geht es hier um ein Thema, das größer ist. Es verletzt vielleicht unser Gefühl - für fünf Sekunden - aber dann lasst uns die Unterhaltung weiterführen. Das ist es, was geschehen muss und so überwindet ihr diesen AIPAC-Nonsens.

    Diese Kollision mit dem Zionismus ist unumgänglich. War es Kollision oder "collusion?" Collusion(= heimliche Absprachen) Ach - "collusion" - tut mir leid. Ich glaube das geht vorbei. Das ist vorübergehend. Ich glaube Politiker in Amerika tun das, was sie tun müssen, um gewählt zu werden. Pro-Zionistisch zu sein, ist Teil dessen, was in Amerika nötig ist, wenn man eine politische Karriere machen möchte. Sei es um Präsident zu werden, oder Mitglied im Gemeinderat von Coronada - wo ich wohne - dabei ist das nicht mal ein Teilzeitjob. Das ist das A und O. Das ist der Preis, um im Geschäft zu sein.

    Ich glaube, der Präsident sorgt sich mehr um das Gesundheitswesen als um Israel. Also gibt er Israel Geld, damit sie die Klappe halten, und er seine Gesundheitsreform verabschieden kann. So funktioniert es. Das ist Politik in Amerika. Darum bringt die zweite Amtszeit von Präsident Obama auch keine Veränderung. Es kümmert ihn nicht. Und warum sollte es? Er hat dadurch nichts zu gewinnen.

    Es muss von Unten kommen. Erst wenn eine Menge geschieht - ich habe das erst heute gesagt - es ist wie Vietnam. Als die amerikanischen Bürger entschieden hatten, dass das Maß voll ist, sagte der Kongress, dass das Maß voll ist, und dann sagt er Präsident, dass das Maß voll ist. Das war's dann. Und dann zogen die Amerikaner aus Vietnam ab. Es brauchte diese Art von Bewegung. Und es ist wahr im Moment gibt Israel bei diesem Thema den Ton an. Wenn Israel sagt: "Spring!", dann fragen die amerikanischen Politiker: "Wie hoch?" Und dann wenden sie sich dem nächsten Thema zu. Aber das ist der Preis, den man in Amerika zahlt, um Politiker zu sein.

    War's das?

    Ich habe noch eine Frage: Wie wurde Ihr Buch in Israel angenommen? 

    Es wurde in Israel nicht angenommen. Ich glaube nicht, dass es irgendjemand in Israel gelesen hat. Ich habe einige Vorträge gehalten und es gab einige Buchvorbestellungen, aber die waren alle auf der anderen Seite. Eine war in Ost-Jerusalem, eine war in Ramallah. Israel ignoriert es. Komplett. Das mag sich ändern, ich weiß es nicht. aber ich hatte noch keine Rückmeldung, weder gut noch schlecht von irgendjemand in Israel, was das Buch betrifft. Das war's!

    Das war es wirklich, was Fragen angeht, aber nicht was die Buchsignierung angeht.




  • Codex Alimentatius - ein Horror der besonderen Art
    Die konrollierte Bevölkerungsreduzierung - Codex Alimentarius





  • Bonmot
    "Man kann sich auf Unvorhersehbares nur vorbereiten, indem man versucht, aufgeschlossen und unvoreingenommen zu bleiben - ein außerordentlich schwieriges Unterfangen, selbst beim besten Willen der Welt. Ein vollkommen offener Verstand müsste leer sein, und Freiheit von allen Vorurteilen und vorgefassten Meinungen ist ein unerreichbares Ideal."




  • Was ist TISA?
    Was ist TISA

    Da die großen Nachrichtenmagazine wie SPIEGEL, SZ, ZEIT usw. das Thema bisher noch nicht behandeln und mehrfach nach meinen Quellen gefragt wurde, there you go:

    Über TISA und die Konsequenzen macht vor allem"Public Services International“ aufmerksam, der internationale Dachverband des öffentlichen Dienstes (vertritt 20 Millionen Angestellte weltweit, die vom Abkommen direkt betroffen wären). Er hat hier eine sehr gute Übersicht über TISA zusammengestellt (Mitglieder, Ziele, Folgen):
    „Public Services International brief on the Trade in Services Agreement (TISA)“
    http://www.world-psi.org/sites/default/files/documents/research/en_psi_tisa_policy_brief_july_2013_final_web.pdf
    Begleitender Artikel bzw. Kurzfassung gibt es hier:
    „PSI Special Report: TISA versus Public Services“
    http://www.world-psi.org/en/psi-special-report-tisa-versus-public-services
    Weiterer Artikel dazu hier:
    „New global threat to public services“
    http://www.world-psi.org/en/new-global-threat-public-services

    In deutscher Sprache hat Franziska „Ska“ Keller, derzeit Spitzenkandidatin der Europäischen Grünen für die Europawahl vor dem Abkommen gewarnt:
    http://www.ska-keller.de/de/themen/handel-und-entwicklung/entwicklungspolitisches/tisa,-das-neue-abkommen-zum-handel-mit-dienstleistungen-%E2%80%93-kein-multilateralismus,-keine-transparenz

    Auch die Piratenpartei behandelt das Thema und bereitet aktuell eine Petition im Bundestag gegen TISA vor.
    https://www.piratenpartei.de/2014/03/27/diesmal-heisst-es-tisa  

    Die australische Regierung informiert auf ihrem Online-Auftritt regelmäßig über die TISA-Verhandlungen, beschränkt sich dabei überwiegend auf Positiv-Meldungen:
    https://www.dfat.gov.au/trade/negotiations/services/trade-in-services-agreement.html

    In ähnlich positiver Weise fasst hier die Europäische Kommission das TISA-Abkommen zusammen.
    http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2013/june/tradoc_151374.pdf

    Weitere Hintergründe liefert das Europäische Parlament:
    http://www.europarl.europa.eu/eplibrary/Opening-negotiations-on-a-plurilateral-Trade-in-Services-Agreement-TiSA-DE.pdf

    In den „klassischen“ Medien gibt es dazu noch relativ wenig. Hier dennoch eine Auswahl:
    „Privatisierung der Grundversorgung?“(Deutschlandradio)
    http://www.deutschlandradiokultur.de/handelspolitik-privatisierung-der-grundversorgung.1008.de.html?dram:article_id=283940
    Gespräche unter „guten Freunden“ (ORF)
    http://orf.at/stories/2228120/2228147/
    TISA: Die Freihandelszone nach TTIP und ACTA (Heise)
    http://www.heise.de/tp/news/TISA-Die-Freihandelszone-nach-TTIP-und-ACTA-2179810.html
    „Deregulierung von Dienstleistungen - Geheimverhandlungen in Genf“ (taz)
    http://www.taz.de/!137455/

    Ich hoffe, ich konnte helfen. Kann die Nachfragen aber verstehen, wirkt immer erst mal komisch, wenn irgendein Typ aus seinem Wohnzimmer raus „Gefaaahr“ ruft, bei Sachen, die man aus der Presse noch nicht kennt. Meine Quellen sind aber keine Verschwörungs-Blogs oder Illuminaten-Foren, sondern die offiziellen Auftritte von Politikern und Institutionen. Was das ganze irgendwie nur noch gruseliger macht.

    Besten Gruß!
    - Rayk






  • Heteros, Schwule und Lesben
    Heute las ich bei Maria Lourdes die Überschrift: "Vorsicht bei Coming out - Homosexualität gilt als Krankheit". Eigentlich wollte ich mir den Artikel gar nicht antun, da mir seit einiger Zeit bewusst ist, dass die Homosexuellen von den Genderisierern nur dazu benutzt werden, um die Ideologie des anerzogenen Geschlechts, in den Völkern der Welt zu etablieren.

    Ob Homosexualität eine Krankheit ist kann ich nicht beurteilen und nur der Homosexuelle weiß ob er damit glücklich ist. Mir jedenfalls ist die sexuelle Ausrichtung eines Menschen völlig egal, da ich mich am Charakter der Menschen orientiere. 

    Eine kleine Episode aus meinem Leben: In meiner Jugend hatte ich eine Freundin und nachdem ihre Ehe scheiterte bot ich ihr an bei mir zu wohnen. Irgendwann stellte ich fest, dass sie Bisexuell war und ich machte ihr unmissverständlich klar, dass ich für derlei Liebesspiele nicht zu haben bin. Unserer Freundschaft tat dies keinen Abbruch weil wir uns ganz selbstverständlich gegenseitig respektierten. Nach mehreren Jahren trennten sich unsere Lebenswege. Unsere unterschiedliche sexuelle Ausrichtung war nie ein Problem für uns. Ich habe in meinem Leben auch viele Schwule kennen gelernt, und es wäre mir nicht im Traum eingefallen sie deswegen zu verurteilen. 

    Mich stören nicht die Schwulen und Lesben. Was mich stört ist die permanente Sexualisierung der Menschen, als wenn es der höchste Sinn des Lebens wäre sich sexuell zu betätigen. Für mich gehört der Sex ins Schlafzimmer und nicht in die Öffentlichkeit. Im Schlafzimmer kann jeder machen was er will, vorausgesetzt alle Beteiligten geben ihr freiwilliges Einverständnis. Zwang jeglicher Art, Sex mit Kindern und die Sexualisierung von Kindern lehne ich generell ab. Ansonsten gilt: Es soll jeder auf seine Art und Weise glücklich werden.

    Paulinchen

     

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