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Wissenschaft - Nachrichten bei LinkNews.de
Studie erforscht Stimmen-Halluzinationen bei Kindern

Groningen/ Niederlande - Viele Eltern von Klein- und Schulkindern kennen das Phänomen: Die Kleinen scheinen Dinge bzw. Personen sehen und hören zu können, wie sie sich der Welt der Erwachsenen nicht erschließen. Imaginäre Spielkameraden sind wohl die am meist bekannte Erscheinungsform dieser Phänomene. Eine Studie niederländischer Psychologen hat sich nun gezielt dem Phänomen der angeblichen Halluzinationen von Stimmen bei Schulkindern angenommen. ... weiterlesen

 
LHC wird schon wieder abgestellt

Wie prognostiziert wird die Höllenmaschine in Genf wegen Mängel wieder abgestellt: Der weltweit größte Teilchenbeschleuniger, der Large Hadron Collider (LHC) in Genf, soll Ende 2011 für ein Jahr stillgelegt werden. ... weiterlesen

 
Hitzestrahl im Himmel: USA testen neue Laserwaffe

MOSKAU, 15. Februar (Ilja Kramnik, RIA Novosti). Die US-Raketenabwehragentur (Missile Defense Agency) hat eine luftgestützte Laserkanone erfolgreich getestet. ... ein Artikel zur Geschichte und zum aktuellen Stand der Technik ... weiterlesen

 
Forscherin sucht im Mono Lake nach unbekannten Lebensformen

Menlo Park/ USA - Im dem salzhaltigen, alkalischen und zugleich arsenhaltigsten Salzsee der Welt, dem Mono Lake östlich des kalifornischen Yosemite National Park, sucht eine Wissenschaftlerin nach Lebensformen, wie sie auf der Erde bislang gänzlich unbekannt sind. ... weiterlesen

 
Nach Gen-Kartoffel: EU will Gentechnik-Zulassungsprozess beschleunigen * Versteckter Gesetzesentwurf liegt bei der WTO - Genehmigung bereits in wenigen Tagen möglich * Wissenschafter warnen: Sicherheit für Tier, Mensch und Umwelt in Gefahr *

Die EU-Kommission hat am 2. März mit der Gen-Industrie-Kartoffel Amflora von BASF erstmals seit 1998 eine genmanipulierte Pflanze für den Anbau zugelassen. Obwohl die Stärkehersteller - also die eigentlichen Kunden dieser Kartoffel - sie ablehnen, soll sie auch auf unseren Tellern landen, indem das genmanipulierte Industrieprodukt (!) auch Tieren verfüttert werden darf. Dass zusätzlich gleich drei neue Genmaissorten für den Import - also als Lebens- und Futtermittel zugelassen wurden, macht den Skandal noch größer.  

Doch das soll erst der Anfang gewesen sein. Offiziell verspricht EU-Kommission den Mitgliedsstaaten eine Wahlfreiheit beim Anbau genmanipulierter Pflanzen - was ihr rundum Beifall einbringt. In Wirklichkeit will sie gleichzeitig mit einer geheim gehaltenen Maßnahme die Zulassung für gentechnisch veränderte Organismen beschleunigen. So soll ganz Europa mit genmanipulierten Futtermitteln überschwemmt werden und der großflächige Anbau in den liberaleren EU-Ländern ermöglicht werden.  

"Weiteres Abrücken von unabhängiger Wissenschaft"

Vor wenigen Tagen schlugen deshalb weltweit unabhängige Wissenschafter Alarm (englisches Original siehe Anhang): Das an die WTO zur Notifizierung geschickte Dokument - es scheint auf keiner offiziellen Seite der EU auf - würde den Zulassungsprozess beschleunigen und einen weiteren Schritt in Richtung Zulassungs-Gleichklang mit den "Gentechnikländern" USA/Kanada bringen. Bereits am 9. März könnte es durchgewunken werden (an diesem Tag trifft sich die Kommission das nächste Mal; die Begutachtungsfrist der WTO läuft bis 13.3.) und im Juni Gesetzeskraft erlangen. Eine derartige EU-Verordnung würde den multinationalen Konzernen Vorteile bringen, aber "der Sicherheit für Tier und Mensch sowie dem Schutz der Umwelt kaum Beachtung schenken", erklären die Wissenschafter. "Was wir in diesem Dokument sehen, ist ein weiteres Abrücken von einer soliden, unabhängigen Wissenschaft (und auf wissenschaftlichen Beweisen basierenden Politik) und ein Ruck in Richtung formeller Anerkennung einer herrschenden Hypothese - nämlich, dass gentechnisch veränderte  Pflanzen und Lebensmittel sicher sind."  

Anschließend fügen die unabhängigen Experten 16 wissenschaftliche Bedenken gegen die Gentechnik an. Bereits am 9. März könnte die EU-Kommission diesen Schritt beschließen und im Mai umsetzen. Vorbei an allen demokratischen Einrichtungen einer ohnehin undemokratischen EU.

Lösung: sofortige nationale Verbote

Was wäre die Lösung? Da sich die wichtigen EU-Institutionen mitsamt EU-Recht als Steigbügelhalter der Gentechnik erwiesen haben, sind sofort nationale Gentechnikverbote zu erlassen - egal, ob dies EU- und WTO-(Un-)Recht widerspricht oder nicht. Die Sicherung der Lebensgrundlagen muss Vorrang haben.  

Somit sind z.B. in Österreich die drei Forderungen des Gentechnik-Volksbegehrens von 1997, das mehr als 1,2 Mio. Menschen unterschrieben haben, sofort umzusetzen:

1. Kein Essen aus dem Genlabor in Österreich!
2. Keine Freisetzungen genetisch veränderter Organismen (GVO) in Österreich!

3. Kein Patent auf Leben!

Die Schweiz gilt als Vorbild: Hier hat das Volk, der Souverän, in einer Abstimmung ein generelles, kommerzielles Gentechnikverbot erwirkt. Auch genmanipulierte Futtermittel werden - im Gegensatz zum 
restlichen Europa - so gut wie keine verfüttert. Strikte nationale Verbote schränken somit auch den Gentechnik-Anbau in anderen Ländern ein (da nichts mehr importiert wird) und haben Vorbildwirkung. Sie setzen die Saat für die Ausbreitung der Gentechnikfreiheit. Jean Ziegler, ehemaliger UNO-Botschafter für das Recht auf Nahrung, drückte es klar aus: "Der Zerfall des Nationalstaates bringt den Zerfall des Gesellschaftsvertrages und die Atomisierung des Bürgers mit sich. (...) Wenn die Regierung keine Macht mehr hat, dann bleibt auch der Bürger ohnmächtig dem Raubtierkapitalismus ausgeliefert." Anmerkung: und damit natürlich auch der Gentechnik, denn sie ist die Ausgeburt des Raubtierkapitalismus.  

Es geht um die Sicherung der Lebensgrundlagen. Jeder ist betroffen, denn jeder isst jeden Tag.  

[1] Original-Presseaussendung von GM free Cymru (Wales) am 23. Februar 2010:
http://www.gmfreecymru.org/news/Press_Notice23Feb2010.htm

[2]) http://members.wto.org/crnattachments/2010/tbt/eec/10_0030_00_e.pdf

Text: Klaus Faißner, Freier Journalist, Autor des Buches "Wirbelsturm und Flächenbrand. Das Ende der Gentechnik"

 
Zoff um Gen-Kartoffel - Reportage beim ZDF

.. ein Beitrag mit interessanten Bürgerstimmen zum Thema .. jetzt ansehen

 
Dinosaurier älter als bislang bekannt

Austin/ USA - Während der Zeitpunkt des Aussterbens der letzten Dinosaurier vor rund 65 Millionen Jahren relative genau bekannt ist, war deren erstmaliges Auftauchen bislang Inhalt kontroverser Diskussionen. Anhand von Fossilienfunden haben US-amerikanische Wissenschaftler die Entstehung der Dinosaurier nun um bis zu 15 Millionen Jahre vordatiert. ... weiterlesen

 
Biologe präsentiert neue Definition für Leben

Wageningen/ Niederlande - Bei der Suche nach außerirdischem Leben orientieren sich die meisten Wissenschaftler derzeit immer noch an jenen Lebensformen, wie wir sie von der Erde kennen. Auch wenn es um künstliches Leben und Intelligenz geht, geraten bisherige Vorstellungen von Leben schnell an ihre Grenzen, zeigen doch schon Beispiele von irdischen Lebensformen, wie ungeeignet die bisherigen Definitionsversuche sind. Ein holländischer Biologe präsentiert nun eine mögliche aber auch radikale Neudefinition. ... weiterlesen

 
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