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Täglich aktuelle Nachrichten aus Anomalistik, Grenz- und Parawissenschaft

  • Heute auf grenzwissenschaft-aktuell.de
    Archäologie
    Arbeiter findet Beweise für einst vollständigen Steinkreis von Stonehenge

    Stonehenge (England) - Zwar prägen die gewaltigen Steinquader und Steintore des Steinkreises von Stonehenge schon seit Jahrtausenden das Gesicht der Landschaft der Salisbury Plains, doch lange Zeit war unklar und kontrovers umstritten, ob der Steinkreis ursprünglich vollständig geschlossen oder absichtlich durch fehlende Steine und Tore segmentiert war. Eine zufällige Entdeckung im Gras rund um die Steine hat dieses Rätsel nun beantwortet. weiterlesen...

    UFOs
    BREAKING NEWS

    Expedition zurückgekehrt: UFO-Forscher ziehen erstes Resümee über Suche nach schwedischer "Geister-Rakete"
    Skelleftea (Schweden) - Die Teilnehmer der diesjährigen Sommer-Expedition auf der Suche nach einem 1980 im nordschwedischen Nammajaure-See untergegangenen unidentifizierten Flugobjekt, einer sogenannten "Geister-Rakete", sind zurückgekehrt und ziehen ein erstes Resümee. weiterlesen...

    ...weitere Meldungen folgen
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    Meldungen vom 1. September 2014

    UFOs
    Erster Expeditionserfolg? UFO-Forscher finden möglichen Hinweis auf "Geister-Rakete" im Nammajaure-See
     
    Nammajaure-See (Schweden) - Eine Expedition schwedischer UFO-Forscher und Wissenschaftler der Königlich Technischen Hochschule sucht derzeit im Nammajaure-See im nordschwedischen Mudus Nationalpark nach Hinweisen auf ein in diesem See im Sommer 1980 angeblich gesunkenes unbekanntes Flugobjekt. In Verhalten und Form passt das "UFO" zu einer Vielzahl ähnlicher, als "Geister-Reketen" bezeichneter Objekte. Diese wurden seit den 1940er Jahren immer wieder über schwedischen Seen beobachtet, wie sie in den Gewässern verschwanden. Bei der aktuellen Suche mit Radar, Sonar und Tauchern haben die Forscher gestern nun eine erste, möglicherweise interessante Entdeckung gemacht. weiterlesen...



    Sonstige Phänomene, Natur | Umwelt, UFOs
    VIDEO: Überwachungskameras filmen Erdbebenlichter vom Napa Valley
    Napa (USA) - Nachdem zahlreiche Zeugen während des kürzlichen Erdbebens im kalifornischen Napa Valley von merkwürdigen Lichtern berichtet hatten, liegen jetzt auch mögliche Videoaufnahmen dieser Phänomene vor. weiterlesen...


    Meldungen vom 31. August 2014

    Sonstige Phänomene, UFOs, Natur | Umwelt
    Zahlreiche Zeugen beschreiben Erdbebenlichter während Kalifornien-Beben
    Mountain View (USA) - Nach dem Erdbeben, das am 24. August 2014 nicht nur Peru sondern auch das kalifornischen Napa Valley mit einer Stärke von 6.0 erschüttert hatte, berichten nun zahlreiche Bewohner des US-Bundesstaates, unmittelbar vor und während des Bebens merkwürdige Lichtblitze am Himmel beobachtet zu haben. weiterlesen...

    Meldungen vom 29. August 2014

    Sonstige Phänomene
    Pilot fotografiert mysteriöses Leuchten im Pazifik

    Kamchatka (Russland) - Bei einem Flug über den Pazifik südlich der russischen Halbinsel Kamchatka hat ein niederländischer Pilot ein bislang unerklärtes großflächiges Leuchten im oder über dem Wasser beobachtet, anhand mehrerer Fotoaufnahmen dokumentiert und die Bilder im Internet veröffentlicht. Seither rätseln Experten wie Laien darüber, was das Phänomen verursacht haben könnte. weiterlesen...

    Sonstige Phänomene, Technik
    Schwer Gelähmte steuern Computer mit Gedanken

    Berlin (Deutschland) - Eine aktuelle Studie Berliner Forscher zeigt, dass schwer gelähmte Menschen mit der so genannten BCI-Technologie "Brain Computer Interface"-Technologie (BCI) über Gehirnströme schneller als mit herkömmlichen muskelbasierten Unterstützungssystemen kommunizieren und mit der Umwelt interagieren können. weiterlesen...

    Meldungen vom 28. August 2014

    Sonstige Phänomene, Natur | Umwelt
    BREAKING NEWS

    Bewegungen erstmals auf Film gebannt: Forscher lösen das Geheimnis der wandernden Stein im Death Valley

    La Jolla (USA) - Schon seit Jahrzehnten stellt das Phänomen der wandernden Steine auf der Racetrack Playa, einem Trockensee im in der Mojave-Wüste gelegenen Death Valley Wissenschaftler vor ein Rätsel - zeigen doch die von den Steinen in den Boden gegrabenen Spuren doch eindeutig, dass sich die teilweise bis zu 300 Kilogramm schweren Felsen tatsächlich wie von Geisterhand und über lange Strecken fortbewegen. Viele unterschiedliche Theorien haben bislang versucht, das Geheimnis der wandernden Stein zu lösen. Bislang ohne Erfolg. Ein Langzeitprojekt liefert nun anhand von erstmals gelungenen Filmaufnahmen von Steinen in der Bewegung die finale Erklärung, warum und wie die Steine wandern (m.Video). weiterlesen...


    Archäologie
    Archäologe identifiziert neolithische Sternkarte von Tal-Qadi im Nationalmuseum auf Malta

    Valetta (Malta) - Bislang unerkannt, birgt das National Museum of Archaeology in Valletta auf Malta Vitrine 21 eine gerade einmal postkartengroße Besonderheit aus der Jungsteinzeit: Auf einer Kaltsteinplatte sind Geraden, Sterne und eine halbmondförmige Figur eingeritzt. Jetzt hat ein deutscher Archäologe die Darstellungen auf dieser Platte als Sternkarte identifiziert, die den Himmel etwa 2.500 v. Chr. zeigt, wie er sich vermutlich priesterlichen Beobachtern beim Blick aus dem Tempel von Tal-Quadi gezeigt hatte. weiterlesen...

    Meldungen vom 27. August 2014

    Kryptozoologie
    Lagarfljótsormurinn: Kommission hält Seeschlangen-Video für echt
    Fljótsdalshérao/ Island - Glaubt man jahrhundertealten Legenden wie auch modernen Augenzeugenberichten, so soll - ähnlich wie der schottischen Loch Ness - auch der See Lagarfljót im Osten Islands Heimat eines mysteriösen Seeungeheuers sein. 2012 sorgte eine Videoaufnahme eines vermeintlich schlangenartigen Wesens im eisigen Wasser eines Zuflusses des Sees für ebenso viel Aufsehen wie kontroverse Diskussionen. Jetzt hat eine Kommission der örtlichen Behörden und des Tourismusverbandes dieses Video als echten Beweis für die Existenz von Lagarfljótsormurinn - so der unaussprechliche Name des Ungeheuers - und den Kameramann mit einem zuvor ausgelobten Preisgeld ausgezeichnet. Berechtigte Zweifel am Video bleiben dennoch bestehen (m.Video). weiterlesen...

    Natur | Umwelt, Space | Raumfahrt, Technik
    Experiment am Fermilab untersucht, ob wir in einem 2D-Hologramm leben

    Batavia (USA) - Mit dem sogenannten "Holometer" am Fermi National Accelerator Laboratory (Fermilab), dem Forschungszentrum für Teilchenphysik des US-Energieministeriums, haben Wissenschaftler mit einem Experiment begonnen, in dem unter anderem überprüft werden soll, ob wir in einem Hologramm leben. weiterlesen...

    Archäologie
    Neue Theorie zum Pyramidenbau: Haben die Alten Ägypter die Pyramidensteine gerollt?

    Terre Haute (USA) - Mit einer neuen Theorie darüber, wie die Alten Ägypter die massiven Steinblöcke zum Bau der Pyramiden auf der Baustelle von einem zum anderen Ort transportiert haben könnten, sorgen derzeit zwei US-Physiker für Aufsehen. Laut ihrer Studie könnten die Steinquader viel einfacher gerollt als auf Schlitten gezogen worden sein. Notwendig hierfür wäre lediglich ein Rundholzrahmen gewesen. weiterlesen...

    Meldungen vom 26. August 2014

    UFOs
    Ghost Rockets: EU-geförderte Tauch-Expedition sucht schwedische Geister-Rakete

    Göteborg (Schweden) - Seit Mitte der 1940er Jahre kommt es über schwedischen Seen immer wieder zu Sichtungen bislang unerklärter Phänomene am Himmel, die vom Volksmund, von den Medien und offiziellen Stellen aufgrund ihrer länglichen und technisch anmutenden Erscheinung als "Geister-Raketen" bezeichnet wurden und werden. In Teilen vom Europäischen Regionalförderungsfond (ERDF) gefördert, startet am kommenden Wochenende eine erneute Expedition zu einem nordschwedischen See, in dem vor etwas mehr als 30 Jahren eine solche "Geister-Rakete" abgestürzt bzw. eingetaucht sein soll. Am Grunde des Sees hoffen die Forscher auf weitere Hinweise auf die Natur der rätselhaften Erscheinungen - oder sogar, die Geister-Rakete selbst zu finden. weiterlesen...


  • Arbeiter findet Beweise für einst vollständigen Steinkreis von Stonehenge

    Stonehenge im Luftbild mit durch die sommerliche Trockenheit sichtbar gewordene Bewuchsmerkmale einstiger Steine. | Copyright: English Heritage

    Stonehenge (England) - Zwar prägen die gewaltigen Steinquader und Steintore des Steinkreises von Stonehenge schon seit Jahrtausenden das Gesicht der Landschaft der Salisbury Plains, doch lange Zeit war unklar und kontrovers umstritten, ob der Steinkreis ursprünglich vollständig geschlossen oder absichtlich durch fehlende Steine und Tore segmentiert war. Eine zufällige Entdeckung im Gras rund um die Steine hat dieses Rätsel nun beantwortet.

    Weil der offenbar einzige rund um den Steinkreis vorhandene Gartenschlauch zu kurz war, sahen sich die für den Steinkreis zuständigen Wachen und Denkmalpfleger schon im Sommer 2013 nicht in der Lage, den verdorrenden direkt Rasen rund um die gewaltigen Steinquader zu wässern. Dieser Umstand führte dazu, dass sich zwei heute schon längst an der Oberfläche nicht mehr sichtbare Gruben, die einst wohl weitere Steine hielten, durch Verfärbungen im welken Gras als sogenannte Bewuchsmerkmale erneut sichtbar abzeichneten.


    www.grenzwissenschaft-aktuell.de
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    Die Muster im Gras wurden von einem Angestellten des britischen Amts für Denkmalpflege "English Heritage" erstmals schon im Sommer 2013 entdeckt, der die zuständigen Archäologen darauf aufmerksam machte. Tatsächlich war es trotz des Einsatzes von modernen wissenschaftlichen Geräten zuvor nicht möglich gewesen, diese Gruben ausfindig zu machen und so die Frage ob einst geschlossen oder offener Kreis, zu beantworten.

    Zum Thema




    Die Entdeckung stützt nun die Theorie eines einst auch im südwestlichen Quadranten geschlossenen Steinkreises, der heute nur noch eine auffallende Lücke aufweist. Laut Susan Greaney von "English Heritage" deuten die beiden Muster nun stark daraufhin, dass auch hier früher einmal zwei Steine standen: "Wenn diese Löcher einst tatsächlich zwei aufrecht stehende Steine beherbergt haben, dann haben wir einen vollständigen geschlossenen Kreis. Dies wäre eine wirklich wichtige Erkenntnis, zeigt uns aber auch wieder einmal, wie wenig wir noch über Stonehenge wissen."

    WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

    Fast 100 Jahre am falschen Ort geforscht? Stonehenge-Steine kamen aus anderem Steinbruch
    23. November 2013

    Warme Quellen: Archäologen wollen den Grund für den Bau von Stonehenge gefunden haben 23. Oktober 2013
    Sonnenwendausrichtung Stonehenges geologisch vorgegeben 10. September 2013
    Archäologen: Stonehenge war ein Monument der Vereinigung Britanniens 26. Juni 2013
    Archäologen finden Grabkammer im Stonehenge-Steinbruch 2. September 2011
    Archäologen suchen mit Lasern nach Felsgravuren auf Stonehenge-Steinen 11. März 2011


    grenzwissenschaft-aktuell.de
    Quellen: english-heritage.org.uk, BBC


  • Expedition zurückgekehrt: UFO-Forscher ziehen erstes Resümee über Suche nach schwedischer "Geister-Rakete"

    Einsatz des Magnetometers auf dem Nammajaure-See. | Copyright: ghostrockets.se

    Skelleftea (Schweden) - Die Teilnehmer der diesjährigen Sommer-Expedition auf der Suche nach einem 1980 im nordschwedischen Nammajaure-See untergegangenen unidentifizierten Flugobjekt, einer sogenannten "Geister-Rakete" (...wir berichteten), sind zurückgekehrt und ziehen ein erstes Resümee.

    Wie der Expeditionsleiter, der schwedische UFO-Forscher Clas Svahn von "UFO Sverige" berichtet, habe man interessante Ergebnisse erlangt (...wir berichteten): "Wir haben mindestens zwei interessante 'Treffer' mit dem Bodenradar am Grund des Sees entdeckt. Da der Magnetometer jedoch an beiden Orten keine ungewöhnlichen Werte angezeigt hat, scheinen diese Ziele zumindest nicht magnetisch zu sein. Wir können also nicht sagen, was da im tiefen Schlamm verborgen liegt."


    www.grenzwissenschaft-aktuell.de
    + + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

    Nach der Rückkehr nach Stockholm wollen die Forscher, die von Wissenschaftlern der Königlich Technischen Hochschule unterstützt werden, anhand der Daten und Messergebnisse die nächsten Schritte diskutieren.

    Möglicherweise, so Svahn abschließend, soll eine weitere Expedition im Winter die nun gefundenen "Ziele" noch genauer untersuchen, da das für gewöhnlich gut tragende Eis auf dem See noch zielgenauere Messungen mit entsprechend fixierten Geräten erlaubt. Hinzu soll die Suche nach der möglicherweise im See verschollenen "Geister-Rakete" auch in den noch mehr südlichen Teilen des See fortgesetzt werden.



    Bodenradarbild zeigt ein konisch zulaufendes Objekt im schlammigen Boden des nordschwedischen Nammajaure-Sees. | Copyright: ghostrockets.se

    Wie die Internetseite zum Projekt "Ghost Rockets" erläutert, geht der Mythos der schwedischen "Geister-Raketen" bis auf erste Sichtungen der zylindrischen unbekannten Flugobjekte über Schweden aus dem Jahre 1946 zurück.



    Zeugenskizze der "Geister-Rakete". | Copyright/Quelle: Liz und Bo Berg, ufo.se

    Seither gleichen sich die Beschreibungen der gesichteten Objekte in auffallender Weise, wenn meist raketenförmige Objekte beschrieben werden, die sich jedoch sehr leise bis lautlos und teilweise sehr tief am Himmel fortbewegen. In den meisten Fällen stürzen die Objekte schlussendlich in einen See oder scheinen sogar kontrolliert auf der Wasseroberfläche zu landen, bevor sie selbst ins Wasser eintauchen und so verschwinden. Die Größe der flügellosen Objekte variiert, wobei sie in den meisten Fällen als zu klein für einen menschlichen Piloten beschrieben wurde.


    WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

    Erster Expeditionserfolg? UFO-Forscher finden möglichen Hinweis auf "Geister-Rakete" im Nammajaure-See 1. September 2014
    Ghost Rockets: EU-geförderte Tauch-Expedition sucht schwedische Geister-Rakete 26. August 2014
    UFO-Forscher suchen im Winter erneut nach abgestürzter "Geister-Rakete" in schwedischem See 6. August 2013
    GreWi-Exklusiv: Suche nach Schwedens Geister-Raketen bislang erfolglos 14. November 2012
    Geister-Raketen: EU fördert Expedition und Dokumentation auf der Suche nach Schweden-UFOs 14. Juni 2012
    Schwedens UFO-Forscher öffnen umfangreiches Archiv 7. Mai 2009

    grenzwissenschaft-aktuell.de
    Quelle: ufo.se, ghostrockets.se

  • VIDEO: Überwachungskameras filmen Erdbebenlichter vom Napa Valley

    Standbild aus dem Video. | Copyright: winetrain.com

    Napa (USA) - Nachdem zahlreiche Zeugen während des kürzlichen Erdbebens im kalifornischen Napa Valley von merkwürdigen Lichtern berichtet hatten (...wir berichteten), liegen jetzt auch mögliche Videoaufnahmen dieser Phänomene vor.

    Die Aufnahmen stammen von an Waggons der antiken Touristenbahn "Napa Valley Wine Train" angebrachten Kameras, die einige der wenigen Aufnahmen des Erdbebens selbst aufgezeichnet haben. Während des kaum einminütigen Bebens wird der Himmel über der Gegend wird immer von blitzenden Lichtern erhellt.


    www.grenzwissenschaft-aktuell.de
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    Ob es sich hierbei tatsächlich auch um die von zahlreichen Zeugen beschriebenen blitzartigen Lichtern am Himmel oder aber um durch das Beben beschädigte Transformatoren und nachfolgende Kettenreaktionen handelt, ist bislang noch nicht bekannt.


    Aufnahmen der Commissary Camera des Napa Valley Wine Trains


    Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

    Ähnliche Bilder zeigten bereits zuvor lokale Überwachungskameras während eines des Erdbebens, das im August 2007 Peru heimsuchte:
    Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

    WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
    Zahlreiche Zeugen beschreiben Erdbebenlichter während Kalifornien-Beben 31. August 2014

    Geologen wollen einige Rätsel um Erdbebenlichter gelöst haben 4. Janaur 2014
    Forscher ergründen Vorwahrnehmung von Erdbeben durch Amphibien 2. Dezember 2011
    Irdische UFOs: Neue Studie ergründet Erdbebenleuchten 20. Mai 2011
    Studie über Erdbeben-Lichter vor dem Aquila-Beben 2009 5. Juli 2010

    grenzwissenschaft-aktuell.de
    Quelle: winetrain.com

  • Erster Expeditionserfolg? UFO-Forscher finden möglichen Hinweis auf "Geister-Rakete" im Nammajaure-See

    Radarbild zeigt ein konisch zulaufendes Objekt im schlammigen Boden des nordschwedischen Nammajaure-Sees. | Copyright: ghostrockets.se

    Nammajaure-See (Schweden) - Eine Expedition schwedischer UFO-Forscher und Wissenschaftler der Königlich Technischen Hochschule sucht derzeit im Nammajaure-See im nordschwedischen Mudus Nationalpark nach Hinweisen auf ein in diesem See im Sommer 1980 angeblich gesunkenes unbekanntes Flugobjekt. In Verhalten und Form passt das "UFO" zu einer Vielzahl ähnlicher, als "Geister-Reketen" bezeichneter Objekte. Diese wurden seit den 1940er Jahren immer wieder über schwedischen Seen beobachtet, wie sie in den Gewässern verschwanden. Bei der aktuellen Suche mit Radar, Sonar und Tauchern (...wir berichteten) haben die Forscher gestern nun eine erste, möglicherweise interessante Entdeckung gemacht.
    "Das Bild zeigt eine unserer ersten Radaraufnahmen der Bodenstruktur des Sees", erläutert der schwedische UFO-Forscher Clas Svahn von "UFO Sverige" auf Anfrage von "grenzwissenschaft-aktuell.de". Zu sehen sind die Schichten der mehrere Meter dicken Schlammablagerungen am Grund des Nammajaure.
    Der Suchbereich ist bis auf kleinere Unebenheiten, wie dies unter normalen Umständen zu erwarten wäre, völlig homogen. Es zeigen sich lediglich die charakteristischen horizontalen Linien.

    Aber im linken Bildteil steht etwas auffälliges leicht nach oben. Das bedeutet zumindest, dass es hier etwas gibt."
    Von einem Forschungserfolg wollen die Forscher bislang jedoch noch nicht sprechen, da das Bild selbst noch nicht preisgibt, um was genau es sich bei diesem Objekt handelt. Allerdings sei es "dieses Detail aber Wert, genau hier weitere Untersuchungen anzustellen, was wir in den kommenden Tagen auch tun werden", so Svahn abschließend.

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    Tatsächlich suchen die Forscher den Nammajaure nicht auf gut Glück ab, sondern orientieren sich bei ihrer Suche an den Aussagen des Ehepaares Liz und Bo Berg.


    Die beiden Zeugen Liz und Bo Berg. | Copyright: ufo.se

    Am 31. Juli 1980 wollen diese kurz vor 12 Uhr Mittags ein Geräusch, das wie das Treibwerk eines Düsenflugzeugs klang, gehört und unmittelbar darauf gesehen haben, wie ein längliches, zigarrenförmiges Flugobjekt mit Fortsätzen zu beiden Seiten über ihre Köpfe hinwegflog. Kurz darauf, verlor das Objekt an Höhe, drehte sich über dem Wasser auf der gegenüberliegenden des Sees in Richtung der Zeugen und landete auf dem Wasser.



    Zeugenskizze der "Geister-Rakete". | Copyright/Quelle: Liz und Bo Berg, ufo.se

    "Wir nahmen unser Ferngläser zur Hilfe und sahen, dass das Objekt auf dem Wasser aufsaß und langsam absank, während an seinen Seiten Blasen aufstiegen", so Bo Borg später. Das Ehepaar schätz die Länge des stahlgrauen Objekts auf 3 bis 4 Meter und beschrieben seine Form wie die einer Rakete.


    Der Fall wurde damals nicht nur von schwedischen UFO-Forscher sondern auch vom dortigen Militär ergebnislos untersucht und als "geheim" zu den Akten gelegt.


    Wir werden weiterhin aktuell berichten...
     

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    Ghost Rockets: EU-geförderte Tauch-Expedition sucht schwedische Geister-Rakete 26. August 2014
    UFO-Forscher suchen im Winter erneut nach abgestürzter "Geister-Rakete" in schwedischem See 6. August 2013
    GreWi-Exklusiv: Suche nach Schwedens Geister-Raketen bislang erfolglos 14. November 2012 
    Geister-Raketen: EU fördert Expedition und Dokumentation auf der Suche nach Schweden-UFOs 14. Juni 2012
    Schwedens UFO-Forscher öffnen umfangreiches Archiv 7. Mai 2009

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    Quelle: ghostrockets.se, ufo.se

  • Zahlreiche Zeugen beschreiben Erdbebenlichter während Kalifornien-Beben

    Archiv: Unter anderem diese 1970 am Tagish Lake fotografierten Lichtkugeln halten die Autoren einer aktuellen Studie für sogenannte Erdbebenlichter. | Copyright/Quelle: Martin Jasek, ufobc.ca

    Mountain View (USA) - Nach dem Erdbeben, das am 24. August 2014 nicht nur Peru sondern auch das kalifornischen Napa Valley mit einer Stärke von 6.0 erschüttert hatte, berichten nun zahlreiche Bewohner des US-Bundesstaates, unmittelbar vor und während des Bebens merkwürdige Lichtblitze am Himmel beobachtet zu haben.

    Wie der lokale CBC-Nachrichtensender "KPIX 5" berichtet, haben zahlreiche Menschen sich beim Sender gemeldet, um von den merkwürdigen Lichtern zu berichten.


    Auf Anfrage des Senders zeigte sich Friedemann Freund vom SETI Institute wenig überrascht und erklärt, dass es sich wohl weder um explodierende Transformatoren noch um UFOs, sondern um sogenannte Erdbebenlichter gehandelt habe: "Hierbei handelt es sich um das Ergebnis tektonischen Stresses, der sich tief im Innern der Erde - im aktuellen Fall etwa sieben Meilen unter dem kalifornischen Napa Valley – vor dem Erdbeben aufgebaut hat." Dieser Stress erzeuge "einen elektrischen Strom, der an und aus der Oberfläche austritt. Typischerweise geschieht dies kurz vor oder während eines Erdbebens."


    Auch beim SETI-Institut, das eigentlich nach Signalen Außerirdischer sucht und sich mit astronomischen Beobachtungen beschäftigt, hätten sich besorgte Anwohner gemeldet und von den Lichtblitzen berichtet. Zwischen den Blitzen seien jeweils nur ein bis zwei Sekunden vergangen.



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    Schon vor seiner Arbeit am SETI-Institut hatte Freund gemeinsam mit Kollegen das Phänomen der Erdbebenlichter erforscht und hierzu die geologischen Umstände von 65 weltweiten Erdbeben untersucht, die seit dem Jahr 1600 von Zeugen beschrieben wurden.

    Tatsächlich gilt die Existenz von Erdbebenlichtern vor allem im Wissenschaftlichen Mainstream jedoch alles andere als bewiesen und Theorien und Forschungen werden hier gerne in den Bereich der Pseudowissenschaften verwiesen.


    Das gesteht auch Freund gegenüber dem Sender ein: "Die meisten Seismologen glauben jedoch nicht, dass diese Dinge existieren. Aber es gibt noch so viele Dinge, die wir noch immer nicht über die Erde wissen. Warum sollten wir also nicht akzeptieren, dass auch ungewöhnliche und außergewöhnliche Phänomene existieren könnten? Ein Lichtausbruch vom Boden gen Himmel gehört zu solch ungewöhnlichen Phänomenen."


    Bei ihren im vergangenen Januar veröffentlichten Untersuchungen stellten die Forscher um Freund und Robert Thériault vom Quebec Ministry of Natural Resources "ein offenkundiges Muster" fest: Während sich weltweit rund 95 Prozent der seismischen Aktivität entlang der Grenzen zwischen zwei tektonischen Platten ereignen, fanden 85 Prozent und damit die deutliche Mehrheit jener Beben mit Erdbebenlichtern innerhalb der tektonischen Platten an Orten statt, wo es zu sog. kontinentalem Rifting - also Grabenbrüchen kommt. Derartige Beben stellen gerade einmal fünf Prozent aller Erdbeben dar. Hinzu zeigte sich, dass die restlichen 15 Prozent der Erdbebenlichter während Beben entstanden, die durch das Aneinandervorbeigleiten zweiter tektonischer Platten sogenannte Transform-Falten erzeugen, statt dass eine Platte (wie in den meisten Fällen) unter der anderen verschwindet (Subduktion). Zudem stellten die Forscher aufgrund ihrer Daten fest, dass Erdbebenlichter in einem ungleichen Verhältnis eher vor oder während statt nach den Beben selbst erscheinen.


    Während die Wissenschaftler das entdeckte Verteilungsmuster der Beben mit Erdbebenlichtern noch nicht erklären können, glauben sie jedoch, das beobachtete zeitliche Erscheinen der Lichtphänomene erklären zu können (...wir berichteten).


    WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
    Geologen wollen einige Rätsel um Erdbebenlichter gelöst haben 4. Janaur 2014
    Forscher ergründen Vorwahrnehmung von Erdbeben durch Amphibien 2. Dezember 2011
    Irdische UFOs: Neue Studie ergründet Erdbebenleuchten 20. Mai 2011
    Studie über Erdbeben-Lichter vor dem Aquila-Beben 2009 5. Juli 2010
     

    grenzwissenschaft-aktuell.de
    Quelle: sanfrancisco.cbslocal.com

  • Schwer Gelähmte steuern Computer mit Gedanken

    Über Elektroden am Kopf werden die Hirnströme gemessen und in Steuersignale für den Computer umgewandelt | Copyright: TU Berlin/PR/Ulrich Dahl

    Berlin (Deutschland) - Eine aktuelle Studie Berliner Forscher zeigt, dass schwer gelähmte Menschen mit der so genannten BCI-Technologie "Brain Computer Interface"-Technologie (BCI) über Gehirnströme schneller als mit herkömmlichen muskelbasierten Unterstützungssystemen kommunizieren und mit der Umwelt interagieren können.

    Wie die Forscher um Prof. Dr. Klaus-Robert Müller und Johannes Höhne von der TU Berlin, Dr. Michael Tangermann von der Universität Freiburg und Prof. Dr. Andrea Kübler von der Universität Würzburg aktuell im Fachjournal "PLoS One" (DOI: 10.1371/journal.pone.0104854) berichten, basiert die Studie auf Untersuchungen von Patienten, die aufgrund einer neuronalen Erkrankung wie etwa nach einem Schlaganfall nicht eigenständig kommunizieren können.


    www.grenzwissenschaft-aktuell.de
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    Bei "Brain Computer Interfaces" handelt es sich um Gehirn-Computer-Schnittstellen, die eine direkte Verbindung vom menschlichen Gehirn mit einem Computer herstellen und Gedanken in Steuersignale übersetzen. Hierzu werden Hirnströme mit einem Elektroenzephalogramm (EEG) gemessen. Der Computer erkennt dann anhand charakteristischer Muster in den Hirnströmen, was die Person am Rechner beabsichtigt zu tun.

    Drei der vier teilnehmenden Patienten konnten den Computer durch ihre Hirnaktivität. Aufgrund ihrer neuronalen Schädigung können diese Personen keine oder nur stark verzögerte Bewegungen ausführen. "Während der insgesamt sechs Sitzungen versuchten die Patienten trotz ihrer Lähmung, eine Bewegung mit den Händen oder Füßen auszuführen oder sich die Bewegung vorzustellen", erläutern die Forscher. "Ihre Hirnströme wurden in Echtzeit analysiert und in digitale Steuersignale umgewandelt. Das BCI konnte nach nur ein bis drei Sekunden mit hoher Genauigkeit erkennen, welcher Körperteil bewegt werden sollte. Allein die Vorstellung einer Hand- oder Fußbewegung löste Hirnwellen aus, die der Computer exakt detektierte."


    Mit diesem erfolgversprechenden Ergebnis konnten die Wissenschaftler nun erstmals zeigen, dass eine Kommunikation über Hirnströme schneller und zuverlässiger sein kann als über andere Unterstützungstechnologien, die auf Muskelaktivität basieren. Die Berliner Wissenschaftler forschen dazu an neuartigen Verfahren zur Mustererkennung und Big Data, die bei dieser Studie erfolgreich eingesetzt wurden.


    Ein Ziel ihrer Forschung ist es, nach möglichst wenigen Kalibrationsmessungen, mit denen das BCI vorab "eingestellt" wird, eine präzise und robuste BCI-Kontrolle für Patienten zu ermöglichen. Während dafür bisher eine Vielzahl von Sitzungen nötig war, konnten die Patienten den Computer mithilfe der Techniken des Berliner BCI schon nach zwei bis sechs Sitzungen mit ihren Hirnströmen steuern.


    WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
    Forscher steuern Flugzeuge alleine mit Gedanken
    27. Mai 2014

    Affen steuern erstmals zwei virtuelle Arme mit Gedankenkraft 11. November 2013

    grenzwissenschaft-aktuell.de
    Quelle: tu-berlin.de

  • Pilot fotografiert mysteriöses Leuchten im Pazifik

    Mysteriöses Leuchten im oder oberhalb des eigentlich offenen Pazifiks südlich von Kamchatka. | Copyright: JPC van Heijst

    Kamchatka (Russland) - Bei einem Flug über den Pazifik südlich der russischen Halbinsel Kamchatka hat ein niederländischer Pilot ein bislang unerklärtes großflächiges Leuchten im oder über dem Wasser beobachtet, anhand mehrerer Fotoaufnahmen dokumentiert und die Bilder im Internet veröffentlicht. Seither rätseln Experten wie Laien darüber, was das Phänomen verursacht haben könnte.

    Wie der Pilot JPC van Heijst (der sich auf seiner "PBase.com"-Seite selbst "Flying Dutchman" nennt) berichtet, begann seine Beobachtung am 24. August 2014 fünf Stunden nachdem er in Hong Kong gestartet, sich auf rund 34.000 Fuß Flughöhe befand und 4,5 Flugstunden vom Reiseziel Anchorage in Alaska entfernt war.


    "Es war das Unheimlichste, was ich bislang in meiner beruflichen Laufbahn als Pilot beobachtet habe", so der Zeuge. "Zuvor hatten wir über Funk von den Erdbeben auf Island, in Chile und San Franscisco gehört. Da auf unserer Flugroute einige Vulkane lagen, haben wir uns versichert, dass es bezüglich dieser keine neuen Aktivitäten gab, seit wir von Hong Kong aus gestartet waren."


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    "Kurz darauf sahen wir am Horizont plötzlich einen sehr hellen Lichtblitz vom Boden aus empor schießen. Es sah aus wie ein Gewitterblitz, aber viel intensiver und eben nach oben gen Himmel gerichtet. Ich habe so etwas noch nie zuvor gesehen und es gab auch keine Blitze davor oder nach dieser Lichtexplosion. Da für unsere Route auch keine Gewitter auf dem Wetter-Radar angezeigt wurden, haben wir intensiv nach möglich Stürmen Ausschau gehalten, die sich möglicherweise unterhalb des Radar entwickelt hatten und uns vielleicht Probleme bereiten könnten."

    Zu diesem Zeitpunkt begann v.Heijst erste Aufnahmen des Nachthimmels zu machen und bemerkte dabei auch ein "merkwürdig grünes Leuchten, dass die gesamte nördliche Hemisphäre bedeckte. "Ich vermute, dass es sich hierbei um eine Art von Nordlichtern gehandelt hatte, obwohl diese hier irgendwie sehr viel weitere verteilt waren. Auch so etwas hatte ich zuvor noch nicht gesehen."


    20 Minuten später bemerkten er und sein Copilot dann ein dunkel rot-orangefarbenes Leuchten vor der Maschine: "Das kam mir sogleich merkwürdig vor, denn vor uns sollte für hunderte von Meilen eigentlich nichts anderes als der endlose Ozean liegen", beschreibt der Pilot.



    Das erste Foto des orangefarbenen Leuchtens über dem offenen Pazifik. | Copyright: JPC van Heijst

    "Eine ferne Stadt oder eine Gruppe der charakteristisch beleuchteten Booten von Tintenfisch-Fischern als Erklärung machten in dieser Gegend keinen Sinn. Unabhängig davon waren diese Lichter sehr viel größer waren, leuchteten sie orange-rötlich statt der für Städte oder Schiffe gewöhnlichen weiß-gelblichen Lichtfarbe."


    "Je näher das Flugzeug den Lichtern kam, desto intensiver wurde das Leuchten und selbst die tieferliegenden Wolken und der umliegende Himmel färbten sich in ein unheimlich orangefarbenes Leuchten - und das in einem Teil der Erde, wo es eigentlich nichts als Wasser geben dürfte."


    v.Heijst selbst erklärt weiterhin, dass er sich diese Erscheinung zunächst "nur durch die Explosion eines gewaltigen Unterwasservulkans" erklären konnte.







    Blicke auf das mysteriöse Leuchten beim direkten Überflug. | Copyright: JPC van Heijst

    "Der nächste Flughafen war etwa zwei Flugstunden entfernt und die Vorstellung, mitten über dem offenen Ozean und mitten in der dunklen Nacht eine gefährliche Aschewolke zu durchfliegen gefiel uns gar nicht. Glücklicherweise passierte jedoch nichts dergleichen. Aber trotzdem war dieses unerklärliche tief rötliche Leuchten von der Meeresoberfläche sehr unheimlich und darüber zu fliegen fühlte sich nicht sehr beruhigend an. Es gab keine weitere Flugaktivität in der Nähe unserer Position, um unsere Beobachtungen bestätigen oder eine Erklärung liefern zu können. Wir selbst haben unsere Beobachtung der Luftverkehrssicherheit gemeldet, die eine Untersuchung in dieser abgelegenen Region eingeleitet hat."


    Abschließend bemerkt v.Heijst, dass er hofft, dass wenn es sich um die Entstehung einer neuen Insel gehandelt hatte, dass ihm sozusagen als Entdecker auch die Ehre zuteil wird, diese benennen zu dürfen.


    Neben der Erklärung des Ausbruchs eines Unterwasservulkans entlang des tatsächlich unterhalb der Flugroute liegenden sog. Pazifischen Feuerrings und der damit einhergehenden möglichen Entstehung einer neuen Insel, diskutieren Experten wie Laien seither eine Vielzahl weitere Erklärungsversuche. Neben UFO-Erscheinungen und natürlichen atmosphärischen Phänomenen werden vornehmlich seismische und vulkanische Aktivitäten aber auch explosive Ausbrüche von Methan diskutiert.


    Eine offizielle Erklärung für das Phänomen liegt bislang noch nicht vor...


    - Weitere Informationen, Karten und Aufnahmen zur Beobachtung finden Sie HIER


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    Quelle: pbase.com/flying_dutchman/pacific_eruption



  • Bewegungen erstmals auf Film gebannt: Forscher lösen das Geheimnis der wandernden Stein im Death Valley

    Archiv: Gewanderter Stein im Death Valley | Copyright: Lgcharlot (WikiCommons), CC-BY-SA 3.0

    La Jolla (USA) - Schon seit Jahrzehnten stellt das Phänomen der wandernden Steine auf der Racetrack Playa, einem Trockensee im in der Mojave-Wüste gelegenen Death Valley Wissenschaftler vor ein Rätsel - zeigen doch die von den Steinen in den Boden gegrabenen Spuren doch eindeutig, dass sich die teilweise bis zu 300 Kilogramm schweren Felsen tatsächlich wie von Geisterhand und über lange Strecken fortbewegen. Viele unterschiedliche Theorien haben bislang versucht, das Geheimnis der wandernden Stein zu lösen. Bislang ohne Erfolg. Ein Langzeitprojekt liefert nun anhand von erstmals gelungenen Filmaufnahmen von Steinen in der Bewegung die finale Erklärung, warum und wie die Steine wandern.

    Wie das Team um Richard D. Norris von der Scripps Institution of Oceanography an der University of Califonia San Diego, James M. Norris von Interwoof und Ralph D. Lorenz vom Applied Physics Laboratory and der Johns Hopkins University aktuell im Fachjournal "PLoS One" (DOI: 10.1371/journal.pone.0105948) berichtet, gelang ihnen die Beobachtung und Dokumentation der Bewegung der Steine im Rahmen des "Slithering Stones Research Initiative".


    Erstmals dokumentiert wurden die wandernden Steine des Death Valley in den 1940er Jahren und sind seither Inhalt zahlreicher Theorien. Neben gänzlich mysteriösen Kräften, galten bislang starke Hurrikan-artige Winde als wahrscheinlichste Erklärung für die wandernden Felsen.


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    Frühere Studien hatten jedoch errechnet, dass derartige Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern über die Ebene fegen müssten, um auch die größeren der Steine zu bewegen. Da die Winde über der Racetrack Playa zwar stark sein können, jedoch nicht die notwendige Kraft erreichen, konzentrierten sich spätere Untersuchungen auf die Frage, was möglicherweise die Reibung zwischen den Felsen und dem trockenen Lehmboden derart verringert, sodass auch schwächere Winde die Steine in Bewegung versetzen können (...wir berichteten).

    Schon in den 1970er Jahren und später vermuteten Wissenschaftler, dass Eiskeile unter den Steinen ein Auslöser der Bewegung der Felsen sein könnte. Ein Test anhand zweier unmittelbar nebeneinander liegender Steine schien dieser Erklärung jedoch zu widersprechen, da sich nur einer der Steine fortbewegte hatte. Für alle wandernden Steine schien diese Erklärung also nicht anwendbar.



    Ein Experiment im Jahre 1976 zeigte, dass sich zwei direkt nebeneinander liegende Steine gänzlich unabhängig voneinander bewegen können. Lange Jahre galt dieses Experiment als Beweis dafür, dass Eiskeile unterhalb der Steine nicht alle Bewegungen erklären konnten. | Copyright/Quelle: Dwight Carrey / Scripps Oceanography

    Das Team um Norris griff die Eis-Theorie nun wieder auf, installierte eine Wetterstation am Trockensee und platzierte in zahlreichen Steinen GPS-Einheiten, um deren Bewegungen und Eigenschaften zwei Jahre lang dokumentieren zu können.


    Dieses Experiment beschrieben einige Teilnehmer zunächst als das "wahrscheinlich langweiligste Experiment aller Zeiten". Bis die Steine im Herbst 2013 erstmals erneut zu wandern begannen.


    "Im November 2013 erzeugten Regen und Schnee im südlichen Teil der Playa einen flachen Teich", berichten die Forscher. "In den frühen Morgenstunden war dieses Wasser mit Eis bedeckt. Kurze Zeit später entstanden durch die Einwirkung des Sonnenlichts erste Taulöcher und Schmelzwasserpools zwischen großen Flächen immer noch zugefrorenen Wassers. Das Eis in der Mitte des Teiches begann zuerst zu schmelzen und Winde bewegte dieses Schmelzwasser in Richtung Ufer, wodurch auch Teile des Eises in Bewegung versetzt wurden. Kurz vor Mittag brach dann die ganze Eisschicht in große, sich langsam bewegende Eisflächen auf. In den tiefen Teilen des Teiches begann das Eis auf- und auseinanderzubrechen und hinterließ kleine Abflüsse und Eisbruch hinter einigen der Steine. An anderen Stellen stießen und drückten große Eisplatten gegen die Steine und setzten diese so in Bewegung. (...) Am späteren Nachmittag, war das Wasser dann großflächig verweht worden - und im Boden fanden sich hinter zahlreichen Steinen die teilweise nahezu identischen Spuren ihrer Bewegungen. (...)"



    Das schwindende Wasser gibt die Sicht auf die sich zuvor bewegenden Steine frei. | Copyright: Scripps Oceanography

    Am 4., 20 und 21. Dezember 2013 und ein weiteres Mal am 9. Januar 2014 gelang es den Forschern dann Steine in Bewegung zu beobachten und diese auch auf Film zu dokumentieren (s. Abb. u. Video unten).



    Standbilder aus dem Video. | Copyright/Quelle: Richard D. Norris et al. / PLoS One

    Die Aufnahmen zeigen deutlich, dass die obig beschriebenen Umstände dazu führen, dass selbst Steine, die sich in direkter Nähe zueinander befinden, entweder bewegt werden können oder aber weiterhin stationär an Ort und Stelle verharren. Anhand der GPS-Daten zeigte sich, dass sich einige Steine im Schleichtempo (etwa 2 Meter pro Minute) mehre hundert Meter fortbewegt hatten.


    Im Februar 2014 war das Wasser dann wieder gänzlich verschwunden und hinterließ erneut den charakteristischen Trockensee. Innerhalb von zweieinhalb Monaten hatten sich die GPS-markierten Steine mindestens vier mal bewegt - jedoch nur während jener Periode, in der der flache Teich vorhanden war.


    "Für mich ist die beeindruckendste Erkenntnis, dass sich die Steine zunächst wirklich nur sehr langsam bewegen (...) und dass dies mitten am Tag passiert, wenn die Sonne scheint und wundervolles Wetter herrscht", bemerkt Richard Norris abschließend. "Vor unseren Untersuchungen hatten wir angenommen, dass diese Bewegung nur während starker Winde und unter miserablen Wetterbedingungen stattfindet und dass es solche Bedingungen wären, die bislang verhindert hatten, dass die Bewegung der Steine jemals zuvor beobachtet worden war, weil zu diesen Zeiten niemand hier draußen sein wollte."


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    Zudem, so die Forscher, werden die Steine schon von erstaunlich dünnem Eis vorangetrieben, dessen Dicke teilweise kaum mehr als die von gewöhnlichem Fensterglas erreicht. "Die Steine bewegen sich aufgrund eine Kombination eines seichen Teichs mit Eis, leichten Brisen und Sonne."

    Da Wasserflächen wie der im Winter 2013/2014 dokumentierte Teich im Death Valley eher selten auftreten, könne es sein, dass sich die Steine viele Jahre oder gar Jahrzehnte lang nicht bewegen.



    Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

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    Quellen: plosone.org, scripps.ucsd.edu

  • Archäologe identifiziert neolithische Sternkarte von Tal-Qadi im Nationalmuseum auf Malta

    Bislang unerkannte maltesische Sternkarte aus der Jungsteinzeit? | Copyright: D. Cilia, Malta Heritage

    Valetta (Malta) - Bislang unerkannt, birgt das National Museum of Archaeology in Valletta auf Malta Vitrine 21 eine gerade einmal postkartengroße Besonderheit aus der Jungsteinzeit: Auf einer Kaltsteinplatte sind Geraden, Sterne und eine halbmondförmige Figur eingeritzt. Jetzt hat ein deutscher Archäologe die Darstellungen auf dieser Platte als Sternkarte identifiziert, die den Himmel etwa 2.500 v. Chr. zeigt, wie er sich vermutlich priesterlichen Beobachtern beim Blick aus dem Tempel von Tal-Quadi gezeigt hatte.

    Die Platte selbst wurde auf dem Gelände des Tempels Tal-Qadi gefunden, eine Grabungsstätte, die etwa 0,5 km südlich von Bugibba an der Straße nach Burmarrad (Triq Burmarrad) liegt. Der in der Zeit 3300- 3000 v. Chr. erbaute Tempel war bis zum Ende der Tarxien-Phase (2500 v. Chr.) von Bedeutung. Nord- und Südtempel der Anlage bilden zusammen mit dem Kultgebäude eine konkave Front, die den wohl als Kultplatz dienenden Vorplatz wie mit geöffneten Armen umschließt.


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    Für den Archäochemiker Dr. phil. Dr.-Ing. Peter Kurzmann, stellt die halbmondförmig geritzte Figur im mittleren Sektor der Kalksteinplatte den "Schlüssel zum Verständnis" der Abbildung dar: "Sie stellt keinen Halbmond dar, sondern die konkave Tempelfront des Tempels Tal-Qadi", so der Autor in seinem auf "Archäologie-Online.de" erschienenen ausführlichen Artikel. "Der gerade Strich vor ihr stellt die Grenze des vorgelagerten Kultplatzes dar, vielleicht auch eine Geländestufe oder eine Terrasse. Da die Tempelfront dem Steinplan zufolge genau nach Westen zeigt, kann man vom Ausgangspunkt der vier die Sektoren abteilenden Geraden aus die West-Ost-Orientierung der gesamten Zeichnung vornehmen. Die übrigen auf der Platte eingeritzten sternförmigen Zeichen werden als Sterne interpretiert, die am Himmel in West-Ost-Richtung zu sehen sind. Weiterhin ist anzunehmen, dass diese Zeichen auf der Platte in bestimmten Gruppierungen, die unseren Sternzeichen entsprechen, angeordnet sind."

    In der Folge erläutert Kurzmann ausführlich seine astronomische Interpretation der sternförmigen Ritzungen und zeigt auf, dass diese eine "Ansicht des Himmels über Bugibba in west-östlicher Richtung" gegen 2500 v.Chr zeigen. Zu sehen sind demnach - mit "minimalen aber unerheblichen Abweichungen" - die Sternbilder Stier mit Plejaden und Perseus. "Weitere erkennbare Zeichen (Striche) sollen vielleicht andere, kleine Sterne andeuten", so Kurzmann weiter, allerdings seien diese nicht weiter zu erklären.



    Skizze der Steinplatte mit vermuteten Zuweisungen. | Copyright/Quelle: P. Kurzmann, archaeologie-online.de


    Die Sternbilder nach modernen Sternkarten. | Copyright/Quelle: P. Kurzmann nach Ridpath, Tirion, archaeologie-online.de

    Für den Archäologen ist "das im vorliegenden Zusammenhang wichtigste Sternbild sicherlich das der Plejaden". Hierzu vermutet Kurzmann abschließend, "dass es sich um eine Anleitung zum Auffinden des Sternbildes der Plejaden am Himmel handelt, vielleicht als Schulungsgrundlage für den Priesternachwuchs, wie wir heute sagen würden. Es ist bekannt, dass die Plejaden in vielen Kulturen der nördlichen Hemisphäre als Basis für einen landwirtschaftlichen Kalender dienten."


    Für Kurzmann vermittelt die Kalkplatte "einen beeindruckenden, erstaunlichen Eindruck von den astronomischen Kenntnissen der Neolithiker und ihrer Fähigkeit, die Bilder auch zu dokumentieren."


    - Den ausführlichen und mit weiteren Darstellungen illustrierten Artikel finden Sie HIER


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    Quelle: archaeologie-online.de, arche-kurzmann.de

  • Neue Theorie zum Pyramidenbau: Haben die Alten Ägypter die Pyramidensteine gerollt?

    Archivbild: Die Cheopspyramide. | Copyright: A. Müller, grewi.de

    Terre Haute (USA) - Mit einer neuen Theorie darüber, wie die Alten Ägypter die massiven Steinblöcke zum Bau der Pyramiden auf der Baustelle von einem zum anderen Ort transportiert haben könnten, sorgen derzeit zwei US-Physiker für Aufsehen. Laut ihrer Studie könnten die Steinquader viel einfacher gerollt als auf Schlitten gezogen worden sein. Notwendig hierfür wäre lediglich ein Rundholzrahmen gewesen.


    Wie Dr. Joseph West und G. Gallagher von der Indiana State University und K. Waters Michigan Technological University in ihrem vorab auf arXix.org veröffentlichten Artikel erläutern, würde ein Holzrahmen aus jeweils drei, auf jeder Seite eines Steinquaders festgezurrten Rundhölzern den eigentlich kaum zu rollenden Quader in ein 12-seitiges Objekt verwandeln, dass nun statt gezogen werden zu müssen, vergleichsweise gut und einfach gerollt werden kann.


    "Während ein vierseitiges Prisma nur schwer gerollt werden kann, kann die Anzahl der Seitenflächen durch den Holzrahmen vergleichsweise einfach vervielfacht werden", so die Forscher. "Mit einem Seil an einer (oder mehreren) der Seiten, kann die Konstruktion dann von einem Team von Arbeitern vergleichsweise leicht und effektiv sogar in entgegengesetzte Richtungen gerollt werden."


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    Ein in 12 Rundhölzer eingepackter Versuchquader wird zu einem 12-seitigen Prisma. | Copyright/Quelle: West, Gallagher u. Waters / arxiv.org

    Für die Forscher handelt es sich bei diesem Prinzip um eine der wahrscheinlich effektivsten Methoden für den Transport derart großer Steinquader. Zudem vermeide diese Methode die enorm große Reibung, wie sie durch das Ziehen der Quader auf Holzschlitten auf dem Wüstensand entsteht.

    Erst kürzlich hatten niederländische Physiker eine Eigenschaft von feuchtem Sand entdeckt, die den Alten Ägyptern den Transport der tonnenschweren Steinblöcke zum Bau der Pyramiden und Kolossalstatuen mittels Schlitten deutlich erleichtert und die hierfür notwendige Arbeitskraft sogar halbiert haben könnte (...wir berichteten).


    Im Vergleich zu ihrer Theorie verweisen die US-Forscher nun jedoch darauf, dass hierzu schlussendlich große Mengen an Wasser notwendig gewesen wären, aber nicht alle bekannten Pyramidenbauten an Meeres- oder Flussufern zu finden seien.


    Der Vorteil der Theorie der niederländischen Wissenschaftler liegt allerdings in dem Umstand, dass es für sie archäologische Beweise, etwa in Form einer Darstellung eines Kolosstransports auf einem Wandgemälde im Grab des Djehutihotep gibt.



    Detail aus der Darstellung eines Kolosstransports auf einem Wandgemälde im Grab des Djehutihotep. | Copyright/Quelle: Public Domain (Bearb. grewi.de)

    Derartig historische Belege dafür, dass die Ägypter ihre Steinquader zu 12-seitigen Prismen umgewandelt haben, steht hingegen bislang gänzlich aus.


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    Feuchter Sand könnte ein Rätsel des Pyramidenbaus erklären 2. Mai 2014

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    Quelle: arxiv.org

  • Lagarfljótsormurinn: Kommission hält Seeschlangen-Video für echt

    Standbild aus dem Video. | Copyright: Hjörtur E. Kjerúlf

    Fljótsdalshérao/ Island - Glaubt man jahrhundertealten Legenden wie auch modernen Augenzeugenberichten, so soll - ähnlich wie der schottischen Loch Ness - auch der See Lagarfljót im Osten Islands Heimat eines mysteriösen Seeungeheuers sein. 2012 sorgte eine Videoaufnahme eines vermeintlich schlangenartigen Wesens im eisigen Wasser eines Zuflusses des Sees für ebenso viel Aufsehen wie kontroverse Diskussionen. Jetzt hat eine Kommission der örtlichen Behörden und des Tourismusverbandes dieses Video als echten Beweis für die Existenz von Lagarfljótsormurinn - so der unaussprechliche Name des Ungeheuers - und den Kameramann mit einem zuvor ausgelobten Preisgeld ausgezeichnet. Berechtigte Zweifel am Video bleiben dennoch bestehen.

    Erste Berichte über das Ungeheuer im Lagarfljót stammen aus dem Jahr 1345. Laut einer Legende soll es sich um einen großen Wurm handeln. Das Video selbst ist der letzte angebliche Beweis für die Existenz von Lagarfljótsormurinn. Aufgenommen wurde das Video am 2. Februar 2012 von Hjörtur Kjerúlf und damals auf dem Internetportal des "Icelandic National Broadcasting Service" "RUV.is" veröffentlicht (...wir berichteten).


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    Wie "IcelandReview.com" berichtet, hat jetzt eine 13-köpfige Kommission des Stadtrates von Fljótsdalshérað das Video für echt erklärt und sieht darin einen Beweis für die Mythen um Lagarfljótsormurinn. Als Preisgeld für die schon seit 1997 gemeinsam mit dem lokalen Tourismusverband ausgeschriebene Suche nach Beweisen für den Seewurm erhielt Kjerúlf jetzt rund 3.300 Euro. Zugleich befürwortet die Kommission eine weitere Erforschung und Suche nach Lagarfljótsormurinn.

    Kjerúlfs Video der angeblichen Seeschlange Lagarfljótsormurinn


    Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

    + + +GreWi-Kommentar

    Betrachtet man das Video genau, so hat es zunächst tatsächlich den Anschein, als bewege sich hier ein großes wurm- bzw. schlangenartiges Tier sogar gegen die Strömung des teilweise vereisten Zuflusses.

    Bei genauerer Betrachtung fällt jedoch auf, dass diese "Schlange" zu keiner Zeit wirklich ihre Position verändert - und dass, obwohl das Video immerhin fast 3 Minuten dauert. Überzeugen Sie sich selbst und vergleichen Sie die Position des "Kopfes" zu Beginn des Videos anhand der vereisten Ufermerkmale in der rechten Bildhälfte mit den Aufnahmen am Ende des Videos.


    Interessanterweise gibt es noch ein weiteres Video, das ebenfalls Lagarfljótsormurinn zeigen soll - und auch hier entsteht zunächst der Eindruck eines sich unmittelbar unterhalb der Wasseroberfläche dahinschlängelnden Lebewesens. Doch auch hier zeigt sich nach genauerer Betrachtung, dass diese "Schlange" ihre Position im Fluss kaum verändert.


    Weiteres Lagarfljótsormurinn-Video vom März 2012


    Klicken sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

    Wir vermuten, dass es sich hierbei um ein teilweise vereistes Stück Stoff, Plastik, ein Netz, Seil oder eine Pflanze handelt, die sich am Boden verfangen hat und in der Folge an der Oberfläche in der Strömung treibt, wodurch der Eindruck einer schlängelnden Vorwärtsbewegung entsteht. Dieser Eindruck wird durch die mit der Strömung vorbeitreibenden Eisstücke noch verstärkt. In Wirklichkeit ist diese Vorwärtsbewegung jedoch nur eine optische Täuschung, wie der vergleich mit dem Ufer in beiden Videos deutlich zeigt. Das Video selbst ist zweifelsohne echt - es handelt sich also nicht um manipulierte Aufnahmen. Nur scheint das Seeungeheuer nicht aus Fleisch und Blut zu sein.


    Ein Beweis für die Existenz von Lagarfljótsormurinn steht also - zumindest nach Meinung der GreWi-Redaktion - weiterhin aus. Vielleicht können jedoch die geforderten weiteren Erforschungen des Mythos dies zukünftig ändern?


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    Quelle: icelandreview.com

  • Experiment am Fermilab untersucht, ob wir in einem 2D-Hologramm leben

    Im Innern des Holometers sollen Laser die Theorie unter andere, testen, ob unser Universum ein zweidimensionales Hologramm ist. | Copyright: Fermilab

    Batavia (USA) - Mit dem sogenannten "Holometer", einem hochempfindlichen  Laserinterferometer am Fermi National Accelerator Laboratory (Fermilab), dem Forschungszentrum für Teilchenphysik des US-Energieministeriums, haben Wissenschaftler mit einem Experiment begonnen, in dem unter anderem überprüft werden soll, ob wir in einem Hologramm leben.

    "Genau wie eine Figur in einer Fernsehsendung keine Ahnung davon hat, dass ihre vermeintlich dreidimensionale Welt nur auf einem zweidimensionalen Bildschirm existiert, so wären auch wir ahnungslos, wenn unserer dreidimensionaler Raum nur eine Illusion wäre", erläutern die Forscher um Craig Hogan, Direktor des Center for Particle Astrophysics am Fermilab die Grundlage des Experiments.


    Betrachtet man einen TV-Bildschirm aus direkter Nähe, so werden die einzelnen Pixel deutlich. Hierbei handelt es sich um kleine Datenpunkte, die - aus einiger Entfernung betrachtet - ein vermeintlich nahtloses Bild ergeben.


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    Einige Wissenschaftler vermuten nun, dass auch die Informationen unseres Universums auf ähnliche Art und Weise komprimiert werden und dass die "natürliche" Pixelgröße allerdings 10 Trillionen Trillionen mal kleiner ist als ein Atom - ein Entfernungswert, der als sogenannte Planck-Einheiten bezeichnet wird.


    "Wir wollen herausfinden, ob unsere Raum-Zeit (also die Struktur unseres Universums) ein Quanten-System wie Materie ist", so Hogan, auf den diese Theorie des "Holographic Noise" (Holografisches Rauschen) zurückgeht. "Wenn wir in unserem Experiment etwas sehen, so wird das alle Ideen und Vorstellungen ändern, die wir Menschen uns seit Jahrtausenden über den Raum gemacht haben."


    Die Quanten-Theorie legt nahe, dass es unmöglich ist, die exakte Position und die exakte Geschwindigkeit von subatomaren Teilchen zu kennen. "Sollte der Raum aus 2D-Bits (Informationseinheiten) mit eingeschränkter Information über den genauen Ort von Objekten bestehen, so würde auch der Raum selbst den gleichen Ungenauigkeit-Prinzipien unterliegen", erläutert der Forscher. "Genau so, wie Materie in Form sogenannter Quantenwellen weiterhin 'wackelt', selbst dann, wenn sie auf den absoluten Nullpunkt abgekühlt wird, so sollte auch dieser digitalisierte Raum selbst im niedrigsten Energiezustand in sich selbst vibrieren."


    Grundsätzlich untersucht das Experiment also die Grenzen der Fähigkeit unseres Universums, Informationen zu speichern. Das Instrument, mit dem diese Grenzen untersucht werden sollen, der sogenannte Holometer oder auch holografische Interferometer, ist das empfindlichste Instrument, das je zum Messen von Quantenschwankungen des Raums konstruiert wurde.


    Vom gesuchten "holografische Rauschen" erwarten die Wissenschaftler, dass es auf allen Frequenzen zu finden sein wird. Deswegen ist es für die Forscher eine besondere Herausforderung, Vibrationen aus anderen Quellen herauszufiltern - und genau auf das Ausfiltern dieser Störungen ist das Holometer-Experiment ausgelegt.


    "Wenn wir nun also ein derartiges 'Rauschen' finden, das wir nicht anders erklären können, so werden wir wahrscheinlich etwas fundamentales über unsere Natur entdecken - ein Rauschen, das spezifisch für die Raum-Zeit ist", erklärt der leitende Fermi-Physiker Aaron Chou. "Das ist ein faszinierender Moment für die Physik. Ein positives Ergebnis würde gänzlich neue Wege aufzeigen, wie die das Konzept und die Funktion des Raumes verstehen."


    Erste Ergebnisse erwarten die Fermilab-Wissenschaftler in etwa einem Jahr.


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    Quelle: fnal.gov

  • Ghost Rockets: EU-geförderte Tauch-Expedition sucht schwedische Geister-Rakete

    Archiv: Foto einer vermeintlich abstürzenden "Geister-Rakete", fotografiert am 9. Juli 1946 über Guldsmedshyttan. | Copyright: Public Domain

    Göteborg (Schweden) - Seit Mitte der 1940er Jahre kommt es über schwedischen Seen immer wieder zu Sichtungen bislang unerklärter Phänomene am Himmel, die vom Volksmund, von den Medien und offiziellen Stellen aufgrund ihrer länglichen und technisch anmutenden Erscheinung als "Geister-Raketen" bezeichnet wurden und werden. In Teilen vom Europäischen Regionalförderungsfond (ERDF, ...wir berichteten) gefördert, startet am kommenden Wochenende eine erneute Expedition zu einem nordschwedischen See, in dem vor etwas mehr als 30 Jahren eine solche "Geister-Rakete" abgestürzt bzw. eingetaucht sein soll. Am Grunde des Sees hoffen die Forscher auf weitere Hinweise auf die Natur der rätselhaften Erscheinungen - oder sogar, die Geister-Rakete selbst zu finden.

    2012 gestartet, hat sich das Projekt der UFO-Forscher um Clas Svahn von der schwedischen UFO-Forschungsorganisation "UFO-Sverige" zum Ziel gesetzt, dem Geheimnis um die Geister-Raketen buchstäblich auf den Grund zu gehen. Wie die Internetseite zum Projekt "Ghost Rockets" erläutert, stammt die erste Sichtung einer Geister-Rakete über Schweden aus dem Jahre 1946.


    UFO-Forscher Clas Svahn. | Copyright: C. Svahn, ufo.se

    Seither gleichen sich die Beschreibungen der gesichteten Objekte in auffallender Weise, wenn meist raketenförmige Objekte beschrieben werden, die sich jedoch sehr leise bis lautlos und teilweise sehr tief am Himmel fortbewegen. In den meisten Fällen stürzen die Objekte schlussendlich in einen See oder scheinen sogar kontrolliert auf der Wasseroberfläche zu landen, bevor sie selbst ins Wasser eintauchen und so verschwinden. Die Größe der flügellosen Objekte variiert, wobei sie in den meisten Fällen als zu klein für einen menschlichen Piloten beschrieben wurde.


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    Schon im Sommer 2012 waren die Forscher mit einer Vielzahl von technischen Geräten, darunter Unterwasserkameras, Sonar und Metalldetektoren aktiv. Während die Forscher vor Beginn der Arbeiten noch hofften, "am Grund des Sees ein Objekt zu finden, das möglicherweise den Schlüssel zu einem der weltweit größten UFO-Geheimnisse birgt", mussten die sie jedoch vor Ort feststellen, "dass es unmöglich war, dort unten überhaupt irgendetwas zu finden", so Svahn in einer Mail an die GreWi-Redaktion im vergangenen Winter 2012. "Wie sich herausstellte, ist der Boden des Sees mit einer fast vier Meter dicken Schlammschicht bedeckt. Weder unsere Taucher noch unser Scan-Instrumente konnten da etwas ausrichten. Darauf waren wir ehrlich gesagt nicht vorbereitet. Um durch diesen Schlick 'sehen' zu können, benötigen wir sensiblere Instrumente, die tiefer in den Boden hineinblicken können, als unsere bisherige Ausrüstung."

    Am kommenden Wochenende startet der bislang letzte Versuch der Forscher, das Geheimnis in der Tiefe zu lüften. Mit von der Partie ist ein Team professioneller Taucher, die einstigen Augenzeugen Liz und Bo Berg, sowie ein schwedisches TV-Team, dass eine Dokumentation über das Projekt produziert. Unterstützt werden dir Forscher zudem von Jaana Gustafsson und dem Geologieprofessor Bo Olofsson von der Königlich Technische Hochschule (KTH) in Stockholm.



    Die das Projekt begleitenden Wissenschaftler Jaana Gustafsson und dem Geologieprofessor Bo Olofsson von der Königlich Technische Hochschule vor dem Aufbruch. | Copyright: ufo.se

    Mit Unterwasserkameras, Seitensichtsonar und Metalldetektoren, hoffen die Forscher am Grund des Sees neue Erkenntnisse über die Natur und Herkunft der hier abgestürzten oder eingetauchten Geister-Rakete zu gewinnen. Am 3. September wird die Expedition zurückerwartet...


    Hintergrund

    Die Grundlage der aktuellen Expedition zum abgelegen Nammajaure-See im Mudus Nationalpark in den nördlichen Wäldern Schwedens ist die Sichtung von Liz und Bo Berg am 31. Juli 1980.

    Die beiden Zeugen Liz und Bo Berg. | Copyright: ufo.se

    Kurz vor 12 Uhr Mittags hörte das Paar ein Geräusch, das wie das Treibwerk eines Düsenflugzeugs klang und sahen unmittelbar darauf, wie ein längliches, zigarrenförmiges Flugobjekt mit Fortsätzen zu beiden Seiten über ihre Köpfe dahinflog. Kurz darauf, verlor das Objekt an Höhe, drehte sich über dem Wasser auf der gegenüberliegenden des Sees in Richtung der Zeugen und landete auf dem Wasser.



    Zeugenskizze der "Geister-Rakete". | Copyright/Quelle: Liz und Bo Berg, ufo.se

    "Wir nahmen unser Ferngläser zur Hilfe und sahen, dass das Objekt auf dem Wasser aufsaß und langsam absank, während an seinen Seiten Blasen aufstiegen", so Bo Borg später. Das Ehepaar schätz die Länge des stahlgrauen Objekts auf 3 bis 4 Meter und beschrieben seine Form wie die einer Rakete.


    Der Fall wurde damals nicht nur von schwedischen UFO-Forscher sondern auch vom dortigen Militär ergebnislos untersucht und als "geheim" zu den Akten gelegt.



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    Quelle: ufo.se, ghostrockets.se

  • Unbekannte und verschollene Maya-Städte im Urwald entdeckt

    Eine von mehren neuentdeckten Maya-Pyamiden im Dschungel von Campeche. | Copyright: Ivan Sprajc

    Ljubljana (Slowenien) - Im tiefen Urwald des mexikanischen Bundesstaates Campeche auf der Halbinsel Yucatan haben Archäologen Ruinen zweier Maya-Städte entdeckt. Neben zahlreichen überwucherten Tempeln und Palästen gehört ein gewaltiges Steintor in Form eines Ungeheuers mit geöffnetem Maul zu den beeindruckendsten der freigelegten Monumenten.

    Wie der Expeditionsleiter Ivan Sprajc von der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste gegenüber "DiscoveryNews" berichtet, befinden sich die Fundorte im bislang kaum erkundeten Umland der Maya-Stadt Chactún, die der Archäologe erst 2013 entdeckt hatte (...wir berichteten). Anhand des architektonischen Stil ordnen die Forscher die beiden Städte in die späte klassische Periode der Maya zwischen 600 und 1.000 n.Chr.


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    Besonderes Merkmale einer der Städte, Lagunita, ist ein monumentales Steintor in Form eines Erd-Ungeheuers mit geöffnetem Maul. Schon in den 1970er Jahren hatte der US-Archäologe Eric von Euw die Fassade entdeckt, doch ihre genaue Position war bislang nicht bekannt.


    Monumentales Steintor als symbolischer Eingang in die Maya-Unterwelt. | Copyright: Ivan Sprajc

    "Das Tor stellt die eine Erd- und Fruchtbarkeitsgottheit der Maya da und symbolisiert den Eingang in einer Höhle, die wässrige Unterwelt der Ahnen", so Sprajc.


    Vor Ort fand das Team um den Archäologen eine Anzahl mächtiger Paläste, die um vier Hauptplätze platziert sind. Daneben gibt es einen Ball-Platz und eine Tempelpyramide von 20 Metern Höhe. Weitere Steinstelen und Altäre zeigen teilweise gut erhaltene Skulpturen, Reliefs und Hieroglyphen.


    Laut einer erste Übersetzung durch mexikanische Archäologen besagt eine Inschrift, dass diese am 29. November 711 vom "Herren der 4 Katuns" (Katun ist eine Einheit des Maya-Kalenders und beschreibt eine 20-jährigen Periode) erschaffen wurde. Leider ist der Rest des Textes, aus dem auch der Name des Stadt-Herrschers und wahrscheinlich der seiner Frau hervorgehen würde, stark verwittert.


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    Anhand der monumentalen und reichhaltig verzierten Architektur vermuten die Archäologen, dass Lagunita einst der Sitz eines einflussreichen und mächtigen Herrschergeschlechts war. Ob es auch Verbindungen zum etwa 10 Kilometer entfernt im Norden gelegenen Chactún gab, ist bislang noch unbekannt.

    Auch die zweite, von Sprajc entdeckte Stadt, die auf den Maya-Namen Tamchen (tiefe Quelle) getauft wurde, ist kaum weniger imposant. Hier fanden die Forscher mehr als 30 sogenannte Chultuns, also flaschenförmige Untergrundkammern, die hauptsächlich als Wasserreservoire dienten.



    Eingang in eines von mehr als 30 Chultuns. | Copyright: Ivan Sprajc

    "Einige dieser Chultuns sind mit bis zu 13 Metern ungewöhnlich tief", so der Archäologe. Auch in Tamchen gruppieren sich große Gebäude um mehrere Plätze. Darunter eine Art Akropolis, Tempel und eine Pyramide mit einem gut erhaltenen Heiligtum samt Stele auf der oberen Plattform und einem am Fuß der Pyramide ausgegrabenen Altar.


    "Beide Städte werfen neue Fragen über die Vielfältigkeit der Maya-Kultur und über jene Rolle auf, die diese, bislang kaum erforsche Region in der Maya-Geschichte und für die politischen Strukturen spielte", so Sprajc abschließend.


    Erst im vergangenen Juni wurde das Biosphärenreservat Calakmul, in dem der Archäologe seine jüngsten Entdeckungen machte, in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.


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    Chactún: Vergessene Maya-Stadt in Campeche entdeckt 21. Juni 2013
    Mexiko: Archäologen finden fast 5.000 Höhlenmalereien einer unbekannten präkolumbianischen Kultur 31. Mai 2013
    Radiokarbondatierung kalibriert Maya-Kalender mit neuzeitlich-westlichem Kalender 13. April 2013

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    Quelle: news.discovery.com

  • Video: 3D-Projektion macht Frau zum Cyborg

    Klicken Sie auf das Play-Symbol, um das Video zu starten

    Tokyo (Japan) - Computeranimations- und Make-Up-Künstler um Nobumichi Asai, Hiroto Kuwahara und Paul Lacroix haben gemeinsam das OMOTOE-Projekt realisiert, in dem durch sogenanntes Motion-Tracking, also das Erfassen und Umwandeln natürlicher Bewegungen in Computerformate, das Gesicht einer Frau sozusagen als lebendige Projektionsfläche genutzt wird.

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    Auf diese Weise gelingt es den Künstlern mittels Projektion, die darauf abgestimmten Computeranimationen an das sich natürlich bewegende Gesicht und die Mimik der Frau in Echtzeit anzupassen und so die Frau visuell in einen Cyborg zu verwandeln. Das Ergebnis veranschaulicht einmal mehr die stets fortschreitenden technischen Möglichkeiten mehr als realistisch wirkende Illusionen zu erschaffen.

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    Quelle: nobumichiasai.com




  • Trend University erforscht außerkörperliche Wahrnehmung

    Symbolbild: Außerkörperliche Erfahrung (Illu.). | Copyright: louishpixel.com


    Nottingham (England) - Britische Psychologen haben mit einer Studie begonnen, in der sie die spezifischen Eigenschaften von sogenannten außerkörperlichen Erfahrungen und Wahrnehmungen (AKE; out-of-body-experiences = OBE) ergründen wollen. Hierbei beschreiben Menschen immer wieder die Erfahrung gemacht zu haben, ihren physischen Körper verlassen zu haben.

    Wie die Forscher um David Wilde von der School of Social Sciences an der Nottingham Trend University in einer aktuellen Pressemitteilung berichten, ist das Ziel der Studie ein besseres Verständnis dafür, was eine wirkliche OBE ausmacht, um so diese Erfahrungen von anderen, beispielsweise halluzinatorischen Wahrnehmungen, unterscheiden zu können.


    Menschen, die außerkörperliche Erfahrungen erlebt haben wollen, beschreiben diese meist wie eine Art Klartraum, einhergehend mit der Empfindung des Schwebens und des Herabblickens auf den eigenen physischen Körpers oder auch das Fliegen zu entfernten Orten.


    Finanziert wird die Studie von der portugiesischen Bial Foundation und soll zunächst unter anderem intensive Interviews mit Menschen beinhalten, die bereits außerkörperliche Erfahrungen gemacht haben wollen. Hinzu ist eine detaillierte Analyse früherer Fallberichte über AKEs geplant.


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    Auf der Grundlage dieser Arbeiten soll dann ein Analyse-Verfahren entwickelt werden, anhand dessen Forscher zukünftig echte außerkörperliche Erfahrungen von falschen, also etwa von halluzinatorischen Wahrnehmungen, unterschieden werden sollen.

    Die Forscher hoffen hierzu in der Lage zu sein, unterschiedliche Arten von AKEs anhand bestimmter Faktoren wie unterschiedliche Stimuli oder Umstände, unter denen es zu einer außerkörperlichen Erfahrungen kommt, identifizieren zu können.


    "Ziel dieser Arbeit ist es, das psychologische Wissen über dieses bislang viel zu wenig erforschte Gebiet zu vergrößern", so Wilde. "Bislang beschränkten sich die meisten Umfragen zum Thema darauf, die Befragten danach zu fragen, ob sie solche Erfahrungen bereits gemacht haben oder nicht. Meist gänzlich außer Acht gelassen wurde dabei aber, dass es ähnliche halluzinatorische Erfahrungen gibt, die als solche Erfahrungen fehlinterpretiert werden können. Wird dieser Umstand nicht in die Frage miteinbezogen, so bleibt viel Raum für Interpretationsfehler dieser wichtigen Studien."


    Auch die Merkmale echter außerkörperlichen Erfahrungen seien vielfältig. "Dennoch hat die moderne Erforschung dieser Phänomene es bislang versäumt, diese Merkmale auf eine Reihe von Kern-Eigenschaften einzugrenzen", so erläutert der Psychologe weiter. "Frühere Studien haben gezeigt, dass bestimmter AKE-Merkmale von besonderer Bedeutung für bestimmte Personen sein können und genau das kann beeinflussen, wie diese Personen ihre Erfahrungen wahrnehmen und interpretieren."


    "Mit dieser Studie wollen wir genauer als bislang erforschen, was eine außerkörperliche Erfahrung ausmacht und ob jemand tatsächlich eine solche Erfahrung gemacht hat - oder nicht", so Wilde abschließend. "Diese faszinierenden Erfahrungen interessieren Psychologen und Psychiater schon seit mehr als 100 Jahren. Dennoch ist noch viel Arbeit notwendig, um eine genauere Vorstellung davon zu bekommen, was außerkörperliche Erfahrungen sind und wie sie die Menschen beeinflussen."


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    Einzelfallstudie beschreibt Fähigkeit der gezielt herbeigeführter außerkörperlicher Erfahrungen 10. März 2014


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    Quelle: ntu.ac.uk

  • Meteorit belegt einst lebensfreundlichen Mars
    Elektronenmikroskopaufnahme der Mikroblase im Nakhla-Meteoriten vom Mars. | Copyright: Elias Chatzitheodoridis, Sarah Haigh, and Ian Lyon

    Athen (Griechenland) - Eine kleine Blase im Innern einen Mars-Meteoriten sorgt derzeit für Aufsehen: Während die einen darin sogar die fossilen Überreste eine biologischen Zelle und damit den direkten Beweis für einstiges Leben auf dem Roten Planeten sehen, gehen griechische Astrobiologen immerhin noch davon aus, dass es sich um einen geologischen Einschluss von Mineralien handelt, die eindeutig belegen, dass der Mars einst warm, feucht und lebensfreundlich war.

    Wie die Forscher um Elias Chatzitheodoridis von der National Technical University of Athens (NTUA) aktuell im Fachjounral "Astrobiology" (DOI: 10.1089/ast.2013.1069) berichten, entdeckten sie die Mikroblase im Innern des 1911 in Ägypten zur Erde gefallenen Nakhla-Meteoriten, der vor rund 1,3 Milliarden Jahren aus dem Mars geschlagen wurde.


    Die ovale Blase beinhaltet demnach eisenreiche Tonerdemineralien und obwohl die Blase selbst an ein fossiles Bakterium erinnert, gehen die Forscher um Chatzitheodoridis davon aus, dass die geologischen Ursprungs ist und es sich um das Ergebnis von Wasser handelt, das einst durch das Gestein gesickert ist.


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    Im Innern der Blase entdeckten die Forscher unterschiedliche Tonmineralien, darunter Smektite, Eisenoxide und Eisensulfide. Damit entspricht die Probe dem, was auch der derzeitige NASA-Mars-Rover "Curiosity" im Innern des Gale Kraters auf dem Mars bereits entdeckt hat.

    Schon frühere Untersuchungen des Nakhla-Meteoriten hatten gezeigt, dass der Brocken einst auf dem Mars mit Wasser in Berührung gekommen sein musste (siehe: Links). 2006 entdeckte eine Untersuchung von Proben des Nakhla-Meteoriten kleinste tunnelartige Strukturen, die jenen gleichen, wie sie auf der Erde von Bakterien hinterlassen werden, die sich durch Gestein graben. Auch 2006 kamen die Forscher zu der Schlussfolgerung, dass diese Mikrostrukturen schon entstanden sein mussten, bevor der Brocken aus dem Mars geschlagen wurde.


    WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
     
    Meteorit offenbart erstmals Beweise dafür, dass Wasser die Oberfläche des Mars aufgelöst hat 13. Februar 2013
    Seltener Meteorit offenbart Mineralablagerungen durch Wasser auf dem Mars 10. Februar 2011

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    Quelle: online.liebertpub.com

  • Autisten haben zusätzliche Synapsen im Hirn

    Neuronen im Hirn eines gesunden Personen (links) zeigen deutlich weniger Synapsen-Fortsätze als die eines Autisten. | Copyright: Guomei Tang, PhD and Mark S. Sonders, PhD/Columbia University Medical Center)

    New York (USA) - Autistische Kinder und Erwachsene haben mehr Synapsen im Hirn als "gesunde" Menschen. Zu dieser Erkenntnis kommen US-Neuromediziner in einer aktuellen Untersuchung. Damit bestätigen sie frühere Vermutungen, das Autisten über mehr der Hirnzellenverbindungen verfügen als vermeintlich "normale" Menschen.

    Wie das Team um Professor David Sulzer vom Columbia University Medical Center (CUMC) aktuell im Fachjournal "Neuron" (DOI: 10.1016/j.neuron.2014.07.040) berichtet, führen sie die Existenz der vermeintlich überschüssigen neuronalen Hirnverbindungen auf eine Verlangsamung der normalen "Hirnaufastung" während der Entwicklung des Gehirns zurück.


    "Da es sich bei Synapsen um jene Punkte handelt, an denen sich die Neuronen (also dir Hirn-Nervenzellen) miteinander verbinden und kommunizieren, haben die überschüssigen Synapsen bei Autisten wahrscheinlich grundlegende Auswirkungen auf die Hirnfunktionen", so die Forscher.


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    Während der "normalen" Hirnentwicklung kommt es - besonders in der Hirnrinde (Cortex) - zu einem regelrechten Ausbruch an Synapsen im Säuglingsalter. Bis zum Jugendalter beseitigt die sogenannte Aufastung dann jedoch wieder etwa die Hälfte dieser cortikalen Verbindungen. "Während die meisten Menschen glauben, dass viele Synapsen - wie sie auch durch Lernen entstehen - etwas positives sind, scheint es aber auch so zu sein, dass auch zu viele und vor allem überschüssige Synapsen einen negativen Effekt haben können und die Entfernung zweckwidriger Synapsen nützlich ist."

    Mit Hilfe eines Medikaments, das die "normale" synaptische Aufastung wieder herstellt, gelang es den Forschern zugleich, autistisches Verhalten bei Mäusen selbst dann noch zu reduzieren, nachdem die Verhaltenauffälligkeit schon aufgetreten war. Bislang verhindern jedoch die beobachteten Nebeneffekte des Medikaments "Rapamycin" die Anwendung am Menschen.


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    Die Forscher sehen in der Entdeckung eine "wichtige Erkenntnis, die zu neuen und therapeutischen Strategien bei der Behandlung von Autismus" führen könne. Es könnte also möglich sein, Menschen mit Autismus erfolgreich zu behandeln, selbst nachdem die Krankheit schon diagnostiziert wurde."

    + + +GreWi-Kommentar
    Die Nachricht des Nachweises überschüssiger Synapsen erreichte uns nur wenige Tage nach Bekanntwerden einer Studie, die verstärkte telepatische Fähigkeiten bei einigen Autisten zu belegen scheint (...wir berichteten). Hier jetzt gleich eine Verbindung herzustellen ist sicherlich verfrüht, dennoch wäre es sicherlich aufschlussreich auch vor diesem Hintergrund genau zu untersuchen, zu welchen kognitiven Fähigkeiten die entdeckten "überflüssigen" Synapsen führen. Schließlich vermuten selbst die Autoren der in dieser Meldung beschriebenen Studien, dass "die überschüssigen Synapsen bei Autisten wahrscheinlich grundlegende Auswirkungen auf die Hirnfunktionen" haben.

    Darüber hinaus sei erwähnt, dass der "Zustand" von Autisten zwar für die meisten vermeintlich "Normalen" befremdlich, und ihre oft extrem eingeschränkte Fähigkeit zur "normalen" sozialen Interaktion bedauernswert erscheinen mag, dass aber Angehörige, Freunde und Therapeuten in diesem Zustand vermehrt auch die ganz besondere Qualität ihres autistischen Mitmenschen erkennen, der auf seinen ganz eigenen Gebieten faszinierende Fähigkeiten und liebevollen Eigenschaften besitzt. Beispiele von Autisten mit überentwickelten kognitiven und künstlerischen Fähigkeiten bilden hier nur die für uns "Normale" sichtbare Spitze dieser Qualitäten.

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    Quelle: cumc.columbia.edu

  • NASA bezweifelt Meldungen über Meeresplankton außerhalb der ISS

    Die Internationale Raumstation ISS. | Copyright: NASA

    Washington (USA) - Die Nachricht sorgte vielerorten für Rätselraten: Auf der Außenhaut der Internationalen Raumstation ISS sollen russische Kosmonauten Meeresplankton und andere hier sogar gedeihende Mikroorganismen gefunden haben, obwohl sie hier den widrigen Umständen des Vakuums und ungeschützt solarer- wie kosmischer Strahlung ausgesetzt sind. Jetzt hat ein NASA-Sprecher diese Berichte allerdings in Zweifel gezogen. Die GreWi-Redaktion hat hingegen eine ganz andere Vermutung.

    Wie man russischen Nachrichtenagenturen entnehmen kann, wurde das Plankton bereits im vergangenen Jahr zu ersten Mal festgestellt und Forscher vermuten, dass starke Winde die Mikroorganismen auf rund 400 Kilometer Höhe bis zur Umlaufbahn der Raumstation transportiert haben sollen.


    Tatsächlich umkreist die ISS unsere Erde nicht im freien Weltraum sondern immer noch innerhalb der zweitäußertsten Schicht unserer Atmosphäre, der sogenannten Thermosphäre auf einer Höhe von rund 400 Kilometern. Erst innerhalb der sogenannten Exosphäre, oberhalb von rund 600 Kilometern Höhe, können Teilchen mit genügend Fluchtgeschwindigkeit ins All entweichen.


    Gegenüber "Space.com" hat nun jedoch NASA-Sprecher Dan Huot entsprechende Meldungen bezweifelt und erklärt: "Zumindest was uns (also die NASA) anbetrifft, so haben wir von unseren russischen Kollegen bislang noch keine offizielle Bestätigung bekommen, dass wie auf der ISS Meeresplankton gefunden haben."


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    "Die Russen haben tatsächlich Proben von den Außenseiten eines Fensters des russischen Segments und der Außenhülle der ISS entnommen, um diese auf Ablagerungen zu überprüfen, die entweder die Sicht oder die Struktur beeinträchtigen könnten", so Huot weiter. Bei derartige Ablagerungen handele es sich jedoch um Rückstände der Raketentriebwerke der Station. "Wir kennen derzeit die Quelle der Behauptung, dass dabei Meeresplankton gefunden wurde nicht."


    Tatsächlich erklären zugleich NASA-Wissenschaftler, dass Plankton durchaus mit Transportmodulen zur ISS gelangt sein könnte. Zudem haben bereits frühere Untersuchungen und Studien gezeigt, dass einige Mikroorganismen tatsächlich auch im Weltraum über längere Zeiträume ungeschützt überleben können. Auch in den oberen Atmosphärenschichten selbst haben Wissenschaftler bereits Mikroben entdeckt, wenn auch mit bis zu 16 Kilometern deutlich tiefer als die Umlaufbahn der ISS (...wir berichteten). Laut dänischen Wissenschaftlern wurden Bakterien aber auch schon in bis zu 40 Kilometern Höhe entdeckt.



    + + +GreWi Kommentar
    Die GreWi-Redaktion ist hingegen der Meinung, dass es sich um ein Missverständnis aufgrund der Vermischung von Informationen miteinander handelt, wie sie auf der ursprünglichen ITAR-TASS-Meldung beruht. Hierin ist von den Arbeiten der beiden Kosmonauten Oleg Artemjew und Alexander Skworzow am vergangenen Montag die Rede. Zu den Aufgaben bei diesem Außeneinsatz gehörte auch der Rückbau einer kleinen Laboreinheit, mit der in einem Langzeitexperiment Mikroorganismen außerhalb der ISS den Bedingungen des Weltraums ausgesetzt wurden, um so deren Verhalten zu untersuchen. Darüber hinaus waren die Kosmonauten, wie obig erläutert - mit der Untersuchung Säuberung der Fenster und Außenhaut der ISS betraut Hier – so scheint es uns – ist es in den Agenturmeldungen zu einer Vermischung der Fakten mit bekanntem Ergebnis gekommen. Das Meeresplankton hätte sich demnach tatsächlich außerhalb der ISS befunden - jedoch innerhalb der Forschungseinheit und nicht als Biofilm auf Fenstern und Außenhaut. Eine Bestätigung dieser Deutung unserer Redaktion gibt es bislang allerdings noch nicht...

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    Quelle: space.com, NASA

  • Lake Whillans: Leben und Ökosysteme unter kilometerdickem Eisschild der Antarktis entdeckt

    Mikroorganismus aus dem Lake Whillans unter dem Elektronenmikroskop. | Copyright: trista vick-majors

    Bozeman (USA) - Im Rahmen des WISSARD-Projekts (Whillans Ice Stream Subglacial Access Research Drilling) vermeldeten im Frühjahr 2013 US-Forscher die erfolgreiche Anbohrung des unter dem Eisschild der Westantarktis verborgenen subglazialen See Lake Whillans. Schon wenige Tage später berichteten sie, erste Anzeichen für dortiges Leben gefunden zu haben. Jetzt präsentieren die Wissenschaftler erstmals unumstößliche Beweise für dieses Leben und beschreiben sogar ein heute noch aktives und artenreiches Ökosystem. Die Entdeckung könnte aus Konsequenzen für die Suche nach außerirdischem Leben im Sonnensystem haben.

    Wie die Forscher um Professor Brent Christner von der Louisiana State University und Professor John Priscu von der Montana State University und Jill Mikucki von der University of Tennessee aktuell im Fachjournal "Nature" (DOI: 10.1038/nature13667) berichten, handelt es sich um Mikroorganismen - vornehmlich um einzellige Archaeen - die Ammoniak und Methan zu jener Energie umwandelt, die sie zum wachsen und gedeihen benötigen.


    "Es ist uns gelungen. zweifelsfrei nachzuweisen, dass die Antarktis alles andere als ein toter Kontinent ist", so Priscu. "Selbst unter dem massiven Eisschild gibt es Leben in vielerlei Formen."


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    "Hier unten gibt es nicht nur Leben", fügt Christner hinzu, "Hier unten gibt es aktive Ökosysteme, wie wir sie schon seit Jahrzehnten diskutiert haben. Mit unserer aktuellen Studie haben sich diese Vermutungen bestätigt."


    Besonders fasziniert zeigen sich die Forscher von der Art und Weise, wie die entdeckten Mikroben bei Minustemperaturen gedeihen, ohne dass ihnen die Energie des Sonnenlichts zur Verfügung steht.



    Weiterer Mikroorganismus (Pfeil) aus dem subglazialen antarktischen Lake Whillians.| Copyright: WISSARD

    Die dominierende Art im Wasser des etwa 800 Meter tief liegenden Sees sind - das zeigen erste DNA-Analysen - Archaeen und damit neben Bakterien und Eukaryoten eine der drei Domänen, in die alle zellulären Lebewesen eingeteilt werden. Die Quelle ihrer Nahrung, Ammonium und Methan, vermuten die Forscher in organischer Materie, die vor hundertausenden von Jahren hier abgelagert wurde, als die Antarktis noch wärmer und noch teilweise überflutet war.


    Die entdeckten Arten seien derzeit noch schwer zu bestimmen. "Wir haben es hier mit Wasserproben zu tun, in denen wir rund 4.000 Dinge vorfanden, wie wir als 'Arten' bezeichnen können. Dieses Ökosystem ist unglaublich facettenreich", so Christner.


    Allerdings handelt es sich bei Lake Whillans nicht um ein urzeitliches Habitat, denn das Wasser des subglazialen Sees tauscht sich etwa alle drei Jahre durch den hindurchfließenden subglazialen Fluss unter dem Ross-Eisschild komplett aus.



    Jupitermond Europa. | Copyright: NASA

    Die Entdeckung der Forscher befeuert auch ein weiteres Mal die Hoffnung, dass auch an vermeintlich unwirtlichen Orten im Sonnensystem, Leben entstanden sein könnte und bis heute noch existiert. Am ehesten Vergleichbar mit den subglazialen Seen der Antarktis sind einige der ebenfalls von kilometerdicken Eisschichten bedeckten Monde von Jupiter und Saturn, wie Europa, Enceladus und Titan, unter deren Eisschichten sich gewaltige Ozeane flüssigen Wassers befinden.


    WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
    Lake Whillans: US-Team beprobt erfolgreich subglazialen See in der Antarktis 1. Februar 2014
    Lake Whillans: Forscher finden erste Beweise für Leben in antarktischem subglazialem See 2. Februar 2014

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    Quelle: montana.edu

  • Square Kilometre Array: Deutschland steigt aus Beteiligung an weltgrößtem Radioteleskop aus

    Künstlerische Darstellung einer der Anlagen des Square Kilometre Array (SKA) | Copyright: skatelescope.org

    Berlin (Deutschland) - Bereits am 5. Juni 2014 hat die Bundesregierung mit einem offiziellen Schreiben des Bildungs- und Forschungsministeriums die Absicht bekundet, sich aus dem Projekt der geplanten größten Radioteleskop-Anlage, der sogenannten Square Kilometre Array (SKA), zurückzuziehen. Die Begründung: Einspaarmaßnahmen künftiger Bundeshaushalte. Jetzt machen Astronomen verstärkt auf die negativen Konsequenzen eines solchen Schritt aufmerksam und hoffen, die Bundesregierung von Verbleib innerhalb der SKA-Organisation zu überzeugen. Neben der großen grundsätzlich wissenschaftlichen und astropysikalischen Bedeutung des Projekts soll sich das SKA nach Fertigstellung auch an der Suche nach außerirdischem Leben und intelligenten Signalen beteiligen.

    Wie die Square Kilometre Array Organisation bekannt gab, wurde das Schreiben von Staatsekretär Dr. Georg Schütte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterzeichnet und bekundet damit den Austritt Deutschlands zum 30. Juni 2015.


    - Eine offizielle Stellungnahme des BMBF zur Austrittsentscheidung und den möglichen Konsequenzen finden Sie HIER


    Noch im Dezember 2012 feierte das internationale SKA-Konsortium den Beitritt Deutschlands: "Deutschland hat einen exzellenten Ruf nicht nur in der radioastronomischen Forschung, sondern auch im Management und in der Umsetzung von Großprojekten und der damit verbundenen industriellen Entwicklung", so Professor John Womersley, der Sprecher des Direktoriums der SKA-Organisation, angesichts des deutschen Beitritts. "Die Erfahrung unserer deutschen Partner stellt einen erheblichen Vorteil für das SKA dar, vor allem, wo wir jetzt in die Vorbereitung der Konstruktionsphase für dieses begeisternde Projekt kommen." (...wir berichteten)


    Nun bedauert man bei der SKA die aktuelle Entscheidung, die neben den finanziellen Schwierigkeiten auch einen "Mangel an Vertrauen seitens der Bundesregierung gegenüber dem SKA-Projekt" aufzeige.


    "Während die laufenden Pläne und Konstruktionsarbeiten zum derzeitigen noch vergleichsweise frühen Austrittszeitpunkt Deutschlands nur geringe bis keine Konsequenzen für die Fortführung und Umsetzung der SKA-Pläne darstellen, dürfte die getroffene Entscheidung spätestens mit Beginn der Konstruktionsphase 2017/1018 für die deutsche Industrie spürbar werden", so die SKA-Organisation. Schließlich kann diese sich nun nicht mehr länger an den Ausschreibungen zum Bau der (in Neuseeland und Südafrika entstehenden) Anlagen bewerben." Und das, obwohl Deutschland gerade im Teleskopbau, im Transport und der Verarbeitung von digitalen Signalen, dem Hochleistungsrechnen oder aber Versorgung mit erneuerbarer Energie besondere Expertisen und Potentiale aufweisen kann.


    Zusätzlich dazu, würden als Nichtmitglieder die Nutzungsmöglichkeiten der gewaltigen Anlage für deutsche Wissenschaftler und Institute auf ein Minimum reduziert werden und diese zukünftig in starker Konkurrenz im Rennen um die stark begrenzte Nutzungszeit der SKA für Wissenschaftler aus Nichtmitgliedsstaaten stehen.


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    Während Deutschland also aussteigen will, wird das SKA in der internationalen Wissenschaftlergemeinde als eines der nächste großen Wissenschaftsprojekte in einer Reihe mit dem LHC-Teilchenbeschleuniger am Kernforschungszentrum CERN und der Internationalen Raumstation ISS gewertet. Bis heute haben 20 Mitgliedsstaaten mehr als 120 Millionen Euro und die Arbeit von über 500 Wissenschaftlern und Ingenieuren in die Entwicklung der SKA investiert.


    Weitere Ansicht einiger SKA-Anlagen, wie sie in Südafrika geplant sind. | Copyright skatelescope.org

    Zuletzt ist es aber auch der ausgesprochenen Wunsch der SKA-Organisation, dass Deutschland einen Weg zurück zum Projekt findet und die getroffene Entscheidung möglichst bald wieder überdenken werde.


    - Einen ausführlichen Artikel mit Interview dreier führender Forscher zum Ausstieg Deutschlands aus dem SKA-Projekt finden Sie auf Spektrum.de


    Einmal fertig gestellt wird das SKA das größte und bei weitem empfindlichste Radioteleskop der Welt sein. Die komplette Sammelfläche von ungefähr einem Quadratkilometer ermöglicht eine 50mal höhere Empfindlichkeit und eine 10000mal höhere Messgeschwindigkeit für Himmelskarten im Vergleich zu den besten heutigen Radioteleskopen. Tausende einzelner Empfänger erstrecken sich über einen Abstand von bis zu 3000 Kilometern von den Zentralstationen. Mit dem SKA wollen Wissenschaftler fundamentale bisher unbeantwortete Fragen über das Universum angehen, wie zum Beispiel die Entstehung und Entwicklung der ersten Sterne und Galaxien nach dem Urknall, wie Dunkle Energie die Expansion des Universums beschleunigt, die Rolle von Magnetfeldern im Kosmos, das Wesen der Gravitation als fundamentaler Wechselwirkung.


    Neben seinen astrophysikalischen Schwerpunkten wollen sich die SKA-Astronomen aber auch auf die Suche nach außerirdischem Leben im All und Signalen außerirdischer Intelligenz begeben. "Mit SKA wollen wir nach organischen Molekülen im Weltraum suchen - nach den Molekülen des Lebens. Natürlich wollen wir aber auch nach außerirdischer Intelligenz suchen. Angesichts all' der derzeit neuentdeckten Planeten hoffen wir mit SKA in der Lage zu sein, zu untersuchen, ob es dort auch Zivilisationen gibt und diese vielleicht auch Signale senden", so der SKA-Projektdirektor Dr. Bernie Fanaroff auf dem "New Age Business Briefing" in Südafrika im März 2013 (...wir berichteten).


    Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

    Mittlerweile mehrt sich der Widerstand innerhalb der deutschen Wissenschaftsgemeinde gegen die Entscheidung des Forschungsministeriums.


    "Man stelle sich nur vor, der Finanzminister hätte die öffentlichen-rechtlichen Sender aufgefordert, die knapp 200 Millionen Euro öffentlicher Gelder einzusparen, die für die Übertragungrechte der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 ausgegeben wurden!", protestiert der Astronom Florian Freistetter in seinem Blog "Astrodicticum Simplex". "Da wäre das Internet voll mit Petitionen, die Schlagzeilen der BILD so dick wie nie und die Talkshows (der öffentlich-rechtlichen Sender) würden sich vor Hysterie gar nicht mehr einkriegen. Aber wenn Deutschland sich wegen ein paar Millionen Euro Mitgliedsbeitrag aus einem der zukunftsträchtigsten wissenschaftlichen Projekte zurück zieht, dann interessiert das niemanden. Nur die Wissenschaftler, aber die haben ja keine Lobby…"


    Freistetter verweist des Weiteren auf eine Anfrage auf "Abgeordnetenwatch.de" durch Dr. Urs Schaefer-Rolffs vom Institut für Atmosphärenphysik an Dr. Philipp Lengsfeld von der CDU. Lengsfeld ist selbst promovierter Physiker und Mitglied im Forschungsausschuss des Bundestags. In dessen Antwort, so sie denn tatsächlich ernst gemeint sei, liest Freistetter zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer:

    "Die Förderung von Grundlagenforschung und Spitzentechnologie in Deutschland ist ein erklärtes Ziel der Regierungskoalition, das sich auch in dem jüngst verabschiedeten Bundeshaushalt 2014 widerspiegelt. Trotzdem kann es in Abwägung verschiedener Projektprioritäten auch auf Grund von unterschiedlichem Projektfortschritt zu manchmal schmerzhaften Plananpassungen kommen. Trotzdem nehme ich den Punkt von Ihnen und anderen zum Thema SKA sehr ernst und werde versuchen im Rahmen der anstehenden Haushaltsberatungen für 2015 zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Bildung und Forschung den vorläufigen Abwägungsprozess zwischen SKA und anderen Projekten einer erneuten Prüfung zu unterziehen.
    Um ein möglichst umfassendes Bild zu bekommen, hat mein Büro bereits den direkten Kontakt zu Ihnen gesucht. Versprechen kann ich nichts, aber das Grundanliegen soll in aller Ernsthaftigkeit durchdiskutiert werden."
    Die nächste Sitzung des verantwortlichen Ausschusses findet im September statt. Tatsächlich, so berichtete Astrodicticum Simplex" weiter, sammeln die Mitarbeiter von Lengsfeld derzeit wissenschaftliche Argumente für einen Verbleib Deutschlands beim SKA und hätten schon den Fragesteller Dr. Schaefer-Rolffs hierzu kontaktiert.

    grenzwissenschaft-aktuell.de

    Quelle: skatelescope.org, abgeordnetenwatch.de, scienceblogs.de/astrodicticum-simplex

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