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Heute auf grenzwissenschaft-aktuell.de
Natur | Umwelt, Außerirdisches Leben Extremophiles Arktis-Bakterium erlaubt Rückschlüsse auf mögliches Leben auf Mars und Saturnmonden Montreal (Kanada) - Die Temperaturen im Permafrost auf Ellesmere Island in der kanadischen Hocharktis sind mit dauerhaft bis zu minus 16 Grad Celsius nahezu so kalt wie die auf dem Mars. Die hiesige Entdeckung des bislang kälteresistentesten Bakteriums, das dennoch unter diesen Extremtemperaturen nicht nur überlebt sondern auch gedeiht, erlaubt Rückschlüsse auf Leben, das auf dem Mars oder etwa dem frostigen Saturnmond Enceladus existieren könnte. weiterlesen...
Technik, Medizin | Alternatives Heilen Schüler-Experiment zu Mobilfunkstrahlung: Pflanzen keimen nicht in der Nähe von Netzwerk-Routern - Wissenschaftler zeigen Interesse Hjallerup (Dänemark) - Ein einfaches Experiment dänischer Schülerinnen zur angeblichen Strahlen-Schädlichkeit von Mobilfunkstrahlung sorgt international und auch bei Wissenschaftlern für Kontroverse Diskussionen und Interesse. In Keimtest mit Kresse in strahlungsfreien Räumen und direkt neben aktiven Netzwerk-Routern zeigte sich, dass die den elektromagnetischen Strahlungsquellen ausgesetzten Samen nicht keimen wollten. Jetzt wollen Wissenschaftler das Experiment unter Laborbedingungen wiederholen. weiterlesen...
Gesellschaft Weniger Fleisch: 60 Prozent der Deutschen zeigen Bereitschaft dazu - arme Länder würden profitieren Hohenheim (Deutschland) - Bereits 20 Prozent weniger Fleischkonsum in den Industrieländern hätte spürbare Auswirkungen auf Agrarpreise und die Ernährungssicherung armer Menschen in Entwicklungsländern. Laut einer aktuellen Studie der Universitäten Hohenheim und Göttingen wären 60 Prozent der Deutschen zu einer Einschränkung ihres Fleischkonsums bereit. Ihre Motivations-Faktoren sind hauptsächlich Überlegungen zur eigenen Gesundheit und zum Tierschutz. Tatsächlich wäre der reduzierte Fleischkonsum in Industrieländer auch für Ressourcenschutz, Klimawandel und die Sicherung der Welternährung vorteilhaft, so die Autoren der Studie, die im Auftrag der Edmund Rehwinkel-Stiftung durchgeführt wurde. weiterlesen...
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Meldungen von 24. Mai 2013
Kornkreise Kornkreise 2013: Weitere Gras-Formationen in den USA und den Niederlanden Saarbrücken (Deutschland) - Kornkreisforscher müssen in ihren Aufzeichnungen viele Jahre zurückblicken, um einen derart verspäteten Saisonstart wie 2013 ausfindig zu machen und nach Jahrgängen suchen, in welchen man Ende Mai immer noch auf den ersten wirklich "Korn-Kreis" wartete. Nachdem allerdings schon Anfang des Monats zwei erste kleine Graskreis-Formationen in den Niederlanden entdeckt wurden, gibt es mittlerweile zwei weitere Muster in Wiesenflächen - sowohl in den USA als auch erneut in den Niederlanden - zu vermelden. weiterlesen...
Space | Raumfahrt, Forschung | Wissenschaft IceCube-Teilchendetektor erspäht deutliche Hinweise auf kosmische Neutrinos Hamburg (Deutschland) - Auf der "IceCube Particle Astrophysics" (IPA) Konferenz in Madison hat die internationale IceCube-Collaboration, die jüngsten Ergebnisse ihrer Suche nach astrophysikalischen Neutrinos vorgestellt. Zwischen Mai 2010 und Mai 2012 wurden mit dem Neutrinodetektor "IceCube" 28 Neutrinos mit Energien oberhalb von 30 Tera-Elektronenvolt (TeV) registriert, darunter zwei Ereignisse mit Energien knapp über 1 Peta-Elektronenvolt (1PeV=1000 TeV). Damit hat das Astroteilchenexperiment, das aus über 5000 ins Südpolareis eingefrorenen Lichtdetektoren besteht, einen wesentlichen Fortschritt bei der Suche nach extraterrestrischen Neutrinos erzielt. weiterlesen...
Meldungen von 23. Mai 2013
Technik Rossis E-Cat Reaktor: Unabhängige Expertenbegutachtung von Kalter-Kernfusion veröffentlicht Bologna (Italien) - Bereits seit einigen Jahren sorgt Andrea Rossi mit seiner Behauptung, er habe einen funktionsfähigen Reaktor für sogenannte Kalte Fusion konzipiert, der erfolgreich erstaunliche Wärmeenergie durch eine nukleare Fusionsreaktion schon bei Zimmertemperatur erzeugen könne, für hitzige Kontroversen und Wissenschaftlern und Laien. Nach zunächst selbstpublizierten Studien und Demonstrationen, die in der wissenschaftlichen Gemeinde jedoch nur selten auf Gehör geschweige denn Interesse stießen, haben italienische und schwedische Wissenschaftler nun die Ergebnisse ihrer unabhängigen Studie von Rossis Reaktor veröffentlicht - und bestätigen die von Rossi geweckten Hoffnungen. weiterlesen...
UFOs, Disclosure Direktor von Bigelow Aerospace vermeidet Auskünfte über UFO-Meldungen Las Vegas (USA) - Im Dezember 2009 überraschte die US-Luftfahrtbehörde "Federal Aviation Administration" (FAA) mit der Anweisung an Piloten, Flugpersonal und Fluglotsen, eventuelle UFO-Sichtungen zukünftig entweder an UFO-Forschungsorganisationen wie das "National UFO Reporting Center" (NUFORC) oder an eine Tochterfirma des privaten Raumfahrtunternehmens "Bigelow Aerospace" zu melden. Während NUFORC entsprechend eingehende Berichte umgehend frei veröffentlicht, hüllt sich Bigelow Aerospace Advanced Space Studies (BAASS) seither über die eingehenden UFO-Meldungen in Schweigen. Direkt auf die Frage angesprochen windet sich auch der Direktor von Bigelow Aerospace selbst um eine konkrete Antwort - offenbart sich jedoch zwischen den Zeilen. (m.Video) weiterlesen...
Meldungen von 22. Mai 2013
Space | Raumfahrt Sonstige Phänomene, Forschung | Wissenschaft Multiversum: Liefern die neuen Planck-Daten zur kosmischen Hintergrundstrahlung den Beweis für weitere Universen Chapel Hill (USA) - Im Gegensatz zur Vorstellung eines einzigen Universums, geht die Theorie eines sogenannten "Multiversums" davon aus, dass jenes Gebilde, welches wir als Uni-Versum betrachten, nur eines von vielen, wahrscheinlich blasenförmigen Universen im Innern eines Multi-Versums ist und sich diese Blasen auch berühren und miteinander interagieren können. Nachdem Forscher schon zuvor in den Karten der kosmischen Hintergrundstrahlung Hinweise auf eine eben solche Interaktion unseres Universums mit anderen Universen gefunden haben wollen, glauben US-Wissenschaftler nun diese Beweise auch durch anhand der hochauflösendsten Himmelskarte der erst kürzlich präsentierten kosmischen Hinterrundstrahlung gefunden zu haben. weiterlesen...
Archäologie, Sonstige Phänomene Weitere Materialanalyse belegt: Teile der Ostsee-Anomalie bestehen aus Eisenoxiden Rechovot (Israel) - Nachdem eine erste Analyse einen Gesteinsbrockens, den Schatztaucher lose liegend auf einer im Herbst 2011 entdeckten kreisförmigen Struktur am Grunde der Ostsee gefunden und an die Oberfläche gebracht hatten, als Basalt und damit vulkanischen Ursprungs identifizierten, zeigen nun weitere Analysen anderer Proben von Materialien, die direkt aus der Struktur stammen, dass diese aus Eisenoxiden bestehen, in dieser Form für einen natürlichen Fundort eher ungewöhnlich sind und viel eher von in modernen Schiffswracks zu erwarten wären. weiterlesen...

Meldungen von 21. Mai 2013
Space | Raumfahrt NASA-Astronomen filmen große Explosion auf dem Mond Washington (USA) - Schon seit vor rund 400 Jahren die ersten Teleskope auf den Mond gerichtet wurden, rätseln Astronomen und Wissenschaftler über so genannte "transiente Mondphänomene" (Lunar Transient Phenomena, LTP) und bezeichnen damit kurzzeitige, lokale Helligkeits- oder Farbveränderungen auf der Mondoberfläche - kurz Mondblitze. Mitte März 2013 dokumentierten automatische, auf den Mond gerichtete Astro-Kameras den bislang hellsten jemals dokumentierten Lichtblitz auf dem Mond. (m.Video) weiterlesen...
Archäologie, Sonstige Phänomene Schatztaucher erkunden erneut Anomalien in der Ostsee Norrtälje (Schweden) - Im Herbst 2011 hatten Schatztaucher auf Sonaraufnahmen eine merkwürdige Kreisstruktur und unweit davon entfernt eine weitere, auffallend geformte Struktur am Grunde der Ostsee vor Schweden entdeckt. Trotz zweier Tauchgänge konnten bislang weder die Natur noch die Herkunft der sogenannten "Ostsee-Anomalien" identifiziert werden. Völlig unerwartet haben die Schatztaucher nun erklärt, dass sie sich derzeit erneut auf Entdeckungsfahrt zu den Strukturen befinden. (m.Video) weiterlesen...
Meldungen von 20. Mai 2013
Religion | Glaube, Außerirdisches Leben Dalai Lama fordert Respekt auch vor intergalaktischen Besuchern Portland (USA) - Auf dem "Environtmental Summit", das am 9. Mai 2013 in Portland, Oregon stattfand, ging der 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso, auch exemplarisch auf die Frage ein wie die Menschheit Besuchern aus dem Weltall gegenüber treten sollte. weiterlesen...
Natur | Umwelt, Kryptozoologie Archivfund: Vergessenes Meeresungeheuerchen entdeckt Berlin (Deutschland) - In den Archiven weltweiter Museen schlummern oft zahlreiche unentdeckte, da noch unerforschte Schätze in Form von eingelagerten, dann jedoch vergessenen, einstigen Funden. Im Geomuseum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster konnte ein Berliner Wissenschaftler nun vor 101 Jahren entdeckte Fossilien als neuen, bzw. bislang der Wissenschaft unbekannten Plesiosaurier identifizieren. weiterlesen...
Natur | Umwelt, Forschung | Wissenschaft Erste experimentelle Messung zeigt: Innerer Erdkern ist erstaunlich schwach Stanford (USA) - Anhand neuer Laborexperimente haben Geologinnen der Stanford University die Stärke des festen inneren Erdkerns neu bestimmt - mit unerwartetem Ergebnis: Der innere Kern ist etwa 40 Prozent schwächer als bislang angenommen. Die Entdeckung könnte dazu führen, dass Theorien über die Entwicklung des Erdkerns und damit auch über die Entstehung des Erdmagnetfeldes neu definiert werden müssen. weiterlesen...
Meldungen von 18./19. Mai 2013
UFOs, Außerirdisches Leben, Disclosure Ehem. CIA-Offizier: "Präsident Eisenhower wollte Area 51 stürmen lassen, um dortige UFO-Geheimnisse zu erfahren" Washington (USA) - Weil er keine lange Lebenserwartung mehr habe, hat ein angeblich ehemaliger CIA-Beamter gegenüber dem Historiker und UFO-Forscher Richard Dolan eine Art Lebensbeichte in Sachen UFO-Geheimnisse der CIA, der US-Regierung, und -Militärs abgelegt. In seinen Aussagen bezeichnet der namentlich anonyme angebliche Zeitzeuge das offizielle UFO-Untersuchungsprojekt der US Air Force, "Projekct Blue Book" als teilweise inszeniertes und verfälschtes Ablenkungsmanöver und berichtet nahezu Ungeheuerliches über die Pläne des ehemaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower in dessen Bemühen, in die UFO-Geheimnisse der USA Einsicht zu erhalten. Er selbst will lebende Außerirdische in geheimen Forschungseinrichtungen des US-Militärs gesehen haben. (m.Video) weiterlesen...
GreWi-Review Menschliche Klone, Älteste Gehörknochen, falsch verortete Intelligenz und Europas erste Hochkultur In dieser Rubrik berichten wir immer am Wochenende kurzgefaßt und mit Direktlinks zu den Originalquellen über aktuelle Meldungen mit GreWi-Bezug, die es während der Woche nicht in unsere Tagesmeldungen geschafft haben. weiterlesen...
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Weniger Fleisch: 60 Prozent der Deutschen zeigen Bereitschaft dazu - arme Länder würden profitieren
 Symbolbild: Flesich-Selbstbedienunsgtheke in einem Supermarkt. | Copyright: wiki/User:Marcela / GDFL
Hohenheim (Deutschland) - Bereits 20 Prozent weniger Fleischkonsum in den Industrieländern hätte spürbare Auswirkungen auf Agrarpreise und die Ernährungssicherung armer Menschen in Entwicklungsländern. Laut einer aktuellen Studie der Universitäten Hohenheim und Göttingen wären 60 Prozent der Deutschen zu einer Einschränkung ihres Fleischkonsums bereit. Ihre Motivations-Faktoren sind hauptsächlich Überlegungen zur eigenen Gesundheit und zum Tierschutz. Tatsächlich wäre der reduzierte Fleischkonsum in Industrieländer auch für Ressourcenschutz, Klimawandel und die Sicherung der Welternährung vorteilhaft, so die Autoren der Studie, die im Auftrag der Edmund Rehwinkel-Stiftung durchgeführt wurde. - Bei dieser Meldung handelt es sich um eine Pressemitteilung der Universität Hohenheim, uni-hohenheim.de
Weniger ist mehr: "Eine Verringerung des Fleischkonsums in Industrieländern um 20 Prozent würde zu einer spürbaren Verbesserung der Ernährungssituation in Entwicklungsländern führen", so fasst Prof. Dr. Harald Grethe von der Universität Hohenheim die Kernaussage der aktuellen Studie zum Fleischkonsum zusammen.
Erstellt wurde sie von einem interdisziplinären Forscherteam der Universitäten Hohenheim (Lehrstuhl für Agrar- und Ernährungspolitik) und Göttingen (Lehrstuhl Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte, Prof. Dr. Achim Spiller) im Auftrag der Edmund Rehwinkel-Stiftung. Dabei nutzten die Forscher erstmals die umfangreichen Ernährungsdaten der Bevölkerung Deutschlands aus der Nationalen Verzehrsstudie II und verwendeten sie für eine komplexe Computersimulation, um die Auswirkungen eines reduzierten Fleischverzehrs zu berechnen.
"Aus den Daten lässt sich herausarbeiten, dass knapp 60 Prozent der Bevölkerung eine Bereitschaft zeigt, ihren Fleischkonsum längerfristig einzuschränken", so Prof. Dr. Spiller. "Dabei handelt es sich um Personen, die ein größeres Bewusstsein für die problematischen Begleiterscheinungen eines hohen Fleischkonsums zeigen."
Den größten Einfluss auf die Höhe des Fleischkonsums habe die Bewertung des Gesundheitswertes von Fleisch und Fleischprodukten: "Personen, die Fleisch als ungesund einschätzen, essen bereits jetzt weniger Fleisch und sind auch eher bereit den Konsum noch weiter zu reduzieren".
www.grenzwissenschaft-aktuell.de + + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + Etwas abgeschwächt träfe dies auch auf die Einstellung zum Tierschutz zu. Insgesamt halten die Forscher eine mengenmäßige Reduktion des Fleischverzehrs von rund 20 Prozent für plausibel - unter der Voraussetzung, dass effektive Informations- und Gesundheitskampagnen stattfinden.
Dabei untersuchten die Wissenschaftler auch, welche Auswirkungen eine solche Verringerung des Fleischverzehrs auf den Konsum weiterer Lebensmittel hat. Überraschenderweise zeigte sich, dass bei einem verringerten Konsum von Fleisch auch viele andere Lebensmittel in geringerem Maß verzehrt werden.
"Menschen, die sich für eine fleischarme Lebensweise entscheiden, ernähren sich oftmals insgesamt kalorienärmer", sagt Prof. Dr. Spiller. Beispielsweise ginge eine Verringerung der Fleischnachfrage um 20 Prozent gleichzeitig mit einem Rückgang der Milchnachfrage um 6 Prozent und einem Rückgang der Kartoffel- und Weizennachfrage um 2 Prozent einher.
In einem zweiten Schritt berechneten die Forscher anhand eines Computermodells, welche Auswirkungen der reduzierte Fleischkonsum in reichen Ländern auf die Ernährungssituation armer Länder hätte. Dabei nahmen sie stark vereinfachend an, dass sich die Umfrageergebnisse aus Deutschland auf die anderen Industrieländer übertragen lassen.
"Die Ergebnisse der Modellanalyse zeigen, dass sich ein Rückgang des Fleischkonsums spürbar auf die globalen Preise für Nahrungsmittel auswirkt. Von diesen Preisänderungen könnten insbesondere ärmere Bevölkerungsschichten in Entwicklungsländern profitieren, die einen überproportional großen Anteil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben", fasst Prof. Dr. Grethe zusammen.
Allerdings gäbe es auch eine Reihe von Anpassungseffekten, die die positiven Auswirkungen eines geringeren Fleischkonsums in Industrieländern wieder einschränkten. "Wenn Fleisch durch den Nachfragerückgang in den Industrieländern günstiger wird, essen Verbraucher in den Entwicklungsländern durch die niedrigeren Preise mehr Fleisch", nennt Prof. Dr. Grethe als Beispiel. Dies kompensiere insgesamt rund die Hälfte des positiven Effektes.
Insgesamt seien Auswirkungen aber dennoch positiv: "In der Summe ergeben sich aber immerhin noch globale Preisrückgänge für Fleisch von etwa 9 Prozent und Rückgänge der Getreidepreise von bis zu 3 Prozent“, so Prof. Dr. Grethe.
"Letztendlich ist eine Verminderung unseres Fleischkonsums neben den Auswirkungen auf die globale Ernährungssituation mit zahlreichen weiteren positiven Effekten verbunden", ist Prof. Dr. Spiller überzeugt.
So würde eine Absenkung des Fleischkonsums in den Industrieländern nach dem derzeitigen Stand der Ernährungsforschung per se positive Gesundheitseffekte bewirken. "Hinzu kommen die positiven Einkommenseffekte für die Konsumenten in Deutschland, eine Schonung der natürlichen Ressourcen und eine beachtliche Verminderung des CO2-Ausstoßes." Langfristig sei das Konsumverhalten in den Industrieländern außerdem Lebensstil-prägend für Schwellen- und Entwicklungsländer und könne auch dort zu einer Veränderung des Ernährungsverhaltens beitragen.
- Den vollständigen Bericht finden Sie HIER
Quelle: uni-hohenheim.de
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Extremophiles Arktis-Bakterium erlaubt Rückschlüsse auf mögliches Leben auf Mars und Saturnmonden
 Blick auf die Permafrost-Landschaft von Ellesmere Island. | Copyright: NASA
Montreal (Kanada) - Die Temperaturen im Permafrost auf Ellesmere Island in der kanadischen Hocharktis sind mit dauerhaft bis zu minus 16 Grad Celsius nahezu so kalt wie die auf dem Mars. Die hiesige Entdeckung des bislang kälteresistentesten Bakteriums, das dennoch unter diesen Extremtemperaturen nicht nur überlebt sondern auch gedeiht, erlaubt Rückschlüsse auf Leben, das auf dem Mars oder etwa dem frostigen Saturnmond Enceladus existieren könnte. Wie das Team aus Forschern um Professor Lyle Whyte und Nadia Mykytczuk
von der McGill University berichtet, entdeckten sie das auf den Namen "Planococcus halocryophilus OR1" getaufte Bakterium bei der Durchsicht von 200 unterschiedlichen hocharktischen Mikroben und der Untersuchung deren Widerstandsfähigkeit gegenüber den widrigen Bedingungen im arktischen Permafrost.
"Wir glauben, dass dieses Bakterium in feinen Adern aus sehr salzigen Wasser innerhalb des Permafrostbodens auf Ellesmere Island vorkommt", so Whyte. "Der Salzgehalt in den Soleadern hält das Wasser auch bei den dauerhaften Permafrosttemperaturen flüssig und erzeugt so, wenn auch widrige aber dennoch lebensfreundliche Umweltbedingungen für das Bakterium. Hier sind diese Organismen sogar noch bis mindestens minus 25 Grad in der Lage, zu überleben."
www.grenzwissenschaft-aktuell.de + + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + Anhand einer Genomanalyse konnten die Wissenschaftler auch zeigen, dass das Bakterium durch Modifikationen seiner Zellstruktur- und Funktion diese extremen Bedingungen übersteht, in dem es die Anzahl von an Kälte angepassten Proteinen erhöht. Hierzu gehören Veränderungen der Zellmembran, die das Bakterium selbst umhüllt und so vor der feindlichen Umwelt schützt.
Die Genomsequenz des Bakteriums offenbarte zudem, dass die neuentdeckten Permafrost-Mikroben im Innern ihrer Zelle auch große Mengen an Zusätzen aufrechterhalten, die als natürliche Frostschutzmittel fungieren und so verhindern, dass die Mikroben einfrieren, während sie zur gleichen Zeit die Zelle auch vor ihrer stark salzhaltigen äußeren Umwelt schützen.
Die Forscher glauben allerdings auch, dass derartige Mikroben zugleich eine schädliche Rolle spielen könnten, da sie die Kohlendioxidemissionen des zunehmend tauenden Permafrost erhöhen und so zum Kreislauf der klimatischen Erwärmung beitragen können.
"Von dieser Mikrobe", so Whyte abschließend, "können wir vielleicht auch lernen, wie mikrobisches Leben auch an anderen Orten im Sonnensystem - etwa sogar heute noch auf dem Mars - aussehen und existieren könnte".
grenzwissenschaft-aktuell.de Quelle: mcgill.ca
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Schüler-Experiment zu Mobilfunkstrahlung: Pflanzen keimen nicht in der Nähe von Netzwerk-Routern - Wissenschaftler zeigen Interesse
 Offensichtliche Unterschiede nach 12 Tagen Keimtest. Im Schulexperiment keimte Gartenkresse in der Nähe von W-Lan-Routern (l.) überhaupt nicht. | Copyright: Kim Horsevad, Hjallerup Skole, hjallerupskole.dk
Hjallerup (Dänemark) - Ein einfaches Experiment dänischer Schülerinnen zur angeblichen Strahlen-Schädlichkeit von Mobilfunkstrahlung sorgt international und auch bei Wissenschaftlern für Kontroverse Diskussionen und Interesse. In Keimtest mit Kresse in strahlungsfreien Räumen und direkt neben aktiven Netzwerk-Routern zeigte sich, dass die den elektromagnetischen Strahlungsquellen ausgesetzten Samen nicht keimen wollten. Jetzt wollen Wissenschaftler das Experiment unter Laborbedingungen wiederholen. Mit ihrem Experiment haben die fünf Neuntklässerinnen der dänischen Hjallerup Skole einen regionalen Forschungspreis gewonnen. Begonnen habe alles mit einer sich aus den Beobachtungen der Schülerinnen ergebenden Frage, nach dem Einfluss schon Mobilfunkstrahlung. Immer dann, wenn die Schülerinnen ihr Mobiltelefon nachts dicht neben dem Kopfkissen positioniert hatten, glaubten sie am nächsten Tag Konzentrationsschwächen bei sich selbst festzustellen.
www.grenzwissenschaft-aktuell.de + + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + Nachdem die Schulleitung ein Experiment abgelehnt hatte, in dem die Schülerinnen die Wirkung von Mobilfunkstrahlung auf Menschen testen wollten, erstellten die Mädchen einen Versuchsaufbau, mit dem sie die Strahlungswirkung von Mobilfunknetzen auf Pflanzen überprüfen wollten.
In ihrem Experiment platzierten sie sechs Trägerschalen mit Gartenkresse-Samen zum einen in einem Raum ohne Router, zum anderen in einen Raum, der mit zwei Routern ausgestattet war, dessen Strahlungsleistung der von gewöhnlichen Mobiltelefonen entspracht. Im Lauf der folgenden 12 Tage vermaßen und dokumentierten die Schülerinnen den Fortschritt des Keim- und Wachstumsverhaltens der Kresse.
 Die Nachwuchsforscherinnen mit dem Preis eines regionalen Jugend-Wissenschaftswettbewerbs. | Copyright/Quelle: Kim Horsevad, Hjallerup Skole, hjallerupskole.dk
Die Ergebnisse, so berichtet u.a. der dänischen TV-Sender "DR" (www.dr.dk), waren offensichtlich: Jene Kressesamen, die in der Nähe der Router platziert waren, zeigten im Vergleich zu denen in den strahlungsfreien Räumen absolut keine Keimung und entsprechend auch kein Wachstum.
Laut der Klassenlehrerin der jungen Forscherinnen, habe sich schon ein Neurowissenschaftler des schwedischen Karolinska Instituts für das Experiment interessiert und plane, es schon bald unter kontrollierten wissenschaftlichen Bedingungen zu wiederholen.
WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA Wissenschaftlervereinigung warnt: Mobilfunk-Nutzung fördert Stress und Burn-Out 5. Februar 2013 Norwegische Studie findet keine Beweise für Gesundheitsrisiko durch Mobilfunk und Funknetzwerke 18. September 2012 Mobilfunk während Schwangerschaft kann zu Verhaltensstörungen des Nachwuchses führen 16. März 2012 Studie: Seelenzustand von Schwangeren wirkt sich auf Ungeborene aus 14. November 2011 Elektrosmog erhöht Asthmarisiko für Neugeborene 3. August 2011 WHO klassifiziert elektromagnetische Felder durch Mobilfunk erstmals als "möglicherweise krebserregend" 1. Juni 2011 Studie belegt Einfluss elektrischer Felder auf Hirnaktivität 27. August 2010 Internationale Studie zu Krebsrisiko durch Mobilfunk liefert kontroverses Ergebnis 19. Mai 2010 Studie: Traditionelle Akupunktur lindert Schwangerschaftsdepressionen 26. Februar 2010 Neue Studie bestätigt athermische Wirkung von Mobilfunkstrahlung 25. Juli 2009 Kritik an Mobilfunk-Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz 20. Juni 2008 Bundesamt für Strahlenschutz: Keine Gesundheitsrisiken durch Mobilfunk – ABER... 19. Juni 2008 Wiener Studien zu Gefahren durch Mobilfunk wurden gefälscht 27. Mai 2008 Neue Expertenstudie: "Mobiltelefone gefährlicher als Rauchen oder Asbest" 31. März 2008 Mobiltelefone stören den Schlaf 21. Januar 2008 Neue Langzeitstudie: Mobiltelefonie erhöht doch das Krebsrisiko 9. Oktober 2007
grenzwissenschaft-aktuell.de Quelle: hjallerupskole.dk, dr.dk
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Kornkreise 2013: Weitere Gras-Formationen in den USA und den Niederlanden
Saarbrücken (Deutschland) - Kornkreisforscher müssen in ihren Aufzeichnungen viele Jahre zurückblicken, um einen derart verspäteten Saisonstart wie 2013 ausfindig zu machen und nach Jahrgängen suchen, in welchen man Ende Mai immer noch auf den ersten wirklich "Korn-Kreis" wartete. Nachdem allerdings schon Anfang des Monats zwei erste kleine Graskreis-Formationen in den Niederlanden entdeckt wurden (...wir berichteten), gibt es mittlerweile zwei weitere Muster in Wiesenflächen - sowohl in den USA als auch erneut in den Niederlanden - zu vermelden. Schon am 13. Mai 2013 wurde nahe Gray im US-Bundesstaat Tennessee eine hantelförmige Formation in einem schon hoch gewachsenen Gras/Heufeld entdeckt. Der Feldbesitzer selbst berichtet, dass er bei der Erstbegehung der Formation noch keinerlei Trampelpfade durch das dichte Gras vorgefunden habe. Alle auf den späteren Aufnahmen und Luftbildern zu sehenden Spuren seien seine eigenen und die späterer Besucher.
 Luftbild der Kornkreis-Hantel im Heufeld nahe Gray, Tennessee. | Copyright: John Mayers
www.grenzwissenschaft-aktuell.de+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + Eine Untersuchung durch Mitglieder der US-Kornkreisforschungsorganisation "Independent Crop Circle Researcher's Association" (ICCRA) konnte allerdings erst mehrere Tage nach der Entdeckung des Musters durchgeführt werden. Die Ergebnisse dieser Untersuchung stehen derzeit noch aus. Die Gesamtlänge der Hantel beträgt 42 Meter, der Außendurchmesser der Ringe liegt bei 20 Metern. Die Durchmesser der Zentralkreise betragen 8,3 Meter.
 Draufsicht auf die Formation nahe Seppe in Noord Brabant, entdeckt am 20. Mai 2013. | Copyright/Quelle: Yvonne (Drachenkamera), Roy Boschmann / robbertvandenbroeke.nl
Wie schon die beiden ersten Graskreis-Muster, so wurde auch die dritte Formation in den Niederlanden in Verbindung mit dem Medium Robbert van den Broeke entdeckt und unmittelbar nach Entdeckung dokumentiert. Wie schon zuvor, so wurde auch das neue Muster in einer landwirtschaftlich genutzten Grasfläche in der Nähe des Flugplatzes Seppe in der niederländischen Provinz Noord Brabant entdeckt.
 Grafische Rekonstruktion der Formation nahe Seppe. | Copyright/Quelle: Roy Boschmann / robbertvandenbroeke.nl
Die Formation besteht aus 25 Kreis- bzw. Oval-Elementen. Die Gesamtlänge beträgt 44 Meter. Nachdem der Landwirt zunächst jeglichen Besuchern das Betreten der Formation verweigert hatte, hat er mittlerweile die Kreise vom restlichen Feld abgesperrt und gewährt gegen eine freiwillige Spende nun Zugang zu den Kreisen im Gras (s. Abb.r.)
 Detailansichten der Kreise. | Copyright/Quelle: Roy Boschmann / robbertvandenbroeke.nl
- Den vollständigen Bericht von R. v/d Broeke zur Formation mit weiteren Bildern finden Sie HIER
WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA Kornkreise 2013: Erste Gras-Kreis-Formationen in den Niederlanden 8. Mai 2013
Bücher zum Thema - - -
grenzwissenschaft-aktuell.de Quellen: bltresearch.com, iccra.org, cropcircleconnector.com, robbertvandenbroeke.nl
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IceCube-Teilchendetektor erspäht deutliche Hinweise auf kosmische Neutrinos
 IceCube besteht aus mehr als 5000 dieser optischen Module, die im ewige Eis des Südpols eingefroren wurden. | Copyright: desy.de
Hamburg (Deutschland) - Auf der "IceCube Particle Astrophysics" (IPA) Konferenz in Madison hat die internationale IceCube-Collaboration, die jüngsten Ergebnisse ihrer Suche nach astrophysikalischen Neutrinos vorgestellt. Zwischen Mai 2010 und Mai 2012 wurden mit dem Neutrinodetektor "IceCube" 28 Neutrinos mit Energien oberhalb von 30 Tera-Elektronenvolt (TeV) registriert, darunter zwei Ereignisse mit Energien knapp über 1 Peta-Elektronenvolt (1PeV=1000 TeV). Damit hat das Astroteilchenexperiment, das aus über 5000 ins Südpolareis eingefrorenen Lichtdetektoren besteht (...wir berichteten 1, 2), einen wesentlichen Fortschritt bei der Suche nach extraterrestrischen Neutrinos erzielt. - Bei der folgenden Meldung handelt es sich um eine Pressemitteilung des Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY), desy.de
"Ein Peta-Elektronenvolt ist mehr als tausendmal höher als Energien von Neutrinos, die je mithilfe von Teilchenbeschleunigern auf der Erde erzeugt wurden", sagt IceCube-Forscher Dr. Christian Spiering vom Forschungszentrum DESY, der auch wissenschaftlicher Koordinator von IceCube war. "Die Anzahl von 28 Ereignissen ist schwer vereinbar mit dem, was man für Neutrinos erwartet, die durch kosmische Strahlung in der Erdatmosphäre erzeugt werden."
www.grenzwissenschaft-aktuell.de + + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + Der IceCube-Detektor besteht aus 86 Kabeltrossen, an denen in Tiefen zwischen 1,45 und 2,45 Kilometern jeweils 60 Glaskugeln mit hochempfindlichen Lichtsensoren angebracht sind. Mit ihnen können die Forscher Neutrinos nachweisen, die als Produkte galaktischer Explosionen oder anderer kosmischer Prozesse entstanden sind. Die neutralen Teilchen wechselwirken nur sehr schwach mit Materie und sind deshalb ideal dafür geeignet, um Informationen über diese fernen Ereignisse über große Strecken zu uns zu tragen. Wenn ein Neutrino beim Durchdringen des Polareises abgestoppt wird, entsteht ein schwaches bläuliches Licht, das die Detektoren auffangen. Allerdings können Neutrinos auch durch die Wechselwirkung von kosmischer Strahlung mit der Erdatmosphäre entstehen. Die Anzahl solcher „atmosphärischer Neutrinos“, die IceCube bisher aufgezeichnet hat, geht in die Hunderttausende - jedoch haben diese Neutrinos vorwiegend deutlich niedrigere Energien.
Illustration der empfindlichen optischen Sensoren (Photomultiplier) von "IceCube", von denen mehr als 5000 bis zu 2,5 Kilometer tief im ewigen Eis der Antarktis eingeschmolzen sind. | Copyright: NSF/J. Yang Den ersten Hinweis auf extraterrestrische Hochenergie-Neutrinos lieferte im April 2012 die unerwartete Entdeckung der beiden PeV-Ereignisse. Die IceCube-Forscher nannten die beiden ungewöhnlichen Ereignisse liebevoll "Ernie" und "Bert". Eine gründliche Analyse dieser Ereignisse wurde im April 2013 in einer Arbeit vorgestellt und an die Zeitschrift Physical Review Letters zur Veröffentlichung eingereicht. Die vertiefte Suche, deren Ergebnisse jetzt vorgestellt wurden, förderte nunmehr weitere 26 Ereignisse mit Energien oberhalb 30 TeV zutage, wiederum mehr als das, was man für in der Erdatmosphäre erzeugten Neutrinos erwartet.
"Wir erleben vielleicht gerade die Geburtstunde der Neutrinoastronomie", so Dr. Markus Ackermann, Leiter der Neutrinoastronomiegruppe bei DESY in Zeuthen. "In den nächsten Jahren erwarten wir mit IceCube weitere wissenschaftliche Durchbrüche. Und mit den möglichen Erweiterungen 'PINGU' und 'IceCube++' wollen wir nach den Entdeckungen mit IceCube schon bald den Schritt zu Präzisionsmessungen in der Neutrinophysik und Astronomie mit Neutrinos gehen."
Das Neutrinoteleskop IceCube ist der größte Teilchendetektor der Welt und besteht aus einem Kubikkilometer Eis am Südpol, der mit höchstempfindlichen Lichtsensoren durchsetzt ist. Sie fangen die Spuren von Neutrinos aus dem Weltall auf, um durch diese Himmelsboten Informationen über weit entfernte Galaxien zu erhalten. Das internationale IceCube-Team besteht aus rund 260 Wissenschaftlern von 36 Forschungsinstitutionen aus 8 Ländern. Aus Deutschland sind 9 Forschungsinstitutionen beteiligt. Die deutschen Teilnehmer haben neben einem Viertel der optischen Module einen wesentlichen Teil der Empfangselektronik an der Eisoberfläche beigesteuert. Der deutsche Beitrag von etwa 20 Mio. € wurde durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Helmholtz-Gemeinschaft, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und über die Grundausstattungen der beteiligten Universitäten finanziert.
WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA Neutrino-Teleskop findet keine Hinweise auf Ursprung Kosmischer Strahlung 20. April 2012 Ungewöhnliche Strahlungsmuster auch über der Südhalbkugel 31. Juli 2010
Quelle: desy.de
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Rossis E-Cat Reaktor: Unabhängige Expertenbegutachtung von Kalter-Kernfusion veröffentlicht
 Der Kalte-Fusionsreaktor im unabhängigen Leistungstest. | Copyright/Quelle: G. Levi, E. Foschi et al., / arxiv.org
Bologna (Italien) - Bereits seit einigen Jahren sorgt Andrea Rossi mit seiner Behauptung, er habe einen funktionsfähigen Reaktor für sogenannte Kalte Fusion konzipiert, der erfolgreich erstaunliche Wärmeenergie durch eine nukleare Fusionsreaktion schon bei Zimmertemperatur erzeugen könne, für hitzige Kontroversen und Wissenschaftlern und Laien. Nach zunächst selbstpublizierten Studien und Demonstrationen (...wir berichteten), die in der wissenschaftlichen Gemeinde jedoch nur selten auf Gehör geschweige denn Interesse stießen, haben italienische und schwedische Wissenschaftler nun die Ergebnisse ihrer unabhängigen Studie von Rossis Reaktor veröffentlicht - und bestätigen die von Rossi geweckten Hoffnungen. Schon seit den 1940er Jahren gelten Theorien und Visionen rund um die "Kalte Fusion", bei der sozusagen das Gegenteil der Kernspaltung, die sog. Kernfusion nicht wie gewöhnlich (etwa in der Sonne) bei Extremtemperaturen von mehreren tausend Grad sondern sozusagen bei Raumtemperaturen stattfindet, als Hoffnungsträger für eine kostengünstige und saubere Energiequelle, wie sie bislang jedoch noch nie in reproduzierbaren Experimenten erzeugt werden konnte.
2011 demonstrierten die Rossi und sein Kollege Sergio Focardi auf einer Pressekonferenz, wie sie mittels des von ihnen konzipierten Nickel-Wasserstoff-Fusionsreaktors "E-Cat" mit einer Eingabe von nur 400 Watt eine Wärmeleistung von 12.400 Watt erzeugten. Hinzu erklärten Rossi und Focardi sogar, ihr Reaktor habe die Forschungsphase bereits überschritten und erste bestellte Einheiten seien schon Ende des Jahres versandfertig.
In ihrer Anlage, so die Forscher, sollen Kerne von Nickelatomen mit jenen von Wasserstoff verschmolzen werden - ein Vorgang bei dem sowohl Kupfer als auch große Mengen von Energie entstehen und für den die Anlage weniger als 1 Gramm Wasserstoff verbrauche. Hierbei werden zunächst 1.000 Watt an Elektrizität benötigt, die nach wenigen Minuten auf 400 Watt reduziert werden. Jede Minute, so berichtet unter anderem auch "PhysOrg.com", kann die beschriebene Reaktion 292 Gramm von 20 Grad Celsius warmes Wasser in Trockendampf von 101 Grad umwandeln. Da dieser Prozess 12.400 Watt an Energie benötigt, entspricht der Energiegewinn also dem Faktor 12.400/400=31. Die Forscher schätzen derzeit, dass dieser Vorgang weniger als ein Cent/kWh kostet. Wesentlich weniger also, als wenn das gleiche Ergebnis mit Kohle- oder Gaskraftwerken erzeugt werden würde - und noch dazu ohne, dass dabei Kohlendioxid oder gar radioaktive Abfälle entstehen.
www.grenzwissenschaft-aktuell.de + + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + Nachdem eine unabhängige Expertenbegutachtung von Rossis Reaktor mehr als ein Jahr lang immer wieder verschoben wurde und Kritiker sich gerade dadurch in ihren Zweifeln schon bestätigt sahen, haben nun schwedische und italienische Wissenschaftler genau diese Studie nun vor wenigen Tagen vorab auf "arxiv.org" veröffentlicht. Schon der Titel des Papers "Indication of anomalous heat energy production in a reactor device" (Hinweise auf eine anormale Wärmekraft-Produktion in einer Reaktoreinheit) lässt kaum Fragen am Ergebnis dieser Untersuchung. In ihrem Artikel beschreiben Giuseppe Levi von der Università di Bologna, Evelyn Foschi, sowie Torbjörn Hartman, Bo Höistad, Roland Pettersson und Lars Tegnér von der schwedischen Uppsala Universitet, Uppsala, Sweden und Hanno Essén von der Königlich Technische Hochschule (Kungliga Tekniska högskolan) zu Stockholm, dass der während der vergangenen zwei Jahre noch verbesserter Reaktor (E-Cat HT2) zunächst (vom 13.-17.12.2012) für 96 Stunden und dann (vom 18.-23. März 2013) für 116 Stunden in Anwesenheit der Autoren betrieben wurde.
Zwar gestehen die Wissenschaftler ein, dass sie nicht alle Aspekte des Prozesses kontrollieren konnten, doch seien diese Faktoren nicht ausschlaggebend genug, um die erlangten Ergebnisse in Frage zu stellen.
In ihrer Schlussfolgerung erklären die Wissenschaftler dann abschließend: "Wenn wir vom Volumen des Reaktorkerns und selbst von den konservativsten Werten der Energieproduktion (durch den Reaktor) ausgehen, so erreichen wir immer noch einen Wert von 7,93 ± 0.8 / 10^2 MJ/Liter und damit eine Größenordnung, die immer noch deutlich über der jeder anderen konventionellen Energiequelle liegt."
Während einige Kommentatoren schon jetzt die Messungen der Forscher kritisieren und mögliche Fehlerquellen aufzeigen, sei die Energieproduktion derart signifikant, dass selbst dramatische Beschneidungen der Werte einen Prozess darzustellen scheinen, der einen "wahnsinnig wertvollen Energieertrag" aufzeige, kommentiert auch der Mark Gibbs auf "Forbes.com" die unabhängige Untersuchung.
Die Autoren selbst verweisen abschließend auf dem Umstand, dass beide Tests gezielt nach 96 bzw. 116 Stunden abgebrochen wurden - es sich also nicht um einen Ausfall des Systems handelte. In einem nächsten Schritt soll nun - wohl schon im kommenden Sommer (2013) - der Reaktor im Langzeitbetrieb etwa sechs Monate betrieben und getestet werden: "Dieser Test wird dann ausschlaggebend für weitere Versuche sein, den Ursprung des bislang beobachteten Hitzephänomens zu ergründen."
- Den vollständigen Artikel zu den Ergebnissen der unabhängigen Analysen finden Sie HIER
WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA Italienische Forscher präsentieren Reaktor für Kalte Fusion 24. Januar 2011
grenzwissenschaft-aktuell.de Quellen: arxiv.org, forbes.com
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Direktor von Bigelow Aerospace vermeidet Auskünfte über UFO-Meldungen
 Standbild aus dem Interview-Video. | Copyright: youtube.com/user/shepherdjohnsonva
Las Vegas (USA) - Im Dezember 2009 überraschte die US-Luftfahrtbehörde "Federal Aviation Administration" (FAA) mit der Anweisung an Piloten, Flugpersonal und Fluglotsen, eventuelle UFO-Sichtungen zukünftig entweder an UFO-Forschungsorganisationen wie das "National UFO Reporting Center" (NUFORC) oder an eine Tochterfirma des privaten Raumfahrtunternehmens "Bigelow Aerospace" zu melden (...wir berichteten). Während NUFORC entsprechend eingehende Berichte umgehend frei veröffentlicht, hüllt sich Bigelow Aerospace Advanced Space Studies (BAASS) seither über die eingehenden UFO-Meldungen in Schweigen. Direkt auf die Frage angesprochen windet sich auch der Direktor von Bigelow Aerospace selbst um eine konkrete Antwort - offenbart sich jedoch zwischen den Zeilen. Der YouTube-Autor Sheperd Johnson hatte kürzlich die Gelegenheit, BA-Direktor Mike Gold in einem Spontaninterview zu befragen. Auf den Verweis auf das umstrittene Tochterunternehmen BAAS, über dessen Aktivitäten nur wenig bekannt ist, erläutert Gold sichtlich überrannt von der Anfrage, dass er selbst nicht Teil dieser BA-Abteilung sei, und aus diesem Grund nichts über BAAS sagen könne.
www.grenzwissenschaft-aktuell.de+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + Auf die Frage nach FAA-Anordnung der Weiterleitung von UFO-Meldungen an das Privatunternehmen, reagierte Gold nicht weniger ausweichend und unsicher - kommentiert dann jedoch etwas ausführlicher: "Ich selbst finde dieses Thema sehr interessant." Mit Verweis auf die Entdeckungen de NASA-Weltraumteleskops "Kepler" erschließe sich für ihn die wissenschaftlich fundierte Erkenntnis, dass die Milchstraße von Leben nur so wimmelt.
Diese Abschweifung vom eigentlichen Inhalt der Frage unterbrechend, war Johnson weiterhin bemüht, Gold auf das Thema UFO-Meldungen und BAAS zurückzuführen - woraufhin dieser jedoch erneut erklärt: "Ich bin nicht Teil dieser Abteilung und kann das, was die dort machen nicht kommentieren. Ich bin aber froh, dass jemand (diese Meldungen) entgegennimmt, weil es sich um wichtige Themen handelt, die eine ernsthafte Aufmerksamkeit rechtfertigt - gerade aus Sicht der Luft- und Raumfahrt."
Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten
WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA US-Luftfahrtbehörde benennt privates Raumfahrtunternehmen zu neuer UFO-Meldestelle 28. Dezember 2009
grenzwissenschaft-aktuell.de Quelle: youtube.com/user/shepherdjohnsonva
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Weitere Materialanalyse belegt: Teile der Ostsee-Anomalie bestehen aus Eisenoxiden
 Erste Sonaraufnahme (2011) der mysteriösen Struktur am Grunde der Ostsee. | Copyright: oceanexplorer.se
Rechovot (Israel) - Nachdem eine erste Analyse einen Gesteinsbrockens, den Schatztaucher lose liegend auf einer im Herbst 2011 entdeckten kreisförmigen Struktur am Grunde der Ostsee gefunden und an die Oberfläche gebracht hatten, als Basalt und damit vulkanischen Ursprungs identifizierten (...wir berichteten), zeigen nun weitere Analysen anderer Proben von Materialien, die direkt aus der Struktur stammen, dass diese aus Eisenoxiden bestehen, in dieser Form für einen natürlichen Fundort eher ungewöhnlich sind und viel eher von in modernen Schiffswracks zu erwarten wären. Wie die Dennis Asberg und Peter Lindberg vom "Ocean-X-Team" auf ihrer Internetseite "ocenaexplorer.se" berichten, erklärte Professor Dr. Steve Weiner, Direktor des Kimmel Center for Archaeological Science am Weizmann Institute, eine infrarotspektroskopische Analyse der Probe habe ergeben, dass diese aus den besagten Limonit und Goethit besteht (s.Abb.u.).
 Ausdruck der infrarotspektrografischen Analyse von a = einem schwarzen Pulver, das Taucher direkt von der Anomalie entfernen konnten, b = einem direkt aus der Anomalie herausgebrochenen Fragment und c = einer Vergleichsprobe aus reinem Limonit. | Copyright/Quelle: Dr. Steve Weiner, Kimmel Center for Archaeological Science am Weizmann Institute / oceanexplorer.se
www.grenzwissenschaft-aktuell.de+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + Dr. Weiner, so zitieren Asberg und Lindberg den Wissenschaftler weiter, sei zudem der Meinung, dass es sehr ungewöhnlich sei, diese Materialien im Innern bzw. auf einer vermeintlich natürlichen Struktur wie der Ostsee-Anomalie zu finden. Der Wissenschaftler selbst erwarte derartige Materialien vielmehr von modernen Konstruktionen, wie etwa an Schiffswracks. zu finden.
Diese Schlussfolgerung dürfte die kontroverse Diskussion sowie die zahlreichen Spekulationen über Natur und Herkunft der Kreisstruktur in der Ostsee selbst erneut entfachen. Derzeit befinden sich die Schatztaucher erneut auf einer Expedition zur Anomalie und wollen dabei auch eine zweite, kleinere Struktur ganz in der Nähe erstmals mit Tauchrobotern erkunden (...wir berichteten).
WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA Schatztaucher erkunden erneut Anomalien in der Ostsee 21. Mai 2013 Analyse belegt: Verbranntes organisches Material bedeckt Teil der "Ostsee-Anomalie" 11. April 2013 Kurz-Update: Neue Informationen zur "Ostsee-Anomalie" 29. Dezember 2012 Kontroverse um Ostee-Anomalie: Schatztaucher widersprechen Kritik von Geologen 5. September 2012 Mysteriöses Ostsee-Objekt: Schatztaucher veröffentlichen bislang unbekannte Sonar-Aufnahmen 31. August 2012 Kurzmeldung: Mysteriöses Ostseeobjekt wird erneut erkundet 17. August 2012 Mysteriöses Objekt in der Ostsee: Neues aus der Tiefe 28. Juli 2012 Weitere Information zum letzten Stand der Dinge i. S. Ostsee-Objekt 26. Juli 2012 Technische Fehler: Zweite Expedition zum Objekt in der Ostsee gescheitert - trotz kuriosem Fund... 23. Juli 2012 U-Boot-Netzsperre der Nazis? Schwedischer Militär kommentiert mysteriöses Objekt in der Ostsee 11. Juli 2012 Neue Expedition: Schatztaucher suchen nach Signalen aus der Tiefe 9. Juli 2012 Neue Bilder vom mysteriösen Objekt in der Ostsee 27. Juni 2012 Neue Informationen über das mysteriöse Objekt in der Ostsee 22. Juni 2012 Erste Aufnahmen der mysteriösen Kreisstruktur am Grunde der Ostsee veröffentlicht 15. Juni 2012 Taucher dringen erstmals zur mysteriösen Kreisstruktur in der Ostsee vor 8. Juni 2012 Schatztaucher fanden zweite mysteriöse Kreisstruktur in der Ostsee 14. Februar 2012 Schatzsucher finden mysteriöse Kreisstruktur am Grunde der Ostsee 5. Juli 2011
grenzwissenschaft-aktuell.de Quelle: oceanexplorer.se
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Multiversum: Liefern die neuen Planck-Daten zur kosmischen Hintergrundstrahlung den Beweis für weitere Universen
 Die neueste und bislang genaueste vollständigen Himmelskarte der kosmischen Hintergrundstrahlung zeigt die Temperaturunterschiede der Hintergrundstrahlung (rot = wärmer / blau = kälter) und die Temperaturirregularitäten rund 380.000 Jahre nach der Entstehung des Universums. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: ESA and the Planck CollaborationChapel Hill (USA) - Im Gegensatz zur Vorstellung eines einzigen Universums, geht die Theorie eines sogenannten "Multiversums" davon aus, dass jenes Gebilde, welches wir als Uni-Versum betrachten, nur eines von vielen, wahrscheinlich blasenförmigen Universen im Innern eines Multi-Versums ist und sich diese Blasen auch berühren und miteinander interagieren können. Nachdem Forscher schon zuvor in den Karten der kosmischen Hintergrundstrahlung Hinweise auf eine eben solche Interaktion unseres Universums mit anderen Universen gefunden haben wollen (...wir berichteten, s. Links), glauben US-Wissenschaftler nun diese Beweise auch durch anhand der hochauflösendsten Himmelskarte der erst kürzlich präsentierten kosmischen Hinterrundstrahlung gefunden zu haben. Schon 2007 beschrieben die Forscher um Laura Mersini-Houghton von der University of North Carolina und Richard Holman von der Carnegie Mellon University im Fachmagazin "New Scientist" ihre auf der String-Theorie (Elementarteilchen wie Quarks und Elektronen sind durch winzige Fäden in einem zehndimensionalen Raum verbunden) basierende Idee (...wir berichteten). Demnach soll unser bekanntes Universum kurz nach dem Urknall durch Quantenprozesse mit anderen Univsersen (Paralleluniversen) verbunden worden sein, bis diese durch die gewaltige Ausdehnung unseres Universums in nach menschlich-kosmischen Maßstäben unendliche Ferne verdrängt wurden.www.grenzwissenschaft-aktuell.de+ + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + Auch in der erst im vergangenen März präsentierten vom europäischen Weltraumteleskop "Planck" erstellten neuen und bislang detailreichsten Karte der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung unseres Universums (...wir berichteten), die sozusagen das Echo des Urknalls vor rund 13,8 Milliarden Jahren darstellt, sollen die Beweise für ihre Theorie zu finden sein.
Während bisherige Modelle eigentlich vorhersagen, dass die kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung im Universum gleichmäßig verteilt sein sollte, zeigt - wie schon ähnliche Messungen zuvor - auch die Planck-Karte einen stärkere Konzentration im Süden des Himmels und einen "kalten Fleck" , der mit derzeitigen physikalischen Modellen nicht erklärt werden kann.
"Diese Anomalien werden durch andere Universen erzeugt, die durch ihre Anziehungskraft bei der Entstehung unseres Universum durch den Urknall an diesen regelrecht ziehen", so die Wissenschaftlerin erläuternd gegenüber der britischen Zeitung "Sunday Times". Es handele sich um die ersten belastbaren Beweise für die Existenz anderer Universen.
Tatsächlich stützen auch andere Wissenschaftler die Theorie der Forscher. So zitiert die "Sunday Times" beispielsweise auch den theoretischen Physiker Malcom Perry con der Cambridge University mit den Worten, dass es sich bei den aufgezeigten Anomalien tatsächlich um echte Beweise für die Existenz andere Universen handeln könne.
 Auch der Astrophysik-Professor George Efstathiou von der Cambridge-University erklärte gegenüber der Zeitung, solche Ideen könnten zwar heute noch verrückt klingen, doch sei dies angesichts der Urknall-Theorie noch vor drei Generationen nicht anders gewesen. "Später fanden wir dann jedoch genau dafür Beweise und bis heute hat (diese Theorie) nahezu unsere vollständige Vorstellung vom Universum verändert."
Die Beweise für ihre Theorien wollen die Forscher kommende Woche auf wie Konferenzen in Haye-on-Wye und in Oxford der Wissenschaftsgemeinde vorlegen. Schon jetzt darf sicherlich mit heftigen Reaktionen gerechnet werden.
WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA Weltraumteleskop Planck offenbart ein "fast perfektes Universum" 21. März 2013
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NASA-Astronomen filmen große Explosion auf dem Mond
 Explosion auf der Mondoberfläche am 17. März 2013. | Copyright: NASA
Washington (USA) - Schon seit vor rund 400 Jahren die ersten Teleskope auf den Mond gerichtet wurden, rätseln Astronomen und Wissenschaftler über so genannte "transiente Mondphänomene" (Lunar Transient Phenomena, LTP) und bezeichnen damit kurzzeitige, lokale Helligkeits- oder Farbveränderungen auf der Mondoberfläche - kurz Mondblitze. Mitte März 2013 dokumentierten automatische, auf den Mond gerichtete Astro-Kameras den bislang hellsten jemals dokumentierten Lichtblitz auf dem Mond. "Die Explosion im Mare Imbrium wurde wahrscheinlich von einem 40 Kilogramm schweren Meteoriden von 30 bis 40 Zentimeter Größe verursacht", erläutert Bill Cooke vom Meteoroid Environment Office der NASA. "Die Explosion mit einer Stärke von etwa 5 Tonnen TNT war fast 10 Mal heller als jede andere Explosion, die wir bislang dokumentieren konnten. Jeder, der in diesem kurzen Moment den Mond betrachtet hätte, hätte diese Explosion selbst mit bloßem Auge deutlich sehen können."
www.grenzwissenschaft-aktuell.de+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + Der Wissenschaftler vermutet, dass die Explosion selbst Teil eines Meteoridenstroms war: "In der Nacht des 17. März 2013 beobachteten NASA-Kameras und die All-Sky-Kameras der University of Western Ontario eine ungewöhnliche große Anzahl an tief in die Erdatmosphäre eindringenden Meteore (Sternschnuppen). Diese Feuerkugeln bewegen sich auf nahezu identischen Umlaufbahnen zwischen Erde und dem Asteroidengürtel, was bedeutet, dass auch der Mond zu dieser von diesen getroffen wurde." Der NASA-Astronom vermutet, dass die beiden Ereignisse (Mondblitz und Meteorschauer) miteinander in Verbindung stehen.
 Einzelbildsequenz des Einschlags vom 17. März 2013. | Copyright: NASA
Unmittelbar nach der Beobachtung wurde auch das Team von Wissenschaftlern der aktuellen NASA-Mondmission Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) unterrichtet, da der von der Explosion geschlagenen Krater mit bis zu 20 Metern Durchmesser ein ideales Ziel auf für die Kameras der Mondsonde sein könnte.
Die 2005 gestartete Beobachtungsprogramm konnte seither mehr als 300 Einschläge auf dem Mond nachweisen. Im Gegensatz zur Erde, ist der Mond nicht von einer dichten Atmosphäre geschützt. Entsprechende Meteore schlagen also regelmäßig und fast gänzlich ungebremst auf die Oberfläche ein. Die meisten dieser "Sternschnuppen" stammen aus den bekannten Meteorströmen der Perseiden und der Leoniden. Der Rest sind sporadisch eintreffende Meteore, beispielsweise Teile von Kometen und Asteroiden und Trümmer unbekannter Herkunft.
 Künstlerische Darstellung eines Einschlags auf dem Mond (Illu.). | Copyright/Quelle: NASA
Ein Vergleich zwischen der Helligkeit der Explosion und der Größe des Kraters könnte den Forschern wichtige Informationen über solche Einschläge auf dem Mond liefern. Das Ziel der LTP-Beobachtungen ist es, neue bzw. bislang unbekannte Ströme aus Weltraumtrümmern zu entdecken, die eine potentielle Bedrohung für das Erde-Mond-System darstellen. Von den Ergebnissen erhoffen sich die Wissenschaftler dann auch genauere Daten zum Schutz der geplanten zukünftig bemannten Mondmissionen und Mondstationen. Zumindest während der bekannten Meteor- und Trümmerströme sollten sich zukünftige Mondreisende und -Bewohner einen Moondwalk also verkneifen.
Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten
grenzwissenschaft-aktuell.de Quelle: NASA
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Schatztaucher erkunden erneut Anomalien in der Ostsee
 Erste Sonaraufnahme (2011) der mysteriösen Struktur am Grunde der Ostsee. | Copyright: oceanexplorer.se
Norrtälje (Schweden) - Im Herbst 2011 hatten Schatztaucher auf Sonaraufnahmen eine merkwürdige Kreisstruktur und unweit davon entfernt eine weitere, auffallend geformte Struktur am Grunde der Ostsee vor Schweden entdeckt. Trotz zweier Tauchgänge konnten bislang weder die Natur noch die Herkunft der sogenannten "Ostsee-Anomalien" identifiziert werden (...wir berichteten bereits ausführlich, s. Links). Völlig unerwartet haben die Schatztaucher nun erklärt, dass sie sich derzeit erneut auf Entdeckungsfahrt zu den Strukturen befinden. Wie Dennis Asberg in einem Online-Video und auf der Facebook-Seite seines "Ocean-X-Teams" berichtet, befinde sich das Team derzeit erneut auf See, um zum einen die große kreisförmige Struktur und zum anderen erstmals auch die zweite, kleinere "Anomalie" selbst mit ferngelenkten Tauchrobotern direkt zu erkunden.
www.grenzwissenschaft-aktuell.de+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + Weiter erklärte Asberg, dass er sehr aufgeregt sei, da es das erste Mal überhaupt sei, dass die zweite Anomalie erkundet werden könne. Von dieser erhoffe er sich, wichtige Informationen über die Herkunft beider Strukturen. Warum genau er sich dies von der Erkundung der zweiten "Anomalie" erhofft, bleibt er dem Zuschauer jedoch schuldig zu erklären. Zugleich verspricht er unmittelbar nach der Rückkehr an Land umgehend umfangreiches Videomaterial zu veröffentlichen...
Klicken Sie auf das Play-Symbol, um das (etwas langatmige) Video zu starten
WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA Analyse belegt: Verbranntes organisches Material bedeckt Teil der "Ostsee-Anomalie" 11. April 2013 Kurz-Update: Neue Informationen zur "Ostsee-Anomalie" 29. Dezember 2012 Kontroverse um Ostee-Anomalie: Schatztaucher widersprechen Kritik von Geologen 5. September 2012 Mysteriöses Ostsee-Objekt: Schatztaucher veröffentlichen bislang unbekannte Sonar-Aufnahmen 31. August 2012 Kurzmeldung: Mysteriöses Ostseeobjekt wird erneut erkundet 17. August 2012 Mysteriöses Objekt in der Ostsee: Neues aus der Tiefe 28. Juli 2012 Weitere Information zum letzten Stand der Dinge i. S. Ostsee-Objekt 26. Juli 2012 Technische Fehler: Zweite Expedition zum Objekt in der Ostsee gescheitert - trotz kuriosem Fund... 23. Juli 2012 U-Boot-Netzsperre der Nazis? Schwedischer Militär kommentiert mysteriöses Objekt in der Ostsee 11. Juli 2012 Neue Expedition: Schatztaucher suchen nach Signalen aus der Tiefe 9. Juli 2012 Neue Bilder vom mysteriösen Objekt in der Ostsee 27. Juni 2012 Neue Informationen über das mysteriöse Objekt in der Ostsee 22. Juni 2012 Erste Aufnahmen der mysteriösen Kreisstruktur am Grunde der Ostsee veröffentlicht 15. Juni 2012 Taucher dringen erstmals zur mysteriösen Kreisstruktur in der Ostsee vor 8. Juni 2012 Schatztaucher fanden zweite mysteriöse Kreisstruktur in der Ostsee 14. Februar 2012 Schatzsucher finden mysteriöse Kreisstruktur am Grunde der Ostsee 5. Juli 2011 grenzwissenschaft-aktuell.de Quelle: facebook.com/OceanXteam, oceanexplorer.se
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Dalai Lama fordert Respekt auch vor intergalaktischen Besuchern
 Der 14. Dalai Lama. | Copyright/Quelle: facebook.com/DalaiLama
Portland (USA) - Auf dem "Environtmental Summit", das am 9. Mai 2013 in Portland, Oregon stattfand, ging der 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso, auch exemplarisch auf die Frage ein wie die Menschheit Besuchern aus dem Weltall gegenüber treten sollte. In seinem durchaus auch humorvollen Vortrag mit dem Titel "Universal Responsibility and the Inner Environment" (Universelle Verantwortung und die innere Umwelt) und mit der ihm immer wieder eigenen Selbstironie erklärte der Dalai Lama, dass es eine bestimmte Geisteshaltung existiere, die sehr schnell und automatisch Distanz zu anderen erzeuge und führt dazu bildhaft aus:
"(...) Sobald man etwas anderes sieht, als das, was man selber ist, sobald entsteht eine gewisse mentale Unsicherheit. Deswegen, und das versuche ich auch selbst umzusetzen, sollten wir versuchen, alle Lebewesen als ’fühlende Mütter’ wahrzunehmen. Dabei sollte kein Unterschied gemacht werden zwischen anderen Menschen, Tieren oder Insekten.
Auch wenn wir Besucher aus anderen Galaxien bekommen. Sie sind nicht anders als wir Menschen. Vielleicht haben sie ein wenig andere Formen? Aber im Grunde unterscheiden sie sich nicht von uns. Auch sie sind empfindsame Wesen. Respektiert sie! Schaut sie euch an und betrachtet sie als fühlende Wesen. Wir könnten ihnen zum Beispiel die Hand schütteln, vorausgesetzt natürlich, dass sie so etwas wie Hände haben. Wenn wir uns zu sehr auf die Einstellung versteifen, dass jemand, nur weil er woanders herkommt, der Fremde sei, dann sind wir direkt misstrauisch und stets auf der Hut. Aber gerade das führt dann nur zu mehr Sorge und Angst (...)"
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Der vollständige Vortrag des Dalai Lama im englischen Original. Der Teil, im dem der Dalai Lama auf mögliche außerirdische Besucher eingeht, beginnt am Minute 36.
Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA Dalai Lama: "Religion passt nicht mehr in unsere Zeit" 13. September 2012
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grenzwissenschaft-aktuell.de Quelle: www.youtube.com/watch?v=-VQakyDvkAY
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Archivfund: Vergessenes Meeresungeheuerchen entdeckt
 Grafische Rekonstruktion von Gronausaurus wegneri (Illu.). | Copyright/Quelle: O. Hampe / naturkundemuseum-berlin.de
Berlin (Deutschland) - In den Archiven weltweiter Museen schlummern oft zahlreiche unentdeckte, da noch unerforschte Schätze in Form von eingelagerten, dann jedoch vergessenen, einstigen Funden. Im Geomuseum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster konnte ein Berliner Wissenschaftler nun vor 101 Jahren entdeckte Fossilien als neuen, bzw. bislang der Wissenschaft unbekannten Plesiosaurier identifizieren. Wie Oliver Hampe vom Museum für Naturkunde Berlin aktuell im Fachjournal "Paläontologische Zeitschrift" (DOI: 10.1007/s12542-013-0175-3) berichtet, handelt sich um das weltweit einzige Exemplar von Gronausaurus wegneri. Der Plesiosaurier, jagte vor rund 137 Millionen Jahren durch die kreidezeitlichen küstennahen Meere und Flussdeltas und war mit gerade einmal 3 bis 3,5 Meter Länge für damalige Verhältnisse ein kleiner Vertreter dieser Meeresreptilien.
Erstmals entdeckt wurden die Fossilien im Jahre 1912 in einer ehemaligen Ziegeleigrube bei Gronau in Westfalen, die bereits damals für zahlreiche Fossilfunde bekannt war - wurden hier doch schon urzeitliche Haizähne, Fischfossilien, Schildkrötenreste, ein Krokodilzahn sowie Fischsaurier- und andere Plesiosaurierknochen gefunden.
www.grenzwissenschaft-aktuell.de + + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + Erstmals beschrieben wurde der Fund dann zwar schon zwei Jahre später durch den Paläontologen Theodor Wegner, doch vermutete dieser, dass es sich um Knochen eines Brancasurus - einem damals neu beschriebenen anderen Plesiosaurier, handelte. Eine wissenschaftliche Bearbeitung erfolgte nie. Seither lagerte das Fossil im ehemaligen Geologisch-Paläontologischen Museum in Münster (heute: Geomuseum der Westfälischen Wilhelms-Universität).
 Die einst im Geomuseum der Westfälischen Wilhelms-Universität eingelagerten Fossilien des nun beschriebenen Plesiosauriers Gronausaurus wegneri. | Copyright/Quelle: O. Hampe / naturkundemuseum-berlin.de
"Im Prinzip stellt jedes Fossil ein Unikat dar, aber die Überreste einer neuen Art in den Händen zu halten, gehört schon zu den besonderen Momenten", so Hampe, der den Fund während eines Forschungsaufenthaltes in Münster machte.
Es handele sich um das bislang weltweit einzige Exemplar dieser Art", erläutert die Pressemitteilung des Berliner Naturkundemuseums. "Der sogenannte Holotypus besteht aus einem Skelett, dem leider einige Schädelelemente, Halswirbel sowie Fuß- und Fingerglieder der Paddel fehlen. Einzigartig für Gronausaurus wegneri sind die sich unterhalb der Querfortsätze der Brust- und vorderen Rückenwirbel befindlichen ausgeprägten Gruben, die wahrscheinlich eine höhere Stabilität gegen Zugkräfte der Rückenmuskulatur am lebenden Tier gewährleisteten. Als evolutiver Vorteil wäre eine verbesserte Manövrierfähigkeit dieser Art von Plesiosaurier anzunehmen."
WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA Fossilienfund: Nessies Vorfahren legten keine Eier 12. August 2012
Bücher zum Thema: - - - grenzwissenschaft-aktuell.de Quelle: naturkundemuseum-berlin.de
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Erste experimentelle Messung zeigt: Innerer Erdkern ist erstaunlich schwach
 Der Schalenaufbau des Erdinneren (Illu.). | Copyright: SoylentGreen, CC-BY-SA-3.0
Stanford (USA) - Anhand neuer Laborexperimente haben Geologinnen der Stanford University die Stärke des festen inneren Erdkerns neu bestimmt - mit unerwartetem Ergebnis: Der innere Kern ist etwa 40 Prozent schwächer als bislang angenommen. Die Entdeckung könnte dazu führen, dass Theorien über die Entwicklung des Erdkerns und damit auch über die Entstehung des Erdmagnetfeldes neu definiert werden müssen. In ihren Experimenten nutzten Arianna Gleason und Wendy Mao eine Diamant-Amboß-Zelle, um Eisen bis auf das Dreimillionenfache des atmosphärischen Drucks auf Meeresspiegelniveau zusammenzupressen und simulierten damit die Druckverhältnisse im Erdzentrum. Damit konnten die Wissenschaftlerinnern zum ersten Mal experimentell die Auswirkungen derartig hoher Druckverhältnisse im Labor untersuchen. Wie Gleason und Mao aktuell im Fachjournal "Nature Geoscience" (DOI:10.1038/ngeo1808) berichten, sei "die Stärke von Eisen unter diesen extremen Druckverhältnissen erstaunlich schwach".
Die nun gemessene Stärke könne nun dabei behilflich sein, besser zu verstehen, wie der Kern sich über lange Zeiträume hinweg deformiert, erläutert die Forscherinnen. Diese Erkenntnis wiederum könnte "unsere Vorstellung von der Entwicklung der Erde und anderer Planeten verändern".
www.grenzwissenschaft-aktuell.de + + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + Das bisherige Wissen und die bisherigen Vorstellungen über den inneren Erdkern basiert hauptsächlich auf Analysen seismischer Wellen, wenn diese von der Oberfläche sich durch das Planeteninnere fortsetzen. Anhand dieser Beobachtungen konnte schon zuvor festgestellt werden, dass der Kern selbst nicht einheitlich Strukturiert ist und sich offenbar über die Zeit hinweg eine Struktur herausgebildet hat, als Eisenkörner sich ausdehnten und der Länge nach in paralleler Form ausgerichtet haben.
Die Leichtigkeit, mit der sich solche Eisenkörner im inneren Erdkern deformieren und aneinander ausrichten können, beeinflusse auch die Entwicklung der frühen Erde und die Entstehung des geomagnetischen Feldes, erläutern die Forscherinnen. Dieses Feld werde schließlich von der Zirkulation von flüssigem Eisen im äußeren Kern um den festen inneren Kern erzeugt und schützt die Erde vor der vollen Intensität der solaren und kosmischen Strahlung.
Neben dem extrem hohen Druck wirken auch nicht minder extreme Temperaturen auf den inneren und äußeren Kern, wie sie in etwa der Oberflächentemperatur der Sonne entsprechen. Da es mit derzeitiger Technologie noch nicht möglich ist, neben dem Druck auch diese Extremtemperaturen im Labor experimentell anzuwenden, mussten die Forscherinnen die Temperaturen für ihre Studie aus den Daten heraus extrapolieren. Gleason und Mao arbeiten derzeit jedoch schon an einem Versuchsaufbau, der auch diesen Unsicherheitsfaktor beheben soll.
"Bisherige Modelle des inneren Kern basieren nur auf wenigen bekannten und gesicherten Grenzwerten, da die hierzu notwendigen Messungen sehr schwierig sind", so die Geologinnen abschließend. "Zumindest die Grenzwerte für die Stärke des Kerns, wie sie bislang nicht bekannt waren, liegen nun vor."
WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA Innerer Erdkern rotiert nicht synchron 17. Mai 2013
grenzwissenschaft-aktuell.de Quelle: stanford.edu, nature.com
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Menschliche Klone, Älteste Gehörknochen, falsch verortete Intelligenz und Europas erste Hochkultur
Erste Stammzellen aus Klon-Embryos Eigentlich galt das therapeutische Klonen fast schon als überholt. Denn der entscheidende Schritt, das Erzeugen maßgeschneiderter embryonaler Stammzellen, klappte beim Menschen nicht. Jetzt ist genau dies einen US-Forscherteam gelungen: Zum ersten Mal entwickelte sich aus dem in eine Eizellhülle verpflanzten Erbgut einer erwachsenen Körperzelle ein Embryo, der lange genug am Leben blieb, um die begehrten Alleskönner unter den Zellen zu erzeugen. Und das zudem mit hoher Erfolgsquote, wie die Forscher im Fachmagzin "Cell" berichten. Dies könnte eine Rennaissance des therapeutischen Klonens einläuten.
Direktlink zur Originalmeldung: http://www.cell.com/retrieve/pii/S0092867413005710
Direktlink zu einer deutschsprachigen Meldung: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16122-2013-05-16.html
www.grenzwissenschaft-aktuell.de + + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +
Älteste Gehörknochen eines Vormenschen entdeckt Die drei Gehörknöchelchen sind eine echte Rarität unter den Überresten unserer Vorfahren. Denn die winzigen Knochen überdauern nur selten im Erdreich. Jetzt hat ein internationales Forscherteam diese Ausnahmefossilien entdeckt: Aus dem Skelett eines rund 1,8 Millionen Jahre alten Paranthropus robustus isolierten sie den bisher ältesten vollständigen Satz von Gehörknochen. Er erweist sich als Mischung aus menschen- und affenähnlichen Teilen, wie die Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" berichten. Einer der Knochen, der Hammer, könnte sogar das älteste fossile Zeugnis eines menschlichen Merkmals überhaupt sein.
Direktlink zur Originalmeldung: http://www.sciencedaily.com/releases/2013/05/130513174331.htm
Direktlink zu einer deutschsprachigen Meldung: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16095-2013-05-14.html
Frontallappen im Gehirn sind nicht Zentrum der menschlichen Intelligenz Die menschliche Intelligenz kann - im Gegensatz zur bislang weit verbreiteten Annahme - nicht anhand der Größe der Frontallappen des Gehirn bemessen werden. Zu dieser Erkenntnis kommen britische Wissenschaftler anhand einer vergleichenden Studie der proportionalen Größe der Frontallappen beim Menschen und anderen Spezies.
Direktlink zur Originalmeldung: http://www.dur.ac.uk/news/newsitem/?itemno=17712
Direktlink zu einer deutschsprachigen Meldung: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hirnforschung-groesse-des-stirnhirns-nicht-entscheidend-fuer-intelligenz-a-899801.html
Die Minoer kamen nicht aus Afrika Sie gründeten vor etwa 5.000 Jahren die erste europäische Hochkultur: die Minoer, benannt nach dem legendären König Minos von Kreta. Doch wo kamen sie eigentlich her? Bisher hielt man Nordafrika für den wahrscheinlichsten Ursprung, denn dort waren die Ägypter bereits weit entwickelt und auch im heutigen Libyen gab es fortgeschrittene Kulturen. Spätere Untersuchungen warfen jedoch Zweifel daran auf. Forscher haben nun erneut DNA-Proben aus minoischen Knochen analysiert. Ihr in "Nature Communications" veröffentlichtes Ergebnis: Die Minoer kamen definitiv nicht aus Afrika, sie waren Europäer.
Direktlink zur Originalmeldung: http://www.nature.com/ncomms/journal/v4/n5/full/ncomms2871.html
Direktlink zu einer deutschsprachigen Meldung: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-16105-2013-05-15.html
grenzwissenschaft-aktuell.de
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Ehem. CIA-Offizier: "Präsident Eisenhower wollte Area 51 stürmen lassen, um dortige UFO-Geheimnisse zu erfahren"
 Der anonyme Zeuge im Gespräch, Standbild aus dem Video. | Copyright: TruthEmbargo
Washington (USA) - Weil er keine lange Lebenserwartung mehr habe, hat ein angeblich ehemaliger CIA-Beamter gegenüber dem Historiker und UFO-Forscher Richard Dolan eine Art Lebensbeichte in Sachen UFO-Geheimnisse der CIA, der US-Regierung, und -Militärs abgelegt. In seinen Aussagen bezeichnet der namentlich anonyme angebliche Zeitzeuge das offizielle UFO-Untersuchungsprojekt der US Air Force, "Projekct Blue Book" als teilweise inszeniertes und verfälschtes Ablenkungsmanöver und berichtet nahezu Ungeheuerliches über die Pläne des ehemaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower in dessen Bemühen, in die UFO-Geheimnisse der USA Einsicht zu erhalten. Er selbst will lebende Außerirdische in geheimen Forschungseinrichtungen des US-Militärs gesehen haben. In einem nun im Rahmen der UFO-Zeugenanhörung "Citizen Hearing on Disclosure" (...wir berichteten) veröffentlichten Videointerview erklärt ein sichtlich erkrankter und geschwächter alter Mann, dass er nur noch wenige Monate zu leben habe und vor seinem Tode reinen Tisch machen wolle. Die Aussage selbst wird auch in einer noch für dieses Jahr geplanten Dokumentation mit dem Titel "Ending The Truth Embargo" zu sehen sein, mit der der Exopolitik- und Disclosure-Lobbyist Steven Bassett die Forderung nach Veröffentlichung des angeblich noch geheimen Wissens von US-Regierung- und Militärs über UFOs und Außerirdische vorantreiben will.
www.grenzwissenschaft-aktuell.de + + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + Er selbst, so erläutert der Zeuge, habe zunächst in der US-Army gedient und sei dann jedoch vom US-Auslandsnachrichtendienst CIA zur Mitarbeit am "Blue Book" abgeworben worden, innerhalb dessen die US Air Force von 1952 bis 1969 ganz offiziell UFOs untersuchte. "Blue Book" selbst bezeichnet der Zeuge in seinen Aussagen ganz klar als in Teilen inszeniert und gefälscht.
Da ihm offenbar Zugang zu den UFO-Geheimnissen der USA verweigert worden war, habe der einstige US-Präsident Dwight D. Eisenhower geplant, die geheime Air-Force-Basis "Area 51" stürmen zu lassen, um sich so Zugang unter anderem zu den Trümmern des angeblich 1947 nahe Roswell abgestürzten außerirdischen Raumschiffs zu verschaffen - behauptet der anonyme Zeuge im Video weiter.
Angesichts dieser Drohung sei seinem Vorgesetzten um ihm Zugang zur "Area 51" und zur ebenfalls geheimen Forschungseinrichtung "S-4" südwestlich davon gewährt worden. Hier hätten sie dann sogar lebende Außerirdische gesehen.
Die Glaubhaftigkeit der Geschichte steht und fällt mit der Glaubwürdigkeit des Zeugens. Beurteilen Sie selbst...
ANONYMOUS from Jeremy Kenyon Lockyer Corbell on Vimeo. Klicken Sie auf das Play-Symbol, um das Video zu starten WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA Citizen Hearing on Disclosure: Inszenierte "Kongressbefragung" hochrangiger UFO-Zeugen soll Disclosure in den USA vorantreiben 28. April 2013 Roswell-Zeitzeuge erinnert sich: "Als Wachsoldat der Roswell-Trümmer hatte ich Tötungsbefehl" 21. April 2013 US-Abgeordneter: "Eisenhower wurde über die Anwesenheit von Außerirdischen in den USA informiert" 14. Mai 2010 Inspizierte Eisenhower abgestürzte außerirdische UFOs und deren Insassen? Neue Kontroverse um angeblich historische Filmbeweise 5. März 2009 grenzwissenschaft-aktuell.de Quelle: citizenhearing.org
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Innerer Erdkern rotiert nicht synchron
 Anhand von Erdbebe-Zwillingen (s.grüne u. gelbe Kugeln) haben australische Wissenschaftler einen Weg gefunden, die Rotationsrate des Erdkerns zu messen (Illu.). | Copyright: Rhys Hawkins, National Computational Infrastructure
Acton (Australien) - Dass der Erdkern selbst rotiert, ist nicht neu. Bislang gingen Geologen jedoch davon aus, dass sich der Kern stets mit gleichbleibender Geschwindigkeit und synchron mit dem Rest des Planeten dreht. Eine neue Analysemethode belegt nun jedoch, dass dem nicht so ist und der innere Erdkern teilweise starke Schwankungen in seiner Rotationsgeschwindigkeit aufweist. Wie das Team um Professor Hrvoje Tkalcic vom College of Physical and Mathematical Sciences an der Austraian National University (ANU) aktuell im Fachjournal "Nature Geoscience" berichtet, gelang es ihnen, die Rotation des inneren Erdkerns während der vergangenen 50 Jahre durch sogenannte Erdbeben-Doppel zu vermessen. Hierbei handelt es sich um von mehren Tagen, Wochen und Monate bis hin zu Jahren auseinanderliegende aber nahezu einander identische Erdbeben. Zwar wirken diese Erdbebenzwillinge auf den ersten Blick anhand ihrer seismischen Parameter nahezu identisch (s.Abb.f.), dennoch gibt es leichte Variationen. Und eben diese Unterschiede lassen, so die neue Methode, auf die Erdkernrotation schließen.
www.grenzwissenschaft-aktuell.de + + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + Das Ergebnis dieser indirekten Nachmessungen zeigt, dass sich der innere Kern in den 1970er und 1990er Jahren schneller gedreht hatte, während er in den 1980er Jahren langsamer wurde. Die stärkste Zunahme der Rotationsgeschwindigkeit innerhalb der durch die Messungen abgedeckten Periode können die Forscher seit einigen Jahren feststellen - verweisen jedoch zugleich darauf, dass hier noch weitere Messungen notwendig seien, um den derzeitigen Trend genau zu beschreiben.
 Seismogramm zweier nahezu identischer Erdbebendoppel. | Copyright/Quelle: Tkalcic et al. / nature.com
Neben dem Umstand, dass der innere Erdkern also mit einer zum Erdmantel unterschiedlichen Rate rotiert, haben die Forscher anhand ihrer Untersuchungen auch festgestellt, dass die Schicht zwischen Kern und der Planetenkruste den Großteil des Planeteninneren ausmacht, dass jedoch auch die Rotation dieser Schicht variiert.
"Interessanterweise vermutete bereits Edmund Halley, dass die inneren Schalen der Erde mit unterschiedlicher Geschwindigkeit rotieren - und das schon 1692. Unsere Messungen sind nun der erste experimentelle Nachweis dieser Theorie", so Tkalcic.
Von den neuen Messungen und der neuentwickelten Methode erhoffen sich die Geologen nun auch neue Erkenntnisse über jene Rolle, welche die Rotation des inneren Kerns für die Entstehung des Erdmagnetfeldes spielt, durch das die Oberfläche vor der kosmischen Strahlung abgeschirmt wird.
grenzwissenschaft-aktuell.de Quellen: anu.edu.au, nature.com
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Planetenforscher erstellen erste topografische Karte von Saturnmond Titan
 Die erste topografische Karte des Titan. | Copyright: NASA/JPL-Caltech/ASI/JHUAPL/Cornell/Weizmann
Pasadena (USA) - Mit dem neben der Erde einzigen atmosphärischen Flüssigkeitskreislauf und einer dichten Atmosphäre gilt der größte Saturnmond Titan als erdähnlichster Himmelskörper im Sonnensystem, auf dem vielleicht sogar ein unter der Oberfläche verborgener Wasserozean und Leben auf der Oberfläche existieren könnte. Nun haben US-Planetenforscher anhand der Radardaten der Saturnsonde Cassini erstmals eine topografische Karte des ungewöhnlichen Mondes erstellt. Wie die Wissenschaftler um Ralph Lorenz von der Johns Hopkins University aktuell im Fachjournal "Icarus" berichten, ermittelten sie die Gesamtkarte auf der Grundlage der bisherigen streifenförmigen Radaraufnahmen der Sonde, die den Mond statt fortwährend zu umkreisen, immer wieder in unregelmäßigen Abständen lediglich passiert.
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 Abgleich der tatsächlich Abdeckung der Titanoberfläche mit den streifenförmigen Radaraufnahmen (o.) und die extrapolierte topografische Karte (u.). | Copyright: Caltech/ASI/JHUAPL/Cornell/Weizmann
Während auf diese Weise bislang erst etwa die Hälfte der Oberfläche des Titan durch die undurchsichtige dichte Wolkenschicht tatsächlich mittels Radaraufnahmen real erfasst wurde, extrapolierten die Forscher die verbleibenden weißen Flecken auf der Titan-Karte mit Hilfe eines speziellen Algorithmus, der den Verlauf der wahrscheinlichen Oberflächenmerkmale auf der Grundlage von bekannten Geländeverläufen rekonstruierte.
 Die Titan-Oberfläche aus polzentrierter Sicht. | Copyright: NASA/JPL-Caltech/ASI/JHUAPL/Cornell/Weizmann
"Anhand dieser nun auf der Grundlage der Cassini-Daten von 2004 bis 2012 vorliegenden topografischen Karte, offenbart sich uns nun eine der faszinierendsten und dynamischsten Welten in unserem Sonnensystem erstmals in 3-D", kommentiert Steve Wall, Leiter der Cassini-Radarauswertung vom Jet Propulsion Laboratory der NASA. "Auf der Erde stehen Flüsse, Vulkane und das Wetter in einem Zusammenhang mit des Höhenunterschieden der Oberfläche. Jetzt sind wir gespannt, was uns die neue Karte über Titan verraten kann."
WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMALebensfreundlicher Saturnmond Titan? Bausteine des Lebens könnten auch auf der Oberfläche entstehen 4. April 2013Kohlenwasserstoff-Treibeis auf Titans Seen nährt Hoffnung auf exotisches Leben auf Saturnmond 9. Januar 2013 Sonde fotografiert Flusslauf auf Saturnmond Titan 13. Dezember 2012 Saturnmond Titan zeigt erstaunliche jahreszeitliche Veränderungen 1. Oktober 2012 Titan-Region Shangri-La: Sonde entdeckt "tropische" Seen und Oasen auf Saturnmond 14. Juni 2012 Methansee auf Saturnmond Titan ähnelt Salzsee-Pfanne in Namibia 23. April 2012 Schwankende Pegelstände in Seen auf Saturnmond Titan 19. Juli 2010 Experiment: UV-Licht lässt in simulierter Titan-Atmosphäre Grundlagen des Lebens entstehen 1. Juli 2010 Studie: Erdatmosphäre glich einst jener von Saturnmond Titan 6. Juni 2010
grenzwisseschaft-aktuell.de Quelle: NASA
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Gibt es wissenschaftliche Beweise für PSI-Phänomene?
 Symbolbild: PSI-Phänomene. | Copyright: unbek.
Kalifornien (USA) - "Wo sind die wissenschaftlichen Beweise für übersinnliche, sogenannte PSI-Phänomene? Zeigen Sie mir die Beweise!", so oder so ähnlich klingt die Standardforderung von Skeptikern, wenn es um den Nachweis von Phänomenen wie Fernheilung, Fernwahrnehmung, Telepathie (Gedankenübertragung), Vorahnungen oder die Kraft des Geistes über die Materie (Telekinese) geht und mit der zugleich unterstellt wird, dass es eben diese wissenschaftlichen Beweise nicht gäbe. Der US-(Para-)Psychologe Dean Radin vom Institute of Noetic Sciences hat nun allerdings eine Liste von wissenschaftlichen Fachartikeln zusammengetragen, die eben diese Beweise erbringen oder zumindest dem geforderten wissenschaftlichen Anspruch für kontroverse Diskussionen über ihre Ergebnisse genügen. "Früher habe ich mich auf die 'Zeigen-Sie-mir-die-Beweise'-Forderung mit der Aufzählung einiger Buchtitel gequält, die sobald ich damit fertig war, sowieso schon wieder vergessen wurden", erläutert Radin sein Online-Projekt. "Vor dem Hintergrund, dass die Menschen heute jedoch davon ausgehen, dass Informationen über nahezu jedes Thema in weniger als 60 Sekunden verfügbar sein müssen (...) habe ich dieses Internetprojekt gestartet."
Obwohl noch im Entstehen begriffen, hat Radin schon jetzt eine beachtliche Liste an wissenschaftlichen Fachartikeln und Studien über PSI und verwandte Phänomene zusammengetragen, wie sie meist in von Experten begutachteten (Peer-Review) wissenschaftlichen Fachmagazinen nach 2000 veröffentlicht wurden.
www.grenzwissenschaft-aktuell.de + + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + "Bei den meisten dieser Texte handelt es sich um experimentelle Studien oder Meta-Analysen von Experimenten", erläutert Dean Radin. "Zukünftig will ich die Liste noch ausbauen und fortführen und mit Links zu aktuellen oder besonders hilfreichen E-Books aktualisieren. Vielleicht bildet die jetzt noch überschaubare Seite aber auch schon bald die Grundlage für ein Wiki-Projekt?"
- Dean Radins Seite "Selected Peer-Reviewed Journal Publications on Psi Research" finden Sie HIER
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Kanadische UFO-Statistik belegt: 2012 doppelt so viele UFO-Sichtungen als im Vorjahr
 Grafische Darstellung der UFO-Sichtung eines Augenzeugen vom 18. November 2012 nahe Brossard in Quebec (Illu.). | Copyright/Quelle: survey.canadianuforeport.com
Winnipeg (Kanada) - Seit 1989 verwaltet und koordiniert die kanadische UFO-Forschungsorganisation "Ufology Research" (uforum.blogspot.com / ehemals "Ufology Research of Manitoba" Falldaten zu UFO-Sichtungen, wie sie den unterschiedlichen kanadischen UFO-Forschern berichtet werden, in einer gemeinsamen Datenbank. Das Ergebnis dieser Arbeit wird jährlich in der "Canadian UFO Survey" zusammengefasst. Der Bericht 2012 belegt nun, dass im vergangenen Jahr rund doppelt so viele UFO-Sichtungen über kanadischem Territorium gemeldet wurden als noch 2011. Wie die kanadischen UFO-Forscher Geoff Dittman und Chris A. Rutkowski in ihrer aktuellen Statistik aufzeigen, wurden 2012 in Kanada insgesamt 1.981 UFO-Sichtungen gemeldet - also 5 pro Tag. 2011 lag die Anzahl noch bei lediglich 986.
"Die Anzahl der Berichte in 2012 übersteigt bislang jegliche früheren erfassten Jahrgänge", zeigen sich selbst die erfahrenen Forscher erstaunt. "Mit Ausnahme der Provinzen Saskatchewan und Prince Edward Island war dieser Rekord 2012 auch in allen kanadischen Provinzen zu verzeichnen. Die meisten der gemeldeten Sichtungen, rund 40 Prozent der Gesamtanzahl, ereigneten in Ontario.
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Die UFO-Forscher selbst bewerten 7,5 Prozent der 1.981 Sichtungen bislang als "unerklärt". 2011 blieben noch 11 Prozent der Sichtungen nach einer Überprüfung der beteiligten Forscher rätselhaft. Typischerweise - auch das geht aus der statistischen Erhebung hervor - dauerten kanadische UFO-Sichtungen 2012 rund 15 Minuten.
Aus der Auswertung der Sichtungsdaten geht ebenfalls hervor, dass mehr als die Hälfte der gemeldeten "unidentifizierten Flugobjekte" als einfache nächtliche Lichter beschrieben wurden. Neben diesen Lichtern wurden aber auch exotischere Formen wie solide Kugeln oder Boomerangs beschrieben.
"Das Ergebnis unseres Berichts 2012 ist, dass viele Leute auch weiterhin UFOs sehen, diese Sichtungen auch an die Forscher weitergeben und es für einige der beobachteten Objekte zunächst keine ersichtliche Erklärung gibt", so die Autoren der Auswertung. "Dabei sind viele Zeugen selbst Piloten Polizisten oder sonstige Personen, die schon von Berufswegen recht gute Beobachter sind und ein recht gutes Einschätzungsvermögen besitzen.
Für die hohe Anzahl an UFO-Sichtungsmeldungen liefern die Forscher unterschiedliche mögliche Erklärungen: "Entweder es gibt schlicht und einfach mehr beobachtbare UFOs oder einen Anstieg an geheimen militärischen Testflügen über bewohnten Gebieten. Zugleich sind sich aber auch immer weniger Menschen der möglichen Erscheinungsformen und Flugverhalten moderner konventioneller Flugzeuge oder natürlicher Himmelsobjekte bewusst. Zudem fällt uns auf, dass immer mehr Menschen auch gezielt nach UFOs Ausschau halten und durch das Internet haben auch immer mehr Menschen die Möglichkeit, ihre Sichtungen relativ schnell und einfach an die Forscher weiterzugeben. Vielleicht spielt aber auch die Finanzkrise eine Rolle, in dem sich mehr Menschen nach Unterstützung aus den Himmeln sehnen?"
Im Gegensatz zu der immer wieder kolportierten Behauptung, dass die Vorstellung, einige UFO außerirdischer Herkunft sein könnten, zu sozialer Unsicherheit und Ängsten führe, belege der stetige Anstieg an Sichtungsmeldungen, dass es ein Interesse und Wunsch nach der Erforschung und Untersuchung dieser Phänomene, sowohl auf sozialer und naturwissenschaftlicher Ebene gebe, stellen die Forscher abschließend fest.
- Die jährlichen Berichte der "Canadian UFO Survey" finden Sie HIER
Bücher zum Thema
- - - grenzwissenschaft-aktuell.de Quellen: uforum.blogspot.com
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Forscher entdecken 1,5 Milliarden Jahre altes Wasser und hoffen darin auf Urzeit-Leben
 Archiv: Satellitenblick auf das wahrscheinlich von einstigem Wasser gegrabenen Marstal Reul Vallis. | Copyright: ESA
Manchester (England) - In einer kanadischen Mine haben britische und kanadische Wissenschaftler in 2,4 Kilometern Tiefe Gase und Wasser entdeckt, deren Alter sie mittels neuster Analysemethoden auf etwa 1,5 Milliarden Jahre datieren. In diesem Urzeit-Wasser hoffen die Forscher nun auch Leben zu finden. Eine solche Entdeckung könnte auch auf heute noch existierendes Leben auf dem Mars hindeuten. Wie die Forscher Professor Chris Ballentine von der Manchester University und B. Sherwood Lollar von der Toronto University aktuell im Fachjournal "Nature" berichten, stießen sie auf das Reservoir im Innern einer Mine unterhalb von Timmins in der kanadischen Provinz Ontario. Obwohl das Wasser sehr lange Zeit von jeglicher Lichtquelle isoliert war, hoffen die Forscher nun, dass bestimmte Mikroorganismen in dem an gelösten Gasen wie Wasserstoff und Methan reichhaltigen Wasser überlebt haben könnten. Derzeit untersuchen die Wissenschaftler Proben, um zu bestimmen, ob derartige Lebensformen tatsächlich in dem Urzeit-Wasser vorhanden sind.
www.grenzwissenschaft-aktuell.de + + + HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + + "Es gibt vergleichbare Wasserspeicher in Südafrika, mit nahezu identischer Chemie, die mehrere zehn Millionen Jahre alt sind und noch heute Mikroben beinhalten, die sich an die extremen Umgebung in der Tiefe angepasst haben", kommentiert Ballentine die Hoffnung, auch in dem urzeitlichen Wasser aus der Timmins-Mine auf ebensolche Lebensformen entdecken zu können, gegenüber der BBC. "Derartige Mikroben können alleine von der Energie zehren, die sich aus dem Zwischenspiel zwischen natürlichem Wasser und Gestein ergibt." Von einer solchen Entdeckung erhoffen sich die Forscher neben neuen Erkenntnissen über die Evolution des Lebens auf der frühen Erde auch Einsichten dazu, wo es auch auf anderen Planeten wie beispielsweise dem Mars, heute noch existieren könnte. Auch wenn die Oberfläche des Roten Planeten heute nur noch kalt und trocken ist, deutet bislang alles daraufhin, dass der Mars vor Jahrmillionen wärmer und feuchter war. Während ein Großteil des einstigen Oberflächenwassers des Mars wahrscheinlich ins All verdampfte, könnten sich andere Teile noch bis heute in Speichern tief im Untergrund erhalten haben. Die erhoffte Entdeckung von Mikroben im Timmins-Wasser würde also auch die Möglichkeit erhöhen, dass sich auch im Untergrund des Mars Mikroorganismen erhalten haben könnten.
WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA Genetiker dementiert: "Keine unbekannte Lebensform im Wostoksee entdeckt" 12. März 2013 Unbekannte Lebensform im antarktischen Wostoksee entdeckt 8. März 2013 Angebohrter Wostoksee: Erste Analyse von Wasserproben aus urzeitlichem Oberschichtenwasserproben offenbaren keine Lebensformen 25. Oktober 2012 Russische Wissenschaftler bestätigen erfolgreichen Vorstoß in den Wostoksee 9. Februar 2012 Forscher hoffen auf Urzeit-Leben im antarktischen Wostoksee 13. Januar 2011 Forscher fordert Fossiliensuche auf Jupitermond Europa 22. Juni 2010 Genügend Sauerstoff in Ozean auf Jupitermond Europa selbst für komplexe Lebensformen 29. Mai 2010 Eisige Monde um Jupiter und Saturn könnten lebensfreundlich sein 17. Dezember 2010 grenzwissenschaft-aktuell.de Quellen: nature.com, BBC
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